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Typ Hebel Bid / Ask WKN
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Alle Knock-Outs auf Kroger Company

Kroger Aktie

Aktie
WKN:  851544 ISIN:  US5010441013 US-Symbol:  KR Branche:  Handel mit Lebensmitteln und Basiskonsumgütern Land:  USA
51,25 €
-0,41 €
-0,79%
08:17:51 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
38,87 Mrd. €
Streubesitz
9,64%
KGV
15,14
Dividende
1,34 $
Dividendenrendite
2,15%
neu: Nachhaltigkeits-Score
27 %
Index-Zuordnung
Kroger Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Kroger Company zählt zu den größten Lebensmitteleinzelhändlern in den USA und kombiniert ein flächendeckendes stationäres Filialnetz mit wachsendem E-Commerce und datengetriebener Kundenansprache. Das Unternehmen betreibt Supermärkte, Mehrformatläden und Discounterkonzepte, ergänzt durch Tankstellen, Apotheken sowie Fertigungsbetriebe für Eigenmarken. Kroger fokussiert sich auf den US-Markt und adressiert dort insbesondere einkommensstarke, preissensible und markentreue Haushalte. Für institutionelle und private Anleger ist das Unternehmen ein zentraler Blue-Chip-Wert im defensiven Konsumsektor, dessen Cashflow-Profil stark von wiederkehrenden Lebensmitteleinkäufen und einer hohen Kundenfrequenz geprägt wird.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Kroger basiert auf dem vertikal integrierten Lebensmitteleinzelhandel. Kern ist der großflächige Vertrieb von Lebensmitteln, Drogeriewaren und apothekenpflichtigen Produkten über ein Netz von Supermärkten, Multiformat-Stores, Warehouse-Stores und Convenience-Konzepten. Die Wertschöpfungskette umfasst Beschaffung, Logistik, Eigenproduktion, Filialbetrieb und digitale Vertriebskanäle. Kroger erzielt Erträge durch margenstarke Eigenmarken, durch skaleneffiziente Beschaffungsverträge sowie durch Zusatzgeschäft in Pharmazie, Kraftstoffhandel und datengetriebener Werbung. Der Konzern setzt auf eine Omnichannel-Strategie: Kunden können über stationäre Märkte, Click-and-Collect, Same-Day-Delivery und Partnerschaften mit Zustelldiensten einkaufen. Daten aus dem Kundenbindungsprogramm fließen in Sortimentssteuerung, Dynamic Pricing und personalisierte Promotionen ein. Ziel ist eine hohe Flächenproduktivität, optimierte Lagerumschlagshäufigkeit und stabile Bruttomargen in einem traditionell margenschwachen Sektor.

Mission und strategische Leitlinien

Kroger kommuniziert als Mission, amerikanische Haushalte mit bezahlbaren, sicheren und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen und dabei verantwortungsvoll gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten, Gemeinden und Umwelt zu handeln. Unter dem Leitbild „Feed the Human Spirit“ verknüpft das Unternehmen operative Exzellenz mit einer Nachhaltigkeitsagenda, die Lebensmittelverschwendung, Emissionen und soziale Ungleichheit adressiert. Die strategischen Leitlinien lassen sich in mehrere Säulen gliedern: erstens konsequente Kundenorientierung durch Sortimentstiefe, Preiswahrnehmung und Loyalitätsprogramme, zweitens Digitalisierung und Automatisierung entlang der gesamten Wertschöpfung, drittens Skaleneffekte durch partnerschaftliche Allianzen in Beschaffung, Technologie und Logistik, viertens ESG-orientierte Unternehmensführung mit Fokus auf Mitarbeiterentwicklung, Diversität und verantwortungsvolle Lieferketten. Diese Mission soll die Marke Kroger differenzieren und die Bindung von Kernkundengruppen langfristig stabilisieren.

Produkte, Dienstleistungen und Formate

Das Produktportfolio deckt den vollständigen Lebensmitteleinkauf ab, ergänzt um Non-Food-Artikel des täglichen Bedarfs. Zentral sind Frischekategorien wie Obst, Gemüse, Fleisch, Molkereiprodukte und Fertiggerichte, die durch Trockenware, Tiefkühlkost und Getränke ergänzt werden. Hinzu kommen Haushaltswaren, Körperpflegeprodukte, rezeptfreie Medikamente sowie OTC-Artikel. Kroger bietet umfangreiche Eigenmarken in verschiedenen Qualitäts- und Preissegmenten an, darunter Premiummarken, Bio- und Naturproduktlinien, Gesundheitsfokussierte Sortimente und Value-Marken. Dienstleistungsseitig ist der Konzern in Apothekenservices, Rezeptmanagement, Impfangebote und Gesundheitsberatung involviert. Digitale Services umfassen Online-Shops, mobile Apps, digitale Coupons, personalisierte Angebotskommunikation und Lieferoptionen. Die stationären Formate reichen von klassischen Supermärkten über Mehrformatstandorte mit breitem Non-Food-Anteil bis zu Discount-orientierten Bannerketten und Tankstellen-Shops. Für die Supply Chain betreibt Kroger Produktionsanlagen für verarbeitete Lebensmittel, Bäckereiprodukte, Molkereierzeugnisse und Convenience-Food, was die Flexibilität bei Sortimentsgestaltung und Preispositionierung erhöht.

