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ROUNDUP: Beteiligungsgesellschaft Mutares will weiter wachsen - Aktie legt zu

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Beteiligungsgesellschaft Mutares hat im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr umgesetzt und verdient. Dabei profitierte das Unternehmen vom Portfolioumbau und dem Verkauf von Beteiligungen, vor allem des vollständigen Ausstiegs beim österreichischen Motorenhersteller Steyr. Für das laufende Jahr zeigte sich das Management mit "großem Optimismus" und steckte sich neue mittelfristige Ziele. An der Börse kam dies gut an.

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Für die Aktie ging es im frühen Handel um zuletzt 1,6 Prozent nach oben. Im bisherigen Jahresverlauf hat sie jedoch rund vier Prozent an Wert verloren, in den vergangenen zwölf Monaten sogar fast 30 Prozent.

Im laufenden Jahr soll der Konzernumsatz auf 7,9 bis 9,1 Milliarden Euro zulegen und der für die Aktionäre maßgebliche Jahresüberschuss der Mutares-Holding bei 165 bis 200 Millionen Euro liegen, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Montag in München mitteilte. Bis 2030 peilt Mutares ein Wachstum pro Jahr von einem Viertel beim Konzernumsatz und beim Holding-Nettoergebnis an.

Bislang hatte das Management für 2030 einen Konzernumsatz von 10 Milliarden Euro und einen Jahresüberschuss der Mutares-Holding von 200 Millionen Euro bis 2028 auf dem Zettel. Dies soll nun schon deutlich früher erreicht werden.

Mutares will auch weitere Zukäufe in den USA tätigen. Dort und in Asien werde ein starkes kurzfristiges Wachstum erwartet, so das Unternehmen. In den USA soll ein zweiter Standort innerhalb der nächsten zwölf Monate aufgebaut werden.

Im vergangenen Jahr stiegen die Erlöse auf Basis vorläufiger Zahlen von 5,3 auf 6,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte deutlich von rund 117 auf 733,5 Millionen Euro. Analysten hatten bei beiden Kennziffern im Mittel jedoch mehr erwartet.

Das insbesondere um Einflüsse aus Veränderungen des Portfolios bereinigte operative Ergebnis (ber Ebitda) lag bei minus 27,8 Millionen Euro nach einem Minus von 85,4 Millionen Euro im Vorjahr. Dies war dem Unternehmen zufolge vor allem von den Zukäufen geprägt, allen voran Buderus Edelstahl, sowie von einem anhaltend herausfordernden Umfeld bei Lapeyre und Byldis. Dem stünden erfreuliche Restrukturierungs- und Entwicklungsfortschritte bei Efacec, Donges, SFC Solutions (Teil von Amaneos) und Guascor Energy gegenüber.

Unter dem Strich verzeichnete Mutares einen Holding-Gewinn von 130,4 Millionen Euro nach 108,3 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis lag damit am unteren Ende der vom Unternehmen ausgegebenen Prognose, ebenso wie der Umsatz.

Die endgültigen Zahlen für 2025 will Mutares mit dem Geschäftsbericht am 28. April veröffentlichen./err/lew/stk

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