- Tesla meldete einen Auslieferungsrückgang von 16 Prozent.
- BYD lieferte 2025 rund 2,26 Millionen Elektroautos aus.
- Teslas Batteriespeicher-Sparte wuchs 2025 um fast 50 Prozent.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
Während Tesla im vierten Quartal einen Einbruch der Auslieferungen um 16 Prozent meldete und das Gesamtjahr mit einem Minus von knapp 9 Prozent abschloss, konnte BYD sowohl im Schlussquartal als auch im Gesamtjahr zulegen. Unterm Strich lieferte BYD 2025 rund 2,26 Millionen reine Elektroautos aus, Tesla kam lediglich auf etwa 1,64 Millionen Fahrzeuge.
An der Börse scheint der Bedeutungsverlust im Kerngeschäft bislang erstaunlich wenig Spuren zu hinterlassen. Das liegt vor allem daran, dass Konzernchef Elon Musk den Fokus zunehmend von klassischen E-Autos weglenkt. Stattdessen rücken Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und humanoide Roboter ins Zentrum der Tesla-Story. Besonders das seit Jahren angekündigte Robotaxi-Projekt soll laut Musk zum zentralen Wachstumstreiber werden.
Der Gegenwind für das Autogeschäft dürfte 2026 sogar zunehmen. In den USA, Teslas wichtigstem Absatzmarkt, hat die Regierung von Donald Trump Förderprogramme für Elektroautos beendet und Emissionsvorgaben gelockert – Maßnahmen, die Tesla bislang Milliarden eingebracht hatten. Entsprechend skeptisch sind Analysten: Die Absatzschätzungen für 2026 sind in zwei Jahren von über 3 Millionen Fahrzeugen auf rund 1,8 Millionen gefallen.
Ganz anders präsentiert sich das Energiegeschäft. Teslas Batteriespeicher-Sparte wächst rasant: 2025 legten die Auslieferungen um fast 50 Prozent zu. Der Boom gilt als Profiteur des steigenden Strombedarfs durch Rechenzentren und KI-Anwendungen.
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5
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10
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15
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Put
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5
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Auch regional verliert Tesla an Boden. In Europa überholte BYD den US-Konzern zuletzt sogar in Kernmärkten wie Deutschland und Großbritannien. Musk bleibt dennoch optimistisch – und verspricht für 2026 ein „episches“ Jahr. Ob KI und Robotaxis den Rückstand im Autogeschäft ausgleichen können, wird sich erst noch zeigen.
Die Tesla-Aktie startete am Freitag mit einem Minus von 2,5 Prozent ins neue Jahr.
Autor: Ariva-Redaktion/ js
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