Geschäftsbereiche und Kooperationen

Kroger gliedert seine Aktivitäten primär nach Verkaufsformaten und Bannern, berichtet jedoch operativ vor allem über den kombinierten Lebensmittelhandel. Wichtige Geschäftsfelder sind Lebensmitteleinzelhandel, Eigenmarkenproduktion, Apotheken, Tankstellenbetrieb und digitale Plattformdienste. Über strategische Partnerschaften erweitert Kroger seine Kapazitäten in Logistik, E-Commerce und Datenmonetarisierung. Im Online-Geschäft kooperiert das Unternehmen mit Technologie- und Robotikpartnern, um automatisierte Fulfillment-Center zu betreiben und die letzte Meile effizienter abzuwickeln. Zudem nutzt Kroger Datenauswertung aus seinem Treueprogramm, um ein wachsendes Retail-Media-Geschäft zu etablieren, das Markenherstellern zielgerichtete Werbung und Shopper-Insights bietet. Diese diversifizierten Geschäftseinheiten stabilisieren die Ertragsbasis über den reinen Lebensmitteleinzelhandel hinaus.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Kroger wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Cincinnati, Ohio, gegründet und zählt zu den traditionsreichsten Handelsunternehmen der USA. Aus einem einzelnen Lebensmittelgeschäft entwickelte sich das Unternehmen über organisches Wachstum und Übernahmen zu einem landesweit agierenden Konzern mit einer Vielzahl regionaler Banner. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte Kroger konsequent auf Supermärkte mit Vollsortiment, integrierte Frischetheken und richtete das Filialnetz auf suburbane Lagen aus, die vom demografischen Wachstum profitierten. Spätere Akquisitionen regionaler Ketten festigten die Präsenz in Schlüsselregionen des Mittleren Westens, Südens und Westens der USA. Seit den 2000er-Jahren fokussiert sich Kroger zunehmend auf Eigenmarken, Preisführerschaft im Massenmarktsegment sowie datenbasierte Kundenbindung. In den vergangenen Jahren beschleunigte das Unternehmen seine digitale Transformation, investierte in automatisierte Lagertechnologie, erweiterte die Online-Lieferdienste und baute eine strukturierte ESG-Agenda auf. Parallel nutzt Kroger Portfolioanpassungen und ausgewählte Desinvestitionen, um die Kapitalallokation zu optimieren und den Fokus auf Kernmärkte zu schärfen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Krogers wichtigste Alleinstellungsmerkmale liegen in der Kombination aus großem nationalen Footprint, hoher Eigenmarkenkompetenz und einem tiefen Datenfundus über Kaufverhalten. Das flächendeckende Filialnetz schafft Nähe zur Kundschaft und ermöglicht eine dichte Abdeckung in stark wachsenden Metropol- und Vorstadtregionen. Die Eigenmarkenpalette verschafft Kroger eine differenzierte Preisarchitektur und stärkt die Margen gegenüber reinen Markenhändlern. Ein signifikanter Burggraben ist das etablierte Loyalitätsprogramm, das fein granulierte Kundendaten generiert. Diese Daten nutzt das Unternehmen für Sortiment-Optimierung, personalisierte Promotionen und Retail-Media-Angebote, was die Wechselbereitschaft der Kunden senkt und Werbeeinnahmen generiert. Skalen- und Beschaffungsvorteile gegenüber kleineren Regionalhändlern erhöhen die Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten. Die integrierte Supply Chain – von Produktion über Distribution bis zur Filiale – stabilisiert die Warenverfügbarkeit, insbesondere in sensiblen Frischekategorien. Schließlich fungiert die starke lokale Markenbekanntheit der verschiedenen Banner als immaterieller Vermögenswert, der neue Marktteilnehmer vor hohe Eintrittsbarrieren stellt.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsgruppe

Kroger agiert in einem hochkompetitiven US-Lebensmittelmarkt. Zentrale Wettbewerber sind Multiformat-Händler wie Walmart und Target, Warehouse-Clubs wie Costco sowie regionale Supermarktketten und Discountformate. Zusätzlich drängen Online-Pure-Player und E-Commerce-Plattformen mit Lebensmittellieferdiensten in die Kategorie. Discounter, darunter US-Ableger europäischer Ketten, üben Margendruck über aggressive Preismodelle aus. Im Vergleich zu Walmart ist Kroger stärker im klassischen Supermarktsegment und in urbanen wie suburbanen Lagen verankert, während der Konzern weniger im Non-Food-Geschäft diversifiziert ist. Gegenüber regionalen Ketten verfügt Kroger über signifikante Skaleneffekte, muss aber gleichzeitig lokale Präferenzen ähnlich präzise bedienen. Das Wettbewerbsumfeld ist von intensiven Preiskämpfen, hohen Anforderungen an Frischelogistik und zunehmender Kanalverschmelzung zwischen stationär und online geprägt. Für Kroger ergibt sich daraus der Zwang zu permanenter Effizienzsteigerung, Sortimentsdifferenzierung und technologischer Innovation.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Kroger zeichnet sich durch langjährige Handelserfahrung und eine eher evolutionäre als revolutionäre Strategieumsetzung aus, was insbesondere konservative Investoren anspricht. Der Vorstand setzt auf kontinuierliche operative Optimierung, systematische Digitalisierung und stringentes Kostenmanagement. Governance-seitig wird Wert auf unabhängige Aufsichtsgremien, klare Compliance-Strukturen und eine transparente Berichterstattung gelegt. Die Strategie fokussiert drei Ebenen: kundenorientierte Differenzierung über Preis, Qualität und Service; Effizienzsteigerung durch Automatisierung, fortgeschrittene Analytik und optimierte Supply-Chain-Strukturen; sowie ESG-Integration, um Reputationsrisiken zu reduzieren und regulatorischen Anforderungen proaktiv zu begegnen. Kapitalallokation zielt auf eine Balance zwischen Investitionen in Filialmodernisierung, Technologie, Logistik und Rückführung freier Mittel an die Anteilseigner ab. Das Management verfolgt eine disziplinierte Akquisitionspolitik und priorisiert die Stärkung bestehender Regionen gegenüber riskanter Expansion in gänzlich neue Märkte.

