- Pfizer zahlt bis zu 10 Milliarden US-Dollar für Metsera.
- Pfizer bietet bis zu 86,25 US-Dollar je Aktie.
- Der Abschluss der Übernahme ist für den 13. November geplant.
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Der US-Pharmakonzern zahlt bis zu 10 Milliarden US-Dollar für das erst 2022 gegründete Unternehmen, dessen Hoffnungsträger als nächste Generation von Abnehm-Medikamenten gehandelt werden.
Pfizer erhöht seine Offerte auf bis zu 86,25 US-Dollar je Aktie – bestehend aus 65,60 US-Dollar in bar und einem erfolgsabhängigen Bonus von bis zu 20,65 US-Dollar. Die US-Handelsbehörde FTC hatte im Vorfeld rechtliche Bedenken gegen die Novo-Offerte geäußert, was dem dänischen Konzern letztlich das Genick brach. Pfizer hingegen erhielt grünes Licht von den Aufsehern – ein entscheidender Vorteil im hitzigen Bieterkampf.
Novo Nordisk, selbst Produzent des Blockbusters Wegovy, wollte mit der Übernahme seine Position im stark wachsenden Markt für Adipositas-Therapien stärken. Doch das US-Kartellrecht stellte sich quer. Novo erklärte, man werde das Angebot nicht weiter erhöhen – trotz der Überzeugung, die eigene Struktur sei kartellrechtskonform gewesen.
Für Pfizer ist der Deal ein Befreiungsschlag: Nach Rückschlägen mit eigenen Abnehmmedikamenten und schrumpfenden Covid-Umsätzen sucht der Konzern dringend nach neuen Wachstumstreibern. CEO Albert Bourla setzt mit der Metsera-Übernahme auf genau diesen Hoffnungsträger – und auf einen Milliardenmarkt, der laut Analysten bis 2030 auf rund 100 Milliarden US-Dollar anwachsen könnte.
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Metsera entwickelt aktuell drei Medikamente in frühen klinischen Phasen – mit dem Ziel, wirksamer, länger anhaltend und verträglicher zu sein als bestehende Therapien. Die Anleger reagierten euphorisch: Die Metsera-Aktie hat sich seit Bekanntwerden der ersten Pfizer-Offerte im September mehr als verdoppelt.
Pfizer rechnet mit einem Abschluss der Übernahme nach der Aktionärsabstimmung am 13. November.
Autor: Ariva-Redaktion/js
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