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Leroy Seafood Group Aktie

Aktie
WKN:  570796 ISIN:  NO0003096208 US-Symbol:  LYSFF Branche:  Nahrungsmittel Land:  Norwegen
3,952 €
-0,036 €
-0,90%
07:30:20 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
2,49 Mrd. €
Streubesitz
38,77%
KGV
-
Dividende
2,50 NOK
Index-Zuordnung
-
Leroy Seafood Group Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Leroy Seafood Group ASA ist ein integrierter norwegischer Seafood-Konzern mit klarem Fokus auf die Wertschöpfungskette rund um Atlantiklachs, Forelle und Weißfisch. Das Unternehmen deckt wesentliche Stufen von der Fischzucht über die Verarbeitung bis zur internationalen Distribution ab und zählt zu den etablierten Akteuren im globalen Aquakultur-Cluster Norwegens. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist Leroy damit ein Vertreter des defensiven Konsumgüter- und Lebensmittelsegments mit zyklischen Einschlägen durch Rohstoff- und Regulierungseinflüsse.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell basiert auf vertikaler Integration in der marinen Wertschöpfung. Leroy konzentriert sich auf drei Kernbereiche: Aquakultur, Wildfang- und Industrieaktivitäten sowie internationale Wertschöpfung und Vertrieb. Ziel ist es, durch Kontrolle der gesamten Kette Skaleneffekte, Qualitätskonsistenz und Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Das Unternehmen betreibt Fischfarmen, Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe, Veredelungsanlagen sowie eigene Logistik- und Vertriebskanäle. Diese Struktur ermöglicht es, Preisschwankungen entlang der Kette zu glätten und die Margenstabilität im Vergleich zu reinen Produzenten oder reinen Verarbeitern zu erhöhen. Die vertikale Integration verschafft Leroy zudem Verhandlungsmacht gegenüber Einzelhandel, Gastronomie, Großverbrauchern und internationalen Distributoren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission des Unternehmens zielt auf eine nachhaltige, verantwortungsvolle Produktion von hochwertigem Seafood für globale Märkte ab. Im Fokus stehen langfristige Versorgungssicherheit, Lebensmittelsicherheit und ein stabiles Qualitätsniveau. Leroy betont die Verpflichtung gegenüber Umwelt, Fischwohl und lokalen Gemeinschaften in den Küstenregionen Norwegens. Strategisch verfolgt das Management eine Kombination aus organischem Wachstum in bestehenden Standorten, Effizienzsteigerung durch technologische Optimierung und selektivem Ausbau der Marktpräsenz in wachstumsstarken Abnahmegebieten, insbesondere in Europa und Asien. Dabei steht die Positionierung als verlässlicher Premium-Lieferant im internationalen Lachsmarkt im Vordergrund, nicht als kurzfristig getriebener Volumenanbieter.

Produkte und Dienstleistungen

Leroy bietet ein breites Portfolio entlang der Lachs-Wertschöpfungskette an. Schwerpunkte sind:
  • Frischer und gefrorener Atlantiklachs aus Aquakultur
  • Verarbeitete und veredelte Lachsprodukte, etwa Filets, Portionsware und Räucherlachs
  • Forellenprodukte aus Aquakultur
  • Sortimente aus Weißfisch und anderen Meeresfrüchten aus Wildfang und Zukauf
  • Private-Label-Lösungen und kundenspezifische Produktkonzepte für Handel und Foodservice
Darüber hinaus erbringt das Unternehmen Dienstleistungen entlang der Supply Chain, etwa verlässliche Kühlkettenlogistik, just-in-time-Belieferung großer Handelsketten sowie Qualitäts- und Herkunftszertifizierung. Für institutionelle Abnehmer ist die Fähigkeit zur langfristigen, volumenstabilen Belieferung mit standardisierten Qualitätsspezifikationen ein zentraler Mehrwert.

