Ein SAP Big Data-Truck in Berlin.
Quelle: - © drserg/iStock Editorial / Getty Images Plus/Getty Images:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 632

'Kulturwandel' - SAP-Betriebsratschef kritisiert Abbaupläne

WALLDORF (dpa-AFX) - Der Vorsitzende des Betriebsrats von SAP (SAP Aktie) sieht die jüngsten Abbaupläne des Softwarekonzerns kritisch. "Wenn man jährlich ein bis zwei Prozent der Belegschaft austauschen will, dann zeigt das einen Kulturwandel bei SAP", teilte Eberhard Schick auf Anfrage mit. Es würden nur freiwillige Abgänge erwartet. Aber: "Statt Geld für Abfindungen zu verwenden, sollte in die Weiterbildung der Beschäftigten investiert werden, besonders im Bereich künstlicher Intelligenz."

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
SAP SE 203,15 € SAP SE Chart +0,59%
Zugehörige Wertpapiere:

SAP-Chef Christian Klein hatte angekündigt, dass man weiter beim Personal sparen wolle. Anstelle großer Streichrunden wie im vergangenen Jahr will das Dax -Schwergewicht künftig aber kontinuierlicher vorgehen. "In einem Jahr können es dann mal ein, manchmal auch zwei Prozent der Stellen sein, die wegfallen", hatte er der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erklärt. "Die SAP wird mitarbeiterseitig aber insgesamt weiter wachsen, nur eben weniger schnell als der Umsatz - weil wir in Wachstumsbereichen auch neue Stellen schaffen."

Veränderungen durch Künstliche Intelligenz

Großes Potenzial zum Sparen sieht das Management im Vertrieb, aber auch in der Entwicklung von Software. "KI kann im Vertrieb unterstützen, etwa bei der Vorbereitung von Kundengesprächen und der Dokumentation. Es ist aber nicht so, dass wir künftig keine Menschen mehr im Vertrieb haben", sagte Klein. So baut SAP derzeit das Partnernetz unter anderem mit Unternehmensberatungen aus und überlässt Vertriebspartnern auch einige Teile des eigenen Geschäfts. "Auch in der Entwicklung der Software werden verschiedene Aufgaben automatisiert." Es gebe Jobprofile, wo künftig weniger Bedarf bestehe. Es gebe aber andere, wo der Bedarf wachse - etwa bei KI und Daten. "Klar ist, dass sich praktisch jede Jobfunktion in der SAP durch KI verändern wird", sagte Klein./rwi/DP/nas


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend