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Rheinmetall rüstet auf See auf: Drohnenboote aus Hamburg sollen in Serie gehen

Rheinmetall will die Produktion von Drohnenbooten massiv ausbauen. In Hamburg sollen künftig bis zu 1.000 unbemannte Boote jährlich entstehen. Erste NATO-Aufträge liegen bereits vor – doch an der Börse ist der frühere Hype um die Aktie abgeflaut.
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NATO-Verbündete führen im Rahmen der Übung Dynamic Manta 24 Manöver zur U-Boot-Jagd durch.
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Der Rüstungskonzern Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) will seine Aktivitäten im Bereich maritimer Drohnentechnologie deutlich ausweiten. Wie Tim Wagner, Leiter der Division Naval Systems, erklärte, plant das Unternehmen den Aufbau einer Serienfertigung für unbemannte Boote am traditionsreichen Werftstandort Hamburg.

Zum Einstieg sei eine vergleichsweise kleine Produktionsserie geplant. "Wir fangen an mit einer relativ kleinen Anzahl von 15 Booten, um das ganze Thema in Fahrt zu bringen", sagte Wagner laut der Presseagentur dpa. Perspektivisch soll die Fertigung jedoch stark wachsen: Ziel sei zunächst eine Kapazität von rund 200 Einheiten pro Jahr. Im Vollbetrieb könnte die Hamburger Werft Blohm+Voss sogar bis zu 1.000 Drohnenboote jährlich produzieren.

Im Mittelpunkt steht das Modell K3 Scout, ein ferngesteuertes Schnellboot, das künftig auch vollständig autonom operieren soll. Entwickelt wird das System gemeinsam mit der britischen Kraken Technology Group. Solche Plattformen werden in der Fachsprache als "Unmanned Surface Vehicles" bezeichnet und können sowohl militärische als auch zivile Aufgaben übernehmen – etwa Aufklärung, Überwachung oder Minenabwehr.

Nach Angaben von Wagner besteht bereits konkretes Interesse aus mehreren NATO-Staaten. Einzelheiten zu den Auftraggebern nannte er zwar nicht, bestätigte jedoch, dass Verträge über insgesamt 150 Boote bereits abgeschlossen wurden.

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Strategisch passt das Projekt zur jüngsten Expansion von Rheinmetall im maritimen Geschäft. Anfang März hatte der Konzern den Schiffbauer NVL übernommen, zu dem auch die traditionsreiche Werft Blohm+Voss gehört.

Am Montag war die Rheinmetall-Aktie mit einem Plus von 2 Prozent einer der wenigen Gewinner am deutschen Aktienmarkt. 

Trotz einzelner Impulse hat sich die Kursdynamik der Aktie zuletzt abgeschwächt. Seit rund neun Monaten bewegt sich das Papier in einer breiten Spanne zwischen etwa 1.480 und über 2.000 Euro. Damit liegt der Kurs derzeit rund 20 Prozent unter dem Rekordhoch vom Oktober. Langfristig bleibt die Bilanz dennoch spektakulär: Seit Beginn des Ukrainekriegs hat die Aktie rund 1.600 Prozent zugelegt.

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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