AKTIE IM FOKUS 2: Kion erholt sich dank Kaufempfehlung von Morgan Stanley weiter

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(Neu: mehr Details aus der Studie des Analysten)

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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Kion-Aktie hat am Dienstag dank einer optimistischen Einschätzung der US-Bank Morgan Stanley ihren Ende Juni gestarteten Erholungslauf fortgesetzt. Das Papier des Gabelstaplerherstellers und Lagertechnikspezialisten sprang zum Handelsstart mit 46,43 Euro auf den höchsten Stand seit Mitte Mai.

Rasch darauf kam es etwas zurück und legte noch um 3,5 Prozent auf 45,39 Euro zu. Damit zählte Kion zu den besten Werten im leicht nachgebenden Index der mittelgroßen Titel, dem MDax .

Zudem überwand die Kion-Aktie - nach den zuletzt übersprungenen charttechnischen Widerständen in Form der 21- und der 50-Tage-Durchschnittslinien - nun auch die 90-Tage-Linie bei um die 44,50 Euro. Sie ist ein wichtiger Indikator für den mittelfristigen Trend.

Analyst Max Yates erhöhte das Kursziel für die Kion-Aktie von 48 auf 62 Euro und stufte das Papier von "Equal-weight" auf "Overweight" hoch. Gemäß dieser Einstufung erwartet Morgan Stanley eine überdurchschnittliche Gesamtrendite der Aktie im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum zwischen 12 und 18 Monaten.

Werte aus dem Artikel:
Kion Group Aktie 43,30 € -1,23%

Yates sieht Potenzial für eine Neubewertung und wies darauf hin, dass der Einstiegszeitpunkt derzeit attraktiv sei. Angesichts des Kursrückgangs um etwas mehr als ein Drittel seit Jahresbeginn sowie auch der unterdurchschnittlichen Wertentwicklung im Vergleich zur Industriegüter-Branche scheine die Aktie einen negativeren Ergebnisausblick einzupreisen, als er selbst erwarte, schrieb er.

Kion hat ihm zufolge frühzeitig auf physische Künstliche Intelligenz (KI) gesetzt. Und auch wenn es derzeit noch zu früh sei, um Auswirkungen auf Umsatz oder Marge zu erkennen, schaffe dies "wertvolle zusätzliche Optionen".

Yates wies zudem darauf hin, dass in seinem optimistischsten Szenario (Bull-Case) ein Aufwärtspotenzial von 105 Prozent winke, während das Risiko im schlimmsten Fall (Bear-Case) bei minus 20 Prozent liege.

Mit seinem neuen Ziel sieht der Morgan-Stanley-Analyst, bezogen auf den Schlusskurs vom Vortag, nun ein Potenzial von 41 Prozent. Das höchste Kursziel unter den rund 20 von Bloomberg erfassten Analysehäusern hat indes die US-Bank JPMorgan mit 76 Euro./ck/la/mis


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