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Lilium Aktie

Aktie
WKN:  A3CYXP ISIN:  NL0015000F41 US-Symbol:  LILMF Branche:  Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung Land:  Deutschland
0,0012 $
-0,0009 $
-42,86%
0,00101 € 16:48:50 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,19 Mio. €
Streubesitz
60,44%
KGV
-
Index-Zuordnung
-
Lilium Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Lilium NV ist ein in den Niederlanden registriertes, operativ von Deutschland aus geführtes Luftfahrtunternehmen mit Fokussierung auf elektrische Senkrechtstarterflugzeuge (eVTOL). Das Unternehmen entwickelt das Lilium Jet genannte Luftfahrzeug für regionalen Premium-Passagierverkehr, insbesondere auf Distanzen zwischen rund 40 und 200 Kilometern. Lilium positioniert sich als Entwickler eines zertifizierbaren, elektrisch angetriebenen, senkrechtstartfähigen Regionaljets und als zukünftiger Betreiber eines eigenen vertikal integrierten Luftmobilitätsnetzwerkes. Das Geschäftsmodell zielt auf wiederkehrende Erlöse aus Flugzeugverkäufen, Serviceleistungen, Betrieb von Flugnetzen und digitalen Zusatzdiensten ab.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Lilium basiert auf der Entwicklung, Zertifizierung und Vermarktung eines elektrischen VTOL-Regionalflugzeugs, das auf einem Ducted-Fan-Konzept mit vielen kleinen elektrisch angetriebenen Impellern beruht. Lilium adressiert mehrere Segmente entlang der Wertschöpfungskette der regionalen Luftmobilität:
  • Primär: Entwicklung und Verkauf des Lilium Jet an kommerzielle Betreiber, Chartergesellschaften, Geschäftsluftfahrt und potenzielle Infrastrukturanbieter.
  • Sekundär: Aufbau eines Service- und Wartungsökosystems, inklusive Schulung, Ersatzteilversorgung und Lifecycle-Management.
  • Perspektivisch: Betrieb eines eigenen Luftverkehrsnetzes mit vertiportbasierten Point-to-Point-Verbindungen im Kurz- und Regionalstreckenbereich.
Das Unternehmen verfolgt ein modellhaft integriertes Luftfahrt-Ökosystem, bei dem Flugzeugplattform, Software, Betriebsprozesse und Netzplanung eng verzahnt sind. Kooperationen mit etablierten Luftfahrtzulieferern, Betreibern und Infrastrukturanbietern sollen Skaleneffekte und regulatorische Akzeptanz sichern.

Mission und strategische Zielsetzung

Die offizielle Mission von Lilium ist die Schaffung einer nachhaltigen, elektrisch betriebenen regionalen Luftmobilität mit hoher Geschwindigkeit, reduzierten Emissionen und geringem akustischen Fußabdruck. Das Unternehmen will den Luftverkehr auf Kurz- und Mittelstrecken dekarbonisieren und bisher schlecht angebundene Regionen durch ein dezentrales Luftnetzwerk erschließen. Strategisch fokussiert sich Lilium auf:
  • Entwicklung eines zertifizierbaren eVTOL-Regionaljets mit höherer Reichweite und höherer Sitzplatzkapazität als klassische Urban-Air-Mobility-Konzepte.
  • Segmentierung auf Premium- und Businesskunden, bei denen Zahlungsbereitschaft und Auslastungsraten potenziell höher liegen.
  • Aufbau langfristiger Partnerschaften mit Airlines, Flughäfen, vertiportbetreibern und Leasinggesellschaften zur schnellen Netzwerkexpansion nach Erhalt der Musterzulassung.

Produkte und Dienstleistungen

Kernprodukt ist der Lilium Jet, ein elektrisch angetriebenes eVTOL-Flugzeug mit fixem Tragflügel und verteiltem Antrieb über mehrere in die Flügel integrierte, elektrisch betriebene Impeller. Der Lilium Jet ist für den Regionalverkehr konzipiert und strebt eine signifikant höhere Reichweite als viele Konkurrenzprodukte im Urban-Air-Mobility-Bereich an. Je nach Konfiguration zielt Lilium auf Premium-Kabinenlayouts für Geschäftsreisende oder höher verdichtete Layouts für Shuttle-Dienste. Ergänzend plant Lilium ein Dienstleistungsportfolio entlang des Lebenszyklus:
  • Flottenplanung, Trainings- und Zertifizierungsunterstützung für Betreiber.
  • Integrierte Wartungs- und Supportpakete inklusive Remote-Diagnose.
  • Digitale Plattformen für Buchung, Routenoptimierung, Flottenmanagement und Schnittstellen zu Mobilitätsplattformen Dritter.
Im B2B-Fokus stehen vor allem Leasinggesellschaften, regionale Betreiber, vertiportbetreiber und Geschäftsfliegernetzwerke. Im B2C-Bereich könnte Lilium mittelbar über Partner Zugang zu Endkunden gewinnen.

Business Units und operative Struktur

Lilium kommuniziert keine im klassischen Sinne rechtlich getrennten Business Units, gliedert seine Aktivitäten aber funktional in Entwicklungs-, Industrialisierungs- und Kommerzialisierungsbereiche. Wesentliche operative Schwerpunkte sind:
  • Engineering und Zertifizierung: Flugzeugdesign, Systemintegration, Flugerprobung, Sicherheitsanalysen, Compliance mit EASA- und FAA-Regularien.
  • Industrial Operations: Aufbau von Produktionskapazitäten, Lieferkettenmanagement, Qualitätsmanagement und Partnerschaften mit Luftfahrtzulieferern.
  • Commercial und Network Development: Entwicklung von Geschäftsmodellen mit Kunden in Europa, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Nordamerika, einschließlich Vorverträgen und Memoranda of Understanding.
Die Unternehmensführung betont eine schrittweise Industrialisierung mit strenger Kostenkontrolle, Parallelisierung von Entwicklung und Zertifizierung sowie frühe Einbindung von Partnern für Betrieb und Infrastruktur.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Besonderheiten

