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Meldung des Tages: Lithium ist zurück — und diesmal führen Institutionen den Markt an

Lancashire Aktie

Aktie
WKN:  A0HM5W ISIN:  BMG5361W1047 US-Symbol:  LCSHF Branche:  Versicherungen Land:  Bermuda
7,07 €
+0,01 €
+0,14%
23.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,73 Mrd. €
Streubesitz
37,73%
KGV
6,44
Dividende
0,75 $
Dividendenrendite
8,73%
Index-Zuordnung
-
Lancashire Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Lancashire Holdings Ltd ist eine spezialisierte Versicherungs- und Rückversicherungsgruppe mit Fokus auf komplexe, oft großvolumige Risiken in den Sparten Spezialversicherungen und Rückversicherung. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz auf Bermuda adressiert vor allem institutionelle Erstversicherer, Makler und industrielle Großkunden und positioniert sich als Anbieter von hochgradig maßgeschneiderten Deckungskonzepten mit strikter Zeichnungsdisziplin. Im Zentrum stehen Underwriting-Exzellenz, aktives Kapitalmanagement und ein konservativer, risikoaverser Investmentansatz, der auf Kapitalerhalt und Solvenzstabilität ausgerichtet ist. Für erfahrene Anleger ist Lancashire ein Nischenplayer im globalen (Rück-)Versicherungsmarkt, dessen Wertschöpfung primär aus technischer Profitabilität und der zyklischen Ausnutzung harter Versicherungsphasen resultiert.

Geschäftsmodell und Ertragsquellen

Das Geschäftsmodell von Lancashire basiert auf dem Underwriting von Spezialrisiken mit relativ niedriger Frequenz, aber potenziell hoher Schadenausprägung. Das Unternehmen agiert im Kern als Spezialversicherer und Rückversicherer, der Kapazität für ausgewählte, schwer zu modellierende Risiken bereitstellt. Die Erträge speisen sich aus drei zentralen Quellen:
  • Versicherungs- und Rückversicherungsprämien aus Spezialsparten
  • Underwriting-Ergebnis nach Schadenaufwendungen und Kostenquote
  • Kapitalanlageergebnis aus konservativ gemanagten Portfolios
Lancashire steuert seine Zeichnungskapazität stark zyklisch und passt das gezeichnete Volumen an Marktphase, Preisdynamik und verfügbare Rückversicherungs- sowie Retro-Kapazität an. Das Unternehmen verfolgt eine fokussierte Nischenstrategie anstelle einer breit diversifizierten, volumengetriebenen Expansion. Kapitalallokation, Solvabilität und regulatorische Eigenmittelanforderungen stehen im Vordergrund, ergänzt um ein aktives Risikomanagement mit Einsatz moderner Katastrophenmodelle und Szenarioanalysen.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die Mission von Lancashire lässt sich auf die Bereitstellung von verlässlicher, langfristig orientierter Risikokapazität für komplexe Spezialrisiken verdichten. Das Unternehmen betont:
  • Kapitalerhalt und Schutz der Bilanz vor exzessiven Volatilitäten
  • Disziplinierte Zeichnungspolitik mit klar definiertem Risikoappetit
  • Partnerschaften mit Maklern und Erstversicherern auf Basis von Expertise und Reaktionsgeschwindigkeit
Statt auf maximale Wachstumsraten zielt Lancashire auf nachhaltige Underwriting-Margen, kalkulierbare Volatilität und eine robuste Solvenzquote. Transparente Kommunikation gegenüber Regulatoren, Ratingagenturen und institutionellen Investoren ist integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Produkte und Dienstleistungen

Der Produktfokus liegt auf Spezialsparten, in denen pricing power, technische Expertise und Zugang zu qualitativ hochwertigen Risiken die entscheidenden Differenzierungsmerkmale sind. Typische Produktlinien umfassen:
  • Property-Spezialdeckungen, inklusive Naturkatastrophen-Exponierung und Large-Property-Risiken
  • Erst- und Rückversicherungsdeckungen für Energie- und Offshore-Risiken, insbesondere in den Segmenten Öl, Gas und erneuerbare Energien
  • Marine- und Luftfahrtdeckungen mit Fokus auf Großrisiken und Spezialkonstruktionen
  • Reinsurance-Spezialverträge, oftmals als Excess-of-Loss- oder Quotenrückdeckungen strukturiert
  • Event-Driven-Kapazität bei Katastrophen- und Specialty-Risiken, teilweise mit parametrisierter Strukturierung
Ergänzend dazu bietet Lancashire strukturierte Deckungskonzepte, Rückversicherungsstrukturen und maßgeschneiderte Programme an, die in enger Abstimmung mit globalen Maklerhäusern und ausgewählten Großkunden entwickelt werden.

