Ein Reihe Tesla-Supercharger.
Quelle: - ©Tesla Inc.
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Analysten warnen: Teslas vierte Quartal könnte enttäuschen

Analysten erwarten einen deutlichen Rückgang der Tesla-Auslieferungen im vierten Quartal. Günstigere Modelle sollen helfen, doch der Vergleich zum Vorjahr fällt hart aus. Was die Prognosen jetzt bedeuten.
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Der Elektroautohersteller Tesla hat auf seiner Internetseite eine Zusammenfassung der aktuellen Analystenschätzungen zu den Fahrzeugauslieferungen im vierten Quartal veröffentlicht. Die Konsensprognose von mehr als 20 Analysehäusern geht von 422.850 ausgelieferten Fahrzeugen aus.

Davon entfallen nach Einschätzung der Analysten 388.002 Einheiten auf die Modelle 3 und Y. Weitere 34.848 Fahrzeuge sollen aus den übrigen Modellreihen stammen. Tesla hatte im Verlauf des Quartals versucht, die Nachfrage mit günstigeren Varianten des Model 3 und des Model Y zu beleben.

Im Jahresvergleich deutet sich dennoch ein Rückgang an. Die Konsensschätzung für das vierte Quartal entspricht einem Minus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damals hatte Tesla 495.570 Fahrzeuge ausgeliefert.

Im laufenden Jahr zeigte sich allerdings ein uneinheitliches Bild. Vor dem Auslaufen der Steuergutschriften für Elektrofahrzeuge zogen die Auslieferungen zeitweise an. Im ersten Quartal lieferte Tesla 336.681 Fahrzeuge aus. Im zweiten Quartal stieg die Zahl auf 384.122 Einheiten. Im dritten Quartal folgte ein deutlicher Sprung auf 497.099 Fahrzeuge.

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Für die kommenden Jahre bleiben Analysten trotz der aktuellen Schwächephase optimistisch. Sie rechnen für 2026 mit Auslieferungen von 1,75 Millionen Fahrzeugen. Für 2027 erwarten sie rund 2,01 Millionen Einheiten, gefolgt von 2,35 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2028. Im Jahr 2029 dürfte Tesla nach diesen Prognosen erstmals die Marke von drei Millionen ausgelieferten Fahrzeugen überschreiten.

Die offiziellen Auslieferungszahlen für das vierte Quartal will Tesla voraussichtlich in den ersten Januartagen veröffentlichen.

An der Börse hat sich die Tesla-Aktie im laufenden Jahr zwar positiv entwickelt, blieb aber hinter vielen Wettbewerbern zurück. Seit Jahresbeginn legte das Papier um etwa 13 Prozent zu. Damit schnitt Tesla schwächer ab als der breite Markt und mehrere Autohersteller. General Motors (General Motors Aktie) kam auf ein Plus von über 50 Prozent und Rivian Automotive ebenso. Ford legte über 30 und NIO etwas mehr als 20 Prozent zu.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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