Branche, Region und strukturelle Trends

Kroger ist nahezu ausschließlich auf den US-Lebensmitteleinzelhandel ausgerichtet und damit stark von der Konsumkraft amerikanischer Haushalte abhängig. Die Branche gilt als defensiv, da Nachfrage nach Lebensmitteln konjunkturresistent ist. Gleichwohl beeinflussen Inflation, Rohstoffpreise, Lohnkosten und Mietniveaus die Margenentwicklung. In den USA verschiebt sich der Lebensmittelumsatz zunehmend in Richtung Omnichannel-Modelle, bei denen der physische Supermarkt mit Online-Bestellungen und schneller Lieferung verzahnt wird. Demografische Trends wie Urbanisierung, alternde Bevölkerung und wachsende Gesundheitsorientierung prägen Sortiments- und Formatpolitik. Gleichzeitig gewinnen Nachhaltigkeit, Herkunftstransparenz und gesündere Ernährungsformen an Bedeutung. Für Kroger bedeutet dies, dass Investitionen in IT-Infrastruktur, Kühlkettenlogistik, Gesundheits- und Bio-Sortimente, sowie ESG-konforme Beschaffung nicht optional, sondern strategisch notwendig sind, um die Marktstellung zu behaupten. Regionale Unterschiede in Bevölkerungswachstum und Einkommen beeinflussen die Performance einzelner Märkte. Staaten mit dynamischer Bevölkerungsentwicklung und höheren durchschnittlichen Haushaltseinkommen bieten strukturell bessere Wachstumsperspektiven.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Als großer Arbeitgeber in vielen US-Bundesstaaten steht Kroger im Fokus von Gewerkschaften, lokalen Interessengruppen und Regulierungsbehörden. Das Unternehmen organisiert weite Teile seiner Belegschaft in tarifgebundenen Strukturen, was planbare, aber tendenziell steigende Personalkosten mit sich bringt. Kroger verfolgt eine Nachhaltigkeitsstrategie, die die Reduktion von Lebensmittelabfällen, energieeffizientere Filialen, verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken und soziale Programme gegen Ernährungsunsicherheit umfasst. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in lokalen Communities über Spenden und Programme zur Unterstützung einkommensschwacher Haushalte. ESG-Ratings honorieren Fortschritte im Nachhaltigkeitsmanagement, verweisen jedoch weiterhin auf Herausforderungen in den Bereichen Arbeitsbedingungen im Einzelhandel, Lieferkettentransparenz und Verpackungsreduktion. Für Investoren gewinnt diese Dimension an Relevanz, da sie mittel- bis langfristig Reputationsrisiken, regulatorische Auflagen und Kapitalkosten beeinflussen kann.

Chancen eines Investments aus konservativer Sicht

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet Kroger mehrere strukturelle Chancen. Erstens generiert das Kerngeschäft im Lebensmitteleinzelhandel in der Regel stabile, weniger zyklische Umsätze, die selbst in wirtschaftlich schwächeren Phasen vergleichsweise robust bleiben. Zweitens bildet das breite Filialnetz in wachstumsstarken US-Regionen die Basis für kontinuierliche Cashflows und moderate organische Expansion. Drittens eröffnet die konsequente Digitalisierung – inklusive E-Commerce, automatisierter Lager und Retail-Media-Plattform – Spielräume für Margenverbesserungen und neue Erlösquellen. Viertens stärken Eigenmarken und vertikale Integration die strategische Unabhängigkeit von Markenherstellern und verbessern die Preissetzungsmacht. Fünftens kann eine ESG-orientierte Ausrichtung mittelfristig Zugang zu einem breiteren Investorenuniversum sichern und Reputationsrisiken abfedern. Insgesamt ist das Chance-Risiko-Profil auf strukturell stabile Nachfrage, moderate Wachstumsoptionen und Effizienzgewinne ausgerichtet, ohne auf hochspekulative Expansion zu setzen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Trotz des defensiven Sektors birgt ein Investment in Kroger relevante Risiken. Das intensivierte Wettbewerbsumfeld, insbesondere durch preisaggressive Discounter, großformatige Wettbewerber und E-Commerce-Anbieter, erzeugt anhaltenden Margendruck. Preissensibilität der Kunden begrenzt die Möglichkeit, steigende Kosten vollständig weiterzugeben. Zudem stellen hohe Fixkosten für Filialnetz, Logistik und Personal ein strukturelles Risiko dar, falls Frequenz oder Warenkörbe dauerhaft erodieren. Technologische Transformationsprojekte erfordern signifikantes Investitionsvolumen; Fehlallokationen oder Verzögerungen könnten die Rendite auf das eingesetzte Kapital mindern. Regulatorische Risiken umfassen strengere Arbeits- und Lebensmittelvorschriften, mögliche Änderungen im Gesundheitswesen sowie wettbewerbsrechtliche Eingriffe bei größeren Transaktionen. ESG-bezogene Themen wie Arbeitsbedingungen im Einzelhandel, Lieferkettensorgfalt und Umweltauflagen können zusätzliche Kosten verursachen und die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen. Schließlich unterliegt Kroger als rein US-fokussiertes Unternehmen der Entwicklung der US-Konsumkonjunktur und der dortigen Inflations- und Zinspolitik. Konservative Anleger sollten diese Risiken in Relation zur defensiven Grundcharakteristik des Geschäftsmodells sorgfältig abwägen, ohne daraus eine unmittelbare Handlungs- oder Anlageempfehlung abzuleiten.