Business Units und Plattformstruktur

Die Gruppe organisiert ihr Geschäft im Wesentlichen über ein Bermuda-zentriertes Plattformmodell mit regulatorisch separaten Risikoträgern und ergänzenden Lloyds-Kapazitäten. Wesentliche Säulen sind:
  • Der Bermuda-Versicherer als Kernträger für Spezial- und Rückversicherungsrisiken mit globalem Mandat
  • Europäische und britische Einheiten für das Geschäft innerhalb des EWR- und UK-Regulierungsrahmens
  • Lloyds-Kapazitäten über Managed Syndicates, die Zugang zu einem globalen Vertriebsnetz und zu Nischenrisiken bieten
Die Business Units unterscheiden sich primär nach Produktlinien, geographischer Ausrichtung und regulatorischem Rahmen, folgen jedoch einer einheitlichen Governance mit zentral gesteuertem Risikomanagement und Kapitalallokation. Diese Plattform erlaubt Lancashire, regulatorische Arbitrage zu vermeiden und gleichzeitig die Vorteile unterschiedlicher Aufsichtsregime und Marktzugänge zu nutzen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Der Markt für Spezialversicherungen ist kompetitiv, dennoch verfügt Lancashire über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Hohe Spezialisierung auf komplexe, schwer zu standardisierende Risiken anstelle von Massen- oder Retailgeschäft
  • Schlanke Organisationsstrukturen mit kurzen Entscheidungswegen, was schnelle Zeichnungsentscheidungen ermöglicht
  • Starkes Underwriting-Know-how in Nischen mit begrenzter Anbieterzahl
  • Konsequente Fokussierung auf Profitabilität statt Volumen, was in harten Marktphasen zu überdurchschnittlichen Konditionsverbesserungen führen kann
Als Burggräben wirken insbesondere:
  • Reputationskapital bei internationalen Maklern und Großkunden, das sich über Jahre konsistenter Zeichnungspolitik aufgebaut hat
  • Zugang zu qualitativ hochwertigen Risikodaten und proprietären Underwriting-Modellen
  • Regulatorisch verankertes Vertrauensverhältnis zu Aufsichtsbehörden und Ratingagenturen, das hohe Solvensanforderungen reflektiert
Diese Faktoren erschweren den Markteintritt neuer Anbieter und wirken stabilisierend auf Lancashires Wettbewerbsposition in den Zielsegmenten.

Wettbewerbsumfeld

Lancashire tritt im globalen Spezial- und Rückversicherungsmarkt gegen eine Reihe von etablierten Anbietern an. Zu den relevanten Wettbewerbern in Teilsegmenten zählen etwa große Rückversicherer und Spezialversicherer mit Bermuda- oder London-Fokus. Die Wettbewerbsintensität wird durch folgende Faktoren geprägt:
  • Kapitalzuflüsse von Alternativkapitalanbietern, unter anderem über Insurance-Linked Securities und Sidecars
  • Zyklen im Rückversicherungsmarkt, in denen Preisdruck in weichen Phasen und verbesserte Margen in harten Phasen dominieren
  • Regulatorische Entwicklungen, Solvency-II-ähnliche Rahmen und Ratinganforderungen
Lancashire differenziert sich vor allem über Spezialisierung, Zeichnungsdisziplin und Nischenfokus. Dennoch bleibt die Preissetzungsmacht strukturell begrenzt, da globale Rückversicherungszyklen und die Risikotragfähigkeit des Marktes die Margen maßgeblich beeinflussen.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Lancashire verfolgt eine klar artikulierte Strategie, die auf konservativer Kapitalsteuerung, fokussiertem Wachstum und aktiver Zyklusnutzung beruht. Kennzeichnend sind:
  • Priorisierung von technischem Ergebnis, also Combined Ratio und Underwriting-Marge, vor Prämienwachstum
  • Dynamische Anpassung der Zeichnungskapazität an Marktbedingungen, inklusive gezielten Rückzugs aus unterpreisten Segmenten
  • Risikobewusste Kapitalanlage mit Fokus auf liquiden, überwiegend festverzinslichen Instrumenten und begrenzter Risikobereitschaft in risikoreicheren Assetklassen
  • Starke Governance-Strukturen mit unabhängigen Aufsichtsgremien und Betonung von Risikokultur und Compliance
Die Führungsmannschaft kombiniert Underwriting-Expertise mit Kapitalmarkt- und Regulierungserfahrung. Die Strategie zielt darauf ab, durch strikte Risikoselektion und disziplinierte Zeichnung konsistente, risikoadjustierte Renditen über den Zyklus zu erzielen, auch wenn dies kurzfristige Wachstumschancen begrenzen kann.

