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Zwischen Earnings und Energie-Schock – droht Europas Börsen der Sommer-Crash?

Europas große Konzerne wie Nestlé, Nokia und L’Oréal liefern stark ab. Doch steigende Ölpreise und die blockierte Straße von Hormus setzen Europas Börsen unter Druck. Droht nach dem Zahlenjubel schon der nächste Rückschlag?
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Strommasten im gleißenden Sonnenlicht (Symbolbild).
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Nestlé SA 79,05 CHF Nestlé SA Chart -0,32%
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Starke Unternehmenszahlen haben Europas Börsen in dieser Woche gestützt. Gleichzeitig belasteten steigende Ölpreise die Stimmung. Die Passage durch die Straße von Hormus bleibt blockiert. Das sorgt auch an den Märkten in Asien für Nervosität.

Im Zentrum steht die Frage, wie stark geopolitische Risiken und höhere Energiekosten die Märkte belasten. Sunil Garg, Investmentchef von Lighthouse Canton, rät Anlegern laut CNBC dazu, bei der Suche nach Alternativen zum US-Dollar nicht einfach in andere Papierwährungen zu wechseln. Dass Gold (Goldkurs) zuletzt nicht klar als sicherer Hafen funktioniert habe, sieht er eher als Chance.

Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, von einer Fiat-Währung zur anderen zu wechseln – der wahre Diversifikator für den Dollar (Dollarkurs) ist Gold.

Auch beim Thema Künstliche Intelligenz verlagert sich der Blick. Luke Barrs von Goldman Sachs Asset Management sagte bei CNBC, dass nicht nur die größten Technologiekonzerne von den hohen Investitionen profitierten. Anleger dürften zunehmend auch in der zweiten Reihe nach Chancen suchen.

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Für Europa bleibt der Ausblick verhalten

Gerry Fowler, Chefstratege für europäische Aktien bei der UBS, rechnet in den kommenden Wochen mit vielen Gewinnsenkungen. Er sagte, der Markt dürfte sich über den Sommer eher seitwärts bewegen.

Einige Bereiche hielten sich zwar noch gut, in anderen Teilen des Marktes nehme die Schwäche aber zu. Die Bewertungen seien inzwischen fair, aber nicht mehr günstig. Damit werde entscheidend, welche Unternehmen ihre Gewinne halten könnten.

Noch vorsichtiger äußerte sich Jim Caron von Morgan Stanley Investment Management. Er warnte, dass Europa deutlich empfindlicher auf steigende Energiepreise reagiere als die Vereinigten Staaten.

Europa wird viel, viel empfindlicher auf höhere Energiepreise reagieren, und man wird in Europa viel schneller einen Wachstumsrückgang sehen.

Sein Investmenthaus habe deshalb die frühere Übergewichtung Europas aufgegeben und den Blick stärker auf die Vereinigten Staaten gerichtet.

Fazit

Gute Unternehmenszahlen stützen einzelne Aktien. Steigende Ölpreise und die Sorge vor Gewinnwarnungen bremsen jedoch den Gesamtmarkt.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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