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Rolls-Royce Holdings Aktie

Aktie
WKN:  A1H81L ISIN:  GB00B63H8491 US-Symbol:  RYCEF Branche:  Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung Land:  Großbritannien
14,71 €
-0,25 €
-1,67%
16:44:29 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
112,29 Mrd. €
Streubesitz
27,06%
KGV
40,88
Dividende
0,045 £
neu: Nachhaltigkeits-Score
47 %
Index-Zuordnung
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Rolls-Royce Holdings Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Rolls-Royce Holdings plc ist ein britischer Triebwerks- und Antriebsspezialist mit Fokussierung auf zivile Luftfahrt, Verteidigung und Energieanwendungen. Das Unternehmen agiert als technologiegetriebener Systemanbieter für komplexe Kraftwerks- und Antriebslösungen, inklusive langfristiger Service- und Wartungsverträge. Für erfahrene Anleger ist Rolls-Royce vor allem ein struktureller Profiteur des globalen Luftverkehrs, der militärischen Beschaffungspolitik westlicher Staaten und ausgewählter Energie-Infrastrukturprojekte, zugleich jedoch deutlich konjunktur- und politikabhängig.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Rolls-Royce basiert auf der Entwicklung, Produktion und langfristigen Betreuung von Hochleistungsantrieben und energiebezogenen Technologien. Charakteristisch ist ein zweigeteiltes Erlösmodell: Zum einen der Verkauf von Triebwerken und Antriebssystemen, zum anderen ein margenträchtiges Aftermarket-Geschäft mit Wartung, Instandsetzung, Ersatzteilen und Leistungsverbesserungen. Insbesondere im zivilen Luftfahrtgeschäft verfolgt Rolls-Royce einen „Power-by-the-Hour“-Ansatz, bei dem Fluggesellschaften für verfügbare Triebwerksleistung pro Flugstunde zahlen. Dieses Modell schafft planbare, wiederkehrende Cashflows, erhöht aber zugleich die Abhängigkeit von Flugstunden, Flottenauslastung und operativer Stabilität der Airlines. Ergänzend fokussiert sich das Unternehmen auf komplexe Projektgeschäfte und langfristige Serviceverträge im Verteidigungs- und Energiebereich, einschließlich integrierter Logistiklösungen und technischer Unterstützung vor Ort.

Mission und technologische Ausrichtung

Rolls-Royce formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung von „Pionierlösungen, die die Energie nutzen, um die Gesellschaft voranzubringen“. Dahinter steht der Anspruch, Hochtechnologie in sicherheitskritischen Anwendungen bereitzustellen und gleichzeitig Dekarbonisierung, Effizienzsteigerung und Betriebssicherheit zu verbinden. Strategisch setzt das Unternehmen auf die Weiterentwicklung von Gasturbinentechnologie, elektrifizierten Antriebssystemen, nachhaltigen Flugkraftstoffen, Hybrid- und vollelektrischen Flugkonzepten sowie auf modulare nukleare Kleinreaktoren. Die Mission verbindet damit langfristige strukturelle Trends wie globalen Flugverkehr, Energiesicherheit und Klimapolitik, erfordert aber hohe, dauerhaft durchzuhaltende Forschungs- und Entwicklungsbudgets.

Produkte und Dienstleistungen

Rolls-Royce bietet ein breites Portfolio an Produkten und Services rund um Leistungsantriebe und Energiewandlung. Zentrale Segmente sind:
  • Zivile Luftfahrt: Großraumflugzeugtriebwerke für Langstreckenjets, Triebwerke für Regional- und Geschäftsflugzeuge sowie dazugehörige digitale Überwachungs- und Wartungsservices.
  • Verteidigung: Militärische Flugzeugtriebwerke, Marineantriebe, Antriebe und Energieversorgungssysteme für U-Boote und Überwasserschiffe, inklusive Systemintegration und logistische Unterstützung.
  • Energie- und Industrieanwendungen: Industrielle Gasturbinen, Antriebs- und Energielösungen für Energieerzeugung, Öl- und Gasinfrastruktur, dezentrale Stromversorgung und kritische Infrastruktur.
  • Neue Technologien: Entwicklung von hybriden und vollelektrischen Antrieben für Luftfahrt und Urban Air Mobility, Lösungen für nachhaltige Flugkraftstoffe, sowie Konzepte für Small Modular Reactors (SMR) im Nuklearbereich.
Ergänzend bietet Rolls-Royce digitale Services: Zustandsüberwachung von Triebwerken in Echtzeit, datengetriebene Wartungsplanung, Effizienzoptimierung von Flotten sowie Predictive-Maintenance-Lösungen für Betreiber.

Business Units und Segmentstruktur

Die Gruppe berichtet ihre Aktivitäten im Wesentlichen in mehreren Kernsegmenten, die sich entlang der Endmärkte strukturieren:
  • Civil Aerospace: Entwicklung, Verkauf und Betreuung von Triebwerken für Verkehrs- und Geschäftsflugzeuge. Dieses Segment ist stark mit Flugzeugherstellern wie Airbus und Boeing sowie globalen Airlines verflochten.
  • Defence: Antriebe und Energieerzeugungssysteme für Streitkräfte, insbesondere für militärische Luftfahrzeuge und Marineplattformen. Der Bereich profitiert von langfristigen Regierungsprogrammen und Serviceverträgen.
  • Power Systems: Hochleistungs-Dieselmotoren, Gas- und Hybridantriebe, Energiesysteme für Industrie, Schifffahrt, Notstromversorgung und kritische Infrastruktur.
  • Neue Nuklear- und Zukunftstechnologien: Aktivitäten rund um modulare Kernreaktoren, fortschrittliche Reaktorkonzepte sowie Forschung an klimafreundlichen Energie- und Antriebslösungen, die noch im Aufbau begriffen sind.
Diese Segmentierung ermöglicht differenzierte Kapitalallokation, bildet aber auch die hohe Komplexität des Konzerns ab.