Branche, Marktzyklen und regionale Präsenz

Lancashire ist in der globalen Spezialversicherungs- und Rückversicherungsbranche aktiv, einer kapitalintensiven, stark zyklischen Industrie. Der Markt ist geprägt von:
  • Periodisch auftretenden harten und weichen Preiszyklen, ausgelöst durch Großschäden, regulatorische Veränderungen oder Kapitalbewegungen
  • Zunehmender Bedeutung von Naturkatastrophen- und Klimarisiken, deren Modellierung mit hoher Unsicherheit behaftet ist
  • Wachsenden Anforderungen an Risikomanagement, Governance und Berichterstattung
Regional ist Lancashire zwar global ausgerichtet, doch starke Schwerpunkte liegen auf Risiken in Nordamerika, Europa und ausgewählten Schwellenländern mit hoher Versicherungsdichte in Spezialsegmenten. Die geografische Diversifikation erfolgt primär auf Risikoebene und über die Strukturierung von Rückversicherungsprogrammen. Die Abhängigkeit von Industrieregionen mit hoher Konzentration an Sach- und Energierisiken bleibt ein strukturelles Charakteristikum des Geschäftsmodells.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Lancashire wurde Mitte der 2000er-Jahre im Umfeld eines harten Rückversicherungsmarktes gegründet, als nach schweren Katastrophenereignissen zusätzliche Kapazität gesucht wurde. Die Gründung auf Bermuda folgte der Logik eines etablierten Rückversicherungsstandorts mit vorteilhaftem regulatorischem und steuerlichem Rahmen sowie hoher Branchenkonzentration. Über die Jahre hat sich das Unternehmen von einem reinen Katastrophen- und Property-Spezialisten hin zu einem breiter diversifizierten Spezialversicherer mit mehreren Produktlinien entwickelt. Entscheidende Entwicklungsschritte umfassten:
  • Aufbau und Erwerb von Plattformen in London und Europa zur besseren Erschließung des europäischen und internationalen Maklermarktes
  • Integration von Lloyds-Kapazitäten, um Zugang zu globalen Nischenrisiken und spezialisierten Vertriebskanälen zu gewinnen
  • Laufende Anpassung der Zeichnungsschwerpunkte nach Großschadenjahren, Kapitalzuflüssen in den Markt und sich wandelnden regulatorischen Anforderungen
Die Unternehmensgeschichte ist durch einen konservativen Kurs bei Kapitalmanagement und Solvenz charakterisiert, kombiniert mit der Bereitschaft, in attraktiven Marktphasen selektiv Risiken aufzubauen.

Besonderheiten, Risikoprofil und Unternehmensstruktur

Eine Besonderheit von Lancashire ist die betont fokussierte Produktpalette mit klarer Risikoarchitektur. Das Unternehmen akzeptiert inhärent hohe Einzelrisiken, begrenzt diese jedoch durch strikte Exposure-Limits, Rückversicherungsprogramme und Retrocession. Charakteristische Elemente sind:
  • Hohe Konzentration auf Großschadenexponierungen, insbesondere Naturkatastrophen, Energie- und Spezialrisiken
  • Bewusste Inkaufnahme erhöhter Ergebnisvolatilität in einzelnen Jahren zugunsten attraktiver Prämienniveaus über den Zyklus
  • Nutzung von alternativen Risikotransferinstrumenten, sofern diese wirtschaftlich vorteilhaft sind
Die Holdingstruktur auf Bermuda bietet Flexibilität in der Kapitalallokation, gleichzeitig unterliegt die Gruppe einem komplexen Geflecht aus Aufsichtsregimen in den jeweiligen Märkten. Ratingagenturen beurteilen die Kreditqualität und Solvenzfähigkeit des Unternehmens laufend, was direkten Einfluss auf Geschäftsvolumen und Pricingmöglichkeiten hat.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Anleger eröffnet Lancashire potenzielle Chancen, ist jedoch mit signifikanten branchentypischen Risiken verbunden. Auf der Chancenseite stehen:
  • Fokussierung auf Spezialsparten mit strukturell höherer Marge als Standardversicherungen, insbesondere in Phasen knapper Kapazität
  • Erprobtes Underwriting-Modell, das auf Profitabilität und Kapitalerhalt statt auf Volumen setzt
  • Potenzielle Wertschöpfung aus harten Marktphasen nach Großschadensereignissen, wenn Preise und Konditionen signifikant anziehen
  • Nischenpositionierung, die bei anhaltender Nachfrage nach Kapazität in Spezialsegmenten zu attraktiven risikoadjustierten Renditen führen kann
Demgegenüber stehen relevante Risiken:
  • Ausgeprägte Ergebnisvolatilität durch Großschäden und Naturkatastrophen, die trotz Rückversicherung zu erheblichen Schwankungen führen kann
  • Zyklische Preisdynamik im Rückversicherungsmarkt, die in weichen Marktphasen Margen unter Druck setzt
  • Modellrisiken im Zusammenhang mit Klima-, Katastrophen- und Spezialrisiken, deren Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenhöhen nur begrenzt prognostizierbar sind
  • Regulatorische Risiken und potenziell verschärfte Kapitalanforderungen, die das Geschäftsmodell belasten oder zusätzliche Eigenmittel erfordern können
  • Abhängigkeit von Ratingagenturen und Maklernetzwerken, deren veränderte Einschätzung unmittelbar auf Geschäftszugang und Pricing durchschlägt
Für einen konservativen Anleger ist Lancashire daher eher als Beimischung mit bewusst akzeptierter Volatilität zu sehen. Eine detaillierte Analyse der Risikotragfähigkeit, der Kapitalausstattung, der Rückversicherungsstrukturen und der Governance ist vor einer Anlageentscheidung unverzichtbar. Eine spezifische Handlungsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten; ob ein Engagement angemessen ist, hängt wesentlich von individueller Risikoaffinität, Portfoliostruktur und Anlagehorizont ab.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 7,07 € / 7,13 €
Spread +0,85%
Schluss Vortag 7,06 €
Gehandelte Stücke 545
Tagesvolumen Vortag 57.704 €
Tagestief 7,07 €
Tageshoch 7,09 €
52W-Tief 6,00 €
52W-Hoch 8,06 €
Jahrestief 6,88 €
Jahreshoch 7,28 €