Business Units und operative Struktur

Die operative Struktur von Leroy gliedert sich in mehrere Geschäftseinheiten, die unterschiedliche Stufen der Wertschöpfung adressieren. Kernbereiche sind im Wesentlichen:
  • Aquaculture: Zucht, Aufzucht und Produktion von Atlantiklachs und Forelle in norwegischen Küstenregionen sowie in ausgewählten weiteren Zuchtgebieten.
  • Wildcatch/Industry: Verarbeitung von Wildfisch, Nutzung von Nebenprodukten und industrielle Weiterverarbeitung.
  • Value-Added Processing und Vertrieb: Veredelung zu konsumfertigen Produkten, kundenspezifische Verpackungsformate und globaler Vertrieb, insbesondere nach Europa, Asien und Nordamerika.
Die Segmentlogik dient dazu, Kostenstrukturen, Biomasseentwicklung, regulatorische Rahmenbedingungen und Marktentwicklungen besser steuern und gegenüber Investoren transparenter darstellen zu können. Gleichwohl ist die interne Verzahnung dieser Segmente eng, um operative Synergien auszuloten.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als norwegischer Produzent profitiert Leroy von der etablierten Aquakultur-Infrastruktur und der Reputation Norwegens als Herkunftsland für hochwertigen Atlantiklachs. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Vertikale Integration von der Farm bis zum Handel, was Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit erleichtert.
  • Lange operative Erfahrung in der Fischzucht und -verarbeitung in einer anspruchsvollen klimatischen und regulatorischen Umgebung.
  • Breite Produktpalette von Rohware bis zu hochveredelten Marken- und Private-Label-Produkten.
  • Langjährige Kundenbeziehungen zu europäischen Lebensmitteleinzelhändlern und internationalen Distributionspartnern.
Die wesentlichen Burggräben ergeben sich aus:
  • Kapitalintensität der Aquakultur mit hohen Investitionen in Lizenzen, Standorte, Netze, Technologien und Biosicherheitssysteme.
  • Strengen Zulassungsverfahren und begrenzter Verfügbarkeit von Zuchtlizenzen in Norwegen.
  • Know-how in Tiergesundheit, Fütterung, genetischer Selektion und Seuchenprävention.
  • Etablierten Marken- und Herkunftsassoziationen bei Endkunden und Handelspartnern.
Diese Faktoren erschweren den Markteintritt neuer Wettbewerber und stabilisieren die Marktstellung bestehender Produzenten.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Leroy agiert in einem oligopolistisch geprägten globalen Lachszuchtmarkt. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem große, börsennotierte Aquakulturkonzerne mit norwegischen Wurzeln, aber auch Produzenten in Chile, Schottland, auf den Färöer-Inseln und in Nordamerika. Wesentliche Wettbewerbskriterien sind:
  • Biologische Performance und Überlebensraten der Bestände
  • Produktionseffizienz und Futterverwertung
  • Regulatorische Compliance in sensiblen Küsten-Ökosystemen
  • Marktzugang zu wichtigen Einzelhandelsketten und Gastronomieketten
  • Fähigkeit, ESG-Anforderungen von Investoren und Kunden zu erfüllen
Der Wettbewerb wird durch externe Faktoren wie Fischkrankheiten, Klimaveränderungen, Algenblüten und politische Regulierungen zusätzlich überlagert. Unternehmen mit ausgereiften Biosicherheits- und Risikomanagementsystemen besitzen daher einen strukturellen Vorteil.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Unternehmensführung von Leroy ist traditionell stark im norwegischen Seafood-Sektor verankert und verfügt über langjährige Industrieerfahrung. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf langfristiger Wertschöpfung statt kurzfristiger Volumenmaximierung basiert. Schwerpunkte sind:
  • Operative Exzellenz durch Standardisierung, Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse
  • Strikte Kostenkontrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Risikostreuung über verschiedene Standorte und Produktionszyklen
  • Weiterentwicklung von Nachhaltigkeits- und ESG-Standards, um regulatorische und markseitige Anforderungen zu erfüllen
Die Corporate-Governance-Struktur orientiert sich an norwegischen Kapitalmarktnormen, die Transparenz, Aktionärsschutz und Unabhängigkeit des Aufsichtsgremiums betonen. Für konservative Anleger ist eine solche Governance-Struktur ein relevanter Stabilitätsfaktor.

Branchen- und Regionalanalyse

Die globale Lachszuchtindustrie profitiert von strukturellen Trends wie wachsender Weltbevölkerung, steigendem Proteinbedarf und einem ernährungsphysiologischen Fokus auf Omega-3-reiche Produkte. Gleichzeitig unterliegt die Branche:
  • Umwelt- und Klimarisiken in sensiblen Küstenökosystemen
  • Strengen Umweltauflagen und wachsender politischer Aufmerksamkeit
  • Schwankungen der Futterkosten und Wechselkurseffekten
Norwegen ist einer der zentralen Produktionsstandorte weltweit und verfügt über ausgebaute Marineinfrastruktur, strenge Regulierungsrahmen und ein effektives Kontrollsystem. Dies fördert Lebensmittelsicherheit und Reputation, erhöht aber zugleich den regulatorischen Druck. Leroy ist stark in Norwegen verankert, erzielt einen wesentlichen Teil seiner Absatzmengen jedoch im europäischen Binnenmarkt und in internationalen Wachstumsmärkten wie Asien. Damit ist das Unternehmen von internationalen Handelsströmen, Importzöllen und Logistikkapazitäten abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Leroy hat seine Wurzeln in der norwegischen Fischerei- und Handelsgeschichte und entwickelte sich über mehrere Jahrzehnte von einem regionalen Akteur zu einem global ausgerichteten Seafood-Unternehmen. Im Zuge des Branchenwandels von traditioneller Fischerei hin zu industrieller Aquakultur und Veredelung baute Leroy schrittweise Kapazitäten in der Lachszucht und Verarbeitung auf. Über Akquisitionen und Zusammenschlüsse integrierte die Gruppe zusätzliche Farmstandorte, Verarbeitungsbetriebe und Vertriebsplattformen. Diese historische Entwicklung erklärt die heutige vertikale Integration und die breite geografische Präsenz innerhalb Norwegens. Die Börsennotierung verschaffte Zugang zu Wachstumskapital, erhöhte aber gleichzeitig die Anforderungen an Transparenz, Nachhaltigkeit und Cashflow-Stabilität.