Lilium differenziert sich im stark fragmentierten eVTOL-Markt vor allem über folgende Merkmale:
  • Regionaljet-Fokus: Statt rein innerstädtischer Kurzstrecken setzt Lilium auf längere Regionalstrecken und positioniert den Jet als Ergänzung zu Bahn, Short-Haul-Airlines und Geschäftsflugzeugen.
  • Ducted-Fan-Architektur: Die verteilten, gekapselten Impeller im Flügel- und Canardbereich sollen aerodynamische Effizienz, Lärmreduktion und Sicherheitsredundanz kombinieren.
  • Premium-Segmentierung: Fokussierung auf höherwertige Services mit entsprechendem Preisniveau, was theoretisch höhere Margen ermöglichen könnte, sofern die Betriebskosten kontrollierbar bleiben.
  • Vertikale Integration: Anspruch, Flugzeug, Software, Netzwerkdesign und Teile der Betriebsprozesse integriert zu orchestrieren, um Skalierbarkeit und Auslastung zu optimieren.
Diese Positionierung hebt Lilium von vielen Urban-Air-Mobility-Anbietern ab, die vor allem sehr kurze Stadtstrecken und niedrigere Reichweiten adressieren.

Burggräben und potenzielle Moats

Mögliche zukünftige Burggräben von Lilium liegen vor allem im Bereich Regulierung, Technologie und Netzwerkeffekten. In der Luftfahrt kann eine einmal erreichte Musterzulassung für ein spezifisches Flugzeugdesign einen erheblichen Markteintrittsbarriereeffekt erzeugen, da Zertifizierungsprozesse zeit- und kapitalintensiv sind. Hinzu kommen:
  • Technologischer Vorsprung bei der spezifischen Ducted-Fan-eVTOL-Architektur, sofern diese im Betrieb Robustheit, Sicherheit und Kostenvorteile belegt.
  • Langfristige Service- und Wartungsverträge mit Betreibern, die wiederkehrende Erlöse und hohe Wechselkosten schaffen.
  • Plattformeffekte, wenn Buchungs- und Netzwerkplattformen von Betreibern und Endkunden angenommen werden und hohe Switching-Kosten entstehen.
Diese Moats sind jedoch stark abhängig von erfolgreicher Zertifizierung, verlässlicher Serienproduktion und langfristiger Sicherheitsbilanz im realen Flugbetrieb.

Wettbewerber und Marktposition

Lilium agiert in einem stark kompetitiven eVTOL-Umfeld mit zahlreichen gut kapitalisierten Wettbewerbern. Zu den relevanten internationalen Konkurrenten zählen unter anderem:
  • Joby Aviation (USA) mit Fokus auf Urban-Air-Mobility und eigenem Betreibermodell.
  • Archer Aviation (USA) mit eVTOL-Flugzeugen für Kurzstrecken und Partnerschaften mit Airlines.
  • Vertical Aerospace (Großbritannien) mit eVTOL-Entwicklung für Kurz- bis Mittelstrecke.
  • EHang (China) mit autonomen Lufttaxis und ersten Zulassungsfortschritten in China.
Darüber hinaus engagieren sich etablierte Luftfahrtkonzerne und Helikopteranbieter im Bereich Advanced Air Mobility. Lilium hebt sich über seinen Regionaljet-Fokus und die spezifische Flügel-Impeller-Architektur ab, steht jedoch im direkten Wettbewerb um regulatorische Zeitvorteile, industrielle Skalierung und Kapitalzugang.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Lilium besteht aus einem international besetzten Führungsteam mit Hintergrund in Luftfahrttechnik, Operations und Kapitalmarkt. Das Unternehmen wurde 2015 von einer Gruppe deutscher Ingenieure gegründet, die zuvor an der Technischen Universität München im Bereich Luft- und Raumfahrt aktiv waren. Lilium ist als niederländische Aktiengesellschaft (N.V.) strukturiert und an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert. Strategisch verfolgt das Management einen Pfad über mehrere Stufen:
  1. Abschluss von Design- und Zertifizierungsprozessen mit europäischen und nordamerikanischen Luftfahrtbehörden.
  2. Aufbau industrialisierter Fertigungslinien mit Partnern und Zulieferern und sukzessiver Übergang von Prototypen zu Vorserien- und Serienmaschinen.
  3. Kommerzialisierung durch Launch-Kunden, zunächst in ausgewählten Regionen mit hoher Zahlungsbereitschaft und günstigen regulatorischen Rahmenbedingungen.
Kapitalallokation und Kostenkontrolle spielen dabei eine zentrale Rolle, da die Entwicklungskosten im eVTOL-Sektor hoch sind und der Zeitraum bis zu signifikanten Umsätzen erfahrungsgemäß lang ausfallen kann.

