Seit Mitternacht sind an mehreren Flughäfen in Deutschland Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst der Flughafenbetreiber, bei den Bodenverkehrsdiensten und den Luftsicherheitsbereichen in zwei verschiedenen Tarifkonflikten für 24 Stunden zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.
Von 1.116 Starts und Landungen mit zusammen rund 150.000 Passagieren wurden in Frankfurt den Angaben zufolge 1.054 annulliert. Laut dem Sprecher der Verkehrsleitung gibt es nur einige Ankünfte von Flugzeugen - teils mit Passagieren, teils leer. Am Drehkreuz Frankfurt geht der Flugbetrieb normalerweise um 5.00 Uhr morgens los, zwischen 23.00 und 5.00 Uhr gilt ein Nachtflugverbot.
Verdi plant am Morgen und Vormittag eine Kundgebung sowie eine Demonstration am Flughafen. Die Gewerkschaft fordert in den Tarifverhandlungen von Bund und Kommunen unter anderem acht Prozent mehr Lohn, mindestens aber monatlich 350 Euro mehr, sowie drei zusätzliche freie Tage./cam/DP/zb
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