Besonderheiten, ESG und Regulierung

Als Aquakulturunternehmen steht Leroy im Spannungsfeld zwischen Ernährungswirtschaft, Umweltpolitik und Kapitalmarktanforderungen. Das Unternehmen betont Nachhaltigkeitsinitiativen wie:
  • Verbesserte Fütterungskonzepte und Ressourceneffizienz
  • Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen entlang der Wertschöpfungskette
  • Programme zur Fischgesundheit und Seuchenprävention
  • Transparente Berichterstattung über Umweltkennzahlen und Sozialstandards
Gleichzeitig ist die Gruppe in hohem Maße von regulatorischen Entscheidungen abhängig, etwa bezüglich Zuchtlizenzen, erlaubter Biomasse in den Farmen, Umweltauflagen und potenziellen Sonderabgaben auf Aquakulturgewinne. Investoren sollten die Entwicklung des regulatorischen Umfelds in Norwegen und anderen Kernmärkten laufend beobachten, da politische Eingriffe die Profitabilität beeinflussen können.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen insbesondere aus:
  • Strukturell wachsender globaler Nachfrage nach Proteinen aus dem Meer und insbesondere nach Lachs
  • Starker Verankerung in einem führenden Aquakulturstandort mit hoher Produktsicherheit
  • Vertikaler Integration, die Kostenvorteile und Qualitätskontrolle ermöglicht
  • Breiten, langjährigen Kundenbeziehungen im europäischen Einzelhandel und internationalen Märkten
  • Möglicher Wertschöpfung durch Effizienzsteigerungen, Automatisierung und Technologieeinsatz
Für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont kann die Kombination aus defensivem Lebensmittelcharakter und Wachstumsaspekten im globalen Seafood-Markt interessant sein, sofern die spezifischen Branchenrisiken akzeptiert werden.

Risiken und Bewertung aus konservativer Perspektive

Das Risikoprofil von Leroy ist durch mehrere Faktoren geprägt:
  • Biologische Risiken wie Krankheiten, Parasitenbefall oder Algenblüten, die zu erhöhten Mortalitätsraten und Produktionsausfällen führen können.
  • Regulatorische Risiken durch strengere Umweltauflagen, Änderungen bei Zuchtlizenzen oder zusätzliche fiskalische Belastungen für den Aquakultursektor.
  • Preis- und Margenschwankungen infolge von Angebots- und Nachfragezyklen am globalen Lachsmakt.
  • Abhängigkeit von Futterkosten, die wiederum von Agrarrohstoff- und Energiepreisen beeinflusst werden.
  • Reputationsrisiken bei Umweltvorfällen, Tierschutzdebatten oder Lebensmittelsicherheitsproblemen.
Aus Sicht eines konservativen Anlegers stellt Leroy damit ein Investment in ein spezialisiertes, aber risikobehaftetes Segment der Ernährungswirtschaft dar. Die Attraktivität hängt maßgeblich davon ab, inwieweit das Unternehmen seine Burggräben im Bereich Biosicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit behaupten und regulatorische wie ökologische Risiken kontrollieren kann. Eine Anlageentscheidung sollte auf einer individuellen Analyse von Risikotoleranz, Portfoliostruktur, Nachhaltigkeitspräferenzen und Detailstudium der Geschäftsberichte und ESG-Berichte des Unternehmens beruhen, ohne sich ausschließlich auf die defensive Zuordnung zur Lebensmittelbranche zu stützen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 3,944 € / 3,994 €
Spread +1,27%
Schluss Vortag 3,988 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 271,05 €
Tagestief 3,952 €
Tageshoch 3,952 €
52W-Tief 3,532 €
52W-Hoch 4,818 €
Jahrestief 3,886 €
Jahreshoch 4,376 €

