- Lufthansa und Ufo reden nach dem großen Streik wieder.
- Die Gespräche erfolgen in einem extern moderierten Prozess.
- Hundert Flüge fielen während des Streiks aus.
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Der Prozess diene explizit nicht der Klärung tariflicher Fragen, heißt es in einer Mitteilung an die Ufo-Mitglieder. "Wir knüpfen einen gewissen Glauben daran, dass die Klärung scheinbarer Nebensächlichkeiten Verhärtungen lösen kann und daraus möglicherweise Impulse für die nachfolgende inhaltliche Auseinandersetzung entstehen", schreibt die UFO-Führung. Diese Chance wolle man sich nicht entgehen lassen, obwohl es auch "sehr gut vorstellbar" sei, dass der Versuch krachend scheitere.
Wechsel-Streik mit den Piloten
Die Ufo hatte im Wechsel mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit die Kerngesellschaft Lufthansa sowie die Regionaltochter Cityline bestreikt. Die Ufo-Mitglieder hatten dabei im April drei Tage lang die Arbeit niedergelegt und ihren Protest auch auf die 100-Jahr-Feier der Lufthansa getragen. Tariflich ging es um Arbeitsbedingungen nach dem Manteltarif und um einen Sozialplan für die vor der Einstellung stehende Cityline.
An allen drei Streiktagen sind hunderte Flüge ausgefallen, und zehntausende Passagiere mussten auf anderen Wegen zum Ziel kommen. Der Konzern hatte noch vor dem letzten Streiktag die Cityline überraschend geschlossen und deren Flüge aus dem Lufthansa-Flugplan genommen./ceb/DP/jha
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