Alleinstellungsmerkmale

Rolls-Royce verfügt über mehrere ausgeprägte Alleinstellungsmerkmale. Im Markt für Triebwerke großer Langstreckenflugzeuge ist das Unternehmen einer von nur wenigen globalen Systemanbietern und in ausgewählten Flugzeugprogrammen exklusiver Triebwerkslieferant. Die Kombination aus tiefer Werkstoffkompetenz, aerodynamischer Expertise und digitaler Flottenüberwachung schafft hohe technologische Eintrittsbarrieren. Zudem besitzt Rolls-Royce eine historisch gewachsene Präsenz in kritischen Verteidigungsprogrammen sowie in sicherheitsrelevanten Nuklearanwendungen. Die Marke Rolls-Royce steht in der Luftfahrtindustrie für Hochtechnologie, Zuverlässigkeit und Engineering-Kompetenz. Diese Markenwahrnehmung erleichtert den Zugang zu komplexen Beschaffungsprojekten, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, technologische und operative Leistungsfähigkeit kontinuierlich nachzuweisen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Wettbewerbsposition von Rolls-Royce ist durch mehrere strukturelle Burggräben geschützt. Erstens erfordern Entwicklung und Zertifizierung moderner Triebwerke immense Vorlaufkosten, lange Entwicklungszyklen und tiefes regulatorisches Know-how. Zweitens entstehen im Aftermarket mit Langfristverträgen hohe Wechselkosten für Kunden, da Betreiber ihre Wartungsplanung, Ersatzteillogistik und technische Dokumentation auf einen spezifischen Triebwerkstyp und Servicepartner abstimmen. Drittens profitiert das Unternehmen von Netzwerk- und Skaleneffekten in der Datenanalyse: Die Auswertung großer Flottenbetriebsdaten verbessert Wartungsmodelle und Effizienzempfehlungen, was neuen Wettbewerbern den Einstieg erschwert. Viertens begrenzen Exportkontrollen, Militärstandards und nukleare Sicherheitsregeln den Zugang zu Verteidigungs- und Nuklearmärkten. Diese Moats sind allerdings nicht statisch; sie erfordern kontinuierliche Investitionen in Forschung, Qualitätssicherung, Digitalisierung und regulatorische Compliance.

Wettbewerbsumfeld

Rolls-Royce agiert in stark konzentrierten Oligopolmärkten. In der zivilen Luftfahrt konkurriert das Unternehmen insbesondere mit GE Aerospace und Pratt & Whitney. Die Marktstruktur ist geprägt von langfristigen Partnerschaften mit Flugzeugherstellern, hohen Eintrittsbarrieren und programmbezogenen Exklusivitäten. Im Verteidigungssegment stehen internationale Triebwerks- und Systemhäuser im Wettbewerb, unter anderem Safran, MTU Aero Engines und lokale Anbieter, sofern nationale Souveränitätsinteressen dominieren. Im Bereich Power Systems konkurriert Rolls-Royce mit Herstellern von Dieselmotoren, Turbinen und Energiesystemen wie Caterpillar, Cummins oder Siemens Energy. In den entstehenden Märkten für Hybrid- und Elektroantriebe sowie Small Modular Reactors tritt das Unternehmen in einen wachsenden, noch wenig konsolidierten Wettbewerbsraum ein, in dem auch neue Player, Start-ups und Energieunternehmen aktiv sind. Der Wettbewerb verläuft hier vor allem über Technologie, regulatorische Zulassung und industrielle Skalierbarkeit.

Management, Strategie und Governance

Das Management von Rolls-Royce verfolgt eine strategische Neuausrichtung, die auf operative Effizienz, Bilanzstärkung und Fokussierung auf margenstarke Kernbereiche abzielt. Nach einer Phase operativer und finanzieller Belastungen durch Programmverzögerungen, technische Probleme und die Pandemie wurde das Kostenprofil angepasst, das Portfolio gestrafft und eine diszipliniertere Kapitalallokation angekündigt. Die strategische Agenda umfasst:
  • Steigerung der Profitabilität im Civil-Aerospace-Geschäft durch höhere Auslastung, verbesserte Verträge und strengere Projektsteuerung.
  • Absicherung und Ausbau der Verteidigungsposition über langfristige Regierungsprogramme und Leistungsnachweise in bestehenden Plattformen.
  • Wertorientierte Entwicklung von Zukunftstechnologien, wobei Investitionen selektiv priorisiert und Partnerschaften genutzt werden sollen.
  • Konsequente Umsetzung von Effizienz- und Turnaround-Maßnahmen, um die operative Widerstandsfähigkeit zu verbessern.
Für konservative Anleger sind dabei insbesondere Governance-Qualität, Transparenz in der Kommunikation und die Umsetzung der angekündigten Restrukturierungsschritte zentral, da frühere Phasen durch Kostenüberschreitungen und unerwartete Belastungen geprägt waren.