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.700 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 363,80 $
Jahresüberschuss in Mio. 336,70 $
Umsatz je Aktie 6,85 $
Gewinn je Aktie 1,29 $
Gewinnrendite +22,55%
Umsatzrendite +18,90%
Return on Investment +7,69%
Marktkapitalisierung in Mio. 2.062 $
KGV (Kurs/Gewinn) 6,44
KBV (Kurs/Buchwert) 1,38
KUV (Kurs/Umsatz) 1,21
Eigenkapitalrendite +21,52%
Eigenkapitalquote +34,09%

Dividenden Historie

Datum Dividende
13.11.2025 0,75 $ (0,65 €)
13.03.2025 0,25 $ (0,23 €)
14.11.2024 0,75 $ (0,71 €)
09.05.2024 0,15 $ (0,14 €)
04.08.2022 0,040 £ (0,048 €)
12.05.2022 0,10 $ (0,096 €)
05.08.2021 0,040 £ (0,047 €)
06.05.2021 0,10 $ (0,083 €)
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 7,05 € +0,57%
7,01 € 23.01.26
Frankfurt 7,04 € -0,56%
7,08 € 23.01.26
Hamburg 7,05 € -1,12%
7,13 € 23.01.26
Stuttgart 7,07 € +0,43%
7,04 € 23.01.26
L&S RT 7,095 € 0 %
7,095 € 24.01.26
Nasdaq OTC Other 8,59 $ +1,96%
8,425 $ 26.12.25
Tradegate 7,07 € +0,14%
7,06 € 23.01.26
Quotrix 7,07 € -1,53%
7,18 € 23.01.26
Gettex 7,10 € -0,14%
7,11 € 23.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.01.26 7,10 3.853
22.01.26 7,06 58 T
21.01.26 7,14 20.461
20.01.26 7,26 4.289
19.01.26 7,20 28.562
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 6,95 € +1,73%
1 Monat 7,21 € -1,94%
6 Monate 7,26 € -2,62%
1 Jahr 7,74 € -8,66%
5 Jahre 8,15 € -13,25%

Unternehmensprofil Lancashire Holdings Ltd

Lancashire Holdings Ltd ist eine spezialisierte Versicherungs- und Rückversicherungsgruppe mit Fokus auf komplexe, oft großvolumige Risiken in den Sparten Spezialversicherungen und Rückversicherung. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz auf Bermuda adressiert vor allem institutionelle Erstversicherer, Makler und industrielle Großkunden und positioniert sich als Anbieter von hochgradig maßgeschneiderten Deckungskonzepten mit strikter Zeichnungsdisziplin. Im Zentrum stehen Underwriting-Exzellenz, aktives Kapitalmanagement und ein konservativer, risikoaverser Investmentansatz, der auf Kapitalerhalt und Solvenzstabilität ausgerichtet ist. Für erfahrene Anleger ist Lancashire ein Nischenplayer im globalen (Rück-)Versicherungsmarkt, dessen Wertschöpfung primär aus technischer Profitabilität und der zyklischen Ausnutzung harter Versicherungsphasen resultiert.

Geschäftsmodell und Ertragsquellen

Das Geschäftsmodell von Lancashire basiert auf dem Underwriting von Spezialrisiken mit relativ niedriger Frequenz, aber potenziell hoher Schadenausprägung. Das Unternehmen agiert im Kern als Spezialversicherer und Rückversicherer, der Kapazität für ausgewählte, schwer zu modellierende Risiken bereitstellt. Die Erträge speisen sich aus drei zentralen Quellen:
  • Versicherungs- und Rückversicherungsprämien aus Spezialsparten
  • Underwriting-Ergebnis nach Schadenaufwendungen und Kostenquote
  • Kapitalanlageergebnis aus konservativ gemanagten Portfolios
Lancashire steuert seine Zeichnungskapazität stark zyklisch und passt das gezeichnete Volumen an Marktphase, Preisdynamik und verfügbare Rückversicherungs- sowie Retro-Kapazität an. Das Unternehmen verfolgt eine fokussierte Nischenstrategie anstelle einer breit diversifizierten, volumengetriebenen Expansion. Kapitalallokation, Solvabilität und regulatorische Eigenmittelanforderungen stehen im Vordergrund, ergänzt um ein aktives Risikomanagement mit Einsatz moderner Katastrophenmodelle und Szenarioanalysen.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die Mission von Lancashire lässt sich auf die Bereitstellung von verlässlicher, langfristig orientierter Risikokapazität für komplexe Spezialrisiken verdichten. Das Unternehmen betont:
  • Kapitalerhalt und Schutz der Bilanz vor exzessiven Volatilitäten
  • Disziplinierte Zeichnungspolitik mit klar definiertem Risikoappetit
  • Partnerschaften mit Maklern und Erstversicherern auf Basis von Expertise und Reaktionsgeschwindigkeit
Statt auf maximale Wachstumsraten zielt Lancashire auf nachhaltige Underwriting-Margen, kalkulierbare Volatilität und eine robuste Solvenzquote. Transparente Kommunikation gegenüber Regulatoren, Ratingagenturen und institutionellen Investoren ist integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Produkte und Dienstleistungen