Branche, Regionen und regulatorisches Umfeld

Lilium ist Teil der Branche Advanced Air Mobility (AAM) und des Segments elektrische Luftfahrt. Der Markt gilt als wachstumsstark, befindet sich jedoch in einer frühen Phase mit hohen regulatorischen Unsicherheiten. In Europa agiert Lilium vor allem im Rahmen der EASA-Regularien, die Anforderungen an Design, Lärm, Sicherheit, Zertifizierung und Betrieb definieren. Parallel wird eine Anerkennung und Harmonisierung mit der US-Luftfahrtbehörde FAA angestrebt, um transatlantische Einsatzmöglichkeiten zu schaffen. Regional fokussiert sich Lilium auf:
  • Europa: Aufbau von Pilotprojekten und Netzwerken in Ländern mit hoher Bevölkerungsdichte, guter Infrastruktur und wachsender Klimasensibilität.
  • Nordamerika: Kooperationen mit Infrastrukturpartnern und potenziellen Betreibern in wirtschaftsstarken Metropolregionen.
  • Weitere Märkte: Langfristige Optionen in Nahost, Asien und Lateinamerika, abhängig von regulatorischen Rahmenbedingungen und Zahlungsbereitschaft.
Die Branche ist stark von Energiepreisen, Strominfrastruktur, Luftraummanagement, Akzeptanz der Anwohner und städtischer Planungspolitik abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Lilium wurde 2015 in Deutschland gegründet und entwickelte zunächst kleinere Prototypen, bevor das aktuelle Lilium-Jet-Konzept mit verteilten, gekapselten Impellern auf Flügeln und Canards verfolgt wurde. In den Folgejahren führte das Unternehmen mehrere Flugtests unbemannter und später bemannter Prototypen durch und intensivierte die Zusammenarbeit mit Zulassungsbehörden. Zur Finanzierung des kapitalintensiven Entwicklungsprogramms nutzte Lilium mehrere Finanzierungsrunden mit Venture-Capital- und strategischen Investoren und ging später mittels SPAC-Fusion an die Nasdaq. Das Unternehmen durchlief Phasen schnellen Personalaufbaus, gefolgt von Phasen der Restrukturierung und Fokussierung, um Mittel auf Kernprogramme, Zertifizierung und Industrialisierung zu konzentrieren. Die Geschichte von Lilium ist geprägt von ambitionierten technologischen Zielen, hohem Kapitalbedarf, regulatorischen Meilensteinen und der Suche nach belastbaren industriellen Partnerschaften.

Sonstige Besonderheiten

Lilium kombiniert Hochtechnologieentwicklung mit Elementen klassischer Luftfahrt-Industriearchitektur. Zu den Besonderheiten zählen:
  • Starke Abhängigkeit von Batterietechnologie hinsichtlich Energiedichte, Lebensdauer und Kosten, da elektrische Regionalflugzeuge besonders sensibel auf Masse und Reichweitenbegrenzungen reagieren.
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Lobbyingaktivitäten gegenüber Regulierern, Politik und Öffentlichkeit, weil Lärm, Sicherheit und städtische Integration gesellschaftlich sensibel sind.
  • Hohes Medieninteresse und Volatilität der Kapitalmarktwahrnehmung, da eVTOL-Unternehmen häufig als Symbolträger für die Elektrifizierung der Luftfahrt und für Wachstumsnarrative dienen.
Diese Faktoren führen zu einer ausgeprägten Diskrepanz zwischen technologischer Vision und aktuell realisierbaren operativen Ergebnissen, was für Anleger eine sorgfältige Einordnung notwendig macht.

Chancen für langfristig orientierte, konservative Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen primär aus der Option, an einem möglichen Strukturwandel in der regionalen Luftfahrt teilzuhaben. Mögliche Potenziale sind:
  • Etablierung einer neuen Flugzeugkategorie im Bereich elektrischer Regionaljets, die auf politischer Unterstützung für Dekarbonisierung und Netzausbau aufbauen könnte.
  • Erfolgreiche Musterzulassung und frühe Marktteilnahme, die Lilium als Referenzanbieter in seinem Segment positionieren und Kooperationsverträge mit Betreibern und Leasinggesellschaften vertiefen könnte.
  • Skalierbare Service- und Wartungserlöse über die Lebensdauer der Flotten, sofern sich der Lilium Jet in Zuverlässigkeit und Betriebskosten bewährt.
  • Mögliche technologische Spillover-Effekte in andere Luftfahrtanwendungen, etwa elektrische Antriebssysteme, Leichtbau und verteilte Antriebsarchitekturen.
Langfristig könnte ein erfolgreiches Luftmobilitätsnetzwerk mit elektrischen Regionaljets eine attraktive Kombination aus Wachstum und wiederkehrenden Erträgen darstellen, sofern regulatorische, technologische und betriebswirtschaftliche Hürden überwunden werden.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Aus Sicht eines konservativen Anlegers überwiegen derzeit die Risiken gegenüber den schwer quantifizierbaren Chancen. Wichtige Risikofaktoren sind:
  • Technologierisiko: Unsicherheit, ob Batterietechnologie, thermisches Management, Sicherheitssysteme und strukturelle Auslegung die angestrebten Leistungsdaten im realen, kommerziellen Betrieb erreichen.
  • Zertifizierungs- und Regulierungsrisiko: Verzögerungen oder zusätzliche Anforderungen von EASA und FAA können Zeitpläne verschieben und Kapitalbedarf erhöhen.
  • Finanzierungsrisiko: Hoher Kapitalbedarf bis zur Erreichung eines positiven operativen Cashflows, kombiniert mit potenziell schwankendem Zugang zu Eigen- und Fremdkapitalmärkten.
  • Wettbewerbsdruck: Konkurrenzunternehmen mit anderen technologischen Ansätzen, stärkeren Industriepartnern oder schnellerer Zulassung könnten Marktanteile und Preissetzungsmacht begrenzen.
  • Marktakzeptanz und Nachfrageunsicherheit: Noch unklare Preiselastizitäten, Auslastungsraten, Akzeptanz bei Passagieren und Anwohnern sowie Integration in bestehende Mobilitätsketten.
  • Ausführungsrisiko: Übergang von Prototypen zur Serienfertigung und zum sicheren, wirtschaftlichen Flugbetrieb stellt organisatorisch und industriell eine sehr hohe Hürde dar.
Für konservative Anleger ist daher eine besonders kritische Prüfung der Technologie, der Governance-Strukturen, der Partnerschaften und der regulatorischen Fortschritte notwendig. Eine Investition in Lilium bleibt mit hohen Unsicherheiten behaftet und eignet sich tendenziell eher als Beimischung im Hochrisiko-Segment eines breit diversifizierten Portfolios, nicht jedoch als defensiver Kernbaustein.

