US-Unternehmensgewinne auf Rekordhoch, Anteil der Löhne am Einkommen sinkt auf 51 Prozent

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In den USA entkoppeln sich Löhne und Unternehmensgewinne historisch stark. Während Profite steigen, sinkt der Lohnanteil am Einkommen auf Tiefststand.

Trotz eines soliden Wirtschaftswachstums und niedriger Arbeitslosigkeit in den USA findet eine historische Entkopplung von Produktivität und Entlohnung statt. Während Unternehmensgewinne und Vermögenseinkommen Rekordhöhen erreichen, sank der Lohnanteil am Bruttoinlandseinkommen auf den niedrigsten Stand seit 1947. Gründe hierfür sind Deregulierung, schwache Gewerkschaften sowie eine inflationäre Preispolitik („Greedflation“), wodurch der Wohlstand zunehmend bei Konzernen und Top-Managern konzentriert wird.

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