Der Produktfokus liegt auf Spezialsparten, in denen pricing power, technische Expertise und Zugang zu qualitativ hochwertigen Risiken die entscheidenden Differenzierungsmerkmale sind. Typische Produktlinien umfassen:
  • Property-Spezialdeckungen, inklusive Naturkatastrophen-Exponierung und Large-Property-Risiken
  • Erst- und Rückversicherungsdeckungen für Energie- und Offshore-Risiken, insbesondere in den Segmenten Öl, Gas und erneuerbare Energien
  • Marine- und Luftfahrtdeckungen mit Fokus auf Großrisiken und Spezialkonstruktionen
  • Reinsurance-Spezialverträge, oftmals als Excess-of-Loss- oder Quotenrückdeckungen strukturiert
  • Event-Driven-Kapazität bei Katastrophen- und Specialty-Risiken, teilweise mit parametrisierter Strukturierung
Ergänzend dazu bietet Lancashire strukturierte Deckungskonzepte, Rückversicherungsstrukturen und maßgeschneiderte Programme an, die in enger Abstimmung mit globalen Maklerhäusern und ausgewählten Großkunden entwickelt werden.

Business Units und Plattformstruktur

Die Gruppe organisiert ihr Geschäft im Wesentlichen über ein Bermuda-zentriertes Plattformmodell mit regulatorisch separaten Risikoträgern und ergänzenden Lloyds-Kapazitäten. Wesentliche Säulen sind:
  • Der Bermuda-Versicherer als Kernträger für Spezial- und Rückversicherungsrisiken mit globalem Mandat
  • Europäische und britische Einheiten für das Geschäft innerhalb des EWR- und UK-Regulierungsrahmens
  • Lloyds-Kapazitäten über Managed Syndicates, die Zugang zu einem globalen Vertriebsnetz und zu Nischenrisiken bieten
Die Business Units unterscheiden sich primär nach Produktlinien, geographischer Ausrichtung und regulatorischem Rahmen, folgen jedoch einer einheitlichen Governance mit zentral gesteuertem Risikomanagement und Kapitalallokation. Diese Plattform erlaubt Lancashire, regulatorische Arbitrage zu vermeiden und gleichzeitig die Vorteile unterschiedlicher Aufsichtsregime und Marktzugänge zu nutzen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Der Markt für Spezialversicherungen ist kompetitiv, dennoch verfügt Lancashire über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Hohe Spezialisierung auf komplexe, schwer zu standardisierende Risiken anstelle von Massen- oder Retailgeschäft
  • Schlanke Organisationsstrukturen mit kurzen Entscheidungswegen, was schnelle Zeichnungsentscheidungen ermöglicht
  • Starkes Underwriting-Know-how in Nischen mit begrenzter Anbieterzahl
  • Konsequente Fokussierung auf Profitabilität statt Volumen, was in harten Marktphasen zu überdurchschnittlichen Konditionsverbesserungen führen kann
Als Burggräben wirken insbesondere:
  • Reputationskapital bei internationalen Maklern und Großkunden, das sich über Jahre konsistenter Zeichnungspolitik aufgebaut hat
  • Zugang zu qualitativ hochwertigen Risikodaten und proprietären Underwriting-Modellen
  • Regulatorisch verankertes Vertrauensverhältnis zu Aufsichtsbehörden und Ratingagenturen, das hohe Solvensanforderungen reflektiert
Diese Faktoren erschweren den Markteintritt neuer Anbieter und wirken stabilisierend auf Lancashires Wettbewerbsposition in den Zielsegmenten.