Kursdaten

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Schluss Vortag 0,0021 $
Gehandelte Stücke 38.043
Tagesvolumen Vortag 982,86 $
Tagestief 0,0012 $
Tageshoch 0,0012 $
52W-Tief 0,000001 $
52W-Hoch 0,227 $
Jahrestief 0,0001 $
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Datum
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27.01.26 0,0021 1.064
26.01.26 0,0006 23
23.01.26 0,0012 485
22.01.26 0,0005 35
21.01.26 0,0005 18
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,0005 $ +320,00%
1 Monat 0,0023 $ -8,70%
6 Monate 0,024 $ -91,25%
1 Jahr 0,1921 $ -98,91%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Lilium NV

Lilium NV ist ein in den Niederlanden registriertes, operativ von Deutschland aus geführtes Luftfahrtunternehmen mit Fokussierung auf elektrische Senkrechtstarterflugzeuge (eVTOL). Das Unternehmen entwickelt das Lilium Jet genannte Luftfahrzeug für regionalen Premium-Passagierverkehr, insbesondere auf Distanzen zwischen rund 40 und 200 Kilometern. Lilium positioniert sich als Entwickler eines zertifizierbaren, elektrisch angetriebenen, senkrechtstartfähigen Regionaljets und als zukünftiger Betreiber eines eigenen vertikal integrierten Luftmobilitätsnetzwerkes. Das Geschäftsmodell zielt auf wiederkehrende Erlöse aus Flugzeugverkäufen, Serviceleistungen, Betrieb von Flugnetzen und digitalen Zusatzdiensten ab.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Lilium basiert auf der Entwicklung, Zertifizierung und Vermarktung eines elektrischen VTOL-Regionalflugzeugs, das auf einem Ducted-Fan-Konzept mit vielen kleinen elektrisch angetriebenen Impellern beruht. Lilium adressiert mehrere Segmente entlang der Wertschöpfungskette der regionalen Luftmobilität:
  • Primär: Entwicklung und Verkauf des Lilium Jet an kommerzielle Betreiber, Chartergesellschaften, Geschäftsluftfahrt und potenzielle Infrastrukturanbieter.
  • Sekundär: Aufbau eines Service- und Wartungsökosystems, inklusive Schulung, Ersatzteilversorgung und Lifecycle-Management.
  • Perspektivisch: Betrieb eines eigenen Luftverkehrsnetzes mit vertiportbasierten Point-to-Point-Verbindungen im Kurz- und Regionalstreckenbereich.
Das Unternehmen verfolgt ein modellhaft integriertes Luftfahrt-Ökosystem, bei dem Flugzeugplattform, Software, Betriebsprozesse und Netzplanung eng verzahnt sind. Kooperationen mit etablierten Luftfahrtzulieferern, Betreibern und Infrastrukturanbietern sollen Skaleneffekte und regulatorische Akzeptanz sichern.

Mission und strategische Zielsetzung

Die offizielle Mission von Lilium ist die Schaffung einer nachhaltigen, elektrisch betriebenen regionalen Luftmobilität mit hoher Geschwindigkeit, reduzierten Emissionen und geringem akustischen Fußabdruck. Das Unternehmen will den Luftverkehr auf Kurz- und Mittelstrecken dekarbonisieren und bisher schlecht angebundene Regionen durch ein dezentrales Luftnetzwerk erschließen. Strategisch fokussiert sich Lilium auf:
  • Entwicklung eines zertifizierbaren eVTOL-Regionaljets mit höherer Reichweite und höherer Sitzplatzkapazität als klassische Urban-Air-Mobility-Konzepte.
  • Segmentierung auf Premium- und Businesskunden, bei denen Zahlungsbereitschaft und Auslastungsraten potenziell höher liegen.
  • Aufbau langfristiger Partnerschaften mit Airlines, Flughäfen, vertiportbetreibern und Leasinggesellschaften zur schnellen Netzwerkexpansion nach Erhalt der Musterzulassung.

Produkte und Dienstleistungen

Kernprodukt ist der Lilium Jet, ein elektrisch angetriebenes eVTOL-Flugzeug mit fixem Tragflügel und verteiltem Antrieb über mehrere in die Flügel integrierte, elektrisch betriebene Impeller. Der Lilium Jet ist für den Regionalverkehr konzipiert und strebt eine signifikant höhere Reichweite als viele Konkurrenzprodukte im Urban-Air-Mobility-Bereich an. Je nach Konfiguration zielt Lilium auf Premium-Kabinenlayouts für Geschäftsreisende oder höher verdichtete Layouts für Shuttle-Dienste. Ergänzend plant Lilium ein Dienstleistungsportfolio entlang des Lebenszyklus:
  • Flottenplanung, Trainings- und Zertifizierungsunterstützung für Betreiber.
  • Integrierte Wartungs- und Supportpakete inklusive Remote-Diagnose.
  • Digitale Plattformen für Buchung, Routenoptimierung, Flottenmanagement und Schnittstellen zu Mobilitätsplattformen Dritter.
Im B2B-Fokus stehen vor allem Leasinggesellschaften, regionale Betreiber, vertiportbetreiber und Geschäftsfliegernetzwerke. Im B2C-Bereich könnte Lilium mittelbar über Partner Zugang zu Endkunden gewinnen.

