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Mutares Aktie

Aktie
WKN:  A2NB65 ISIN:  DE000A2NB650 US-Symbol:  MUTRF Branche:  Kapitalmärkte Land:  Deutschland
31,35 €
-0,90 €
-2,79%
21:25:06 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
630,60 Mio. €
Streubesitz
57,44%
KGV
6,27
Dividende
2,00 €
Dividendenrendite
6,37%
neu: Nachhaltigkeits-Score
14 %
Mutares Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Mutares SE & Co. KGaA ist eine auf komplexe Unternehmensübernahmen und operative Restrukturierungen spezialisierte Private-Equity-Holding mit Sitz in München. Der Fokus liegt auf europäischen Mittelstandsunternehmen und Konzernabspaltungen mit erheblichem Transformationsbedarf. Mutares versteht sich als aktiver Industrie-Investor, der Portfoliounternehmen operativ begleitet, Kostenstrukturen optimiert und strategische Neuausrichtungen implementiert. Die Gesellschaft agiert kapitalmarktnah und nutzt die Börsennotierung, um Wachstum und Akquisitionen zu finanzieren. Für erfahrene Anleger ist Mutares vor allem als zyklischer, transaktionsgetriebener Spezialist im Bereich Turnaround- und Distressed-Investments relevant.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Mutares basiert auf einem dreistufigen Ansatz: Erwerb von Unternehmen mit Verbesserungspotenzial, operative Stabilisierung und Restrukturierung, anschließend wertmaximierender Exit. Die Deal-Pipeline speist sich vor allem aus Carve-outs großer Konzerne, Sondersituationen und Nachfolgethemen. Mutares erwirbt in der Regel Mehrheitsbeteiligungen, setzt eigenes operatives Personal ein und verfolgt eine aktive Buy-and-Build-Strategie. Die Wertschöpfung erfolgt durch Effizienzsteigerungen, Portfoliobereinigung, gezielte Investitionen sowie die Repositionierung in attraktiven Nischenmärkten. Erlösquellen sind insbesondere Veräußerungsgewinne beim Exit, Dividendenströme aus Portfoliogesellschaften sowie Manage­ment- und Beratungsleistungen innerhalb der Gruppe. Durch einen konsequent zyklussensitiven Ankaufsfokus versucht Mutares, Bewertungsunterschiede zwischen Krisenphasen und Erholungsphasen zu nutzen und so eine überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite zu erzielen.

Mission und strategisches Selbstverständnis

Die Mission von Mutares lautet, industrielle Problemfälle und nicht zum Kerngeschäft gehörende Randaktivitäten in wettbewerbsfähige, eigenständige Mittelstandsunternehmen zu transformieren. Im Zentrum steht der Anspruch, operative Exzellenz, stringente Kostenkontrolle und nachhaltige Strukturen in oft komplexen Unternehmensverbünden zu verankern. Mutares positioniert sich als unternehmerischer Sparringspartner für Konzerne bei der Bereinigung von Portfolios sowie für Banken und Gläubiger bei der Stabilisierung von Unternehmen in Sondersituationen. Der Investitionsansatz ist stark pragmatisch, turnaround-orientiert und legt Wert auf schnelle Entscheidungswege, klare Verantwortlichkeiten und messbare Verbesserung der operativen Kennzahlen. Gleichzeitig betont die Gruppe die Bedeutung von Arbeitsplatzsicherung, Standortsicherung und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Industriekern.

Produkte, Dienstleistungen und Beteiligungsansatz

Mutares bietet keine klassischen Produkte im Sinne eines Industrieunternehmens, sondern erbringt vor allem Dienstleistungen im Bereich Beteiligungsmanagement und Restrukturierung. Kernelemente sind:
  • Akquisitionskompetenz für komplexe Konzernabspaltungen und Sondersituationen mit hohem strukturellem Anpassungsbedarf
  • Restrukturierungs- und Turnaround-Management bei produzierenden Unternehmen und Dienstleistern
  • Operatives Performance-Management mit Fokus auf Cashflow, Working-Capital-Optimierung und Kostenstrukturen
  • Strategische Neupositionierung von Marken, Produktportfolios und Vertriebsstrukturen
  • Begleitung von Add-on-Akquisitionen und anschließender Exit-Strukturierung (Trade Sale, Secondary, ggf. Börsengang einzelner Beteiligungen)
Für die Stakeholder der übernommenen Unternehmen fungiert Mutares als Eigentümer, der Kapital, Managementkompetenz und Netzwerke bereitstellt. Gegenüber Veräußerern großer Konzerne tritt Mutares als Lösungspartner auf, der verlässliche Transaktionssicherheit und Übernahme komplexer Strukturen bietet.

Business Units und Segmentstruktur

Mutares gliedert sein Portfolio in mehrere Segmente, die sich an industriellen Wertschöpfungsketten und Endmärkten orientieren. Typischerweise umfasst die Struktur unter anderem:
  • Automotive & Mobility: Zulieferer, Komponentenhersteller und spezialisierte Dienstleister rund um Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie
  • Engineering & Technology: Maschinenbau, industrielle Komponenten, technische Dienstleistungen, oft mit Nischen-Know-how
  • Goods & Services: Konsumgüter, Logistik- und Industriedienstleistungen, in Teilen auch Infrastruktur-nahe Aktivitäten
Innerhalb dieser Einheiten verfolgt Mutares eine Plattform-Logik: Bestehende Beteiligungen dienen als Basis für Add-on-Akquisitionen, um Skaleneffekte und Synergien zu heben. Die Business Units werden durch zentrale Funktionen der Holding in den Bereichen Corporate Finance, Legal, M&A, Operations und HR unterstützt.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Mutares differenziert sich im Private-Equity- und Turnaround-Markt vor allem durch eine stark operative Ausrichtung und hohe Risikobereitschaft bei komplexen Übernahmen. Wesentliche Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Fokus auf Carve-outs und Sondersituationen, die viele klassische Finanzinvestoren meiden
  • Ausgeprägte Inhouse-Restrukturierungskompetenz mit eigenen operativen Teams
  • Industrienähe in europäischen Kernsektoren wie Automobilzulieferung, Maschinenbau und Industriedienstleistungen
  • Kapitalmarktnotierung, die Zugang zu Eigenkapital und Visibilität im Dealflow verbessert
  • Hohe Transaktionsgeschwindigkeit und Bereitschaft, komplexe Strukturen (z. B. Multi-Site-Werke, grenzüberschreitende Verbünde) zu übernehmen
Durch diese Positionierung konkurriert Mutares nur teilweise mit klassischen Buyout-Fonds und eher mit spezialisierten Turnaround- und Distressed-Investoren.

Burggräben und strukturelle Moats

Im Bereich Turnaround- und Restrukturierungsinvestments sind klassische Burggräben begrenzt, dennoch verfügt Mutares über einige schwer imitierbare Wettbewerbsvorteile:
  • Erfahrungskurve: Langjährige Praxis in der Abwicklung und Integration komplexer Carve-outs führt zu standardisierten Prozessen, reduzierter Fehlerquote und höherer Transaktionssicherheit.
  • Reputations-Moat bei Konzernen: Ein Track Record abgeschlossener Transaktionen und übernommener Randaktivitäten erhöht die Wahrscheinlichkeit, bei künftigen Desinvestitionen als bevorzugter Bieter eingeladen zu werden.
  • Operatives Netzwerk: Ein Pool erfahrener Interim-Manager, Industrieexperten und Restrukturierer, der sich nicht kurzfristig replizieren lässt.
  • Spezialisierung auf europäische Industrie: Tiefes Verständnis von Regulatorik, Arbeitsrecht und Tarifstrukturen schafft einen Wissensvorsprung gegenüber internationalen Wettbewerbern ohne lokale Verankerung.
Diese Moats sind jedoch dynamisch und hängen von der Fähigkeit ab, den Track Record auch in schwächeren Konjunkturphasen aufrechtzuerhalten.

