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Redcare Pharmacy crasht 18 Prozent: Warum Analysten dennoch an die Aktie glauben

Redcare hat Q4-Zahlen präsentiert, die die Erwartungen nicht ganz erfüllen und die Aktie stürzt ab. Die EBITDA-Marge lag unter dem Konsens, jedoch bleibt der langfristige Ausblick auf die Margenentwicklung positiv. Ein Blick auf die Chancen und Risiken.
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Quelle: - ©Redcare Pharmacy
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Redcare hat heute die vollständigen Zahlen für das vierte Quartal 2025 veröffentlicht, nachdem bereits Anfang Januar erste Umsatzdaten bekanntgegeben wurden. Die EBITDA-Marge von 1,6 Prozent übertraf den Vorjahreswert von -0,7 Prozent, blieb jedoch 50 Basispunkte hinter den Konsens-Erwartungen. Damit konnte die Prognose für 2025 mit einer Marge von 2,0 Prozent nur am unteren Ende erreicht werden, was einem Anstieg von 60 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Für 2026 gab Redcare eine Umsatzsteigerung von 13 bis 15 Prozent aus, was unter dem Konsens von 19 Prozent liegt. Die EBITDA-Marge wird auf 2,5 Prozent prognostiziert, was eine Verbesserung um 50 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr darstellt, aber ebenfalls unter den Erwartungen liegt. Besonders enttäuschend war der Ausblick für den Non-Rx-Bereich, dessen Wachstum mit 8 bis 10 Prozent deutlich unter der Konsensprognose von 18 Prozent bleibt. Der Umsatz im deutschen Rx-Bereich wird hingegen mit über 670 Millionen Euro im Einklang mit den Erwartungen erwartet.

Die Aktie reagierte mit heftigen Verlusten und notiert am Nachmittag rund 18 Prozent im Minus.

Ein positiver Aspekt der Veröffentlichung ist der langfristige Margenausblick. Redcare plant, die EBITDA-Marge in drei Jahren auf 5 Prozent und in fünf Jahren auf 8 Prozent zu steigern. Diese präzisierten Ziele werden von den Analysten überwiegend positiv aufgenommen.

Trotz der kurzfristigen Enttäuschung gibt es auch positive Aspekte. Der neue CFO, der am 1. Dezember 2025 seine Arbeit aufgenommen hat, hat angekündigt, besonders konservative Prognosen zu geben. Dies könnte den jüngsten Ausblick erklären.

Die Analysten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) sehen die Aktie aktuell als sehr günstig an. Angesichts der aktuellen Bewertung, die bereits viele negative Faktoren einpreise, bleibe das Chance-Risiko-Verhältnis für die Aktie weiterhin positiv. 

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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