Business Units und operative Struktur

Lilium kommuniziert keine im klassischen Sinne rechtlich getrennten Business Units, gliedert seine Aktivitäten aber funktional in Entwicklungs-, Industrialisierungs- und Kommerzialisierungsbereiche. Wesentliche operative Schwerpunkte sind:
  • Engineering und Zertifizierung: Flugzeugdesign, Systemintegration, Flugerprobung, Sicherheitsanalysen, Compliance mit EASA- und FAA-Regularien.
  • Industrial Operations: Aufbau von Produktionskapazitäten, Lieferkettenmanagement, Qualitätsmanagement und Partnerschaften mit Luftfahrtzulieferern.
  • Commercial und Network Development: Entwicklung von Geschäftsmodellen mit Kunden in Europa, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Nordamerika, einschließlich Vorverträgen und Memoranda of Understanding.
Die Unternehmensführung betont eine schrittweise Industrialisierung mit strenger Kostenkontrolle, Parallelisierung von Entwicklung und Zertifizierung sowie frühe Einbindung von Partnern für Betrieb und Infrastruktur.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Besonderheiten

Lilium differenziert sich im stark fragmentierten eVTOL-Markt vor allem über folgende Merkmale:
  • Regionaljet-Fokus: Statt rein innerstädtischer Kurzstrecken setzt Lilium auf längere Regionalstrecken und positioniert den Jet als Ergänzung zu Bahn, Short-Haul-Airlines und Geschäftsflugzeugen.
  • Ducted-Fan-Architektur: Die verteilten, gekapselten Impeller im Flügel- und Canardbereich sollen aerodynamische Effizienz, Lärmreduktion und Sicherheitsredundanz kombinieren.
  • Premium-Segmentierung: Fokussierung auf höherwertige Services mit entsprechendem Preisniveau, was theoretisch höhere Margen ermöglichen könnte, sofern die Betriebskosten kontrollierbar bleiben.
  • Vertikale Integration: Anspruch, Flugzeug, Software, Netzwerkdesign und Teile der Betriebsprozesse integriert zu orchestrieren, um Skalierbarkeit und Auslastung zu optimieren.
Diese Positionierung hebt Lilium von vielen Urban-Air-Mobility-Anbietern ab, die vor allem sehr kurze Stadtstrecken und niedrigere Reichweiten adressieren.

Burggräben und potenzielle Moats

Mögliche zukünftige Burggräben von Lilium liegen vor allem im Bereich Regulierung, Technologie und Netzwerkeffekten. In der Luftfahrt kann eine einmal erreichte Musterzulassung für ein spezifisches Flugzeugdesign einen erheblichen Markteintrittsbarriereeffekt erzeugen, da Zertifizierungsprozesse zeit- und kapitalintensiv sind. Hinzu kommen:
  • Technologischer Vorsprung bei der spezifischen Ducted-Fan-eVTOL-Architektur, sofern diese im Betrieb Robustheit, Sicherheit und Kostenvorteile belegt.
  • Langfristige Service- und Wartungsverträge mit Betreibern, die wiederkehrende Erlöse und hohe Wechselkosten schaffen.
  • Plattformeffekte, wenn Buchungs- und Netzwerkplattformen von Betreibern und Endkunden angenommen werden und hohe Switching-Kosten entstehen.
Diese Moats sind jedoch stark abhängig von erfolgreicher Zertifizierung, verlässlicher Serienproduktion und langfristiger Sicherheitsbilanz im realen Flugbetrieb.

Wettbewerber und Marktposition

Lilium agiert in einem stark kompetitiven eVTOL-Umfeld mit zahlreichen gut kapitalisierten Wettbewerbern. Zu den relevanten internationalen Konkurrenten zählen unter anderem:
  • Joby Aviation (USA) mit Fokus auf Urban-Air-Mobility und eigenem Betreibermodell.
  • Archer Aviation (USA) mit eVTOL-Flugzeugen für Kurzstrecken und Partnerschaften mit Airlines.
  • Vertical Aerospace (Großbritannien) mit eVTOL-Entwicklung für Kurz- bis Mittelstrecke.
  • EHang (China) mit autonomen Lufttaxis und ersten Zulassungsfortschritten in China.
Darüber hinaus engagieren sich etablierte Luftfahrtkonzerne und Helikopteranbieter im Bereich Advanced Air Mobility. Lilium hebt sich über seinen Regionaljet-Fokus und die spezifische Flügel-Impeller-Architektur ab, steht jedoch im direkten Wettbewerb um regulatorische Zeitvorteile, industrielle Skalierung und Kapitalzugang.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Lilium besteht aus einem international besetzten Führungsteam mit Hintergrund in Luftfahrttechnik, Operations und Kapitalmarkt. Das Unternehmen wurde 2015 von einer Gruppe deutscher Ingenieure gegründet, die zuvor an der Technischen Universität München im Bereich Luft- und Raumfahrt aktiv waren. Lilium ist als niederländische Aktiengesellschaft (N.V.) strukturiert und an der US-Technologiebörse Nasdaq notiert. Strategisch verfolgt das Management einen Pfad über mehrere Stufen:
  1. Abschluss von Design- und Zertifizierungsprozessen mit europäischen und nordamerikanischen Luftfahrtbehörden.
  2. Aufbau industrialisierter Fertigungslinien mit Partnern und Zulieferern und sukzessiver Übergang von Prototypen zu Vorserien- und Serienmaschinen.
  3. Kommerzialisierung durch Launch-Kunden, zunächst in ausgewählten Regionen mit hoher Zahlungsbereitschaft und günstigen regulatorischen Rahmenbedingungen.
Kapitalallokation und Kostenkontrolle spielen dabei eine zentrale Rolle, da die Entwicklungskosten im eVTOL-Sektor hoch sind und der Zeitraum bis zu signifikanten Umsätzen erfahrungsgemäß lang ausfallen kann.