Wettbewerberlandschaft

Mutares agiert in einem fragmentierten Wettbewerbsumfeld aus Spezialfonds, Family Offices und Industrieholdings. Vergleichbare Geschäftsmodelle finden sich bei europäischen Turnaround-Fonds, Sanierungsgesellschaften und börsennotierten Beteiligungsholdings. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen je nach Dealtyp:
  • Finanzinvestoren mit Fokus auf Distressed-Assets und Special Situations
  • Industriegruppen, die gezielt Zukäufe in angrenzenden Segmenten tätigen und damit strategische Käufer in Bieterverfahren darstellen
  • Regionale Beteiligungsgesellschaften im Mittelstand, die einzelne Transaktionen im Heimatmarkt übernehmen
Der Wettbewerbsdruck variiert je nach Sektor und Graden der Komplexität der Zielunternehmen. In sehr herausfordernden Sondersituationen trifft Mutares oft auf ein überschaubares Bieterfeld, was die Verhandlungsmacht gegenüber Verkäufern steigern kann, aber auch das Risiko erhöht.

Management, Governance und Strategie

Die Gesellschaft wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, das sowohl Kapitalmarkt- als auch Industrie- und Restrukturierungserfahrung vereint. Die KGaA-Struktur mit einer SE als Komplementärin führt zu einer Besonderheit in der Governance: Die operative Leitung liegt stark beim geschäftsführenden Organ, während die Einflussmöglichkeiten externer Aktionäre begrenzt sein können. Strategisch verfolgt Mutares einen skalierenden Ansatz: steigende Anzahl von Plattform-Investments, Ausbau von Add-on-Akquisitionen und eine stärkere Diversifikation über Branchen und Länder hinweg. Der Investmentansatz ist klar definiert: Fokus auf europäische Zielunternehmen, klar identifizierbare Restrukturierungshebel, realistische Exit-Perspektiven und ein zeithorizontorientiertes Portfoliomanagement. Das Management kommuniziert regelmäßig Portfolio-Updates und Transaktionen, wodurch Anleger zeitnah Einblick in die Transaktionsaktivität erhalten, allerdings verbunden mit einer komplexen Informationslage für Außenstehende.

Branchen- und Regionenfokus

Mutares konzentriert sich auf Europa mit Schwerpunkt auf der DACH-Region, Westeuropa und ausgewählten Märkten in Mittel- und Osteuropa. Der Branchenfokus liegt auf zyklischen Industrien wie Automotive, Maschinenbau, Industriekomponenten, Logistik und ausgewählten B2B-Dienstleistungen. Diese Sektoren sind oft besonders restrukturierungsanfällig, bieten aber bei erfolgreichem Turnaround signifikante Wertsteigerungspotenziale. Regional profitiert Mutares von:
  • einer ausgeprägten industriellen Basis in Europa
  • hoher Dichte potenzieller Carve-out-Kandidaten aus Großkonzernen
  • einer gut entwickelten, aber selektiven Bankenlandschaft, die in Krisenfällen Veräußerungslösungen sucht
Demgegenüber steht die Abhängigkeit von europäischen Konjunkturzyklen, Lieferketten, Energiepreisen und regulatorischen Rahmenbedingungen, die Turnaround-Szenarien sowohl erschweren als auch erleichtern können.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Mutares wurde in den 2000er-Jahren in München gegründet und hat sich aus einer kleineren Beteiligungseinheit zu einer börsennotierten, europaweit agierenden Industrieholding entwickelt. Ausgangspunkt war der Erwerb erster Mittelstands- und Nischenunternehmen aus Konzernhand. Über die Jahre professionalisierte die Gesellschaft ihre M&A-Prozesse, etablierte ein eigenes Operations-Team und baute ein wachsendes Portfolio industrieller Beteiligungen auf. Die Notierung im regulierten Markt erhöhte die Visibilität gegenüber Verkäufern, Banken und potenziellen Management-Teams und ermöglichte den Zugang zu institutionellen Investoren. Parallel erweiterte Mutares den geografischen Horizont über Deutschland hinaus und etablierte Niederlassungen sowie operative Hubs in mehreren europäischen Ländern. Damit einher ging eine zunehmende Komplexität der Portfolio-Struktur und eine stärkere Betonung von Skaleneffekten innerhalb der Business Units.

Besonderheiten der Gesellschaftsstruktur und Kapitalmarktnähe

Die Rechtsform als SE & Co. KGaA verbindet Elemente einer Aktiengesellschaft mit einer Kommanditgesellschaft. Für Anleger bedeutet dies eine starke Stellung der persönlich haftenden Gesellschaft und damit des Managements. Diese Struktur kann langfristig strategische Kontinuität sichern, reduziert aber im Vergleich zu einer klassischen AG die unmittelbaren Einflussmöglichkeiten der freien Aktionäre auf zentrale Entscheidungen. Gleichzeitig nutzt Mutares die Börsennotierung gezielt für Kapitalerhöhungen, zur Refinanzierung von Transaktionen und zur Vergabe aktienbasierter Vergütungsinstrumente. Die Gesellschaft kommuniziert ihre Strategie und das Portfolio über Kapitalmarkt- und Investor-Relations-Formate, wobei die Vielzahl an Portfoliounternehmen und Transaktionen eine hohe Komplexität für die Analyse mit sich bringt. Für konservative Anleger ist die Transparenz der Berichterstattung und die Nachvollziehbarkeit der Bewertungsansätze ein zentraler Beobachtungspunkt.

Chancen für konservative Anleger

Ein Investment in Mutares bietet aus Sicht eines konservativen Anlegers vor allem die folgenden Chancen:
  • Partizipation an einem spezialisierten Geschäftsmodell mit potenziell hoher Wertschöpfung aus Turnaround-Situationen
  • Breite Diversifikation über mehrere Beteiligungen, Branchen und Länder innerhalb Europas
  • Mögliche attraktive Ausschüttungen, sofern erfolgreiche Exits realisiert und Cashflows an die Aktionäre weitergegeben werden
  • Skalierungseffekte durch wachsende Deal-Pipeline und zunehmende Industrialisierung der Restrukturierungsprozesse
  • Potentielle Sonderrenditen in Phasen erhöhter Desinvestitionsaktivität von Konzernen, wenn Carve-outs zunehmen
Für erfahrene Anleger kann Mutares ein Baustein sein, um im Portfolio bewusst ein Engagement im Segment Special Situations und Private-Equity-nahe Strategien abzubilden, ohne selbst Direktinvestments in nicht-börsennotierte Unternehmen eingehen zu müssen.

Risiken und Bewertung aus konservativer Perspektive

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die ein Investment in Mutares für eher sicherheitsorientierte Anleger anspruchsvoll machen:
  • Geschäftsmodellrisiko: Der Fokus auf Restrukturierung und Sondersituationen impliziert erhöhte operative Ausfallrisiken einzelner Beteiligungen.
  • Zyklensensitivität: Konjunkturelle Abschwünge, Nachfrageschocks oder strukturelle Branchenumbrüche können Wertaufholung und Exits erschweren.
  • Komplexität: Die Vielzahl an Beteiligungen und Transaktionen erschwert eine detaillierte Durchdringung der Risiken auf Einzelebene.
  • Governance-Struktur: Die KGaA-Form begrenzt Einflussmöglichkeiten der Minderheitsaktionäre; Entscheidungen sind stark managementzentriert.
  • Liquiditäts- und Bewertungsrisiko: Der innere Wert der Beteiligungen ist nur bedingt über Marktpreise verifizierbar, bis ein Exit stattfindet; dadurch steigt die Bedeutung der Bewertungsannahmen.
Für konservative Anleger ist entscheidend, die hohe Volatilität des Geschäftsmodells und dessen Abhängigkeit von Managementqualität, Dealflow und Kapitalmarktzugängen einzuordnen. Eine Anlage in Mutares sollte daher, sofern überhaupt erwogen, nur einen begrenzten Portfolioanteil ausmachen und als chancenorientierte Beimischung verstanden werden. Explizite Handlungs- oder Anlageempfehlungen lassen sich daraus nicht ableiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 32,25 €
Gehandelte Stücke 18.957
Tagesvolumen Vortag 1.431.687 €
Tagestief 31,15 €
Tageshoch 32,05 €
52W-Tief 20,05 €
52W-Hoch 49,15 €
Jahrestief 29,55 €
Jahreshoch 35,15 €