Wettbewerbsumfeld

Lancashire tritt im globalen Spezial- und Rückversicherungsmarkt gegen eine Reihe von etablierten Anbietern an. Zu den relevanten Wettbewerbern in Teilsegmenten zählen etwa große Rückversicherer und Spezialversicherer mit Bermuda- oder London-Fokus. Die Wettbewerbsintensität wird durch folgende Faktoren geprägt:
  • Kapitalzuflüsse von Alternativkapitalanbietern, unter anderem über Insurance-Linked Securities und Sidecars
  • Zyklen im Rückversicherungsmarkt, in denen Preisdruck in weichen Phasen und verbesserte Margen in harten Phasen dominieren
  • Regulatorische Entwicklungen, Solvency-II-ähnliche Rahmen und Ratinganforderungen
Lancashire differenziert sich vor allem über Spezialisierung, Zeichnungsdisziplin und Nischenfokus. Dennoch bleibt die Preissetzungsmacht strukturell begrenzt, da globale Rückversicherungszyklen und die Risikotragfähigkeit des Marktes die Margen maßgeblich beeinflussen.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Lancashire verfolgt eine klar artikulierte Strategie, die auf konservativer Kapitalsteuerung, fokussiertem Wachstum und aktiver Zyklusnutzung beruht. Kennzeichnend sind:
  • Priorisierung von technischem Ergebnis, also Combined Ratio und Underwriting-Marge, vor Prämienwachstum
  • Dynamische Anpassung der Zeichnungskapazität an Marktbedingungen, inklusive gezielten Rückzugs aus unterpreisten Segmenten
  • Risikobewusste Kapitalanlage mit Fokus auf liquiden, überwiegend festverzinslichen Instrumenten und begrenzter Risikobereitschaft in risikoreicheren Assetklassen
  • Starke Governance-Strukturen mit unabhängigen Aufsichtsgremien und Betonung von Risikokultur und Compliance
Die Führungsmannschaft kombiniert Underwriting-Expertise mit Kapitalmarkt- und Regulierungserfahrung. Die Strategie zielt darauf ab, durch strikte Risikoselektion und disziplinierte Zeichnung konsistente, risikoadjustierte Renditen über den Zyklus zu erzielen, auch wenn dies kurzfristige Wachstumschancen begrenzen kann.

Branche, Marktzyklen und regionale Präsenz

Lancashire ist in der globalen Spezialversicherungs- und Rückversicherungsbranche aktiv, einer kapitalintensiven, stark zyklischen Industrie. Der Markt ist geprägt von:
  • Periodisch auftretenden harten und weichen Preiszyklen, ausgelöst durch Großschäden, regulatorische Veränderungen oder Kapitalbewegungen
  • Zunehmender Bedeutung von Naturkatastrophen- und Klimarisiken, deren Modellierung mit hoher Unsicherheit behaftet ist
  • Wachsenden Anforderungen an Risikomanagement, Governance und Berichterstattung
Regional ist Lancashire zwar global ausgerichtet, doch starke Schwerpunkte liegen auf Risiken in Nordamerika, Europa und ausgewählten Schwellenländern mit hoher Versicherungsdichte in Spezialsegmenten. Die geografische Diversifikation erfolgt primär auf Risikoebene und über die Strukturierung von Rückversicherungsprogrammen. Die Abhängigkeit von Industrieregionen mit hoher Konzentration an Sach- und Energierisiken bleibt ein strukturelles Charakteristikum des Geschäftsmodells.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Lancashire wurde Mitte der 2000er-Jahre im Umfeld eines harten Rückversicherungsmarktes gegründet, als nach schweren Katastrophenereignissen zusätzliche Kapazität gesucht wurde. Die Gründung auf Bermuda folgte der Logik eines etablierten Rückversicherungsstandorts mit vorteilhaftem regulatorischem und steuerlichem Rahmen sowie hoher Branchenkonzentration. Über die Jahre hat sich das Unternehmen von einem reinen Katastrophen- und Property-Spezialisten hin zu einem breiter diversifizierten Spezialversicherer mit mehreren Produktlinien entwickelt. Entscheidende Entwicklungsschritte umfassten:
  • Aufbau und Erwerb von Plattformen in London und Europa zur besseren Erschließung des europäischen und internationalen Maklermarktes
  • Integration von Lloyds-Kapazitäten, um Zugang zu globalen Nischenrisiken und spezialisierten Vertriebskanälen zu gewinnen
  • Laufende Anpassung der Zeichnungsschwerpunkte nach Großschadenjahren, Kapitalzuflüssen in den Markt und sich wandelnden regulatorischen Anforderungen
Die Unternehmensgeschichte ist durch einen konservativen Kurs bei Kapitalmanagement und Solvenz charakterisiert, kombiniert mit der Bereitschaft, in attraktiven Marktphasen selektiv Risiken aufzubauen.

