- Die IG Metall kritisiert Kones Übernahme von TKE.
- Kone plant Übernahme von TKE für 29,4 Milliarden Euro.
- Der Zusammenschluss bedarf noch der Genehmigung.
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In der Ankündigung sehe man einen Angriff auf die Mitbestimmung und die Beschäftigten in Deutschland, Europa und Global. "Darauf wird es auch entsprechende Reaktionen geben", so Giesler.
Der börsennotierte, familiengeführte Kone-Konzern hatte zuvor bekanntgegeben, dass man TKE von den Finanzinvestoren Cinven und Advent übernehmen wolle. Die Transaktion bewertet die ehemalige Aufzugsparte von Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie)
Giesler sieht "klaren Bruch der vertrauensvollen Zusammenarbeit"
Er nehme die Ankündigung des Zusammenschlusses mit sehr großer Verärgerung zur Kenntnis, sagte Giesler. "Der Betriebsrat und die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sehen darin einen klaren Bruch der vertrauensvollen Zusammenarbeit." Verhandlungen der letzten Wochen zu einem neuen Tarifvertrag, der einen möglichen Börsengang absichern sollte, seien damit ad absurdum geführt.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
| |
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
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20
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Um eine "ausführliche Information" zum weiteren Prozess zu bekommen, forderte die Gewerkschaft die Einberufung einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung innerhalb der nächsten sieben Tage.
TKE-Stellungnahme: Sind "im Austausch mit Mitbestimmung"
TKE reagierte auf die Kritik: "TKE sowie seine Gesellschafter nehmen die Äußerungen der Arbeitnehmervertreter wahr und befinden sich im Austausch mit der IG Metall und der Mitbestimmung." Die Parteien seien sich der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden von TKE bewusst und nähmen die Anliegen der Mitarbeitenden und ihrer Vertreter sehr ernst.
Der Unternehmenszusammenschluss unterliege noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden, hieß es. "Die aufseiten von TKE getroffenen Vereinbarungen zur Mitbestimmung und Tarifverträgen gelten unverändert und bieten Sicherheiten für die Mitarbeitenden in Deutschland."/tob/DP/nas
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