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11.02.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Mutares SE & Co KGaA hat erfolgreich die Akquisition eines Unternehmens in der Automobilzulieferindustrie bekannt gegeben, was die strategische Ausrichtung des Unternehmens stärkt.
  • Das Unternehmen plant, durch die Übernahme die Produktion zu diversifizieren und seine Marktposition in Europa auszubauen.
  • Analysten äußern sich optimistisch über die zukünftigen Wachstumsaussichten von Mutares aufgrund dieser Expansion.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 5.262 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -591,20 €
Jahresüberschuss in Mio. -459,90 €
Umsatz je Aktie 246,53 €
Gewinn je Aktie -19,04 €
Gewinnrendite -67,73%
Umsatzrendite -
Return on Investment -10,52%
Marktkapitalisierung in Mio. 512,23 €
KGV (Kurs/Gewinn) -1,26
KBV (Kurs/Buchwert) 0,75
KUV (Kurs/Umsatz) 0,10
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +15,54%

Derivate

Anlageprodukte (94)
Discount-Zertifikate 74
Aktienanleihen 20
Hebelprodukte (242)
Knock-Outs 156
Optionsscheine 64
Capped Optionssch. 15
Faktor-Zertifikate 7

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 3 Jahre
Stabilität der Dividende 0,72 (max 1,00)
Jährlicher 7,45% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 14,3% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 38,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 12,5%

Dividenden Historie

Datum Dividende
03.07.2025 2,00 €
05.06.2024 2,25 €
11.07.2023 1,75 €
18.05.2022 1,50 €
21.05.2021 1,50 €
19.05.2020 1,00 €
24.05.2019 1,00 €
23.07.2018 1,00 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
28.04.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht 2025
12.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q1 2026
03.07.2026 Ordentliche Hauptversammlung 2026
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Mutares Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
41,50 € 31,40 € +32,17%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 31,40 € -1,57%
31,90 € 19:30
Frankfurt 31,60 € +0,16%
31,55 € 08:04
Hamburg 31,60 € -1,40%
32,05 € 08:16
Hannover 31,60 € +1,77%
31,05 € 08:16
München 31,50 € -0,94%
31,80 € 19:43
Stuttgart 31,40 € -2,33%
32,15 € 21:16
Xetra 31,50 € -2,02%
32,15 € 17:35
L&S RT 31,275 € -2,95%
32,225 € 21:34
Wien 31,50 € -1,72%
32,05 € 11:00
Nasdaq OTC Other 33,86 $ 0 %
33,86 $ 26.12.25
Tradegate 31,35 € -2,79%
32,25 € 21:25
Quotrix 32,00 € +0,16%
31,95 € 07:27
Gettex 31,30 € -2,34%
32,05 € 21:33
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.01.26 31,35 0,51 M
19.01.26 32,25 1,43 M
16.01.26 33,15 1,13 M
15.01.26 34,40 0,62 M
14.01.26 34,75 1,29 M
13.01.26 34,25 1,02 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 34,25 € -7,15%
1 Monat 29,10 € +9,28%
6 Monate 32,75 € -2,90%
1 Jahr 25,45 € +24,95%
5 Jahre 15,2839 € +108,06%

Unternehmensprofil Mutares SE & Co KGaA

Mutares SE & Co. KGaA ist eine auf komplexe Unternehmensübernahmen und operative Restrukturierungen spezialisierte Private-Equity-Holding mit Sitz in München. Der Fokus liegt auf europäischen Mittelstandsunternehmen und Konzernabspaltungen mit erheblichem Transformationsbedarf. Mutares versteht sich als aktiver Industrie-Investor, der Portfoliounternehmen operativ begleitet, Kostenstrukturen optimiert und strategische Neuausrichtungen implementiert. Die Gesellschaft agiert kapitalmarktnah und nutzt die Börsennotierung, um Wachstum und Akquisitionen zu finanzieren. Für erfahrene Anleger ist Mutares vor allem als zyklischer, transaktionsgetriebener Spezialist im Bereich Turnaround- und Distressed-Investments relevant.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Mutares basiert auf einem dreistufigen Ansatz: Erwerb von Unternehmen mit Verbesserungspotenzial, operative Stabilisierung und Restrukturierung, anschließend wertmaximierender Exit. Die Deal-Pipeline speist sich vor allem aus Carve-outs großer Konzerne, Sondersituationen und Nachfolgethemen. Mutares erwirbt in der Regel Mehrheitsbeteiligungen, setzt eigenes operatives Personal ein und verfolgt eine aktive Buy-and-Build-Strategie. Die Wertschöpfung erfolgt durch Effizienzsteigerungen, Portfoliobereinigung, gezielte Investitionen sowie die Repositionierung in attraktiven Nischenmärkten. Erlösquellen sind insbesondere Veräußerungsgewinne beim Exit, Dividendenströme aus Portfoliogesellschaften sowie Manage­ment- und Beratungsleistungen innerhalb der Gruppe. Durch einen konsequent zyklussensitiven Ankaufsfokus versucht Mutares, Bewertungsunterschiede zwischen Krisenphasen und Erholungsphasen zu nutzen und so eine überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite zu erzielen.

Mission und strategisches Selbstverständnis

Die Mission von Mutares lautet, industrielle Problemfälle und nicht zum Kerngeschäft gehörende Randaktivitäten in wettbewerbsfähige, eigenständige Mittelstandsunternehmen zu transformieren. Im Zentrum steht der Anspruch, operative Exzellenz, stringente Kostenkontrolle und nachhaltige Strukturen in oft komplexen Unternehmensverbünden zu verankern. Mutares positioniert sich als unternehmerischer Sparringspartner für Konzerne bei der Bereinigung von Portfolios sowie für Banken und Gläubiger bei der Stabilisierung von Unternehmen in Sondersituationen. Der Investitionsansatz ist stark pragmatisch, turnaround-orientiert und legt Wert auf schnelle Entscheidungswege, klare Verantwortlichkeiten und messbare Verbesserung der operativen Kennzahlen. Gleichzeitig betont die Gruppe die Bedeutung von Arbeitsplatzsicherung, Standortsicherung und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Industriekern.

Produkte, Dienstleistungen und Beteiligungsansatz

Mutares bietet keine klassischen Produkte im Sinne eines Industrieunternehmens, sondern erbringt vor allem Dienstleistungen im Bereich Beteiligungsmanagement und Restrukturierung. Kernelemente sind:
  • Akquisitionskompetenz für komplexe Konzernabspaltungen und Sondersituationen mit hohem strukturellem Anpassungsbedarf
  • Restrukturierungs- und Turnaround-Management bei produzierenden Unternehmen und Dienstleistern
  • Operatives Performance-Management mit Fokus auf Cashflow, Working-Capital-Optimierung und Kostenstrukturen
  • Strategische Neupositionierung von Marken, Produktportfolios und Vertriebsstrukturen
  • Begleitung von Add-on-Akquisitionen und anschließender Exit-Strukturierung (Trade Sale, Secondary, ggf. Börsengang einzelner Beteiligungen)
Für die Stakeholder der übernommenen Unternehmen fungiert Mutares als Eigentümer, der Kapital, Managementkompetenz und Netzwerke bereitstellt. Gegenüber Veräußerern großer Konzerne tritt Mutares als Lösungspartner auf, der verlässliche Transaktionssicherheit und Übernahme komplexer Strukturen bietet.