Besonderheiten, Risikoprofil und Unternehmensstruktur

Eine Besonderheit von Lancashire ist die betont fokussierte Produktpalette mit klarer Risikoarchitektur. Das Unternehmen akzeptiert inhärent hohe Einzelrisiken, begrenzt diese jedoch durch strikte Exposure-Limits, Rückversicherungsprogramme und Retrocession. Charakteristische Elemente sind:
  • Hohe Konzentration auf Großschadenexponierungen, insbesondere Naturkatastrophen, Energie- und Spezialrisiken
  • Bewusste Inkaufnahme erhöhter Ergebnisvolatilität in einzelnen Jahren zugunsten attraktiver Prämienniveaus über den Zyklus
  • Nutzung von alternativen Risikotransferinstrumenten, sofern diese wirtschaftlich vorteilhaft sind
Die Holdingstruktur auf Bermuda bietet Flexibilität in der Kapitalallokation, gleichzeitig unterliegt die Gruppe einem komplexen Geflecht aus Aufsichtsregimen in den jeweiligen Märkten. Ratingagenturen beurteilen die Kreditqualität und Solvenzfähigkeit des Unternehmens laufend, was direkten Einfluss auf Geschäftsvolumen und Pricingmöglichkeiten hat.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Anleger eröffnet Lancashire potenzielle Chancen, ist jedoch mit signifikanten branchentypischen Risiken verbunden. Auf der Chancenseite stehen:
  • Fokussierung auf Spezialsparten mit strukturell höherer Marge als Standardversicherungen, insbesondere in Phasen knapper Kapazität
  • Erprobtes Underwriting-Modell, das auf Profitabilität und Kapitalerhalt statt auf Volumen setzt
  • Potenzielle Wertschöpfung aus harten Marktphasen nach Großschadensereignissen, wenn Preise und Konditionen signifikant anziehen
  • Nischenpositionierung, die bei anhaltender Nachfrage nach Kapazität in Spezialsegmenten zu attraktiven risikoadjustierten Renditen führen kann
Demgegenüber stehen relevante Risiken:
  • Ausgeprägte Ergebnisvolatilität durch Großschäden und Naturkatastrophen, die trotz Rückversicherung zu erheblichen Schwankungen führen kann
  • Zyklische Preisdynamik im Rückversicherungsmarkt, die in weichen Marktphasen Margen unter Druck setzt
  • Modellrisiken im Zusammenhang mit Klima-, Katastrophen- und Spezialrisiken, deren Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenhöhen nur begrenzt prognostizierbar sind
  • Regulatorische Risiken und potenziell verschärfte Kapitalanforderungen, die das Geschäftsmodell belasten oder zusätzliche Eigenmittel erfordern können
  • Abhängigkeit von Ratingagenturen und Maklernetzwerken, deren veränderte Einschätzung unmittelbar auf Geschäftszugang und Pricing durchschlägt
Für einen konservativen Anleger ist Lancashire daher eher als Beimischung mit bewusst akzeptierter Volatilität zu sehen. Eine detaillierte Analyse der Risikotragfähigkeit, der Kapitalausstattung, der Rückversicherungsstrukturen und der Governance ist vor einer Anlageentscheidung unverzichtbar. Eine spezifische Handlungsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten; ob ein Engagement angemessen ist, hängt wesentlich von individueller Risikoaffinität, Portfoliostruktur und Anlagehorizont ab.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,73 Mrd. €
Aktienanzahl 240,58 Mio.
Streubesitz 37,73%
Währung EUR
Land Bermuda
Sektor Finanzen
Branche Versicherungen
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+62,27% Weitere
+37,73% Streubesitz

