- Die Meta-Aktie stieg um knapp 4 Prozent im US-Handel.
- Zuckerberg plant eine Budgetkürzung von bis zu 30 Prozent.
- Analysten empfehlen im Durchschnitt den Kauf der Aktie.
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Die Meta-Aktie hat am Donnerstag einen deutlichen Kurssprung hingelegt, nachdem Berichte über eine drastische Budgetkürzung und Stellenstreichungen im Metaverse-Geschäft bekannt wurden. Für Anleger könnte dies laut Marktstrategin Stephanie Link erst der Beginn einer nachhaltigen Erholung sein.
Die Facebook-Mutter stieg im US-Handel um knapp 4 Prozent, nachdem Bloomberg berichtet hatte, CEO Mark Zuckerberg plane eine Budgetkürzung von bis zu 30 Prozent bei Reality Labs, der hauseigenen Metaverse-Sparte. Die Maßnahme soll auch Entlassungen einschließen und damit insbesondere das Virtual-Reality-Team treffen.
"Das ist typisch Zuckerberg", sagte Stephanie Link, Chief Investment Strategist bei Hightower Advisors, am Donnerstag gegenüber CNBC.
Sie beschreibt ein bekanntes Muster: Zunächst veröffentlicht Meta Quartalszahlen und kündigt höhere Investitionen und steigende Ausgaben für das kommende Jahr an. Die Aktie gerät daraufhin unter Druck. Anschließend folgen gezielte Kostensenkungen in einzelnen Geschäftsbereichen – und der Aktienkurs erholt sich wieder.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Reality Labs, so Link, hätte in diesem Jahr rund 19 Milliarden US-Dollar verbrannt, im kommenden Jahr sogar 24 Milliarden US-Dollar. Die neue Sparrunde signalisiere nun, dass Zuckerberg "disziplinierter" mit Ausgaben umgeht und den strategischen Schwerpunkt stärker auf künstliche Intelligenz legt.
"Er geht weg von Hardware und hin zu KI und Rechenzentren", sagte Link. "Das ist sehr, sehr klar."
Umsatzwachstum und stabile Margen bleiben entscheidend
Zuckerberg müsse nun beweisen, dass Meta trotz des Strategiewechsels sowohl den Umsatz steigern als auch stabile oder wachsende Margen halten könne, so Link weiter.
Obwohl die Aktie am Donnerstag deutlich anzog, liegt sie rund 20 Prozent unter ihren jüngsten Höchstständen. Dennoch kommt Meta im Jahr 2025 bislang auf ein Plus von mehr als 13 Prozent.
Analysten und Wall Street unterstützen den Optimismus
Auch die Analystengemeinschaft stützt diese Einschätzung. Die von LSEG erfassten Experten empfehlen im Durchschnitt den Kauf der Aktie und sehen ein Kurspotenzial von mehr als 25 Prozent.
Joseph Terranova, Senior Managing Director bei Virtus Investment Partners, sieht zudem in einem Personalwechsel ein weiteres positives Signal: Der langjährige Apple-Designchef für Benutzeroberflächen, Alan Dye, wechselt zu Meta.
"Zuckerberg ist unglaublich wettbewerbsorientiert. Das zeigt er heute", sagte Terranova. "Als er 2021 Reality Labs vorstellte, lief es wahrscheinlich nicht wie geplant. Und ich denke, das hier ist ein Eingeständnis dessen."
Fazit: Meta drückt den Reset-Knopf – und Anleger könnten profitieren
Mit der deutlichen Sparrunde in der Metaverse-Sparte und der verstärkten Hinwendung zu KI sendet Meta ein klares Signal an den Markt: Effizienz geht wieder vor ambitionierten Zukunftsvisionen. Sollte Zuckerberg dieses neue Kapitel erfolgreich umsetzen, könnte die derzeitige Aufwärtsbewegung erst der Anfang sein.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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