Business Units und Segmentstruktur

Mutares gliedert sein Portfolio in mehrere Segmente, die sich an industriellen Wertschöpfungsketten und Endmärkten orientieren. Typischerweise umfasst die Struktur unter anderem:
  • Automotive & Mobility: Zulieferer, Komponentenhersteller und spezialisierte Dienstleister rund um Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie
  • Engineering & Technology: Maschinenbau, industrielle Komponenten, technische Dienstleistungen, oft mit Nischen-Know-how
  • Goods & Services: Konsumgüter, Logistik- und Industriedienstleistungen, in Teilen auch Infrastruktur-nahe Aktivitäten
Innerhalb dieser Einheiten verfolgt Mutares eine Plattform-Logik: Bestehende Beteiligungen dienen als Basis für Add-on-Akquisitionen, um Skaleneffekte und Synergien zu heben. Die Business Units werden durch zentrale Funktionen der Holding in den Bereichen Corporate Finance, Legal, M&A, Operations und HR unterstützt.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

Mutares differenziert sich im Private-Equity- und Turnaround-Markt vor allem durch eine stark operative Ausrichtung und hohe Risikobereitschaft bei komplexen Übernahmen. Wesentliche Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Fokus auf Carve-outs und Sondersituationen, die viele klassische Finanzinvestoren meiden
  • Ausgeprägte Inhouse-Restrukturierungskompetenz mit eigenen operativen Teams
  • Industrienähe in europäischen Kernsektoren wie Automobilzulieferung, Maschinenbau und Industriedienstleistungen
  • Kapitalmarktnotierung, die Zugang zu Eigenkapital und Visibilität im Dealflow verbessert
  • Hohe Transaktionsgeschwindigkeit und Bereitschaft, komplexe Strukturen (z. B. Multi-Site-Werke, grenzüberschreitende Verbünde) zu übernehmen
Durch diese Positionierung konkurriert Mutares nur teilweise mit klassischen Buyout-Fonds und eher mit spezialisierten Turnaround- und Distressed-Investoren.

Burggräben und strukturelle Moats

Im Bereich Turnaround- und Restrukturierungsinvestments sind klassische Burggräben begrenzt, dennoch verfügt Mutares über einige schwer imitierbare Wettbewerbsvorteile:
  • Erfahrungskurve: Langjährige Praxis in der Abwicklung und Integration komplexer Carve-outs führt zu standardisierten Prozessen, reduzierter Fehlerquote und höherer Transaktionssicherheit.
  • Reputations-Moat bei Konzernen: Ein Track Record abgeschlossener Transaktionen und übernommener Randaktivitäten erhöht die Wahrscheinlichkeit, bei künftigen Desinvestitionen als bevorzugter Bieter eingeladen zu werden.
  • Operatives Netzwerk: Ein Pool erfahrener Interim-Manager, Industrieexperten und Restrukturierer, der sich nicht kurzfristig replizieren lässt.
  • Spezialisierung auf europäische Industrie: Tiefes Verständnis von Regulatorik, Arbeitsrecht und Tarifstrukturen schafft einen Wissensvorsprung gegenüber internationalen Wettbewerbern ohne lokale Verankerung.
Diese Moats sind jedoch dynamisch und hängen von der Fähigkeit ab, den Track Record auch in schwächeren Konjunkturphasen aufrechtzuerhalten.

Wettbewerberlandschaft

Mutares agiert in einem fragmentierten Wettbewerbsumfeld aus Spezialfonds, Family Offices und Industrieholdings. Vergleichbare Geschäftsmodelle finden sich bei europäischen Turnaround-Fonds, Sanierungsgesellschaften und börsennotierten Beteiligungsholdings. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen je nach Dealtyp:
  • Finanzinvestoren mit Fokus auf Distressed-Assets und Special Situations
  • Industriegruppen, die gezielt Zukäufe in angrenzenden Segmenten tätigen und damit strategische Käufer in Bieterverfahren darstellen
  • Regionale Beteiligungsgesellschaften im Mittelstand, die einzelne Transaktionen im Heimatmarkt übernehmen
Der Wettbewerbsdruck variiert je nach Sektor und Graden der Komplexität der Zielunternehmen. In sehr herausfordernden Sondersituationen trifft Mutares oft auf ein überschaubares Bieterfeld, was die Verhandlungsmacht gegenüber Verkäufern steigern kann, aber auch das Risiko erhöht.

Management, Governance und Strategie

Die Gesellschaft wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, das sowohl Kapitalmarkt- als auch Industrie- und Restrukturierungserfahrung vereint. Die KGaA-Struktur mit einer SE als Komplementärin führt zu einer Besonderheit in der Governance: Die operative Leitung liegt stark beim geschäftsführenden Organ, während die Einflussmöglichkeiten externer Aktionäre begrenzt sein können. Strategisch verfolgt Mutares einen skalierenden Ansatz: steigende Anzahl von Plattform-Investments, Ausbau von Add-on-Akquisitionen und eine stärkere Diversifikation über Branchen und Länder hinweg. Der Investmentansatz ist klar definiert: Fokus auf europäische Zielunternehmen, klar identifizierbare Restrukturierungshebel, realistische Exit-Perspektiven und ein zeithorizontorientiertes Portfoliomanagement. Das Management kommuniziert regelmäßig Portfolio-Updates und Transaktionen, wodurch Anleger zeitnah Einblick in die Transaktionsaktivität erhalten, allerdings verbunden mit einer komplexen Informationslage für Außenstehende.

Branchen- und Regionenfokus

Mutares konzentriert sich auf Europa mit Schwerpunkt auf der DACH-Region, Westeuropa und ausgewählten Märkten in Mittel- und Osteuropa. Der Branchenfokus liegt auf zyklischen Industrien wie Automotive, Maschinenbau, Industriekomponenten, Logistik und ausgewählten B2B-Dienstleistungen. Diese Sektoren sind oft besonders restrukturierungsanfällig, bieten aber bei erfolgreichem Turnaround signifikante Wertsteigerungspotenziale. Regional profitiert Mutares von:
  • einer ausgeprägten industriellen Basis in Europa
  • hoher Dichte potenzieller Carve-out-Kandidaten aus Großkonzernen
  • einer gut entwickelten, aber selektiven Bankenlandschaft, die in Krisenfällen Veräußerungslösungen sucht
Demgegenüber steht die Abhängigkeit von europäischen Konjunkturzyklen, Lieferketten, Energiepreisen und regulatorischen Rahmenbedingungen, die Turnaround-Szenarien sowohl erschweren als auch erleichtern können.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Mutares wurde in den 2000er-Jahren in München gegründet und hat sich aus einer kleineren Beteiligungseinheit zu einer börsennotierten, europaweit agierenden Industrieholding entwickelt. Ausgangspunkt war der Erwerb erster Mittelstands- und Nischenunternehmen aus Konzernhand. Über die Jahre professionalisierte die Gesellschaft ihre M&A-Prozesse, etablierte ein eigenes Operations-Team und baute ein wachsendes Portfolio industrieller Beteiligungen auf. Die Notierung im regulierten Markt erhöhte die Visibilität gegenüber Verkäufern, Banken und potenziellen Management-Teams und ermöglichte den Zugang zu institutionellen Investoren. Parallel erweiterte Mutares den geografischen Horizont über Deutschland hinaus und etablierte Niederlassungen sowie operative Hubs in mehreren europäischen Ländern. Damit einher ging eine zunehmende Komplexität der Portfolio-Struktur und eine stärkere Betonung von Skaleneffekten innerhalb der Business Units.

Besonderheiten der Gesellschaftsstruktur und Kapitalmarktnähe

Die Rechtsform als SE & Co. KGaA verbindet Elemente einer Aktiengesellschaft mit einer Kommanditgesellschaft. Für Anleger bedeutet dies eine starke Stellung der persönlich haftenden Gesellschaft und damit des Managements. Diese Struktur kann langfristig strategische Kontinuität sichern, reduziert aber im Vergleich zu einer klassischen AG die unmittelbaren Einflussmöglichkeiten der freien Aktionäre auf zentrale Entscheidungen. Gleichzeitig nutzt Mutares die Börsennotierung gezielt für Kapitalerhöhungen, zur Refinanzierung von Transaktionen und zur Vergabe aktienbasierter Vergütungsinstrumente. Die Gesellschaft kommuniziert ihre Strategie und das Portfolio über Kapitalmarkt- und Investor-Relations-Formate, wobei die Vielzahl an Portfoliounternehmen und Transaktionen eine hohe Komplexität für die Analyse mit sich bringt. Für konservative Anleger ist die Transparenz der Berichterstattung und die Nachvollziehbarkeit der Bewertungsansätze ein zentraler Beobachtungspunkt.