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Fundamentale Kennzahlen (2021)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,97 (max 1,00)
Jährlicher 5,73% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 8,49% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 74% (auf den Gewinn/FFO)
quote 161% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -11,2%

Dividenden Historie

Datum Dividende
28.05.2025 2,50 NOK (0,22 €)
29.05.2024 2,50 NOK (0,22 €)
24.05.2023 2,50 NOK (0,21 €)
24.05.2022 2,50 NOK (0,24 €)
27.05.2021 2,00 NOK (0,20 €)
28.05.2020 0,14 €
24.05.2019 0,21 €
24.05.2018 0,16 €
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 3,92 € -1,56%
3,982 € 26.01.26
Frankfurt 4,00 € +1,37%
3,946 € 26.01.26
Hannover 4,05 € +3,53%
3,912 € 26.01.26
München 4,01 € +0,86%
3,976 € 26.01.26
Stuttgart 3,972 € +0,30%
3,96 € 07:38
L&S RT 3,992 € +0,86%
3,958 € 08:00
Nasdaq OTC Other 4,65 $ -2,11%
4,75 $ 26.01.26
Tradegate 4,00 € +1,73%
3,932 € 26.01.26
Quotrix 4,00 € +1,83%
3,928 € 07:27
Gettex 3,952 € -0,90%
3,988 € 07:30
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
26.01.26 4,036 0
23.01.26 3,922 3.058
22.01.26 3,988 0
21.01.26 3,97 2.425
20.01.26 3,918 153
19.01.26 3,902 34.179
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 3,902 € +3,43%
1 Monat 4,186 € -3,58%
6 Monate 4,064 € -0,69%
1 Jahr 4,596 € -12,18%
5 Jahre 5,722 € -29,47%

Unternehmensprofil Leroy Seafood Group ASA

Leroy Seafood Group ASA ist ein integrierter norwegischer Seafood-Konzern mit klarem Fokus auf die Wertschöpfungskette rund um Atlantiklachs, Forelle und Weißfisch. Das Unternehmen deckt wesentliche Stufen von der Fischzucht über die Verarbeitung bis zur internationalen Distribution ab und zählt zu den etablierten Akteuren im globalen Aquakultur-Cluster Norwegens. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist Leroy damit ein Vertreter des defensiven Konsumgüter- und Lebensmittelsegments mit zyklischen Einschlägen durch Rohstoff- und Regulierungseinflüsse.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell basiert auf vertikaler Integration in der marinen Wertschöpfung. Leroy konzentriert sich auf drei Kernbereiche: Aquakultur, Wildfang- und Industrieaktivitäten sowie internationale Wertschöpfung und Vertrieb. Ziel ist es, durch Kontrolle der gesamten Kette Skaleneffekte, Qualitätskonsistenz und Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Das Unternehmen betreibt Fischfarmen, Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe, Veredelungsanlagen sowie eigene Logistik- und Vertriebskanäle. Diese Struktur ermöglicht es, Preisschwankungen entlang der Kette zu glätten und die Margenstabilität im Vergleich zu reinen Produzenten oder reinen Verarbeitern zu erhöhen. Die vertikale Integration verschafft Leroy zudem Verhandlungsmacht gegenüber Einzelhandel, Gastronomie, Großverbrauchern und internationalen Distributoren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission des Unternehmens zielt auf eine nachhaltige, verantwortungsvolle Produktion von hochwertigem Seafood für globale Märkte ab. Im Fokus stehen langfristige Versorgungssicherheit, Lebensmittelsicherheit und ein stabiles Qualitätsniveau. Leroy betont die Verpflichtung gegenüber Umwelt, Fischwohl und lokalen Gemeinschaften in den Küstenregionen Norwegens. Strategisch verfolgt das Management eine Kombination aus organischem Wachstum in bestehenden Standorten, Effizienzsteigerung durch technologische Optimierung und selektivem Ausbau der Marktpräsenz in wachstumsstarken Abnahmegebieten, insbesondere in Europa und Asien. Dabei steht die Positionierung als verlässlicher Premium-Lieferant im internationalen Lachsmarkt im Vordergrund, nicht als kurzfristig getriebener Volumenanbieter.

Produkte und Dienstleistungen

Leroy bietet ein breites Portfolio entlang der Lachs-Wertschöpfungskette an. Schwerpunkte sind:
  • Frischer und gefrorener Atlantiklachs aus Aquakultur
  • Verarbeitete und veredelte Lachsprodukte, etwa Filets, Portionsware und Räucherlachs
  • Forellenprodukte aus Aquakultur
  • Sortimente aus Weißfisch und anderen Meeresfrüchten aus Wildfang und Zukauf
  • Private-Label-Lösungen und kundenspezifische Produktkonzepte für Handel und Foodservice
Darüber hinaus erbringt das Unternehmen Dienstleistungen entlang der Supply Chain, etwa verlässliche Kühlkettenlogistik, just-in-time-Belieferung großer Handelsketten sowie Qualitäts- und Herkunftszertifizierung. Für institutionelle Abnehmer ist die Fähigkeit zur langfristigen, volumenstabilen Belieferung mit standardisierten Qualitätsspezifikationen ein zentraler Mehrwert.