Kursdaten

Geld/Brief 51,25 € / 51,86 €
Spread +1,19%
Schluss Vortag 51,66 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag 20.640 €
Tagestief 51,22 €
Tageshoch 51,26 €
52W-Tief 50,31 €
52W-Hoch 65,06 €
Jahrestief 50,31 €
Jahreshoch 54,94 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 147.123 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 3.849 $
Jahresüberschuss in Mio. 2.672 $
Umsatz je Aktie 224,62 $
Gewinn je Aktie 4,07 $
Gewinnrendite +32,25%
Umsatzrendite +1,81%
Return on Investment +5,08%
Marktkapitalisierung in Mio. 40.374 $
KGV (Kurs/Gewinn) 15,14
KBV (Kurs/Buchwert) 4,87
KUV (Kurs/Umsatz) 0,27
Eigenkapitalrendite +32,17%
Eigenkapitalquote +15,75%

Derivate

Anlageprodukte (12)
Discount-Zertifikate 12
Hebelprodukte (131)
Optionsscheine 75
Knock-Outs 36
Faktor-Zertifikate 20

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 18 Jahre
Keine Senkung seit 18 Jahre
Stabilität der Dividende 0,94 (max 1,00)
Jährlicher 15,35% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 13,19% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 28,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 38,2% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 9,84%

Dividenden Historie

Datum Dividende
14.11.2025 0,35 $ (0,30 €)
15.08.2025 0,35 $ (0,30 €)
15.05.2025 0,32 $ (0,29 €)
14.02.2025 0,32 $ (0,31 €)
15.11.2024 0,32 $ (0,30 €)
15.08.2024 0,32 $ (0,29 €)
14.05.2024 0,29 $ (0,27 €)
14.02.2024 0,29 $ (0,27 €)
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Termine

31.01.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 51,66 € -0,12%
51,72 € 28.01.26
Frankfurt 51,27 € +0,04%
51,25 € 08:04
Hamburg 51,77 € -2,91%
53,32 € 28.01.26
München 51,87 € -0,04%
51,89 € 08:01
Stuttgart 51,25 € -0,79%
51,66 € 08:17
Xetra 53,44 € 0 %
53,44 € 27.01.26
L&S RT 51,615 € -0,18%
51,71 € 08:58
NYSE 61,82 $ 0 %
61,82 $ 01:00
Nasdaq 61,83 $ -0,42%
62,09 $ 28.01.26
AMEX 61,75 $ -0,47%
62,04 $ 28.01.26
Wien 51,64 € -1,02%
52,17 € 28.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 52,10 € +0,93%
51,62 € 28.01.26
Quotrix 51,57 € +0,19%
51,47 € 07:27
Gettex 51,34 € -0,50%
51,60 € 08:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
28.01.26 51,75 20.640
27.01.26 51,50 0
26.01.26 53,65 0
23.01.26 54,25 0
22.01.26 53,25 0
21.01.26 54,55 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 54,55 € -5,13%
1 Monat 52,54 € -1,50%
6 Monate 59,70 € -13,32%
1 Jahr 58,35 € -11,31%
5 Jahre 31,22 € +65,76%