Chancen für konservative Anleger

Ein Investment in Mutares bietet aus Sicht eines konservativen Anlegers vor allem die folgenden Chancen:
  • Partizipation an einem spezialisierten Geschäftsmodell mit potenziell hoher Wertschöpfung aus Turnaround-Situationen
  • Breite Diversifikation über mehrere Beteiligungen, Branchen und Länder innerhalb Europas
  • Mögliche attraktive Ausschüttungen, sofern erfolgreiche Exits realisiert und Cashflows an die Aktionäre weitergegeben werden
  • Skalierungseffekte durch wachsende Deal-Pipeline und zunehmende Industrialisierung der Restrukturierungsprozesse
  • Potentielle Sonderrenditen in Phasen erhöhter Desinvestitionsaktivität von Konzernen, wenn Carve-outs zunehmen
Für erfahrene Anleger kann Mutares ein Baustein sein, um im Portfolio bewusst ein Engagement im Segment Special Situations und Private-Equity-nahe Strategien abzubilden, ohne selbst Direktinvestments in nicht-börsennotierte Unternehmen eingehen zu müssen.

Risiken und Bewertung aus konservativer Perspektive

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die ein Investment in Mutares für eher sicherheitsorientierte Anleger anspruchsvoll machen:
  • Geschäftsmodellrisiko: Der Fokus auf Restrukturierung und Sondersituationen impliziert erhöhte operative Ausfallrisiken einzelner Beteiligungen.
  • Zyklensensitivität: Konjunkturelle Abschwünge, Nachfrageschocks oder strukturelle Branchenumbrüche können Wertaufholung und Exits erschweren.
  • Komplexität: Die Vielzahl an Beteiligungen und Transaktionen erschwert eine detaillierte Durchdringung der Risiken auf Einzelebene.
  • Governance-Struktur: Die KGaA-Form begrenzt Einflussmöglichkeiten der Minderheitsaktionäre; Entscheidungen sind stark managementzentriert.
  • Liquiditäts- und Bewertungsrisiko: Der innere Wert der Beteiligungen ist nur bedingt über Marktpreise verifizierbar, bis ein Exit stattfindet; dadurch steigt die Bedeutung der Bewertungsannahmen.
Für konservative Anleger ist entscheidend, die hohe Volatilität des Geschäftsmodells und dessen Abhängigkeit von Managementqualität, Dealflow und Kapitalmarktzugängen einzuordnen. Eine Anlage in Mutares sollte daher, sofern überhaupt erwogen, nur einen begrenzten Portfolioanteil ausmachen und als chancenorientierte Beimischung verstanden werden. Explizite Handlungs- oder Anlageempfehlungen lassen sich daraus nicht ableiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 630,60 Mio. €
Aktienanzahl 21,34 Mio.
Streubesitz 57,44%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Finanzen
Branche Kapitalmärkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+42,56% Weitere
+57,44% Streubesitz

Community-Beiträge zu Mutares SE & Co KGaA

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussionen konzentrieren sich auf den großen SABIC-Deal (Übernahme von Engineering Thermoplastics; Angaben zu Enterprise Value und Umsatz variieren in den Beiträgen, ungefähr im Bereich mehrerer hundert Millionen bis rund 450 Mio. USD bzw. Umsatzangaben um 2,2–2,5 Mrd.), den viele als maßgeblichen Kurstreiber sehen und in Analysten- und Community-Projektionen als Grundlage für deutlich höhere Exit-Erlöse und Kursziele (z. B. ~50 €) herangezogen wird.
  • Parallel sorgen kurzfristige Kursverluste von mehreren Prozentpunkten (Berichte über Tagesverluste bis −6 %) für Spekulationen über Leerverkäufer, die Insolvenz des Zulieferers HPC Witten als Negativnachricht sowie überraschende Verkaufsbewegungen, während Anleger technische Marken (Widerstand um ~38 €), Nachkauforders (~31–33 €) und Call-Käufe bei Kursen unter 30 € diskutieren.
  • Ergänzend werden Portfolio-Entwicklungen (z. B. der Exit von LiBCycle) und das Mutares-Geschäftsmodell als Turnaround- und Exit-Manager thematisiert; die Meinungen betonen, dass gezielte Veräußerungen, Earn-Out-Strukturen und operative Verbesserungen den verbleibenden Konzernwert steigern und künftige Cashflows sowie Dividenden stützen könnten.
Hinweis
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bulls_b
Finanzierung kauf Sabic und Anleihe 27

Ausgangsbasis (Bilanzgewinn per 31.12.2025)

Wie wir bereits analysiert haben, setzt sich der Bilanzgewinn der Holding aus dem Vortrag der Vorjahre und dem Rekordergebnis 2025 zusammen:

  • Gewinnvortrag aus 2024: ca. 224 Mio. € (nach der 2,00 € Dividende vom Juli 2025).

  • Erwarteter Jahresüberschuss 2025: ca. 145 Mio. € (Mittelwert der Prognose von 130–160 Mio. €, getrieben durch Steyr Motors, Fuentes, Conexus etc.).

  • Bilanzgewinn vor Ausschüttung (Ende 2025): ca. 369 Mio. €.

2. Die erwartete Dividende im Sommer 2026

Da 2025 ein außergewöhnlich starkes Exit-Jahr war, gehen Analysten davon aus, dass Mutares die Aktionäre über eine erhöhte Dividende am Erfolg beteiligt.

  • Szenario "Stabile Dividende": 2,00 € (Basis) = ca. 42,7 Mio. € Abfluss.

  • Szenario "Performance-Dividende": 2,50 € (Basis + Bonus) = ca. 53,4 Mio. € Abfluss.

3. Der verbleibende Gewinnvortrag nach der Dividende

Nehmen wir das optimistische Szenario einer Ausschüttung von 2,50 € an:

  • Bilanzgewinn 2025: 369,0 Mio. €

  • Minus Dividende (2,50 €): - 53,4 Mio. €

  • Verbleibender Gewinnvortrag (Sommer 2026):ca. 315,6 Mio. €


Was bedeutet dieser hohe Vortrag von über 315 Mio. €?

Dieser Betrag ist strategisch extrem wichtig für die von Ihnen angesprochene Anleihe NO0012530965:

  1. Vollständige Deckung der Anleihe: Der Gewinnvortrag allein (ca. 315 Mio. €) reicht nun aus, um die Anleihe (250 Mio. €) zu jedem Zeitpunkt vollständig aus eigenen Mitteln zurückzuzahlen, selbst wenn man die Dividende für 2026 bereits abgezogen hat.

  2. Sicherheitsnetz für SABIC: Die heute vermeldete Riesen-Akquisition von SABIC ETP (Unternehmenswert 450 Mio. USD) ist ein Kraftakt. Der hohe Gewinnvortrag dient als Puffer, falls die Sanierung dieser 2,9-Milliarden-Dollar-Einheit im ersten Jahr mehr Cash benötigt als geplant.

  3. Zukünftige Dividenden: Mit einem Vortrag von über 300 Mio. € könnte Mutares theoretisch die Basisdividende von 2,00 € für die nächsten 7 Jahre allein aus der Substanz zahlen, selbst wenn kein einziger weiterer Exit erfolgen würde.

Fazit: Nach der HV 2026 wird Mutares voraussichtlich einen Rekord-Gewinnvortrag von über 310 Mio. € ausweisen. Das ist die stärkste Bilanzsituation der Firmengeschichte und macht die Refinanzierung der 10,5 % Anleihe zu einer reinen Formsache, da das Ausfallrisiko für die Gläubiger faktisch gegen Null geht.

Um den massiven Kauf von SABIC Engineering Thermoplastics (ETP) zu finanzieren und gleichzeitig die bestehende Anleihe (NO0012530965) zu bedienen, muss Mutares eine mehrgleisige Strategie aus Liquiditätsmanagement, Refinanzierung und operativer Verwertung verfolgen.

Der Deal mit SABIC ist mit einem Unternehmenswert von 450 Mio. USD (ca. 420 Mio. EUR) die größte Transaktion der Firmengeschichte. Hier ist der konkrete Fahrplan, wie Mutares dies bewältigen kann:

1. Finanzierung des SABIC-Kaufs

Die heute bekannt gewordenen Details zeigen, dass Mutares eine sehr kapitaloptimierte Struktur gewählt hat:

  • Geringe Sofortzahlung (Upfront Cash): Laut Berichten beträgt die erste Barzahlung an SABIC nur etwa 210 Mio. SAR (ca. 50-55 Mio. EUR). Das ist für eine 2,5-Milliarden-Dollar-Einheit extrem wenig und schont die Liquidität der Holding massiv.

  • Earn-out-Struktur: Der restliche Kaufpreis wird über erfolgsabhängige Zahlungen (30 % des operativen Cashflows über vier Jahre) und eine Beteiligung an einem späteren Wiederverkauf (30 % des Exit-Erlöses) geleistet. Mutares zahlt den Großteil des Kaufpreises also aus den künftigen Gewinnen der gekauften Firma selbst.

  • Eigenkapital-Puffer: Der hohe Gewinnvortrag (ca. 224 Mio. EUR Ende 2024 plus Rekordgewinne 2025) dient als Sicherheit, um die Integration der 2.900 Mitarbeiter und acht Produktionsstandorte zu finanzieren.

2. Bedienung der Anleihe (NO0012530965)

Die Anleihe läuft bis März 2027, hat aber kritische Termine im Jahr 2026:

  • Zinszahlungen: Mutares muss jährlich ca. 26 Mio. EUR an Zinsen (10,5 % p.a.) leisten. Diese werden primär aus den laufenden Management Fees (Beratungsumsätze) gedeckt, die 2025 bereits bei knapp 80 Mio. EUR lagen und durch den SABIC-Deal (neue Managementgebühren) weiter steigen werden.

  • Refinanzierung im Frühjahr 2026: Der klügste Schritt für Mutares ist die vorzeitige Kündigung (Call) der Anleihe am 31.03.2026. Zu diesem Termin sinkt der Rückzahlungspreis auf 102,25 %.

  • Neuemission: Aufgrund des Rekordergebnisses 2025 und der gestärkten Marktposition (SDAX-Aufstieg, SABIC-Deal) kann Mutares eine neue Anleihe zu besseren Konditionen (niedrigerer Zinssatz) begeben, um die alte Anleihe abzulösen.

3. Der strategische Hebel: Exits

Um sowohl den Kaufpreis-Earn-out als auch die Anleihetilgung abzusichern, muss Mutares die "Ernte" fortsetzen:

  • Der heutige Verkauf von Kalzip sowie die Exits von Steyr Motors und Fuentes haben bereits erhebliche Cash-Zuflüsse generiert.

  • Für 2026 stehen weitere Kandidaten wie SFC Solutions oder der restliche Anteil an Terranor auf der Liste, um frische Liquidität in die Holding zu spülen.