Branchen- und Regionenanalyse

Rolls-Royce ist in stark regulierten, sicherheitskritischen und kapitalintensiven Branchen tätig. Die zivile Luftfahrtbranche ist langfristig wachstumsorientiert, jedoch zyklisch und stark abhängig von globalem Wirtschaftswachstum, geopolitischen Entwicklungen und Regulierung rund um Emissionen. Der Trend zu effizienteren, treibstoffsparenden Triebwerken spielt Rolls-Royce strategisch in die Karten, erhöht aber den Entwicklungsdruck. Im Verteidigungsbereich profitiert das Unternehmen von steigenden Wehrbudgets in vielen NATO-Staaten und ausgewählten Partnerländern, jedoch bestehen politische, exportrechtliche und budgetäre Risiken. Im Energiesektor steht Rolls-Royce im Spannungsfeld von Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und wachsendem Strombedarf. Neue Anwendungen wie modulare Kernreaktoren sind potenziell attraktiv, aber stark von regulatorischer Akzeptanz, Finanzierung und gesellschaftlicher Unterstützung abhängig. Regional ist das Unternehmen stark in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Asien präsent. Die globale Aufstellung reduziert Klumpenrisiken, erhöht aber die Komplexität der Compliance- und Sanktionslandschaft.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln von Rolls-Royce reichen in das frühe 20. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen zunächst im Automobilbau und später als Pionier der Luftfahrtantriebe bekannt wurde. Über Jahrzehnte entstand ein Ruf als Premiumhersteller leistungsstarker Motoren und Triebwerke. Nach diversen Umstrukturierungen wurden Automobilgeschäft und Antriebsaktivitäten voneinander getrennt; das heutige Rolls-Royce Holdings plc fokussiert auf Luftfahrt und Energie. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von technologischen Durchbrüchen, aber auch von Rückschlägen, die die hohe Komplexität der Branche spiegeln. Programme mit Entwicklungsverzögerungen, Triebwerksprobleme bei bestimmten Modellen und externe Schocks wie die globale Finanzkrise und die Corona-Pandemie haben die Bilanz zeitweise belastet und zu strategischen Neubewertungen geführt. Gleichzeitig hat Rolls-Royce in dieser Zeit seine Präsenz im Verteidigungssektor gestärkt, das industrielle Power-Systems-Geschäft ausgebaut und erste Schritte in neue Technologien wie Elektrifizierung und modulare Kernenergie unternommen.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von Rolls-Royce ist die starke Fokussierung auf Hochleistungs-Gasturbinen, deren Effizienz maßgeblich über Werkstoffinnovationen, Turbinenaerodynamik und digitale Steuerung geprägt wird. Das Unternehmen zählt zu den wenigen Akteuren, die Großtriebwerke, militärische Antriebe, Marineantriebe und industrielle Turbinen aus einer Hand anbieten und über Jahrzehnte gewachsene Systemintegrationserfahrung verfügen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung des Flugbetriebs: Die permanente Datenüberwachung von Triebwerken im Einsatz erlaubt zustandsbasierte Wartungskonzepte, optimierte Ersatzteillogistik und Effizienzempfehlungen für Fluggesellschaften. Im Bereich Kernenergie und SMR-Lösungen setzt Rolls-Royce auf modulare Fabrikationskonzepte, um Bauzeiten, Kostenrisiken und Projektrisiken gegenüber konventionellen Großreaktoren zu reduzieren. Diese Ansätze befinden sich jedoch in einem frühen industriellen Stadium und hängen stark von regulatorischen Entscheidungen und politischen Rahmenbedingungen ab.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger bieten sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens könnte ein nachhaltiger Anstieg des globalen Flugverkehrs, insbesondere im Langstreckenbereich, zu höheren Flugstunden und damit zu stabilen Serviceerlösen im Civil-Aerospace-Segment führen. Zweitens schafft der langfristig erhöhte Verteidigungsbedarf in vielen westlichen Staaten eine solide Basis für das Defence-Geschäft, das tendenziell weniger zyklisch ist als die zivile Luftfahrt. Drittens könnten Dekarbonisierung und Energieumbruch die Nachfrage nach effizienteren Antrieben, Hybridlösungen, nachhaltigen Flugkraftstoffen und modularen Energieanlagen erhöhen. Rolls-Royce ist in diesen Bereichen technologisch positioniert und kann von erfolgreichen Markteinführungen profitieren. Viertens kann eine konsequent umgesetzte Effizienz- und Restrukturierungsstrategie die operative Marge, die Cashflow-Qualität und die Bilanzstruktur verbessern, was Spielräume für künftige Investitionen und mögliche Ausschüttungspolitiken eröffnen würde.

Risiken aus Investorensicht

Demgegenüber stehen erhebliche Risiken, die für einen konservativen Anleger sorgfältig abzuwägen sind. Die starke Abhängigkeit vom Luftverkehr macht das Unternehmen verwundbar für externe Schocks wie Pandemien, geopolitische Spannungen oder strukturelle Veränderungen im Reiseverhalten. Im Triebwerksgeschäft können technische Probleme, Rückrufaktionen oder überarbeitungsintensive Flotten zu hohen Sonderkosten und Reputationsrisiken führen. Die Kapitalintensität der Branche erhöht das Risiko von Kostenüberschreitungen in Entwicklungsprogrammen und erschwert die schnelle Anpassung an Nachfrageschwankungen. Regulatorische und politische Risiken spielen insbesondere im Verteidigungs- und Nuklearbereich eine große Rolle, da Exportbeschränkungen, Genehmigungsverfahren oder Änderungen in der Energie- und Sicherheitspolitik Projekte verzögern oder verhindern können. Hinzu kommen Währungsrisiken aufgrund der globalen Aufstellung sowie potenzielle Interessenkonflikte zwischen kurzfristigen Ergebniszielen und langfristig erforderlichen Technologieinvestitionen. Insgesamt eignet sich Rolls-Royce damit eher für Anleger, die Branchenvolatilität akzeptieren, einen langen Anlagehorizont verfolgen und die wesentlichen technologischen und politischen Risiken im Luftfahrt-, Verteidigungs- und Energiesektor bewusst in Kauf nehmen, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 14,64 € / 14,78 €
Spread +0,96%
Schluss Vortag 14,96 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 14,71 €
Tageshoch 14,96 €
52W-Tief 6,258 €
52W-Hoch 15,41 €
Jahrestief 13,15 €
Jahreshoch 15,41 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Rolls-Royce Holdings plc hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit einem führenden Technologieunternehmen bekannt gegeben, um die Entwicklung von kohlenstoffarmen Antriebssystemen voranzutreiben.
  • Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten in den kommenden Jahren signifikant auszubauen, um der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen gerecht zu werden.
  • Analysten erwarten, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen von Rolls-Royce zu einer stabileren Finanzlage und einem Anstieg der Betriebsmargen führen werden.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 18.909 GBX
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 2.906 GBX
Jahresüberschuss in Mio. 2.906 GBX
Umsatz je Aktie 2,24 GBX
Gewinn je Aktie 0,30 GBX
Gewinnrendite -318,64%
Umsatzrendite +13,33%
Return on Investment +8,14%
Marktkapitalisierung in Mio. 48.245 GBX
KGV (Kurs/Gewinn) 19,06
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) 2,55
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -

Derivate

Anlageprodukte (48)
Discount-Zertifikate 46
Aktienanleihen 2
Hebelprodukte (784)
Knock-Outs 449
Faktor-Zertifikate 191
Optionsscheine 144

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Stabilität der Dividende 0,65 (max 1,00)
Dividendenzuwachs 11,31% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 40,2% (auf den Gewinn/FFO)
quote 27,8% (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
07.08.2025 0,045 £ (0,052 €)
17.04.2025 0,060 £ (0,070 €)
24.10.2019 0,016 £ (0,018 €)
15.10.2003 0,046 €
23.04.2003 0,072 €
16.10.2002 0,050 €
24.04.2002 0,081 €
17.10.2001 0,051 €
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Prognose & Kursziel

Die Rolls-Royce Holdings Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
14,74 € 14,80 € -0,42%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 14,80 € -1,33%
15,00 € 16.01.26
Frankfurt 14,94 € +0,54%
14,86 € 16.01.26
Hamburg 14,86 € +0,27%
14,82 € 16.01.26
Hannover 14,86 € -0,27%
14,90 € 16.01.26
München 14,98 € +0,81%
14,86 € 16.01.26
Stuttgart 14,90 € -0,13%
14,92 € 16.01.26
Xetra 14,94 € +0,27%
14,90 € 16.01.26
L&S RT 14,71 € -1,67%
14,96 € 16:44
Nasdaq OTC Other 17,084 $ -0,06%
17,095 $ 16.01.26
Tradegate 14,90 € -0,27%
14,94 € 16.01.26
Quotrix 15,02 € +1,90%
14,74 € 16.01.26
Gettex 14,96 € +0,40%
14,90 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
17.01.26 14,96 -
16.01.26 14,96 -
15.01.26 14,94 -
14.01.26 14,88 -
13.01.26 15,21 -
12.01.26 15,07 -
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 15,29 € -2,16%
1 Monat 12,64 € +18,35%
6 Monate 11,83 € +26,46%
1 Jahr 6,901 € +116,78%
5 Jahre 1,195 € +1.151,88%

Unternehmensprofil Rolls-Royce Holdings plc

Rolls-Royce Holdings plc ist ein britischer Triebwerks- und Antriebsspezialist mit Fokussierung auf zivile Luftfahrt, Verteidigung und Energieanwendungen. Das Unternehmen agiert als technologiegetriebener Systemanbieter für komplexe Kraftwerks- und Antriebslösungen, inklusive langfristiger Service- und Wartungsverträge. Für erfahrene Anleger ist Rolls-Royce vor allem ein struktureller Profiteur des globalen Luftverkehrs, der militärischen Beschaffungspolitik westlicher Staaten und ausgewählter Energie-Infrastrukturprojekte, zugleich jedoch deutlich konjunktur- und politikabhängig.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Rolls-Royce basiert auf der Entwicklung, Produktion und langfristigen Betreuung von Hochleistungsantrieben und energiebezogenen Technologien. Charakteristisch ist ein zweigeteiltes Erlösmodell: Zum einen der Verkauf von Triebwerken und Antriebssystemen, zum anderen ein margenträchtiges Aftermarket-Geschäft mit Wartung, Instandsetzung, Ersatzteilen und Leistungsverbesserungen. Insbesondere im zivilen Luftfahrtgeschäft verfolgt Rolls-Royce einen „Power-by-the-Hour“-Ansatz, bei dem Fluggesellschaften für verfügbare Triebwerksleistung pro Flugstunde zahlen. Dieses Modell schafft planbare, wiederkehrende Cashflows, erhöht aber zugleich die Abhängigkeit von Flugstunden, Flottenauslastung und operativer Stabilität der Airlines. Ergänzend fokussiert sich das Unternehmen auf komplexe Projektgeschäfte und langfristige Serviceverträge im Verteidigungs- und Energiebereich, einschließlich integrierter Logistiklösungen und technischer Unterstützung vor Ort.

Mission und technologische Ausrichtung

Rolls-Royce formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung von „Pionierlösungen, die die Energie nutzen, um die Gesellschaft voranzubringen“. Dahinter steht der Anspruch, Hochtechnologie in sicherheitskritischen Anwendungen bereitzustellen und gleichzeitig Dekarbonisierung, Effizienzsteigerung und Betriebssicherheit zu verbinden. Strategisch setzt das Unternehmen auf die Weiterentwicklung von Gasturbinentechnologie, elektrifizierten Antriebssystemen, nachhaltigen Flugkraftstoffen, Hybrid- und vollelektrischen Flugkonzepten sowie auf modulare nukleare Kleinreaktoren. Die Mission verbindet damit langfristige strukturelle Trends wie globalen Flugverkehr, Energiesicherheit und Klimapolitik, erfordert aber hohe, dauerhaft durchzuhaltende Forschungs- und Entwicklungsbudgets.