Unternehmensprofil Kroger Company

Die Kroger Company zählt zu den größten Lebensmitteleinzelhändlern in den USA und kombiniert ein flächendeckendes stationäres Filialnetz mit wachsendem E-Commerce und datengetriebener Kundenansprache. Das Unternehmen betreibt Supermärkte, Mehrformatläden und Discounterkonzepte, ergänzt durch Tankstellen, Apotheken sowie Fertigungsbetriebe für Eigenmarken. Kroger fokussiert sich auf den US-Markt und adressiert dort insbesondere einkommensstarke, preissensible und markentreue Haushalte. Für institutionelle und private Anleger ist das Unternehmen ein zentraler Blue-Chip-Wert im defensiven Konsumsektor, dessen Cashflow-Profil stark von wiederkehrenden Lebensmitteleinkäufen und einer hohen Kundenfrequenz geprägt wird.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Kroger basiert auf dem vertikal integrierten Lebensmitteleinzelhandel. Kern ist der großflächige Vertrieb von Lebensmitteln, Drogeriewaren und apothekenpflichtigen Produkten über ein Netz von Supermärkten, Multiformat-Stores, Warehouse-Stores und Convenience-Konzepten. Die Wertschöpfungskette umfasst Beschaffung, Logistik, Eigenproduktion, Filialbetrieb und digitale Vertriebskanäle. Kroger erzielt Erträge durch margenstarke Eigenmarken, durch skaleneffiziente Beschaffungsverträge sowie durch Zusatzgeschäft in Pharmazie, Kraftstoffhandel und datengetriebener Werbung. Der Konzern setzt auf eine Omnichannel-Strategie: Kunden können über stationäre Märkte, Click-and-Collect, Same-Day-Delivery und Partnerschaften mit Zustelldiensten einkaufen. Daten aus dem Kundenbindungsprogramm fließen in Sortimentssteuerung, Dynamic Pricing und personalisierte Promotionen ein. Ziel ist eine hohe Flächenproduktivität, optimierte Lagerumschlagshäufigkeit und stabile Bruttomargen in einem traditionell margenschwachen Sektor.

Mission und strategische Leitlinien

Kroger kommuniziert als Mission, amerikanische Haushalte mit bezahlbaren, sicheren und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen und dabei verantwortungsvoll gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten, Gemeinden und Umwelt zu handeln. Unter dem Leitbild „Feed the Human Spirit“ verknüpft das Unternehmen operative Exzellenz mit einer Nachhaltigkeitsagenda, die Lebensmittelverschwendung, Emissionen und soziale Ungleichheit adressiert. Die strategischen Leitlinien lassen sich in mehrere Säulen gliedern: erstens konsequente Kundenorientierung durch Sortimentstiefe, Preiswahrnehmung und Loyalitätsprogramme, zweitens Digitalisierung und Automatisierung entlang der gesamten Wertschöpfung, drittens Skaleneffekte durch partnerschaftliche Allianzen in Beschaffung, Technologie und Logistik, viertens ESG-orientierte Unternehmensführung mit Fokus auf Mitarbeiterentwicklung, Diversität und verantwortungsvolle Lieferketten. Diese Mission soll die Marke Kroger differenzieren und die Bindung von Kernkundengruppen langfristig stabilisieren.

Produkte, Dienstleistungen und Formate

Das Produktportfolio deckt den vollständigen Lebensmitteleinkauf ab, ergänzt um Non-Food-Artikel des täglichen Bedarfs. Zentral sind Frischekategorien wie Obst, Gemüse, Fleisch, Molkereiprodukte und Fertiggerichte, die durch Trockenware, Tiefkühlkost und Getränke ergänzt werden. Hinzu kommen Haushaltswaren, Körperpflegeprodukte, rezeptfreie Medikamente sowie OTC-Artikel. Kroger bietet umfangreiche Eigenmarken in verschiedenen Qualitäts- und Preissegmenten an, darunter Premiummarken, Bio- und Naturproduktlinien, Gesundheitsfokussierte Sortimente und Value-Marken. Dienstleistungsseitig ist der Konzern in Apothekenservices, Rezeptmanagement, Impfangebote und Gesundheitsberatung involviert. Digitale Services umfassen Online-Shops, mobile Apps, digitale Coupons, personalisierte Angebotskommunikation und Lieferoptionen. Die stationären Formate reichen von klassischen Supermärkten über Mehrformatstandorte mit breitem Non-Food-Anteil bis zu Discount-orientierten Bannerketten und Tankstellen-Shops. Für die Supply Chain betreibt Kroger Produktionsanlagen für verarbeitete Lebensmittel, Bäckereiprodukte, Molkereierzeugnisse und Convenience-Food, was die Flexibilität bei Sortimentsgestaltung und Preispositionierung erhöht.