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allavista
Denke man sollte ein wenig realistischer sein
aus Investorensicht. Mutares versucht relativ konstant, Unternehmen zu aquirieren und zu verkaufen. Aber natürlich kann man nicht erwarten, daß das eine geradlinige Sache ist. Zumal viele vergessen, daß die ganzen Unsicherheiten mit Trumps Zollankündigungen und Iran, sicher viele Prozesse in die Länge gezogen hat. Laumann ist sich seiner Sache sicher und er weiß warum. Denke wir sehen noch dieses Jahr Connexus Exit, Umsatz 24 ca. 100 Mio. EBITDA um 8 Mio. Teilexit Donges Group und Bussparte Polen go collective und der größte Deal erwarte ich SFC Umsatz annualisiert um die 450 Mio., Nettoverschuldung um 60 Mio. und EBITDA schätze ich 40 Mio. aufs akt. Jahr anualisiert. Da sollte was bei rüber kommen. NEM sicher auch im Prozess, könnte 2026 werden, mal schaun Geschätzte Werte, ohne Gewähr, was man so hört... denke auch Buderus wird einen Anteil liefern.. Dran denken sollte man auch das die Anteile Steyr und Terranor zu den Börsenemissionswerten in den Büchern stehen.. Denke nächstes Jahr dann auch go collective so weit und 2027 EFACEC, die entwickeln sich gut.. Teilrückzahlung der Anleihe wird auch Luft bringen... In Summe macht man einen bomben Job, insbesondere auch Laumann. Ich mag es zu wissen was man erwartet und weiß auch, daß es immer zu Störungen kommen kann, auch bedingt durch Ereignisse wie Zölle etc. und wenn es nur zu Verzögerungen kommt.
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ecoo
@schrmpf1978
Schöne Beobachtung! Da bin ich gestern irgendwie von abgekommen den Bericht weiterzulesen. Das Beispiel greif ich doch direkt nochmal als Ergänzung zu gestern auf: Magirus: Eigenkapital: 91,5 Mio. Kaufpreis (symbolisch) 1 € Bargain Purchase / Badwill 91,5 Mio. Jahresfehlbetrag (im Konzern): -45,6 Bargain Purchase wird direkt als "Gewinn" in Konzern ausgebucht. Das ist aber kein free lunch oder Accounting-Magie um Kleinanleger abzuziehen sondern um die erwarteten künftigen Verluste zu "puffern" und zwar für exakt 2 Jahre in diesem Fall. Braucht es 2 Jahre bis sie Magirus aus den roten Zahlen kriegen haben sie keinen echten Kaufpreisvorteil erzielt. Schaffen sie es früher gibt es einen tatsächlichen Bargain Purchase + die gewinne aus dem Unternehmen. Schaffen sie es nicht erzielen sie durch den Kauf sogar Verluste und sie müssten eigenes Kapital nachschießen (wenn sie vom Turnaround noch überzeugt sind) oder es abwickeln. Ich denke der Fall zeigt gut das Geschäftsmodell von Mutares auf. Günstig kaufen, versuchen zu drehen, und verkaufen. Wenn nicht abwickeln und den Schaden begrenzen. Bei Buderus scheinen sie etwas mehr Zeit zu haben oder aber die Wachstumsrate des Jahresfehlbetrag ist deutlich höher als bei Magirus. Denke mal der Fokus liegt aktuell stark auf Magirus. Hier wird man versuchen schnell den Turnaround zu vollziehen und aus Schrott einen Diamenten zu formen wie Laumann so schön sgat. PS: Vielleicht sollte man Muatares nochmal sagen, dass es "Konzern-Zwischenabschluss enthält" heißt und nicht "Konzern-Zwischenabschlussenthält" nicht das die BaFin hier einschreiten muss ;-)
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ecoo
Nichts neues unter der Sonne
#5677 Die Dividende speist sich langfristig aus Beratungsleistungen, Profits und Exits. Anders als lange angenommen reichen i.d.R. Beratungsleisteungen und Profits nicht alleine aus. Exits sind ganz klar der entscheidende Faktor für das gesamte Geschäftsmodell und somit auch der Cashflow-Auszahlungsmöglichkeiten (siehe Chart 1). Der Vorwurf, dass die Dividende durch Anleihen finanziert wird ist langfristig nicht nachweisbar, temporär kann der Topf natürlich aber dafür mal angezapft werden, da es einem mehr Spielraum auf der Exit-Seite gibt. Solange Mutares es dauerhaft schafft regelmäßig Exits zu liefern ist alles gut. Ansonsten kippt das Geschäftsmodell sicherlich. Im Worst-Case Szenario würde Mutares sicherlich versuchen die Holding zu retten auf "Kosten" der Töchter. Ansonsten hat schrmp1978 recht: Bitte Einzel- und Konzernabschluss voneinander trennen. Das ergebniswirksame Auflösen von passiven Unterschiedsbeträgen mit Fremdkapitalcharakter ("Badwill") findet auf Konzernebene statt. Das wurde seinerzeit von Mutares auch nach der Shortseller-Attacke nochmal erläutert. "Handelt es sich um einen passiven Unterschiedsbetrag mit Fremdkapitalcharakter, so ist er gemäß DRS 23.142 f. ergebniswirksam aufzulösen, wenn die zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung erwarteten Aufwendungen oder Verluste eingetreten sind, die den Kaufpreis gemindert haben. Dabei kann es sich z.B. um Aufwendungen aus geplanten Sanierungsmaßnahmen, absehbare negative Ertragsentwicklungen oder konkrete Verlusterwartungen sowie aufgrund der einschlägigen Vorschriften unterbewertete Rückstellungen oder Verbindlichkeiten handeln." Laumann sagte auch seinerzeit, dass eben genau die Punkte (geplante Sanierungsmaßnahmen sowie absehbare negative Ertagsentwicklung) der Grund dafür seien. Passiert alles nur auf Konzern-Ebene tangiert die Holding nicht. Ja, im Jahr der Übernahme erhöht dies den Gewinn auf Konzernebene danach nicht mehr. Deswegen wird im Übrigen auf Konzernebene das "Adjusted Ebitda" mit -88,5 Mio. € ausgewiesen - direkt auf Seite 1 "Mutares in Zahlen". Dies bereinigt unter anderem die Gewinne aus der Auflösung von Badwill. Ich denke nicht, dass es dem Management also hier darum geht durch viele Käufe jedes Jahr einfach nur den Konzerngewinn hochzupushen um die Aktie in neue Höhen zu befördern und Investoren abzuziehen. Zumal die wesentlichen Kennzahlen immer auf Holding-Ebene ausgewiesen werden und beim Konzern eigentlich nur der Umsatz fokussiert wird eben genau aus diesem Grund! Ich finde das Management macht hier einen recht Transparenten Job. So gut wie halt eben möglich mit so einem Geschäftsmodell. Das der Konzern in Summe meistens negativ ist ist dem Geschäftsmodell sowie der durchschnittlichen Gesamtphase des Konzerns zu begründen. Sie sind Sanierer. Sie kaufen angeschlagene Unternehmen, gliedern diese in Konzern ein (verbuchen den Badwill als einmaligen sonstigen betrieblichen Ertrag auf Konzernebene - dagegen laufen dann ja i.d.R. die Jahresfehlbeträge dieser Töchter, versuchen diese zu drehen (sanieren) und verkaufen diese (Exit) im Anschluss wieder mit Gewinn. Bsp: gekauftes Unternehmen: Eigenkapital lt. Bilanz zum Kaufzeitpunkt 10 Mio. €, Kaufpreis 6 Mio. € -> Badwill 4€ Mio. Jahresergebnis des Unternehmens: Jahr 1: 1,5 Mio.€ Verlust, Jahr 2: 1,2 Mio. € Verlust, Jahr 3: 0,3 Mio. € Verlust , Jahr 4: 0,5 Mio. Gewinn , Jahr 5: 0,6 Mio. Gewinn. Bilanzierung im Konzernabschluss: Nach IFRS werden Vermögenswerte und Schulden der Töchter zum beizulegenden Zeitwert angesetzt (Fair Value). IFRS verbucht i.d.R. sofort erfolgswirksam in der Konzern-GuV + 4 Mio. Badwill. Der Badwill puffert die erwarteten Verluste (-1,5, -1,2 -0,3) (Chart 2). Übrig bleibt ein echter Lucky Buy von 1 Mio. € also der echte Kaufpreisvorteil den Mutares erzielen konnte. Dies summiert sich dann im Konzern auf 1 + 0,5 + 0,6 = 2,1 Mio. Gewinn. Es ist reines Accounting was hier läuft und ich kann im Besten Falle nicht erkennen, dass Mutares hier versucht sich das für ihre eigene Zwecke irgendwie zu Nutze zu machen. Zahlen würde ich demnach als soweit gut einstufen. Es steht und fällt im Grunde alles mit den Exits im Zeitverlauf.
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Nicolas95
Eindrücke von der HV 2025
Die HV fand in modernen Räumlichkeiten im Atlas Gebäude im Werksviertel in München statt. Der Vorstand begrüßt eine HV in Präsenz und möchte dies auch in Zukunft wieder so durchführen. Kleines Catering war auch dabei. Präsentation CIO Laumann: Ich nehme an, dass die Präsentation noch hochgeladen wird. Dort war eine Folie besonders interessant. Die aktuell im KAUFprozess befindlichen Projekte. Bei Amaneos und FerrAI möchte man weiterhin Add-ons tätigen um jeweils in Richtung 2 Mrd. Umsatz zu kommen. Amaneos IPO ist vorgesehen. Wenn Lage sich bessert. 2027 wurde angesprochen. Bis dahin will man ein Global-Player sein. Weitere Add-Ons z.B. bei Magirus vorgesehen. Die weiteren geplanten Zukäufe kann man der Präsentation selbst entnehmen (Natürlich keine konkreten Namen). Magirus profitiert von Sonderkonjunktur. Eröffnung von mehreren Vertriebsbüros bei Magirus. Eher ein zukünftiges Kapazitätsproblem die Aufträge zu stemmen, aufgrund des Trends "Heimatschutz". Auch ein IPO Kanditat für die nächsten 2-3 Jahren wie Efacec (weiterer Profiteur Sonderkonjuktur Energieversorgung). Zu den VERKAUFsprozessen: Hier wurde SFC Solution und NEM hervorgehoben als wichtige EXIT-Kandidaten. Ebenso Donges und GoCollective. Wobei man hier keine konkreten Zeitangaben macht. Donges eher KEIN IPO-Kandidat. Profitiert dennoch von Sonderkonjunktur. Auftragsbestand für die nächsten 2,5 Jahre bereits gesichert. Bei Terranor möchte man auch wie damals bei Steyr Stück für Stück reduzieren wenn Gelegenheit und Zeitpunkt passen. Aber zufrieden mit IPO. Veräußerung Care-Services-Geschäft der Locapharm hat 30 Mio € gebracht. Glaube ich richtig gehört zu haben. Segmente allgemein: Nichts neues zu der Lage zu den einzelnen Segmenten. Retail und Food weiterhin sehr schlecht. Besonders Lapeyre (Sorgenkind). Buderus auch mit Militäranteilen (Rohre für Leopard + Marder). Guidance wurde bestätigt. Management will im 2. HJ 2025 liefern! Mehrmals betont. Man ist zuversichtlich. An der Basisdividende wird nicht gerüttelt. Man ist besonders positiv gestimmt für den USA-Markt. Hier sieht man extrem hohes Potential für die kommenden Jahre. In Deutschland wird ja eher anders über die USA berichtet. Indien läuft etwas schleppender. Da war man anfangs etwas euphorischer. Sehr ausführlich wurde über Serneke berichtet. Auch sehr ausführlich ist man auf die Fragen eingegangen. Wobei ich dann irgendwann los bin. Für mich aber keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf Serneke. Herr Dr. Christian Schleede wird als richtige Person gesehen für den Aufsichtsrat. Hier wurden Bedenken aufgrund der Tätigkeit im Vorstand bis 2021 gesehen. Ziel Herr Laumann: 1 Mrd. MarketCap bis spätestens in 1 Jahr zur nächsten HV. Verschuldung soll reduziert werden und EK erhöht. Gerne darf ergänzt / berichtigt werden. Ich bleibe jedenfalls dabei.
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allavista
Geschäftsmodell
Ist sehr besonders und hat nichts mit einem normalen Unternehmen das an der Börse gelistet ist zu tun. Ein besonderer Ansatz, mit einer Strukturierung und speziellem Geschäftsmodell, daß die Volatilität, die dem Erwerb von Unternehmen mit stark negativem Geschäftsergebnis zu eigen ist, glättet. Aber Volatilität nicht verhindert. Man steht sich hier, vlt. auch ein wenig selbst im Weg, durch die stark steigenden und anspruchsvollen Wachstumsziele, die in schwierigen Marktzyklen, nun mal eine Herausforderung dar stellen. Finde das Mutares mit einem Fonds der Hochrisikoanleihen managed und bündelt, vlt. am ehesten vergleichbar ist. Grundsätzlich hat jedes einzelne Invest ein höheres Risiko als Alternativen am Markt, bis zum Totalausfall. Durch einen starken Abschlag auf den inneren Wert, lässt man sich aber das Risiko bezahlen und kann die Verluste dadurch überkompensieren durch die Erträge die erfolgreich kommen und so insgesamt eine höhere Performance zeigen als Alternative Invests, die man als sicher bezeichnet. Wichtig ist nur das der Markt diese Titel mit starkem Abschlag handelt und das Risiko somit bezahlt. Mutares kapselt ja alle Portfoliounternehmen ab, so daß Insolvenzen nicht auf den Konzern durchschlagen und nur überschaubare Belastungen hierdurch entstehen. Im Gegenzug partizipiert man aber unbegrenzt nach oben, bei positiven Entwicklungen. Zudem lässt man sich von den vorigen Eigentümern, oftmals die aktuell lfd. Verluste für bis zu 3 Jahren mit bezahlen, so das man bei einer Restrukturierung in diesem Zeitraum die Kosten quasi vom Verkäufer bezahlt bekommt. Somit ein relativ sicheres Geschäft. Man zeigt ja auch, daß man in den meisten Fällen innerhalb dieses Zeitraums dies hinbekommt. Klar es gibt ausreißer nach unten, Bsp. Automotive die sicher aktuell in einem negativen Jahrhundertzyklus der Branche stecken.. aber auch Steyr und andere die man in kürzester Zeit dreht und entsprechend positive Erträge einfährt. Zudem sind Verkaufserlöse nur ein Teil des Modells, so schafft man ja auch aus der Mitgift oftmals sofort Erlöse für den Konzern zu erwirtschaften, manchmal wie wir wissen auch erstmal auf Kredit.. in der reiferen Phase, fließen dann ja auch noch Dividenden an die Holding bis zum Verkauf, wo man sicher auch eine gute Möglichkeit hat mal weniger oder mehr zu machen. 2024 dürfte beispielsweiße bei Lapyere massiv Kosten gehabt haben, durch einen starken Mitarbeiterabbau, wo man den Markteinbruch durch Anpassung der Kosten folgen musste. Ich schätze hier einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Aber auch das kann man noch durch die vorhandenen Mittel der Mitgift, waren ja ca. 240 Mio. E, bezahlen. Denke auch die selbst investierten ca. 20 Mio. E., müssten nach der Sperrfrist , 2025 frei sein und wieder an die Konzernholding zurück geführt werden. Die letzten Jahre hat man hier ebenfalls aus der Mitgift, das Unternehmen stark modernisiert, neue Produktlinien eingeführt, Vertrieb und Marketing neu strukturiert. Man hat einen hohen Eigenbestand an Immobilien, damalig mit 200 Mio. angegeben und ist soweit Schuldenfrei. Denke 2025 dürfte man jetzt break eaven sein. Würde sagen, ca. 80 % der Unternehmen die man ins Portfolio nimmt, wären ohne ihre ehemaligen Mütter, in kürzester Zeit Pleite. Wenn ich sehe in welchem Zustand diese bei Verkauf von Mutares sind, finde ich macht man einen herausragenden Job. Sicher Erfolgsquote von 100 % ist es sicher nicht, wäre aber auch unrealistisch. Man muss einfach alles zusammen rechnen und dann die Bewertung daneben stellen. Exiterlöse, Einnahmen Consulting und Dividenden der Unternehmen.. Wenn man mit den kommenden Exits plus Steyr die Anleihen stark reduziert, wird dies auch einen großen Hebel auf die Ertragslage haben. Was ich komisch finde, daß man das starke Wachstum des Unternehmens hier so wenig berücksichtigt. Das Geschäfstmodell hat einfach in der Anfangsphase der Erwerbe, hohe negative Erträge, durch die Einbringung neuer aktuell verlustreicher Unternehmen . Die Bilanznummer, ist natürlich sehr ärgerlich. Eines sollte man auch nicht vergessen. Man kauf und verkauft um 20 Unternehmen im Jahr, spaltet Dinge ab etc. alles mit Einfluss auf die Bilanz, daß ist ne Herkulesaufgabe, gerade auch zum Geschäftsjahresende und sicher wollte man auch das Ergebnis unbedingt so erreichen.. Unterm Strich, nicht perfekt, aber langfristig sehr gute Aussichten Ach ja, ganz nebenbei hat man in 2024 nach US, China und Indien expandiert.. und die Kosten auch geschluckt..
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bulls_b
Mutares' geheimer Milliarden-Plan mit Steyr Motors