Produkte und Dienstleistungen

Rolls-Royce bietet ein breites Portfolio an Produkten und Services rund um Leistungsantriebe und Energiewandlung. Zentrale Segmente sind:
  • Zivile Luftfahrt: Großraumflugzeugtriebwerke für Langstreckenjets, Triebwerke für Regional- und Geschäftsflugzeuge sowie dazugehörige digitale Überwachungs- und Wartungsservices.
  • Verteidigung: Militärische Flugzeugtriebwerke, Marineantriebe, Antriebe und Energieversorgungssysteme für U-Boote und Überwasserschiffe, inklusive Systemintegration und logistische Unterstützung.
  • Energie- und Industrieanwendungen: Industrielle Gasturbinen, Antriebs- und Energielösungen für Energieerzeugung, Öl- und Gasinfrastruktur, dezentrale Stromversorgung und kritische Infrastruktur.
  • Neue Technologien: Entwicklung von hybriden und vollelektrischen Antrieben für Luftfahrt und Urban Air Mobility, Lösungen für nachhaltige Flugkraftstoffe, sowie Konzepte für Small Modular Reactors (SMR) im Nuklearbereich.
Ergänzend bietet Rolls-Royce digitale Services: Zustandsüberwachung von Triebwerken in Echtzeit, datengetriebene Wartungsplanung, Effizienzoptimierung von Flotten sowie Predictive-Maintenance-Lösungen für Betreiber.

Business Units und Segmentstruktur

Die Gruppe berichtet ihre Aktivitäten im Wesentlichen in mehreren Kernsegmenten, die sich entlang der Endmärkte strukturieren:
  • Civil Aerospace: Entwicklung, Verkauf und Betreuung von Triebwerken für Verkehrs- und Geschäftsflugzeuge. Dieses Segment ist stark mit Flugzeugherstellern wie Airbus und Boeing sowie globalen Airlines verflochten.
  • Defence: Antriebe und Energieerzeugungssysteme für Streitkräfte, insbesondere für militärische Luftfahrzeuge und Marineplattformen. Der Bereich profitiert von langfristigen Regierungsprogrammen und Serviceverträgen.
  • Power Systems: Hochleistungs-Dieselmotoren, Gas- und Hybridantriebe, Energiesysteme für Industrie, Schifffahrt, Notstromversorgung und kritische Infrastruktur.
  • Neue Nuklear- und Zukunftstechnologien: Aktivitäten rund um modulare Kernreaktoren, fortschrittliche Reaktorkonzepte sowie Forschung an klimafreundlichen Energie- und Antriebslösungen, die noch im Aufbau begriffen sind.
Diese Segmentierung ermöglicht differenzierte Kapitalallokation, bildet aber auch die hohe Komplexität des Konzerns ab.

Alleinstellungsmerkmale

Rolls-Royce verfügt über mehrere ausgeprägte Alleinstellungsmerkmale. Im Markt für Triebwerke großer Langstreckenflugzeuge ist das Unternehmen einer von nur wenigen globalen Systemanbietern und in ausgewählten Flugzeugprogrammen exklusiver Triebwerkslieferant. Die Kombination aus tiefer Werkstoffkompetenz, aerodynamischer Expertise und digitaler Flottenüberwachung schafft hohe technologische Eintrittsbarrieren. Zudem besitzt Rolls-Royce eine historisch gewachsene Präsenz in kritischen Verteidigungsprogrammen sowie in sicherheitsrelevanten Nuklearanwendungen. Die Marke Rolls-Royce steht in der Luftfahrtindustrie für Hochtechnologie, Zuverlässigkeit und Engineering-Kompetenz. Diese Markenwahrnehmung erleichtert den Zugang zu komplexen Beschaffungsprojekten, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, technologische und operative Leistungsfähigkeit kontinuierlich nachzuweisen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Wettbewerbsposition von Rolls-Royce ist durch mehrere strukturelle Burggräben geschützt. Erstens erfordern Entwicklung und Zertifizierung moderner Triebwerke immense Vorlaufkosten, lange Entwicklungszyklen und tiefes regulatorisches Know-how. Zweitens entstehen im Aftermarket mit Langfristverträgen hohe Wechselkosten für Kunden, da Betreiber ihre Wartungsplanung, Ersatzteillogistik und technische Dokumentation auf einen spezifischen Triebwerkstyp und Servicepartner abstimmen. Drittens profitiert das Unternehmen von Netzwerk- und Skaleneffekten in der Datenanalyse: Die Auswertung großer Flottenbetriebsdaten verbessert Wartungsmodelle und Effizienzempfehlungen, was neuen Wettbewerbern den Einstieg erschwert. Viertens begrenzen Exportkontrollen, Militärstandards und nukleare Sicherheitsregeln den Zugang zu Verteidigungs- und Nuklearmärkten. Diese Moats sind allerdings nicht statisch; sie erfordern kontinuierliche Investitionen in Forschung, Qualitätssicherung, Digitalisierung und regulatorische Compliance.

Wettbewerbsumfeld

Rolls-Royce agiert in stark konzentrierten Oligopolmärkten. In der zivilen Luftfahrt konkurriert das Unternehmen insbesondere mit GE Aerospace und Pratt & Whitney. Die Marktstruktur ist geprägt von langfristigen Partnerschaften mit Flugzeugherstellern, hohen Eintrittsbarrieren und programmbezogenen Exklusivitäten. Im Verteidigungssegment stehen internationale Triebwerks- und Systemhäuser im Wettbewerb, unter anderem Safran, MTU Aero Engines und lokale Anbieter, sofern nationale Souveränitätsinteressen dominieren. Im Bereich Power Systems konkurriert Rolls-Royce mit Herstellern von Dieselmotoren, Turbinen und Energiesystemen wie Caterpillar, Cummins oder Siemens Energy. In den entstehenden Märkten für Hybrid- und Elektroantriebe sowie Small Modular Reactors tritt das Unternehmen in einen wachsenden, noch wenig konsolidierten Wettbewerbsraum ein, in dem auch neue Player, Start-ups und Energieunternehmen aktiv sind. Der Wettbewerb verläuft hier vor allem über Technologie, regulatorische Zulassung und industrielle Skalierbarkeit.