Branche, Regionen und regulatorisches Umfeld

Lilium ist Teil der Branche Advanced Air Mobility (AAM) und des Segments elektrische Luftfahrt. Der Markt gilt als wachstumsstark, befindet sich jedoch in einer frühen Phase mit hohen regulatorischen Unsicherheiten. In Europa agiert Lilium vor allem im Rahmen der EASA-Regularien, die Anforderungen an Design, Lärm, Sicherheit, Zertifizierung und Betrieb definieren. Parallel wird eine Anerkennung und Harmonisierung mit der US-Luftfahrtbehörde FAA angestrebt, um transatlantische Einsatzmöglichkeiten zu schaffen. Regional fokussiert sich Lilium auf:
  • Europa: Aufbau von Pilotprojekten und Netzwerken in Ländern mit hoher Bevölkerungsdichte, guter Infrastruktur und wachsender Klimasensibilität.
  • Nordamerika: Kooperationen mit Infrastrukturpartnern und potenziellen Betreibern in wirtschaftsstarken Metropolregionen.
  • Weitere Märkte: Langfristige Optionen in Nahost, Asien und Lateinamerika, abhängig von regulatorischen Rahmenbedingungen und Zahlungsbereitschaft.
Die Branche ist stark von Energiepreisen, Strominfrastruktur, Luftraummanagement, Akzeptanz der Anwohner und städtischer Planungspolitik abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Lilium wurde 2015 in Deutschland gegründet und entwickelte zunächst kleinere Prototypen, bevor das aktuelle Lilium-Jet-Konzept mit verteilten, gekapselten Impellern auf Flügeln und Canards verfolgt wurde. In den Folgejahren führte das Unternehmen mehrere Flugtests unbemannter und später bemannter Prototypen durch und intensivierte die Zusammenarbeit mit Zulassungsbehörden. Zur Finanzierung des kapitalintensiven Entwicklungsprogramms nutzte Lilium mehrere Finanzierungsrunden mit Venture-Capital- und strategischen Investoren und ging später mittels SPAC-Fusion an die Nasdaq. Das Unternehmen durchlief Phasen schnellen Personalaufbaus, gefolgt von Phasen der Restrukturierung und Fokussierung, um Mittel auf Kernprogramme, Zertifizierung und Industrialisierung zu konzentrieren. Die Geschichte von Lilium ist geprägt von ambitionierten technologischen Zielen, hohem Kapitalbedarf, regulatorischen Meilensteinen und der Suche nach belastbaren industriellen Partnerschaften.

Sonstige Besonderheiten

Lilium kombiniert Hochtechnologieentwicklung mit Elementen klassischer Luftfahrt-Industriearchitektur. Zu den Besonderheiten zählen:
  • Starke Abhängigkeit von Batterietechnologie hinsichtlich Energiedichte, Lebensdauer und Kosten, da elektrische Regionalflugzeuge besonders sensibel auf Masse und Reichweitenbegrenzungen reagieren.
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Lobbyingaktivitäten gegenüber Regulierern, Politik und Öffentlichkeit, weil Lärm, Sicherheit und städtische Integration gesellschaftlich sensibel sind.
  • Hohes Medieninteresse und Volatilität der Kapitalmarktwahrnehmung, da eVTOL-Unternehmen häufig als Symbolträger für die Elektrifizierung der Luftfahrt und für Wachstumsnarrative dienen.
Diese Faktoren führen zu einer ausgeprägten Diskrepanz zwischen technologischer Vision und aktuell realisierbaren operativen Ergebnissen, was für Anleger eine sorgfältige Einordnung notwendig macht.

Chancen für langfristig orientierte, konservative Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen primär aus der Option, an einem möglichen Strukturwandel in der regionalen Luftfahrt teilzuhaben. Mögliche Potenziale sind:
  • Etablierung einer neuen Flugzeugkategorie im Bereich elektrischer Regionaljets, die auf politischer Unterstützung für Dekarbonisierung und Netzausbau aufbauen könnte.
  • Erfolgreiche Musterzulassung und frühe Marktteilnahme, die Lilium als Referenzanbieter in seinem Segment positionieren und Kooperationsverträge mit Betreibern und Leasinggesellschaften vertiefen könnte.
  • Skalierbare Service- und Wartungserlöse über die Lebensdauer der Flotten, sofern sich der Lilium Jet in Zuverlässigkeit und Betriebskosten bewährt.
  • Mögliche technologische Spillover-Effekte in andere Luftfahrtanwendungen, etwa elektrische Antriebssysteme, Leichtbau und verteilte Antriebsarchitekturen.
Langfristig könnte ein erfolgreiches Luftmobilitätsnetzwerk mit elektrischen Regionaljets eine attraktive Kombination aus Wachstum und wiederkehrenden Erträgen darstellen, sofern regulatorische, technologische und betriebswirtschaftliche Hürden überwunden werden.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Aus Sicht eines konservativen Anlegers überwiegen derzeit die Risiken gegenüber den schwer quantifizierbaren Chancen. Wichtige Risikofaktoren sind:
  • Technologierisiko: Unsicherheit, ob Batterietechnologie, thermisches Management, Sicherheitssysteme und strukturelle Auslegung die angestrebten Leistungsdaten im realen, kommerziellen Betrieb erreichen.
  • Zertifizierungs- und Regulierungsrisiko: Verzögerungen oder zusätzliche Anforderungen von EASA und FAA können Zeitpläne verschieben und Kapitalbedarf erhöhen.
  • Finanzierungsrisiko: Hoher Kapitalbedarf bis zur Erreichung eines positiven operativen Cashflows, kombiniert mit potenziell schwankendem Zugang zu Eigen- und Fremdkapitalmärkten.
  • Wettbewerbsdruck: Konkurrenzunternehmen mit anderen technologischen Ansätzen, stärkeren Industriepartnern oder schnellerer Zulassung könnten Marktanteile und Preissetzungsmacht begrenzen.
  • Marktakzeptanz und Nachfrageunsicherheit: Noch unklare Preiselastizitäten, Auslastungsraten, Akzeptanz bei Passagieren und Anwohnern sowie Integration in bestehende Mobilitätsketten.
  • Ausführungsrisiko: Übergang von Prototypen zur Serienfertigung und zum sicheren, wirtschaftlichen Flugbetrieb stellt organisatorisch und industriell eine sehr hohe Hürde dar.
Für konservative Anleger ist daher eine besonders kritische Prüfung der Technologie, der Governance-Strukturen, der Partnerschaften und der regulatorischen Fortschritte notwendig. Eine Investition in Lilium bleibt mit hohen Unsicherheiten behaftet und eignet sich tendenziell eher als Beimischung im Hochrisiko-Segment eines breit diversifizierten Portfolios, nicht jedoch als defensiver Kernbaustein.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,19 Mio. €
Aktienanzahl 610,76 Mio.
Streubesitz 60,44%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