Business Units und operative Struktur

Die operative Struktur von Leroy gliedert sich in mehrere Geschäftseinheiten, die unterschiedliche Stufen der Wertschöpfung adressieren. Kernbereiche sind im Wesentlichen:
  • Aquaculture: Zucht, Aufzucht und Produktion von Atlantiklachs und Forelle in norwegischen Küstenregionen sowie in ausgewählten weiteren Zuchtgebieten.
  • Wildcatch/Industry: Verarbeitung von Wildfisch, Nutzung von Nebenprodukten und industrielle Weiterverarbeitung.
  • Value-Added Processing und Vertrieb: Veredelung zu konsumfertigen Produkten, kundenspezifische Verpackungsformate und globaler Vertrieb, insbesondere nach Europa, Asien und Nordamerika.
Die Segmentlogik dient dazu, Kostenstrukturen, Biomasseentwicklung, regulatorische Rahmenbedingungen und Marktentwicklungen besser steuern und gegenüber Investoren transparenter darstellen zu können. Gleichwohl ist die interne Verzahnung dieser Segmente eng, um operative Synergien auszuloten.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als norwegischer Produzent profitiert Leroy von der etablierten Aquakultur-Infrastruktur und der Reputation Norwegens als Herkunftsland für hochwertigen Atlantiklachs. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Vertikale Integration von der Farm bis zum Handel, was Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit erleichtert.
  • Lange operative Erfahrung in der Fischzucht und -verarbeitung in einer anspruchsvollen klimatischen und regulatorischen Umgebung.
  • Breite Produktpalette von Rohware bis zu hochveredelten Marken- und Private-Label-Produkten.
  • Langjährige Kundenbeziehungen zu europäischen Lebensmitteleinzelhändlern und internationalen Distributionspartnern.
Die wesentlichen Burggräben ergeben sich aus:
  • Kapitalintensität der Aquakultur mit hohen Investitionen in Lizenzen, Standorte, Netze, Technologien und Biosicherheitssysteme.
  • Strengen Zulassungsverfahren und begrenzter Verfügbarkeit von Zuchtlizenzen in Norwegen.
  • Know-how in Tiergesundheit, Fütterung, genetischer Selektion und Seuchenprävention.
  • Etablierten Marken- und Herkunftsassoziationen bei Endkunden und Handelspartnern.
Diese Faktoren erschweren den Markteintritt neuer Wettbewerber und stabilisieren die Marktstellung bestehender Produzenten.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Leroy agiert in einem oligopolistisch geprägten globalen Lachszuchtmarkt. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem große, börsennotierte Aquakulturkonzerne mit norwegischen Wurzeln, aber auch Produzenten in Chile, Schottland, auf den Färöer-Inseln und in Nordamerika. Wesentliche Wettbewerbskriterien sind:
  • Biologische Performance und Überlebensraten der Bestände
  • Produktionseffizienz und Futterverwertung
  • Regulatorische Compliance in sensiblen Küsten-Ökosystemen
  • Marktzugang zu wichtigen Einzelhandelsketten und Gastronomieketten
  • Fähigkeit, ESG-Anforderungen von Investoren und Kunden zu erfüllen
Der Wettbewerb wird durch externe Faktoren wie Fischkrankheiten, Klimaveränderungen, Algenblüten und politische Regulierungen zusätzlich überlagert. Unternehmen mit ausgereiften Biosicherheits- und Risikomanagementsystemen besitzen daher einen strukturellen Vorteil.

Management, Corporate Governance und Strategie

Die Unternehmensführung von Leroy ist traditionell stark im norwegischen Seafood-Sektor verankert und verfügt über langjährige Industrieerfahrung. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf langfristiger Wertschöpfung statt kurzfristiger Volumenmaximierung basiert. Schwerpunkte sind:
  • Operative Exzellenz durch Standardisierung, Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse
  • Strikte Kostenkontrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Risikostreuung über verschiedene Standorte und Produktionszyklen
  • Weiterentwicklung von Nachhaltigkeits- und ESG-Standards, um regulatorische und markseitige Anforderungen zu erfüllen
Die Corporate-Governance-Struktur orientiert sich an norwegischen Kapitalmarktnormen, die Transparenz, Aktionärsschutz und Unabhängigkeit des Aufsichtsgremiums betonen. Für konservative Anleger ist eine solche Governance-Struktur ein relevanter Stabilitätsfaktor.