Management, Strategie und Governance

Das Management von Rolls-Royce verfolgt eine strategische Neuausrichtung, die auf operative Effizienz, Bilanzstärkung und Fokussierung auf margenstarke Kernbereiche abzielt. Nach einer Phase operativer und finanzieller Belastungen durch Programmverzögerungen, technische Probleme und die Pandemie wurde das Kostenprofil angepasst, das Portfolio gestrafft und eine diszipliniertere Kapitalallokation angekündigt. Die strategische Agenda umfasst:
  • Steigerung der Profitabilität im Civil-Aerospace-Geschäft durch höhere Auslastung, verbesserte Verträge und strengere Projektsteuerung.
  • Absicherung und Ausbau der Verteidigungsposition über langfristige Regierungsprogramme und Leistungsnachweise in bestehenden Plattformen.
  • Wertorientierte Entwicklung von Zukunftstechnologien, wobei Investitionen selektiv priorisiert und Partnerschaften genutzt werden sollen.
  • Konsequente Umsetzung von Effizienz- und Turnaround-Maßnahmen, um die operative Widerstandsfähigkeit zu verbessern.
Für konservative Anleger sind dabei insbesondere Governance-Qualität, Transparenz in der Kommunikation und die Umsetzung der angekündigten Restrukturierungsschritte zentral, da frühere Phasen durch Kostenüberschreitungen und unerwartete Belastungen geprägt waren.

Branchen- und Regionenanalyse

Rolls-Royce ist in stark regulierten, sicherheitskritischen und kapitalintensiven Branchen tätig. Die zivile Luftfahrtbranche ist langfristig wachstumsorientiert, jedoch zyklisch und stark abhängig von globalem Wirtschaftswachstum, geopolitischen Entwicklungen und Regulierung rund um Emissionen. Der Trend zu effizienteren, treibstoffsparenden Triebwerken spielt Rolls-Royce strategisch in die Karten, erhöht aber den Entwicklungsdruck. Im Verteidigungsbereich profitiert das Unternehmen von steigenden Wehrbudgets in vielen NATO-Staaten und ausgewählten Partnerländern, jedoch bestehen politische, exportrechtliche und budgetäre Risiken. Im Energiesektor steht Rolls-Royce im Spannungsfeld von Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und wachsendem Strombedarf. Neue Anwendungen wie modulare Kernreaktoren sind potenziell attraktiv, aber stark von regulatorischer Akzeptanz, Finanzierung und gesellschaftlicher Unterstützung abhängig. Regional ist das Unternehmen stark in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Asien präsent. Die globale Aufstellung reduziert Klumpenrisiken, erhöht aber die Komplexität der Compliance- und Sanktionslandschaft.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln von Rolls-Royce reichen in das frühe 20. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen zunächst im Automobilbau und später als Pionier der Luftfahrtantriebe bekannt wurde. Über Jahrzehnte entstand ein Ruf als Premiumhersteller leistungsstarker Motoren und Triebwerke. Nach diversen Umstrukturierungen wurden Automobilgeschäft und Antriebsaktivitäten voneinander getrennt; das heutige Rolls-Royce Holdings plc fokussiert auf Luftfahrt und Energie. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von technologischen Durchbrüchen, aber auch von Rückschlägen, die die hohe Komplexität der Branche spiegeln. Programme mit Entwicklungsverzögerungen, Triebwerksprobleme bei bestimmten Modellen und externe Schocks wie die globale Finanzkrise und die Corona-Pandemie haben die Bilanz zeitweise belastet und zu strategischen Neubewertungen geführt. Gleichzeitig hat Rolls-Royce in dieser Zeit seine Präsenz im Verteidigungssektor gestärkt, das industrielle Power-Systems-Geschäft ausgebaut und erste Schritte in neue Technologien wie Elektrifizierung und modulare Kernenergie unternommen.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von Rolls-Royce ist die starke Fokussierung auf Hochleistungs-Gasturbinen, deren Effizienz maßgeblich über Werkstoffinnovationen, Turbinenaerodynamik und digitale Steuerung geprägt wird. Das Unternehmen zählt zu den wenigen Akteuren, die Großtriebwerke, militärische Antriebe, Marineantriebe und industrielle Turbinen aus einer Hand anbieten und über Jahrzehnte gewachsene Systemintegrationserfahrung verfügen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung des Flugbetriebs: Die permanente Datenüberwachung von Triebwerken im Einsatz erlaubt zustandsbasierte Wartungskonzepte, optimierte Ersatzteillogistik und Effizienzempfehlungen für Fluggesellschaften. Im Bereich Kernenergie und SMR-Lösungen setzt Rolls-Royce auf modulare Fabrikationskonzepte, um Bauzeiten, Kostenrisiken und Projektrisiken gegenüber konventionellen Großreaktoren zu reduzieren. Diese Ansätze befinden sich jedoch in einem frühen industriellen Stadium und hängen stark von regulatorischen Entscheidungen und politischen Rahmenbedingungen ab.

Chancen aus Investorensicht

Für konservative Anleger bieten sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens könnte ein nachhaltiger Anstieg des globalen Flugverkehrs, insbesondere im Langstreckenbereich, zu höheren Flugstunden und damit zu stabilen Serviceerlösen im Civil-Aerospace-Segment führen. Zweitens schafft der langfristig erhöhte Verteidigungsbedarf in vielen westlichen Staaten eine solide Basis für das Defence-Geschäft, das tendenziell weniger zyklisch ist als die zivile Luftfahrt. Drittens könnten Dekarbonisierung und Energieumbruch die Nachfrage nach effizienteren Antrieben, Hybridlösungen, nachhaltigen Flugkraftstoffen und modularen Energieanlagen erhöhen. Rolls-Royce ist in diesen Bereichen technologisch positioniert und kann von erfolgreichen Markteinführungen profitieren. Viertens kann eine konsequent umgesetzte Effizienz- und Restrukturierungsstrategie die operative Marge, die Cashflow-Qualität und die Bilanzstruktur verbessern, was Spielräume für künftige Investitionen und mögliche Ausschüttungspolitiken eröffnen würde.

Risiken aus Investorensicht

Demgegenüber stehen erhebliche Risiken, die für einen konservativen Anleger sorgfältig abzuwägen sind. Die starke Abhängigkeit vom Luftverkehr macht das Unternehmen verwundbar für externe Schocks wie Pandemien, geopolitische Spannungen oder strukturelle Veränderungen im Reiseverhalten. Im Triebwerksgeschäft können technische Probleme, Rückrufaktionen oder überarbeitungsintensive Flotten zu hohen Sonderkosten und Reputationsrisiken führen. Die Kapitalintensität der Branche erhöht das Risiko von Kostenüberschreitungen in Entwicklungsprogrammen und erschwert die schnelle Anpassung an Nachfrageschwankungen. Regulatorische und politische Risiken spielen insbesondere im Verteidigungs- und Nuklearbereich eine große Rolle, da Exportbeschränkungen, Genehmigungsverfahren oder Änderungen in der Energie- und Sicherheitspolitik Projekte verzögern oder verhindern können. Hinzu kommen Währungsrisiken aufgrund der globalen Aufstellung sowie potenzielle Interessenkonflikte zwischen kurzfristigen Ergebniszielen und langfristig erforderlichen Technologieinvestitionen. Insgesamt eignet sich Rolls-Royce damit eher für Anleger, die Branchenvolatilität akzeptieren, einen langen Anlagehorizont verfolgen und die wesentlichen technologischen und politischen Risiken im Luftfahrt-, Verteidigungs- und Energiesektor bewusst in Kauf nehmen, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung abgeleitet werden sollte.
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Stammdaten

Marktkapitalisierung 112,29 Mrd. €
Aktienanzahl 8,43 Mrd.
Streubesitz 27,06%
Währung EUR
Land Großbritannien
Sektor Industrie
Branche Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+72,94% Weitere
+27,06% Streubesitz

Community-Beiträge zu Rolls-Royce Holdings plc

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten von einer starken Kursrallye der Rolls‑Royce‑Aktie (u. a. fast +10% nach vier Handelstagen 2026, über +80% seit Jahresbeginn 2025) gestützt auf positive Quartals‑/Halbjahreszahlen, Margensteigerungen, eine angehobene Jahresprognose sowie die Wiederaufnahme von Dividenden und ein 1‑Mrd.‑£‑Aktienrückkauf.
  • Als strukturelle Treiber werden das Power‑Systems‑Segment (MTU‑Motoren mit Großauftrag für Leopard‑2‑Panzer, BESS‑Aufträge, SMR‑Projekte), Aftermarket‑Services, neue Triebwerkstechnik und strategische Partnerschaften genannt.
  • Die Stimmung der Nutzer ist überwiegend positiv, unterstützt von Analysten‑Upgrades und Kostensenkungsprogrammen, wobei Anleger gleichzeitig Dip‑Einstiege empfehlen und politische sowie marktseitige Risiken implizit erwähnt werden.
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Highländer49
Rolls-Royce
Es ist einer der größten Aufträge der vergangenen Jahrzehnte für den Antriebsbauer Rolls-Royce Power Systems: Mehr als 300 Panzermotoren hat der Rüstungskonzern KNDS bei dem Friedrichshafener Unternehmen bestellt. Die Antriebe der Marke MTU sollen in Leopard-2-Kampfpanzer eingebaut werden, die unter anderem nach Deutschland, Schweden, Litauen, in die Niederlande und die Tschechische Republik gehen, wie der Großmotorenhersteller mitteilte. Die Auslieferung solle schon im kommenden Jahr beginnen. Die Aktie des britischen Mutterkonzerns Rolls-Royce Holdings (Rolls-Royce Holdings Aktie) stieg um 1,7 Prozent - sie hat in diesem Jahr ihren Wert fast verdoppelt. Der Auftrag sei nicht nur einer der größten seiner Art in den vergangenen Jahrzehnten, sondern auch Ausdruck der herausfordernden sicherheitspolitischen Situation, sagte Rolls-Royce-Power-Systems-Chef Jörg Stratmann. Die Nachfrage nach militärischer Ausrüstung sei deutlich gestiegen. "Unsere Kapazitäten haben wir jüngst erheblich erweitert und werden sie weiter ausbauen." Neues Modell erst kürzlich vorgestellt Der Leopard 2 gilt als eines der besten Kampffahrzeuge weltweit. Der MTU-Motor passt in alle Leo-Panzer-Modellen. Erst vor wenigen Wochen hatte der deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS ein neues vorgestellt. Der Leopard 2A8 ist unter anderem mit einem Schutzsystem des israelischen Herstellers Rafael ausgerüstet, das anfliegende Geschosse und Drohnen noch vor ihrem Aufprall zerstören soll. Ein neuer Leopard-Panzer kostet einen zweistelligen Millionenbetrag im höheren Zehnerbereich, hinzu kommen Wartung und Instandhaltung. Derzeit sind von den im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ausgelieferten Modelle laut KNDS noch 3.300 Fahrzeuge in den Streitkräften von 23 Ländern in Betrieb. Rolls-Royce profitiert von Rüstungsboom Der Militärbereich - auch Behördengeschäft genannt - von Rolls-Royce Power Systems versorgt unter anderem die Armeen Deutschlands, der Nato und verbündeter Staaten. Inzwischen macht das Geschäft rund ein Viertel des Umsatzes der Gesamt-Division aus. Das Bodensee-Unternehmen mit britischem Mutterkonzern knackte 2024 die Umsatzmarke von fünf Milliarden Euro. Unter der Marke MTU vertreibt Rolls-Royce Power Systems auch Panzermotoren für Puma (Puma Aktie) und andere Modelle. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist groß, das Unternehmen musste sich Kräfte vom angeschlagenen Autozulieferer ZF in Friedrichshafen leihen. Quelle: dpa-AFX
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SoIsses01
Desaster
Vielen Dank Donald.... :-( Auch wenn es eigentlich RR stärken sollte da RR ja nicht nur den US Markt bedient sondern weit aus stärker EU, China und den Rest der Welt, wird RR heute in Sippenhaft genommen.
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famherzig
Wenn man bedenkt
Wie schlecht es mal während Corona um RR stand , dann reibt man sich jetzt verwundert die Augen . Von 35 Cent auf jetzt, der WAHNSINN. Meine beste Aktie aller Zeiten . Der neue Chef hat uns wieder auf Erfolgskurs gebracht. Vielen lieben Dank .
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SoIsses01
RR übertrifft Erwartungen
https://www.cityam.com/rolls-royce-brings-back-dividends-and-unveils-1bn-share-buyback/ Jetzt gibt es kein halten mehr mit der RR Aktie und Dividende gibt es auch noch oben drauf
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SoIsses01
RR Akteinrückkaufprogramm
https://de.investing.com/news/company-news/rollsroyce-startet-aktienruckkaufprogramm-im-wert-von-1-milliarde-pfund-93CH-2893932 Sieht positiv aus weiterhin bei solchen News
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grappler
Dividende
Also, wenn man sich die Dividendeninformationen wie diese hier: 1. https://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/boersennews/rolls-royce-aktie-gewinnsteigerung-und-dividende-pushen/4517301/ 2. https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/rolls-royce-triebwerkbauer-zahlt-wieder-dividende-aktie-auf-rekord/100056092.html durchliest, so soll für das Geschäftsjahr 2024 eine 30%ige Dividendenausschüttung erfolgen. Am 27.02.2025 werden die Q4 2024 Ergebnisse veröffentlicht, daher sollten wir (das ist meine Interpretation) an diesem Tag eine klare Aussage darüber erhalten, ob eine Ausschüttung nun wirklich erfolgt & wenn, wie hoch diese ausfällt. Eine Information, welche mich sehr interessiert, ist, ob es schon nähere Informationen/ eine Entscheidung zum geplanten Einsatz der Ultrafan-Technologie in Schmalrumpfflugzeugen wie dem A320neo Nachfolger gibt?
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SoIsses01
Dividende
Derzeit nicht geplant wenn man in den versch. News über RR liest. Am 26.02. kommt der Geschäftsbericht für Q4 20024, dann sehen wir mal wie es bei RR aussieht mit den zahlen und in Zukunft.
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Mr_Green
Ratschläge?
Meinungen zu haben ist eine Sache - aber Ratschläge? Besser nicht! Ich vertrete eine Ansicht für Trader mit langem Atem: Wenn ein Titel aufgrund der Lage von einer Insolvenz bedroht ist dann Finger weg - wenn nicht kann man fast alles kaufen was um 50% oder mehr eingebrochen ist. Irgendwann wird sich das schon wieder erholen oder die Menschen sterben aus. Wer natürlich die schnelle Mark sucht ist bei Aktien nicht ganz richtig und sollte sich mit den Risiken von Faktorzertifikaten befassen die Geld schneller vernichten können als man zusehen kann.....
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tz7878
Bezugsrechte Ausland
In englischen Foren wurde das berichtet. Es gibt wohl Restriktionen für manche Länder.
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duftpapst2
kleines Beispiel
zur Verwässerung: Seht euch den Kursverlauf von AuroraCanabis an. Da gab es auch in diesem Jahr einen Split mit KE in diesem Jahr.
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dianabar
Danke euch allen
für die kluge Ratschläge. Ich denke, ich werde riskieren und nur nach der KE die Aktien kaufen und beim RR einsteigen.Die Aktie ist jetzt sowieso überteuert!
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Häufig gestellte Fragen zur Rolls-Royce Holdings Aktie und zum Rolls-Royce Holdings Kurs

