dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 317

Bas: Mehr Vermittlung gegen das 'Fachkräfte-Paradox'

DAHLEWITZ (dpa-AFX) - Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) will Fachkräfte, die wegen des Strukturwandels ihre Stelle verloren haben, verstärkt in neue Jobs vermitteln. Bas sagte bei einem Besuch beim Flugzeugtriebwerkshersteller Rolls-Royce im brandenburgischen Dahlewitz, heute gebe es ein "Fachkräfte-Paradox". Stellenabbau auf der einen und hoher Fachkräftebedarf auf der anderen Seite stünden sich gegenüber. Durch eine bessere Vernetzung der Akteure solle es gelingen, dass es dort, wo Arbeitsplätze abgebaut würden, verstärkt zu direkter Vermittlung in andere Unternehmen komme.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Rolls-Royce Holdings plc 14,70 € Rolls-Royce Holdings plc Chart -2,74%
Zugehörige Wertpapiere:

Bas und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) unterhielten sich in dem Betrieb mit Azubis, Fachkräften und Rolls-Royce-Deutschland-Chef Dirk Geisinger. Es handelte sich laut Ministerium um ein "neues Dialogformat", die erste sogenannte Regionale Fachkräftewerkstatt. Weitere Termine sollen demnach in den kommenden Monaten in mehreren Regionen folgen. Bas` Ministerium will daraus nach eigenen Angaben Handlungsempfehlungen zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland ableiten.

Woidke: "Können Extremismus nicht gebrauchen"

Woidke warnte mit Blick auf die starke Rolle des Rechtspopulismus in Ostdeutschland vor Extremismus. "Wir können Extremismus nicht gebrauchen, er schadet uns auch wirtschaftlich." Für "Erfolgsgeschichten" wie Ansiedlung und Wachstum im Fall von Rolls-Royce mit seinen vielen internationalen Beschäftigten sei Weltoffenheit nötig.

Geisinger sagte: "Rolls-Royce beschäftigt hier in Deutschland rund 10.000 hoch qualifizierte Fachkräfte, und wir wollen weiter wachsen." Bas und Woidke unterhielten sich mit angehenden Fluggeräte-Mechanikern in der Fachrichtung Triebwerkstechnik, die eine regulär dreieinhalb Jahre Ausbildung machen. Rund die Hälfte dieser Azubis in dem Betrieb habe wegen besonderer Leistung auf drei Jahre verkürzt, so eine Unternehmenssprecherin./bw/DP/nas

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend