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Wie es mit den Mercedes-Autohäusern im Südwesten weitergeht

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Verkaufsprozess für die konzerneigenen Autohäuser von Mercedes-Benz schreitet voran - auch im Südwesten. Der Prozess der Neuausrichtung verlaufe planmäßig und befinde sich je nach Region in unterschiedlichen Stadien, teilte ein Sprecher des Stuttgarter Autobauers auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

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Mercedes-Benz ist ein weltweit bekannter deutscher Automobilhersteller, der für seine hochwertigen Personenwagen, Sportwagen, Lkw und Busse bekannt ist.
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Der Standort Schwäbisch Gmünd sei in Vorbereitung und werde demnach voraussichtlich noch dieses Jahr in die aktive Marktphase gehen. Dies bedeute, dass Mercedes den Standort von diesem Zeitpunkt an potenziellen Erwerbern offiziell anbieten und in konkrete Gespräche mit Interessenten eintreten werde.

In Planung seien die Veräußerungen für die größeren Verbünde in Stuttgart sowie Mannheim/Heidelberg/Landau. Hier wird dem Sprecher zufolge die detaillierte Zeitplanung noch erarbeitet. Der Verkauf des Standorts Neu-Ulm sei bereits erfolgreich abgeschlossen. Für die Niederlassung Reutlingen seien im ersten Quartal dieses Jahres vertragliche Vereinbarungen mit einem Käufer unterzeichnet worden. Der vollständige Betriebsübergang sei für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.

Die genannten Niederlassungen umfassten insgesamt zwölf Standorte, in denen aktuell rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt seien.

Mercedes hatte am Dienstagabend mitgeteilt, dass die konzerneigene Niederlassung Berlin-Brandenburg mit sieben Autohäusern von dem im Vereinigten Königreich sitzenden Händler Global Auto Holdings (GAHL) übernommen werde. Darunter befinde sich mit dem Autohaus am Salzufer auch der Firmenangaben zufolge weltweit größte Betrieb von Mercedes-Benz.

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Verkaufspläne schon länger bekannt

Dass Mercedes seine Autohäuser verkaufen will, ist schon seit mehr als zwei Jahren bekannt. Betroffen waren nach damaligen Angaben von Mercedes-Benz etwa 8.000 Menschen in Deutschland, die in rund 80 Betrieben beschäftigt waren. Nach Protesten der Beschäftigten verkündete Mercedes im Sommer 2024 eine Einigung mit dem Gesamtbetriebsrat auf wesentliche Eckpunkte für mögliche Betriebsübergänge zu potenziellen Erwerbern.

Damals wurde sich laut einem Mercedes-Sprecher unter anderem darauf verständigt, dass die Beschäftigungssicherung bei Mercedes-Benz, die damals betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 ausschloss, bei den möglichen Käufern fortgesetzt werden soll. Auch die Tarifbindung der Erwerber sollte sichergestellt werden. Ein weiterer Kernpunkt der Einigung war eine Einmalzahlung an die Beschäftigten, hieß es damals.

Im vergangenen Jahr hatte Mercedes bereits Niederlassungen in Koblenz, Mainz, Dortmund und Lübeck veräußert, wie der Dax -Konzern mitteilte. Anfang dieses Jahres seien neben Reutlingen auch Verträge zum Verkauf der Niederlassungen in Aachen, Kassel, Würzburg, Wuppertal und Hannover unterzeichnet worden./rwi/DP/jha

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