Branchen- und Regionalanalyse

Die globale Lachszuchtindustrie profitiert von strukturellen Trends wie wachsender Weltbevölkerung, steigendem Proteinbedarf und einem ernährungsphysiologischen Fokus auf Omega-3-reiche Produkte. Gleichzeitig unterliegt die Branche:
  • Umwelt- und Klimarisiken in sensiblen Küstenökosystemen
  • Strengen Umweltauflagen und wachsender politischer Aufmerksamkeit
  • Schwankungen der Futterkosten und Wechselkurseffekten
Norwegen ist einer der zentralen Produktionsstandorte weltweit und verfügt über ausgebaute Marineinfrastruktur, strenge Regulierungsrahmen und ein effektives Kontrollsystem. Dies fördert Lebensmittelsicherheit und Reputation, erhöht aber zugleich den regulatorischen Druck. Leroy ist stark in Norwegen verankert, erzielt einen wesentlichen Teil seiner Absatzmengen jedoch im europäischen Binnenmarkt und in internationalen Wachstumsmärkten wie Asien. Damit ist das Unternehmen von internationalen Handelsströmen, Importzöllen und Logistikkapazitäten abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Leroy hat seine Wurzeln in der norwegischen Fischerei- und Handelsgeschichte und entwickelte sich über mehrere Jahrzehnte von einem regionalen Akteur zu einem global ausgerichteten Seafood-Unternehmen. Im Zuge des Branchenwandels von traditioneller Fischerei hin zu industrieller Aquakultur und Veredelung baute Leroy schrittweise Kapazitäten in der Lachszucht und Verarbeitung auf. Über Akquisitionen und Zusammenschlüsse integrierte die Gruppe zusätzliche Farmstandorte, Verarbeitungsbetriebe und Vertriebsplattformen. Diese historische Entwicklung erklärt die heutige vertikale Integration und die breite geografische Präsenz innerhalb Norwegens. Die Börsennotierung verschaffte Zugang zu Wachstumskapital, erhöhte aber gleichzeitig die Anforderungen an Transparenz, Nachhaltigkeit und Cashflow-Stabilität.

Besonderheiten, ESG und Regulierung

Als Aquakulturunternehmen steht Leroy im Spannungsfeld zwischen Ernährungswirtschaft, Umweltpolitik und Kapitalmarktanforderungen. Das Unternehmen betont Nachhaltigkeitsinitiativen wie:
  • Verbesserte Fütterungskonzepte und Ressourceneffizienz
  • Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen entlang der Wertschöpfungskette
  • Programme zur Fischgesundheit und Seuchenprävention
  • Transparente Berichterstattung über Umweltkennzahlen und Sozialstandards
Gleichzeitig ist die Gruppe in hohem Maße von regulatorischen Entscheidungen abhängig, etwa bezüglich Zuchtlizenzen, erlaubter Biomasse in den Farmen, Umweltauflagen und potenziellen Sonderabgaben auf Aquakulturgewinne. Investoren sollten die Entwicklung des regulatorischen Umfelds in Norwegen und anderen Kernmärkten laufend beobachten, da politische Eingriffe die Profitabilität beeinflussen können.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen insbesondere aus:
  • Strukturell wachsender globaler Nachfrage nach Proteinen aus dem Meer und insbesondere nach Lachs
  • Starker Verankerung in einem führenden Aquakulturstandort mit hoher Produktsicherheit
  • Vertikaler Integration, die Kostenvorteile und Qualitätskontrolle ermöglicht
  • Breiten, langjährigen Kundenbeziehungen im europäischen Einzelhandel und internationalen Märkten
  • Möglicher Wertschöpfung durch Effizienzsteigerungen, Automatisierung und Technologieeinsatz
Für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont kann die Kombination aus defensivem Lebensmittelcharakter und Wachstumsaspekten im globalen Seafood-Markt interessant sein, sofern die spezifischen Branchenrisiken akzeptiert werden.