Geschäftsbereiche und Kooperationen

Kroger gliedert seine Aktivitäten primär nach Verkaufsformaten und Bannern, berichtet jedoch operativ vor allem über den kombinierten Lebensmittelhandel. Wichtige Geschäftsfelder sind Lebensmitteleinzelhandel, Eigenmarkenproduktion, Apotheken, Tankstellenbetrieb und digitale Plattformdienste. Über strategische Partnerschaften erweitert Kroger seine Kapazitäten in Logistik, E-Commerce und Datenmonetarisierung. Im Online-Geschäft kooperiert das Unternehmen mit Technologie- und Robotikpartnern, um automatisierte Fulfillment-Center zu betreiben und die letzte Meile effizienter abzuwickeln. Zudem nutzt Kroger Datenauswertung aus seinem Treueprogramm, um ein wachsendes Retail-Media-Geschäft zu etablieren, das Markenherstellern zielgerichtete Werbung und Shopper-Insights bietet. Diese diversifizierten Geschäftseinheiten stabilisieren die Ertragsbasis über den reinen Lebensmitteleinzelhandel hinaus.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Kroger wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Cincinnati, Ohio, gegründet und zählt zu den traditionsreichsten Handelsunternehmen der USA. Aus einem einzelnen Lebensmittelgeschäft entwickelte sich das Unternehmen über organisches Wachstum und Übernahmen zu einem landesweit agierenden Konzern mit einer Vielzahl regionaler Banner. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte Kroger konsequent auf Supermärkte mit Vollsortiment, integrierte Frischetheken und richtete das Filialnetz auf suburbane Lagen aus, die vom demografischen Wachstum profitierten. Spätere Akquisitionen regionaler Ketten festigten die Präsenz in Schlüsselregionen des Mittleren Westens, Südens und Westens der USA. Seit den 2000er-Jahren fokussiert sich Kroger zunehmend auf Eigenmarken, Preisführerschaft im Massenmarktsegment sowie datenbasierte Kundenbindung. In den vergangenen Jahren beschleunigte das Unternehmen seine digitale Transformation, investierte in automatisierte Lagertechnologie, erweiterte die Online-Lieferdienste und baute eine strukturierte ESG-Agenda auf. Parallel nutzt Kroger Portfolioanpassungen und ausgewählte Desinvestitionen, um die Kapitalallokation zu optimieren und den Fokus auf Kernmärkte zu schärfen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Krogers wichtigste Alleinstellungsmerkmale liegen in der Kombination aus großem nationalen Footprint, hoher Eigenmarkenkompetenz und einem tiefen Datenfundus über Kaufverhalten. Das flächendeckende Filialnetz schafft Nähe zur Kundschaft und ermöglicht eine dichte Abdeckung in stark wachsenden Metropol- und Vorstadtregionen. Die Eigenmarkenpalette verschafft Kroger eine differenzierte Preisarchitektur und stärkt die Margen gegenüber reinen Markenhändlern. Ein signifikanter Burggraben ist das etablierte Loyalitätsprogramm, das fein granulierte Kundendaten generiert. Diese Daten nutzt das Unternehmen für Sortiment-Optimierung, personalisierte Promotionen und Retail-Media-Angebote, was die Wechselbereitschaft der Kunden senkt und Werbeeinnahmen generiert. Skalen- und Beschaffungsvorteile gegenüber kleineren Regionalhändlern erhöhen die Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten. Die integrierte Supply Chain – von Produktion über Distribution bis zur Filiale – stabilisiert die Warenverfügbarkeit, insbesondere in sensiblen Frischekategorien. Schließlich fungiert die starke lokale Markenbekanntheit der verschiedenen Banner als immaterieller Vermögenswert, der neue Marktteilnehmer vor hohe Eintrittsbarrieren stellt.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsgruppe

Kroger agiert in einem hochkompetitiven US-Lebensmittelmarkt. Zentrale Wettbewerber sind Multiformat-Händler wie Walmart und Target, Warehouse-Clubs wie Costco sowie regionale Supermarktketten und Discountformate. Zusätzlich drängen Online-Pure-Player und E-Commerce-Plattformen mit Lebensmittellieferdiensten in die Kategorie. Discounter, darunter US-Ableger europäischer Ketten, üben Margendruck über aggressive Preismodelle aus. Im Vergleich zu Walmart ist Kroger stärker im klassischen Supermarktsegment und in urbanen wie suburbanen Lagen verankert, während der Konzern weniger im Non-Food-Geschäft diversifiziert ist. Gegenüber regionalen Ketten verfügt Kroger über signifikante Skaleneffekte, muss aber gleichzeitig lokale Präferenzen ähnlich präzise bedienen. Das Wettbewerbsumfeld ist von intensiven Preiskämpfen, hohen Anforderungen an Frischelogistik und zunehmender Kanalverschmelzung zwischen stationär und online geprägt. Für Kroger ergibt sich daraus der Zwang zu permanenter Effizienzsteigerung, Sortimentsdifferenzierung und technologischer Innovation.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Kroger zeichnet sich durch langjährige Handelserfahrung und eine eher evolutionäre als revolutionäre Strategieumsetzung aus, was insbesondere konservative Investoren anspricht. Der Vorstand setzt auf kontinuierliche operative Optimierung, systematische Digitalisierung und stringentes Kostenmanagement. Governance-seitig wird Wert auf unabhängige Aufsichtsgremien, klare Compliance-Strukturen und eine transparente Berichterstattung gelegt. Die Strategie fokussiert drei Ebenen: kundenorientierte Differenzierung über Preis, Qualität und Service; Effizienzsteigerung durch Automatisierung, fortgeschrittene Analytik und optimierte Supply-Chain-Strukturen; sowie ESG-Integration, um Reputationsrisiken zu reduzieren und regulatorischen Anforderungen proaktiv zu begegnen. Kapitalallokation zielt auf eine Balance zwischen Investitionen in Filialmodernisierung, Technologie, Logistik und Rückführung freier Mittel an die Anteilseigner ab. Das Management verfolgt eine disziplinierte Akquisitionspolitik und priorisiert die Stärkung bestehender Regionen gegenüber riskanter Expansion in gänzlich neue Märkte.