Der aktuelle Kurs der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt bei 14,71 €.

Für 1.000€ kann man sich 67,98 Rolls-Royce Holdings Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Rolls-Royce Holdings Aktie lautet RYCEF.

Die 1 Monats-Performance der Rolls-Royce Holdings Aktie beträgt aktuell 18,35%.

Die 1 Jahres-Performance der Rolls-Royce Holdings Aktie beträgt aktuell 116,78%.

Der Aktienkurs der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt aktuell bei 14,71 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 18,35% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Rolls-Royce Holdings eine Wertentwicklung von 16,78% aus und über 6 Monate sind es 26,46%.

Das 52-Wochen-Hoch der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt bei 15,41 €.

Das 52-Wochen-Tief der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt bei 6,26 €.

Das Allzeithoch von Rolls-Royce Holdings liegt bei 9.523,97 €.

Das Allzeittief von Rolls-Royce Holdings liegt bei 0,01 €.

Die Volatilität der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt derzeit bei 42,06%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Rolls-Royce Holdings in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 14,74 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -0,42%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 14,74 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -0,42%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Rolls-Royce Holdings Kursziel beträgt 14,74 €. Das ist -0,42% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Rolls-Royce Holdings 6 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Rolls-Royce Holdings Kursziel beträgt 14,74 €. Das ist -0,42% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Rolls-Royce Holdings 6 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 14,74 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Rolls-Royce Holdings Aktie bei 14,74 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Rolls-Royce Holdings Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 112,29 Mrd. €

Insgesamt sind 8.441,5 Mio Rolls-Royce Holdings Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Rolls-Royce Holdings bei 47%. Erfahre hier mehr

Rolls-Royce Holdings hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

Rolls-Royce Holdings gehört zum Sektor Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung.

Das KGV der Rolls-Royce Holdings Aktie beträgt 40,88.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Rolls-Royce Holdings betrug 18,91 Mrd GBX.

Ja, Rolls-Royce Holdings zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 07.08.2025 eine Dividende in Höhe von 0,045 £ (0,052 €) gezahlt.

Zuletzt hat Rolls-Royce Holdings am 07.08.2025 eine Dividende in Höhe von 0,045 £ (0,052 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Rolls-Royce Holdings wurde am 07.08.2025 in Höhe von 0,045 £ (0,052 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 07.08.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,045 £ (0,052 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.