Risiken und Bewertung aus konservativer Perspektive

Das Risikoprofil von Leroy ist durch mehrere Faktoren geprägt:
  • Biologische Risiken wie Krankheiten, Parasitenbefall oder Algenblüten, die zu erhöhten Mortalitätsraten und Produktionsausfällen führen können.
  • Regulatorische Risiken durch strengere Umweltauflagen, Änderungen bei Zuchtlizenzen oder zusätzliche fiskalische Belastungen für den Aquakultursektor.
  • Preis- und Margenschwankungen infolge von Angebots- und Nachfragezyklen am globalen Lachsmakt.
  • Abhängigkeit von Futterkosten, die wiederum von Agrarrohstoff- und Energiepreisen beeinflusst werden.
  • Reputationsrisiken bei Umweltvorfällen, Tierschutzdebatten oder Lebensmittelsicherheitsproblemen.
Aus Sicht eines konservativen Anlegers stellt Leroy damit ein Investment in ein spezialisiertes, aber risikobehaftetes Segment der Ernährungswirtschaft dar. Die Attraktivität hängt maßgeblich davon ab, inwieweit das Unternehmen seine Burggräben im Bereich Biosicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit behaupten und regulatorische wie ökologische Risiken kontrollieren kann. Eine Anlageentscheidung sollte auf einer individuellen Analyse von Risikotoleranz, Portfoliostruktur, Nachhaltigkeitspräferenzen und Detailstudium der Geschäftsberichte und ESG-Berichte des Unternehmens beruhen, ohne sich ausschließlich auf die defensive Zuordnung zur Lebensmittelbranche zu stützen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 2,49 Mrd. €
Aktienanzahl 595,48 Mio.
Streubesitz 38,77%
Währung EUR
Land Norwegen
Sektor Nichtzyklischer Konsum
Branche Nahrungsmittel
Aktientyp Stammaktie

Community-Beiträge zu Leroy Seafood Group ASA

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionen verweisen auf branchenspezifische Nachrichten und Analystenmeinungen (z. B. Barclays zu Mowi, Lizenzstreichungen in British Columbia), die ein mögliches Angebotsdefizit, steigende Lachs‑Preise und damit verbundene Chancen sowie Unsicherheiten im Sektor thematisieren.
  • Für Lerøy variieren die Einschätzungen von vorsichtigem Optimismus wegen langfristiger Investitionen und Dividendenerwartungen bis zu Kritik an rückläufiger Kapitalrendite (ROCE) und Zweifeln, ob das Unternehmen ein „Multi‑Bagger“ werden kann.
  • Kurzfristig berichten Nutzer über deutliche Kursreaktionen auf Zahlen und News, diskutieren mögliche Einstiegsniveaus (z. B. ~4,50 €) und sehen den Kursverlauf als volatil mit technischen Abwärtszielen.
Hinweis
Avatar des Verfassers
ARIVA.DE
Barclays sieht Mowi als Top-Favoriten im ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Leroy Seafood Group ASA" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Barclays sieht Mowi als klaren Favoriten im Lachssektor für 2026. Erwartete Angebotsknappheit in Norwegen und steigende Lachs-Preise könnten die Gewinne antreiben. Die Bank hebt das Kursziel deutlich an und stuft die Aktie auf Overweight hoch.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Barclays sieht Mowi als Top-Favoriten im Lachssektor für 2026
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Balu4u
Sehe hier aktuell Potential
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Nutzlos
Lizenzen laufen aus Mowi, Cermaq, Grieg Seafoods
17. Dezember 2020 IntraFish Die kanadische Ministerin für Fischerei und Ozeane, Bernadette Jordan, kündigte am Donnerstag an, dass die kanadische Regierung die Lachszucht auf den Discovery Islands in Britisch-Kolumbien einstellen werde. Insgesamt 19 Standorte, die Mowi, Cermaq, Grieg Seafoods und zwei kleineren Unternehmen gehören, werden in der Region auslaufen, nachdem das Ministerium für Fischerei und Ozeane (DFO) Vertreter des Aquakultursektors und traditionelle First Nations-Gruppen konsultiert hat Gebiete in der Region, einschließlich der First Nations Homalco, Klahoose, K'ómoks, Kwaikah, Tla'amin, We Wai Kai (Kap Mudge) und Wei Wai Kum (Campbell River). Die Lizenzen für die 19 Standorte sollten am 18. Dezember ablaufen. Fische, die sich derzeit in Discovery Island-Netzställen befinden, dürfen ihren Produktionszyklus abschließen, müssen jedoch bis zum 30. Juni 2022 vollständig leer sein. Ein Sprecher von Grieg teilte IntraFish mit, dass es einen Standort auf den Discovery Islands in Barnes Bay betreibt, an dem Lizenzen zur Herstellung von 3.000 Tonnen vergeben werden. Vertreter von Mowi und Cermaq lehnten eine Stellungnahme ab und verwiesen Fragen an die BC Salmon Farmers Association. Eine spätere Veröffentlichung der Osloer Börse von Mowi besagte jedoch, dass die betroffenen Farmen 10 bis 12.000 Tonnen oder rund 30 Prozent des durchschnittlichen jährlichen Erntevolumens in British Columbia ab 2022 ausmachen.
Avatar des Verfassers
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Neues aus Schottland Fish Farmers
Cautious backing for Leroy Seafood stock By Vince McDonagh - 8th December 2020 Übersetzt: "Die Lerøy Seafood-Gruppe, die einen Anteil von 50 Prozent an Scottish Sea Farms hält, wird von Finanzanalysten als eine Aktie bezeichnet, die ihren Sektor übertreffen könnte - mit gewissen Vorbehalten. Eine Reihe von Lachszuchtunternehmen hat in letzter Zeit die Daumen nach unten von Börsenbeobachtern erhalten, weil niedrigere als erwartete Fischpreise infolge der Covid-Pandemie die Gewinne und Gewinne gedämpft haben. Auf der Finanzüberwachungswebsite Simply Wall St, die trotz ihres Titels ihren Sitz in Sydney, Australien, hat, heißt es jedoch, dass Lerøy möglicherweise kein „Multi-Bagger“ wird (eine Aktie, die eine Rendite von mehr als 100 Prozent erzielt). Es scheint ein Geschäft zu sein, in dem die Kapitalrendite (ROCE) langfristig steigen kann. Simply Wall St behauptet: „Die Lerøy Seafood Group hat einen ROCE von 8,8 Prozent. In absoluten Zahlen ist das eine niedrige Rendite, aber viel besser als der Durchschnitt der Lebensmittelindustrie von 7,3 Prozent. “ In dem Bericht des Analysten heißt es, als er sich zunächst mit dem ROCE-Trend der Lerøy Seafood Group bei der Lerøy Seafood Group befasste: „… wir haben nicht viel Vertrauen gewonnen. Vor rund fünf Jahren lag die Kapitalrendite bei 12 Prozent, seitdem sind sie auf 8,8 Prozent gesunken. “ Es fügt hinzu: „In der Zwischenzeit verbraucht das Unternehmen mehr Kapital, aber dies hat die Nadel in Bezug auf den Umsatz in den letzten 12 Monaten nicht wesentlich bewegt, sodass dies längerfristige Investitionen widerspiegeln könnte. Es kann einige Zeit dauern, bis das Unternehmen eine Veränderung der Gewinne aus diesen Investitionen feststellt. “ Simply Wall St, die einen kostenlosen Bericht über die Aussagen von Analysten anbietet, fügt hinzu: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lerøy Seafood Group wieder Mittel in das Geschäft investiert, um Wachstum zu erzielen. Leider scheint der Umsatz noch nicht stark gestiegen zu sein. Obwohl der Markt damit rechnen muss, dass sich diese Trends verbessern, hat die Aktie in den letzten fünf Jahren um 94 Prozent zugelegt. "Aber wenn sich die Entwicklung dieser zugrunde liegenden Trends fortsetzt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich von hier aus um einen Multi-Bagger handelt, unserer Meinung nach nicht hoch."
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Häufig gestellte Fragen zur Leroy Seafood Group Aktie und zum Leroy Seafood Group Kurs