Branche, Region und strukturelle Trends

Kroger ist nahezu ausschließlich auf den US-Lebensmitteleinzelhandel ausgerichtet und damit stark von der Konsumkraft amerikanischer Haushalte abhängig. Die Branche gilt als defensiv, da Nachfrage nach Lebensmitteln konjunkturresistent ist. Gleichwohl beeinflussen Inflation, Rohstoffpreise, Lohnkosten und Mietniveaus die Margenentwicklung. In den USA verschiebt sich der Lebensmittelumsatz zunehmend in Richtung Omnichannel-Modelle, bei denen der physische Supermarkt mit Online-Bestellungen und schneller Lieferung verzahnt wird. Demografische Trends wie Urbanisierung, alternde Bevölkerung und wachsende Gesundheitsorientierung prägen Sortiments- und Formatpolitik. Gleichzeitig gewinnen Nachhaltigkeit, Herkunftstransparenz und gesündere Ernährungsformen an Bedeutung. Für Kroger bedeutet dies, dass Investitionen in IT-Infrastruktur, Kühlkettenlogistik, Gesundheits- und Bio-Sortimente, sowie ESG-konforme Beschaffung nicht optional, sondern strategisch notwendig sind, um die Marktstellung zu behaupten. Regionale Unterschiede in Bevölkerungswachstum und Einkommen beeinflussen die Performance einzelner Märkte. Staaten mit dynamischer Bevölkerungsentwicklung und höheren durchschnittlichen Haushaltseinkommen bieten strukturell bessere Wachstumsperspektiven.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Als großer Arbeitgeber in vielen US-Bundesstaaten steht Kroger im Fokus von Gewerkschaften, lokalen Interessengruppen und Regulierungsbehörden. Das Unternehmen organisiert weite Teile seiner Belegschaft in tarifgebundenen Strukturen, was planbare, aber tendenziell steigende Personalkosten mit sich bringt. Kroger verfolgt eine Nachhaltigkeitsstrategie, die die Reduktion von Lebensmittelabfällen, energieeffizientere Filialen, verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken und soziale Programme gegen Ernährungsunsicherheit umfasst. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen in lokalen Communities über Spenden und Programme zur Unterstützung einkommensschwacher Haushalte. ESG-Ratings honorieren Fortschritte im Nachhaltigkeitsmanagement, verweisen jedoch weiterhin auf Herausforderungen in den Bereichen Arbeitsbedingungen im Einzelhandel, Lieferkettentransparenz und Verpackungsreduktion. Für Investoren gewinnt diese Dimension an Relevanz, da sie mittel- bis langfristig Reputationsrisiken, regulatorische Auflagen und Kapitalkosten beeinflussen kann.

Chancen eines Investments aus konservativer Sicht

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet Kroger mehrere strukturelle Chancen. Erstens generiert das Kerngeschäft im Lebensmitteleinzelhandel in der Regel stabile, weniger zyklische Umsätze, die selbst in wirtschaftlich schwächeren Phasen vergleichsweise robust bleiben. Zweitens bildet das breite Filialnetz in wachstumsstarken US-Regionen die Basis für kontinuierliche Cashflows und moderate organische Expansion. Drittens eröffnet die konsequente Digitalisierung – inklusive E-Commerce, automatisierter Lager und Retail-Media-Plattform – Spielräume für Margenverbesserungen und neue Erlösquellen. Viertens stärken Eigenmarken und vertikale Integration die strategische Unabhängigkeit von Markenherstellern und verbessern die Preissetzungsmacht. Fünftens kann eine ESG-orientierte Ausrichtung mittelfristig Zugang zu einem breiteren Investorenuniversum sichern und Reputationsrisiken abfedern. Insgesamt ist das Chance-Risiko-Profil auf strukturell stabile Nachfrage, moderate Wachstumsoptionen und Effizienzgewinne ausgerichtet, ohne auf hochspekulative Expansion zu setzen.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Trotz des defensiven Sektors birgt ein Investment in Kroger relevante Risiken. Das intensivierte Wettbewerbsumfeld, insbesondere durch preisaggressive Discounter, großformatige Wettbewerber und E-Commerce-Anbieter, erzeugt anhaltenden Margendruck. Preissensibilität der Kunden begrenzt die Möglichkeit, steigende Kosten vollständig weiterzugeben. Zudem stellen hohe Fixkosten für Filialnetz, Logistik und Personal ein strukturelles Risiko dar, falls Frequenz oder Warenkörbe dauerhaft erodieren. Technologische Transformationsprojekte erfordern signifikantes Investitionsvolumen; Fehlallokationen oder Verzögerungen könnten die Rendite auf das eingesetzte Kapital mindern. Regulatorische Risiken umfassen strengere Arbeits- und Lebensmittelvorschriften, mögliche Änderungen im Gesundheitswesen sowie wettbewerbsrechtliche Eingriffe bei größeren Transaktionen. ESG-bezogene Themen wie Arbeitsbedingungen im Einzelhandel, Lieferkettensorgfalt und Umweltauflagen können zusätzliche Kosten verursachen und die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen. Schließlich unterliegt Kroger als rein US-fokussiertes Unternehmen der Entwicklung der US-Konsumkonjunktur und der dortigen Inflations- und Zinspolitik. Konservative Anleger sollten diese Risiken in Relation zur defensiven Grundcharakteristik des Geschäftsmodells sorgfältig abwägen, ohne daraus eine unmittelbare Handlungs- oder Anlageempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 38,87 Mrd. €
Aktienanzahl 723,49 Mio.
Streubesitz 9,64%
Währung EUR
Land USA
Sektor Nichtzyklischer Konsum
Branche Handel mit Lebensmitteln und Basiskonsumgütern
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+11,59% Vanguard Group Inc
+8,31% BlackRock Inc
+7,56% Berkshire Hathaway Inc
+4,77% State Street Corp
+3,13% Wellington Management Company LLP
+2,47% Geode Capital Management, LLC
+2,02% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+1,87% FMR Inc
+1,87% GQG Partners LLC
+1,51% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,26% Capital World Investors
+1,09% NORGES BANK
+1,09% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+1,06% LSV Asset Management
+1,02% Northern Trust Corp
+0,89% JPMorgan Chase & Co
+0,86% Goldman Sachs Group Inc
+0,83% Amvescap Plc.
+0,76% Citigroup Inc
+0,75% Legal & General Group PLC
+35,64% Weitere
+9,64% Streubesitz

