Palantir Technologies steht kurz vor dem Abschluss eines milliardenschweren Auftrags mit dem britischen Verteidigungsministerium. Nach Informationen der Times of London beläuft sich der Vertrag auf rund 1 Milliarde US-Dollar. Die Vereinbarung soll im Zuge des Besuchs von US-Präsident Donald Trump in Großbritannien bekanntgegeben werden.
Größter Palantir-Deal in Europa bislang
Das Abkommen, das die bestehende dreijährige Vereinbarung im Wert von 75 Millionen Pfund ersetzt, sieht eine Laufzeit von fünf Jahren vor. Neben dem Verteidigungsministerium wird auch die Royal Navy in das Projekt eingebunden. Palantir soll mit seiner KI-Technologie Daten aus unterschiedlichen militärischen Datenbanken zusammenführen, um Personal- und Rekrutierungslücken zu identifizieren, Eignungsprüfungen für Einsätze zu erleichtern und Wartungszyklen für militärische Assets zu optimieren.
Im Gegenzug verpflichtet sich Palantir, bis 2030 insgesamt rund. 2 Milliarden US-Dollar in Großbritannien zu investieren. Das Unternehmen plant nach Angaben einer mit den Plänen vertrauten Person den Aufbau von 350 neuen Arbeitsplätzen – davon rund 200 bei Palantir selbst, der Rest bei Partnerunternehmen, die für die Umsetzung benötigt werden.
Strategiewechsel: Von Rückzug zu Expansion
Der Deal markiert eine bemerkenswerte Wende in Palantirs europäischer Strategie. Noch vor wenigen Jahren hatte Unternehmen seine Präsenz auf dem Kontinent zurückgefahren – aus Frust über die langsame Einführung von KI-Anwendungen in Europa. Nun setzt Palantir verstärkt auf den britischen Markt und baut neben Verteidigung auch seine Präsenz in Bereichen wie Gesundheit, Polizei und kritische Infrastruktur aus.
Trotz der positiven Nachrichten notierte die Palantir-Aktien zuletzt 1,07 Prozent im Minus bei 168,37 US-Dollar.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB19QN5
, DE000NB2DV20
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, DE000NB6T0R2
, DE000NB6UPG1
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