Der aktuelle Kurs der Leroy Seafood Group Aktie liegt bei 3,952 €.

Für 1.000€ kann man sich 253,04 Leroy Seafood Group Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Leroy Seafood Group Aktie lautet LYSFF.

Die 1 Monats-Performance der Leroy Seafood Group Aktie beträgt aktuell -3,58%.

Die 1 Jahres-Performance der Leroy Seafood Group Aktie beträgt aktuell -12,18%.

Der Aktienkurs der Leroy Seafood Group Aktie liegt aktuell bei 3,952 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -3,58% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Leroy Seafood Group eine Wertentwicklung von -7,69% aus und über 6 Monate sind es -0,69%.

Das 52-Wochen-Hoch der Leroy Seafood Group Aktie liegt bei 4,82 €.

Das 52-Wochen-Tief der Leroy Seafood Group Aktie liegt bei 3,53 €.

Das Allzeithoch von Leroy Seafood Group liegt bei 9,12 €.

Das Allzeittief von Leroy Seafood Group liegt bei 3,38 €.

Die Volatilität der Leroy Seafood Group Aktie liegt derzeit bei 36,87%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Leroy Seafood Group in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 2,49 Mrd. €

Am 24.05.2017 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 24.05.2017 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Leroy Seafood Group hat seinen Hauptsitz in Norwegen.

Leroy Seafood Group gehört zum Sektor Nahrungsmittel.

Ja, Leroy Seafood Group zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 28.05.2025 eine Dividende in Höhe von 2,50 NOK (0,22 €) gezahlt.

Zuletzt hat Leroy Seafood Group am 28.05.2025 eine Dividende in Höhe von 2,50 NOK (0,22 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Leroy Seafood Group wurde am 28.05.2025 in Höhe von 2,50 NOK (0,22 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 28.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,50 NOK (0,22 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.