0,00% Synergy Financial Management, LLC
0,00% TD Waterhouse Canada Inc
0,00% Tidal Investments LLC.
0,00% Advisor Group Holdings, Inc.
0,00% XTX Topco Ltd
0,00% Activest Wealth Management
0,00% Barclays PLC
+39,56% Weitere
+60,44% Streubesitz

Community-Beiträge zu Lilium NV

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
Claudimal
Kein investor kauft die
Schulden.niemals.
Avatar des Verfassers
CDee
...
3 neue Angebote ... hier kommt wieder feuer rein
Avatar des Verfassers
S2RS2
Spannend
Genauso könnte es laufen, oder auch nicht. Die Frage ist doch vielmehr, wie sich die Situation mit den Gläubigern verhält und bereit ist die Schulden zu bedienen? Und erst danach klärt sich, ob für die Aktionäre überhaupt etwas übrig bleibt.
Avatar des Verfassers
yokyok
Gibt es etwas toteres als Lilium?
Der Jet hätte nie funktioniert, weil Wiegand sexy Design über Aerodynamik gestellt hat. Die Nase hätte im Geradeausflug mit den Fans oben gehalten werden müssen, was jede Effizienz gekillt hätte. Deshalb hat sich auch kein EVTOL-Konkurrent, keine Airline, kein Helikopter-Operator und kein Finanzinvestor für den Laden bzw. den Jet interessiert. Ein charismatischer, aber leider nur fantasierender Gründer.
Avatar des Verfassers
Bogumil
@viking
"Alle Assets gehören also weiterhin der Lulium NV... als den Aktionären." Die Lilium NV ist weiterhin in der Inso und wird abgewickelt. Zusätzlich sind nun auch noch die Töchter GmbH in eigenständigen Insoverfahren, weil der Verkauf gescheitert ist. Wo soll da Fantasie drin sein?
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rübi
Einen Guten Morgen
allen Investierten und Interessierten. Es ist etwas im Busch , wo man die Kleinanleger fernhalten möchte. Die Nasdaq schließt gestern mit $ 0,073. Wer heute kaufen will hat heute folgendes Bild: Kurse Quotix Geld 0,0610 Brief 0,0760 Letzter 0,0685 Das bedeutet :Käufer fern halten. Keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung
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Bogumil
@mitox
Diese Meldung bezieht sich auf die neue Lilium und hat nichts mit der alten Lilium, deren Aktien noch gehandelt werden, zu tun. Da läuft das Insoverfahren weiter und es sind keine Zahlungen an die Aktionäre zu erwarten.
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rübi
News
11. Februar 2025 08:31 Lilium. Übergang in neue Gesellschaft geht mit Verzögerungen einher Werbung Print Friendly, PDF & Email Die Zukunft des bayerischen Flugtaxi-Herstellers Lilium scheint vorerst gesichert. Ein Konsortium aus mehreren Investoren hat das Unternehmen vor dem drohenden Insolvenzverfahren gerettet und stellt mit einer neuen Gesellschaft die Weichen für die Weiterentwicklung des revolutionären Projekts. Im Zuge der Übernahme wird das Betriebsvermögen der bisherigen Lilium GmbH sowie der Lilium eAircraft GmbH in die neue Lilium Aerospace GmbH überführt, in der etwa 750 der rund 1.000 Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden sollen. Doch der Übergang von Lilium in die neue Gesellschaft verläuft nicht ganz reibungslos, wie ein aktueller Medienbericht enthüllt. Investoren haben bislang 200 Millionen Euro in das Projekt gesteckt, um das Unternehmen vor dem endgültigen Zusammenbruch zu bewahren und die Fertigstellung sowie die Zulassung des Flugtaxis voranzutreiben. Diese Finanzspritze ist notwendig, um die ambitionierten Pläne von Lilium zu realisieren und die Vision eines marktreifen Flugtaxis weiter zu verfolgen. Die angestrebte Zulassung der eAircraft soll in den kommenden Jahren erfolgen, wobei das Unternehmen auch weiterhin auf die Unterstützung durch Investoren angewiesen ist, um die Entwicklung voranzutreiben. Der Übergang in die neue Gesellschaft wurde bereits zum Jahresbeginn vollzogen, doch wie nun bekannt wurde, kam es im Januar zu einer Verzögerung bei der Gehaltsauszahlung. Laut einem Bericht der WirtschaftsWoche standen die Gehälter für den Januar bis Anfang Februar aus. Lilium informierte seine Mitarbeiter vorab per E-Mail über die verspätete Auszahlung, was mit den „Komplexitäten des Transfers“ begründet wurde. Dieser Vorfall wirft einen Schatten auf die reibungslose Durchführung des Übergangsprozesses und zeigt, wie schwierig es ist, ein so komplexes Unternehmen umzustrukturieren. Trotz der Verzögerung hat das Unternehmen betont, dass alle Zahlungen in Kürze nachgeholt werden sollten, was zu einer gewissen Beruhigung unter den Mitarbeitern führte. Die finanzielle Sanierung von Lilium steht nun in den Händen eines Konsortiums, zu dem unter anderem die Beteiligungsgesellschaft DTM des slowakischen Batterieunternehmers Marian Bocek, das Unternehmen CustomCells sowie verschiedene deutsche Investoren gehören. Die Gruppe hat sich verpflichtet, Lilium mit weiteren finanziellen Mitteln zu unterstützen und strebt an, das Unternehmen zügig wieder auf Kurs zu bringen. Dabei soll vor allem die Entwicklung der eAircraft, eines elektrischen Flugzeugs, das als Flugtaxi eingesetzt werden soll, weiter vorangetrieben werden. Lilium hatte vor der Insolvenz bereits erhebliche finanzielle Mittel von Investoren