Rote Zahlen: LPKF kämpft mit schwachem Wirtschaftsumfeld und mauem Solargeschäft

dpa-AFX  | 
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GARBSEN (dpa-AFX) - Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld und die anhaltende Auftragsschwäche im Solargeschäft haben dem Laserspezialisten LPKF im zweiten Quartal rote Zahlen beschert. Das um Restrukturierungs- und Abfindungsaufwendungen bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei in den drei Monaten bis Ende Juni bei minus 4,8 Millionen Euro herausgekommen verglichen mit plus 2,8 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum, teilte das kürzlich in den SDax zurückgekehrte Unternehmen am Donnerstag in Garbsen mit. Unter dem Strich stand in dem Quartal ein Fehlbetrag von 7,2 Millionen Euro, nach 1,35 Millionen Euro Gewinn vor einem Jahr.

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"Die Zahlen des ersten Halbjahrs sind insgesamt nicht zufriedenstellend, da globale Krisen unser Kerngeschäft in der Breite belasten", sagt LPKF-Chef Klaus Fiedler laut Mitteilung. Der Umsatz brach in den drei Monaten um fast 60 Prozent auf 19,35 Millionen Euro ein. Das Unternehmen erwartet nun eigenen Angaben zufolge auch ein "anspruchsvolles zweites Halbjahr". Angesichts der Auftragslage könne die Jahresprognose aber erreicht werden. Positive Impulse errechne sich der Vorstand insbesondere in den Segmenten Solar und Electronic, hieß es von LPKF.

Im Blick bleibt zudem das KI-getriebene Geschäftspotenzial. "Gleichzeitig sehen wir, dass wir mit LIDE im Advanced Packaging für KI-Anwendungen sehr gut positioniert sind und dass sich das Umsatzpotenzial nach neuesten Marktanalysen deutlich besser darstellt als bislang angenommen.", so Fiedler weiter. "Jetzt kommt es darauf an, die entscheidenden Beweispunkte über strategisch relevante Aufträge zu liefern."/tav/mis

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