Community-Beiträge zu Kroger Company

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MrTrillion3
US5010441013 - Kroger
Ab min 17:10 geht es um Kroger
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MrTrillion3
US5010441013 - Kroger
ab min 04:09 geht es um Kroger
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Spaetschicht
Kroger up after initiating $7.5 bln share buyback
Kroger up after initiating $7.5 bln share buyback program
The XM Research Desk, manned by market expert professionals, provides live daily updates on all the major events of the global markets in the form of market reviews, forex news, technical analysis, investment topics, daily outlook and daily videos.
** U.S. grocer Kroger KR.N rises ~2% to $62.55 after market close ** Company initiates a new $7.5 bln buyback program ** New repurchase authorization replaces KR's existing $1 bln from Sept. 2022 ** Earlier today, Albertson ACI.N and Kroger terminated their $25 bln bid to merge after courts blocked the deal ** As of last session close, KR stock up ~34.2% YTD
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Spaetschicht
Judge Blocks Krogers 25 Billion Takeover
Judge Blocks Kroger’s $25 Billion Takeover Of Grocer Albertsons https://de.investing.com/news/company-news/albertsons-verklagt-kroger-wegen-gescheiterter-fusion-93CH-2808681 A judge has blocked the $25 billion U.S. takeover of American grocery store chain Albertsons (ACI) by rival Kroger (KR), citing competition concerns. The judge in the case sided with an earlier ruling by the U.S. Federal Trade Commission (FTC) that said the acquisition of Albertsons would lead to less competition in the grocery sector. Specifically, the FTC argued that the merger would eliminate competition between the top two traditional grocery chains in America, leading to higher prices for consumers. Kroger refuted the competition worries, saying the deal would lower prices, particularly at Albertsons stores, where it said prices are 10% higher, on average, than at Kroger outlets. The two companies had also argued that they need to merge to better compete with much larger rivals such as Walmart (WMT) and Amazon (AMZN). U.S. District Judge Adrienne Nelson rejected those argumentd and has now blocked the purchase of Albertsons from proceeding. Had the deal been approved, Kroger would own approximately 5,000 stores across the U.S. Kroger and Albertsons had offered to sell nearly 600 stores, mostly in western U.S. states, to help preserve competition. Grocery workers’ unions came out against the merger, saying it would likely lead to job losses, and 10 U.S. states and the District of Columbia sued to block the deal. The stock of Kroger has risen 31% this year and currently trades at $60.73 U.S. per share. Albertsons’ stock has fallen nearly 20% on the year to trade at $18.51 U.S. a share.
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Häufig gestellte Fragen zur Kroger Aktie und zum Kroger Kurs

Der aktuelle Kurs der Kroger Aktie liegt bei 51,25 €.

Für 1.000€ kann man sich 19,51 Kroger Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Kroger Aktie lautet KR.

Die 1 Monats-Performance der Kroger Aktie beträgt aktuell -1,50%.

Die 1 Jahres-Performance der Kroger Aktie beträgt aktuell -11,31%.

Der Aktienkurs der Kroger Aktie liegt aktuell bei 51,25 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -1,50% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Kroger eine Wertentwicklung von -10,71% aus und über 6 Monate sind es -13,32%.

Das 52-Wochen-Hoch der Kroger Aktie liegt bei 65,06 €.

Das 52-Wochen-Tief der Kroger Aktie liegt bei 50,31 €.

Das Allzeithoch von Kroger liegt bei 65,06 €.

Das Allzeittief von Kroger liegt bei 5,47 €.

Die Volatilität der Kroger Aktie liegt derzeit bei 31,58%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Kroger in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 38,87 Mrd. €

Insgesamt sind 655,0 Mio Kroger Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +11,59% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 14.07.2015 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 14.07.2015 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Kroger bei 27%. Erfahre hier mehr

Kroger hat seinen Hauptsitz in USA.


Das KGV der Kroger Aktie beträgt 15,14.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Kroger betrug 147,1 Mrd $.

Die nächsten Termine von Kroger sind:
  • 31.01.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Kroger zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 14.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,35 $ (0,30 €) gezahlt.

Zuletzt hat Kroger am 14.11.2025 eine Dividende in Höhe von 0,35 $ (0,30 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,57%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Kroger wurde am 14.11.2025 in Höhe von 0,35 $ (0,30 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,57%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 14.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,35 $ (0,30 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.