Community-Beiträge zu Lancashire Holdings Ltd

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge heben solide Geschäftszahlen und eine Ratingsverbesserung hervor — S&P nahm eine Aufstufung mit stabilem Ausblick vor, es werden steigende Bruttoprämien, ein gutes Versicherungsergebnis (discounted combined ratio ~80 %) sowie positive Investmenterträge berichtet.
  • Diskutiert werden zudem Dividenden und Kapitalrückflüsse: Vorstand und Anleger berichten über ordentliche und Sonderausschüttungen (u. a. angekündigte Sonderdividende von 0,75 USD je Aktie im Dez. 2025 und vorherige finale Ausschüttungen), wobei Zahlungen teils unregelmäßig waren und infolge von Großschäden wie kalifornischen Waldbränden reduziert oder angepasst wurden.
  • Zur Bewertung und Anlagestrategie existieren unterschiedliche Meinungen — einige sehen die Aktie bei Kursen unter ~8 EUR als günstig mit hoher Dividendenrendite und möglichem Übernahmekandidaten, während andere auf Kaufnebenkosten, Quellensteuer, realisierte Verluste und das generell vorhandene Schadenrisiko von Versicherern hinweisen.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Cosha
S&P Rating
Angehoben, stabiler Ausblick. https://www.londonstockexchange.com/news-article/LRE/s-p-global-ratings-upgrade/17383135
Avatar des Verfassers
Nudossi73
mmhh
Nun wenn man sich die nackten Zahlen anschaut ist die Aktie auf dem jetzigen Niveau fair bewertet. Reine Versicherungen sind schwer zu bewerten. Die Aktie ist für langfristig orientierte Anleger gut da die Zahlen ein Wachstum aufzeigen bzw. das Management wachsen möchte. Für mich ein Kandidat für eine Übernahme...und solange kassiere ich gute Dividenden.
Avatar des Verfassers
mex_rs
Wo
Siehst du den fairen Wert? Bei der Dividende war das ja immer ein Auf und Ab und nicht wirklich bisher kontinuierlich die letzten Jahre. Normal müsste bei einem Versicherungswert ja auf lange Sicht die Divi steigen.
Avatar des Verfassers
Nudossi73
Insgesamt
gab es demzufolge wieder 4 Ausschüttungen dieses Jahr ,insgesamt 1,225 Dollar pro Aktie nach 1,475 Dollar im Jahre 2024 Dieses Jahr weniger da es ja den verehrenden Brand Anfang Januar in Kalifornien gab und dadurch die Dividende für das erste Quartal um 50 % gegenüber 24 gestutzt wurde.
Avatar des Verfassers
Nudossi73
Sonderdividende Ankündigung
Der Verwaltungsrat von Lancashire hat eine Sonderdividende von 75 Cent je Stammaktie (umgerechnet ca. 57 Pence je Stammaktie zum aktuellen Wechselkurs) beschlossen. Die Gesamtausschüttung beträgt ca. 182 Millionen US-Dollar . Die Dividende wird am 12. Dezember 2025 (dem „Dividendenauszahlungstag“) in britischen Pfund an die am 14. November 2025 (dem „Stichtag“) eingetragenen Aktionäre ausgezahlt. Grundlage für die Berechnung ist der Wechselkurs £/$ am Kassamarkt um 12:00 Uhr Londoner Zeit am Stichtag. Die Ergebnisse waren für das 3 Quartal auch wieder super: Die gebuchten Bruttoprämien stiegen im Jahresvergleich um 7,4 % auf 1,8 Milliarden US -Dollar , und die Versicherungseinnahmen erhöhten sich um 7,8 % auf 1,4 Milliarden US-Dollar.
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Nudossi73
@Findichgut
Normalerweise wird Halbjährlich gezahlt. Wenn das Geschäftsumfeld gut läuft gibt es Sonderdividenden obendrauf. Zb. letztes Jahr wurde dann Quartalsweise ausgeschüttet. Was hier aber interessant ist ist das Wachstum des Versicherers und die Großzügigkeit gegenüber den Aktionären wenn Gewinne erwirtschaftet werden. Basisszenario wären 10% Dividende gesamt.
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Nudossi73
Mein neuer Dividendenheld ?
Lancashire Holdings Limited bietet zusammen mit seinen Tochtergesellschaften Spezialversicherungs- und Rückversicherungsprodukte in London, Bermuda und Australien an. Das Unternehmen ist in fünf Segmenten tätig: Sach- und Unfallrückversicherung, Sach- und Unfallversicherung, Luftfahrt, Energie und Seeverkehr. Es bietet Sachversicherungsprodukte für direkte und fakultative Schäden, Sachversicherungen für politische Risiken und Staatsrisiken sowie Sachversicherungen für Terrorismus und politische Gewalt sowie Sachversicherungsdienstleistungen; und Versicherungsprodukte für die Luftfahrt AV52, Luftfahrtkonsortien, Kasko- und Haftpflichtversicherungen für Fluggesellschaften sowie Satellitenversicherungen. Das Unternehmen bietet außerdem Kaskoversicherungen für Seefahrten, nur Totalverluste, Hypothekenzinsversicherungen, zusätzliche Gefahren für Hypotheken, Überschussschutz und -Entschädigung, Seekrieg und Baurisiken sowie Energieversicherungsprodukte, die alle Risiken des Upstream-, Downstream- und Onshore-Betriebs sowie des Upstream-Baugeschäfts abdecken. Darüber hinaus bietet es allgemeine Versicherungs-, Support-, Versicherungsagenten- und Versicherungsvermittlungsdienste an. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Hamilton, Bermuda. In den letzten Jahren stark wachsend und am Erfolg haben die Aktionäre teilhabe in Form wachsender Dividenden. Meiner Meinung nach eine unentdeckte Perle im Bereich Rückversicherungen.
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Häufig gestellte Fragen zur Lancashire Aktie und zum Lancashire Kurs

Der aktuelle Kurs der Lancashire Aktie liegt bei 7,07 €.

Für 1.000€ kann man sich 141,44 Lancashire Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Lancashire Aktie lautet LCSHF.

Die 1 Monats-Performance der Lancashire Aktie beträgt aktuell -1,94%.

Die 1 Jahres-Performance der Lancashire Aktie beträgt aktuell -8,66%.

Der Aktienkurs der Lancashire Aktie liegt aktuell bei 7,07 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -1,94% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Lancashire eine Wertentwicklung von -6,11% aus und über 6 Monate sind es -2,62%.

Das 52-Wochen-Hoch der Lancashire Aktie liegt bei 8,06 €.

Das 52-Wochen-Tief der Lancashire Aktie liegt bei 6,00 €.

Das Allzeithoch von Lancashire liegt bei 11,09 €.

Das Allzeittief von Lancashire liegt bei 4,20 €.

Die Volatilität der Lancashire Aktie liegt derzeit bei 41,31%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Lancashire in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,73 Mrd. €

Insgesamt sind 248,2 Mio Lancashire Aktien im Umlauf.

Lancashire hat seinen Hauptsitz in Bermuda.

Lancashire gehört zum Sektor Versicherungen.

Das KGV der Lancashire Aktie beträgt 6,44.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Lancashire betrug 1.700.400.000 $.

Ja, Lancashire zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 13.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,75 $ (0,65 €) gezahlt.

Zuletzt hat Lancashire am 13.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,75 $ (0,65 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 8,73%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Lancashire wurde am 13.11.2025 in Höhe von 0,75 $ (0,65 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 8,73%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 13.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,75 $ (0,65 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.