Das von den Rüstungsunternehmen MBDA und Rheinmetall gemeinsam entwickelte Lasersystem soll unter anderem Drohnen, Schnellboote und Lenkflugkörper bekämpfen können. Laut Rheinmetall kann es in Zukunft auch leistungsfähiger ausgestattet werden, um gegen Überschall-Lenkflugkörper, Raketen sowie Mörser- und Artilleriegranaten eingesetzt zu werden.
Einen "Demonstrator" genannten Prototypen des Systems gibt es bereits seit mehreren Jahren. 2022/23 war die in einem Container installierte Waffe an Bord der Fregatte Sachsen getestet worden. Im August 2022 waren dabei erstmals anfliegende Drohnen zerstört worden.
Der Prototyp wurde nun für weitere Tests in das Laserkompetenzzentrum der Wehrtechnischen Dienststelle für Waffen und Munition (WTD 91) nach Meppen gebracht. Laut Rheinmetall kann der Lasercontainer dort auch zur weiteren Erprobung landgestützter Drohnenabwehr genutzt werden.
Die Nachricht bestätigt, dass Rheinmetall an einem fortgeschrittenen Lasersystem arbeitet und sieht die Verfügbarkeit eines einsatzfähigen Systems ab 2029 vor. Für Anleger empfiehlt sich ein konservativer Ansatz: Kurzfristig keine überhasteten Positionsveränderungen allein aufgrund dieser Meldung; stattdessen die weitere Entwicklung abwarten, insbesondere konkrete Aufträge oder staatliche Beschaffungsentscheidungen sowie zusätzliche Testresultate aus Meppen. Eine schrittweise und diversifizierte Positionierung bei gleichzeitiger Beobachtung der Unternehmensnachrichten und der Verteidigungsbranche erscheint ratsam.
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