Mutares' geheimer Milliarden-Plan mit Steyr Motors?!

Quelle und anschauen hier: aktienlust auf youtube

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Vaioz
.............
Was mich am meisten freut: Es hat dieses dreckige Gotham Research und den Leerverkauf von General industrial Partners gestoppt. Wahrscheinlich wurde es richtig schön teuer. Was fürn ein dreckiger Drecksladen.... und immer noch steht auf ihrer Website Mutares ganz oben....
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dome89
so ein
bullishes ding hatten wir vorgie woche auch schon da gings glaub kurz bis 14,30 und dann wieder runter auf 13,50. Ich denke auch das wen der Markt hält und gute News kommen wir schnell über 15/16 sind.
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Dagobert Industries
Kurs
Also ich sehe keinen Grund zur Besorgnis, sieht aus wie eine klassische Bullenflagge. Ich sehe das ganze ziemlich entspannt, spätestens wenn die nächsten news bzgl. neuen käufen kommen wird das ding aufgelöst und startet richtung 20€ durch. Abwarten und tee trinken ;)
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traummadl
Natürlich wäre ein Rücksetzer
bis auf 11€ drastisch,der muss ja auch nicht unbedingt kommen. Ich meine generell wäre ein Rücksetzer nicht immer das verkehrteste,gerade auch hier wäre enormes Potenzial.Wir müssen abwarten was kommt,aber auch gut nachzuvollziehen das andere wohl keine Lust mehr haben abzuwarten.Kann ich auch verstehen wenn andere Ihr Kapital besser für woanders verwenden
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dome89
11 halte ich für
Zu drastisch, knapp unter 13 gehe ich mal von aus. Mal sehen.
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Häufig gestellte Fragen zur Mutares Aktie und zum Mutares Kurs

Der aktuelle Kurs der Mutares Aktie liegt bei 31,35 €.

Für 1.000€ kann man sich 31,90 Mutares Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Mutares Aktie lautet MUTRF.

Die 1 Monats-Performance der Mutares Aktie beträgt aktuell 9,28%.

Die 1 Jahres-Performance der Mutares Aktie beträgt aktuell 24,95%.

Der Aktienkurs der Mutares Aktie liegt aktuell bei 31,35 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 9,28% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Mutares eine Wertentwicklung von 11,19% aus und über 6 Monate sind es -2,90%.

Das 52-Wochen-Hoch der Mutares Aktie liegt bei 49,15 €.

Das 52-Wochen-Tief der Mutares Aktie liegt bei 20,05 €.

Das Allzeithoch von Mutares liegt bei 49,15 €.

Das Allzeittief von Mutares liegt bei 5,69 €.

Die Volatilität der Mutares Aktie liegt derzeit bei 43,60%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Mutares in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 41,50 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +32,17%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 41,50 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +32,17%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Mutares Kursziel beträgt 41,50 €. Das ist +32,17% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Mutares 2 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Mutares Kursziel beträgt 41,50 €. Das ist +32,17% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Mutares 2 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 41,50 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +32,17%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Mutares Aktie bei 41,50 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Mutares Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 630,60 Mio. €

Insgesamt sind 21,3 Mio Mutares Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Mutares bei 14%. Erfahre hier mehr

Mutares hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Mutares gehört zum Sektor Kapitalmärkte.

Das KGV der Mutares Aktie beträgt 6,27.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Mutares betrug 5.261.600.000 €.

Die nächsten Termine von Mutares sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 28.04.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht 2025
  • 12.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q1 2026
  • 03.07.2026 - Ordentliche Hauptversammlung 2026
  • 13.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2026
  • 12.11.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q3 2026

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Mutares geben. Dabei gab es 2 Verkäufe der Mutares Aktie und keine Käufe der Mutares Aktie.

Ja, Mutares zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 03.07.2025 eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.

Zuletzt hat Mutares am 03.07.2025 eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 6,37%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Mutares wurde am 03.07.2025 in Höhe von 2,00 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 6,37%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 03.07.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.