erhalten. Zu den größten Kapitalgebern gehörten Kunden und Investoren, die insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro in das Unternehmen investiert hatten. Das Unternehmen selbst war bis zum Insolvenzantrag an der US-Börse Nasdaq gelistet, was der Marke zusätzliches internationales Ansehen verschaffte. Mit der Unterstützung des neuen Konsortiums soll nun nicht nur die Fertigstellung des Flugtaxis, sondern auch die Zertifizierung und Zulassung des Fluggeräts vorangetrieben werden. Lilium hat bereits vielversprechende Pläne zur Skalierung seiner Produktion und zur Einführung eines Netzwerks für urbane Luftmobilität entwickelt. Das Unternehmen setzt dabei auf die Entwicklung eines sogenannten „vertikal startenden“ Fluggeräts, das in urbanen Umgebungen sowohl als Taxi als auch für Kurzstreckenflüge genutzt werden soll. Lilium gehört damit zu einer Gruppe von Unternehmen, die sich weltweit auf den Weg gemacht haben, den Markt für Flugtaxis und die Luftmobilität der Zukunft zu erobern. Die Herausforderungen, vor denen Lilium aktuell steht, sind jedoch nicht zu unterschätzen. Die Flugzeugzulassung und -sicherheit, aber auch die Herstellungskosten für die hochentwickelten Fluggeräte, stellen die Verantwortlichen vor große Aufgaben. Der Druck auf das Unternehmen wächst, da der Konkurrenzdruck in diesem Zukunftsmarkt ständig zunimmt. Zudem könnte die Verzögerung bei der Gehaltszahlung das Vertrauen der Mitarbeiter und Partner in die schnelle und effiziente Umsetzung der Unternehmenspläne erschüttern. Nichtsdestotrotz bleibt Lilium ein vielversprechendes Unternehmen, das auch weiterhin eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Luftfahrtindustrie spielen könnte. Der Übergang in die neue Gesellschaft soll noch im ersten Quartal 2025 abgeschlossen werden, so das Investorenkonsortium. Es gibt jedoch noch offene Fragen zur genauen Zeitplanung, da das Unternehmen selbst Risiken im Zeitplan eingeräumt hat. Das kommende Jahr wird entscheidend für die Zukunft von Lilium sein – ein Unternehmen, das im globalen Wettbewerb um die Zukunft der Luftmobilität eine Schlüsselrolle spielen könnte. Insgesamt zeigt der Fall von Lilium, wie schnell sich die Luftfahrtbranche verändert und wie stark neue Technologien die traditionellen Wirtschaftsmodelle herausfordern. Das Unternehmen steht an einem Wendepunkt: Es muss nicht nur seine finanziellen Herausforderungen meistern, sondern auch seine innovativen Ideen in die Realität umsetzen. Die kommenden Monate und Jahre werden zeigen, ob Lilium den Flugtaxis den Weg ebnen kann und sich als Vorreiter in der Zukunft der urbanen Luftmobilität etabliert.
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HODEL
Stelantis?
Bist du hier richtig? Der größte Investor ist hier Tencent.
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Claudimal
alle großen jungs hier dabei
stelantis vor kurzem fett aufgestockt.nächste woche vermutlich der deal mit den saudis.denke hier ist was möglich.sollte zumindest in den bereich 1,20 euro steigen. hab hier mal einiges gelongt.
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Börsenspekulatius73
Neuer Beitrag
Der Bericht auf n-tv ist frisch von heute. Wurde ja über mehrere Medien verbreitet, deshalb der Anstieg heute. Offenbar ist da vorab etwas durchgesickert, weil Journalisten zum 18.07. eingeladen sind. Wenn es dann in einer Woche zur Vertragsunterzeichnung kommt und die Details offiziell verkündet werden, dann kann ich mir noch mal einen Anstieg vorstellen. Bin gespannt...
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kawasaki12
Ist das neu oder schon alt?
https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/100-Flugtaxis-Airline-kuendigt-Deal-mit-deutschem-Startup-an-article25078484.html
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Häufig gestellte Fragen zur Lilium Aktie und zum Lilium Kurs

Der aktuelle Kurs der Lilium Aktie liegt bei 0,00101 €.

Für 1.000€ kann man sich 990.099 Lilium Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Lilium Aktie lautet LILMF.

Die 1 Monats-Performance der Lilium Aktie beträgt aktuell -8,70%.

Die 1 Jahres-Performance der Lilium Aktie beträgt aktuell -98,91%.

Der Aktienkurs der Lilium Aktie liegt aktuell bei 0,00101 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -8,70% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Lilium eine Wertentwicklung von -32,26% aus und über 6 Monate sind es -91,25%.

Das 52-Wochen-Hoch der Lilium Aktie liegt bei 0,23 $.

Das 52-Wochen-Tief der Lilium Aktie liegt bei 0,00 $.

Das Allzeithoch von Lilium liegt bei 0,35 $.

Das Allzeittief von Lilium liegt bei 0,00 $.

Die Volatilität der Lilium Aktie liegt derzeit bei 824,56%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Lilium in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,19 Mio. €

Synergy Financial Management, LLC hält 0,00% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Lilium hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Lilium gehört zum Sektor Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung.

Nein, Lilium zahlt keine Dividenden.