Nvidia hinkt dem Chipboom hinterher – jetzt muss Vera liefern

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Nvidia ist ein Technologieunternehmen, das sich auf Grafikprozessoren, Künstliche Intelligenz, autonome Fahrzeuge und Rechenzentrumstechnologien spezialisiert hat.
©unsplash.com
Nvidia erholt sich nach vier Verlusttagen leicht. Doch die Aktie hinkt dem Chipsektor hinterher. Jetzt soll Vera den nächsten KI-Markt erobern.
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Nvidia hat sich nach vier Verlusttagen leicht erholt. Die Aktie steigt am Freitag wieder an. Seit Jahresbeginn liegt sie knapp 14 Prozent im Plus und bleibt damit klar hinter dem Chip-Branchenindex Philadelphia Semiconductor zurück.

Anleger fragen sich zunehmend, ob Nvidia (Nvidia Aktie) seine Führungsrolle bei Chips für künstliche Intelligenz verteidigen kann. Der Markt verschiebt sich vom Training großer KI-Modelle stärker zur Inferenz, also zur Ausführung dieser Modelle. Dort konkurrieren Grafikprozessoren stärker mit Zentralprozessoren und kundenspezifischen Chips.

Nvidia reagiert mit eigenen Vera-Zentralprozessoren. Der Konzern sieht dafür in diesem Jahr ein Umsatzpotenzial von 20 Milliarden US-Dollar und langfristig einen adressierbaren Markt von 200 Milliarden US-Dollar.

Erste Tests positiv 

Werte aus dem Artikel:
AMD Aktie 508,47 $ -1,86%
Intel Aktie 117,79 $ -2,56%
Nvidia Aktie 214,53 $ +0,13%
SK Hynix Aktie 1.355 € -1,81%
TSMC Aktie (ADR) 419,00 $ -1,38%

Oppenheimer-Analyst Rick Schafer schrieb, Vera wirke bei den anvisierten Anwendungen sehr wettbewerbsfähig gegenüber Angeboten von Advanced Micro Devices (AMD) und Intel. Ein vollständiger Vergleich sei aber erst möglich, wenn die Chips bei kommerziellen Partnern eingesetzt werden.

Gleichzeitig will Nvidia-Chef Jensen Huang laut The Asia Business Daily die Zusammenarbeit mit SK Hynix und Taiwan Semiconductor Manufacturing Company stärken. Die drei Unternehmen gelten als wichtige Dreiecksallianz für die Lieferkette künstlicher Intelligenz.

Für Anleger bleibt Nvidia damit eine Schlüsselaktie des KI-Booms. Der Konzern muss nun aber beweisen, dass er auch im Inferenzgeschäft seinen Vorsprung halten kann.

Autor: sbh-Redaktion/neb



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