EQS-Adhoc: Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026 der Julius Bär Gruppe (deutsch)

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Skulptur "Bulle und Bär" (Reinhard Dachlauer, 1985), Frankfurt am Main
Skulptur "Bulle und Bär" (Reinhard Dachlauer, 1985), Frankfurt am Main Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / “Frankfurt am Main, Skulptur -Bulle & Bär- -- 2015 -- 6763” / CC BY-SA 4.0 https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frankfurt_am_Main,_Skulptur_-Bulle_%26_B%C3%A4r-_--_2015_--_6763.jpg
Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026 der Julius Bär Gruppe

Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Jahresergebnis

Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026 der Julius Bär Gruppe

21.07.2026 / 07:00 CET/CEST

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

* Julius Bär weist Rekord-Konzerngewinn aus, gestützt durch Allzeithoch

bei den verwalteten Vermögen, deutlich erhöhte Kundenaktivität und

verbesserten operativen Hebel (Operating Leverage).

* Der IFRS-Konzerngewinn erhöhte sich auf einen Rekordwert von CHF 673

Mio. und der IFRS-Gewinn pro Aktie (EPS) auf CHF 3.27, ein Anstieg von

128% gegenüber CHF 295 Mio. (EPS: CHF 1.44) im 1. Halbjahr 2025.

* Der adjustierte Konzerngewinn war mit CHF 673 Mio.* (EPS: CHF 3.27)

gleich hoch wie der IFRS-Konzerngewinn, ein Anstieg von 32% gegenüber

den zugrunde liegenden CHF 511 Mio. (EPS: CHF 2.49) im 1. Halbjahr 2025.

* Die verwalteten Vermögen stiegen seit Jahresbeginn um 5% auf ein

Allzeithoch von CHF 547 Mrd., gestützt durch eine positive

Marktperformance und Währungseffekte sowie Netto-Neugeldzuflüsse in Höhe

von CHF 5.7 Mrd.

* Die Bruttomarge erhöhte sich auf 87 Basispunkte (Bp) (1. Halbjahr 2025,

zugrunde liegend: 83 Bp) infolge einer aussergewöhnlich hohen

Kundenaktivität im ersten Quartal.

* Weitere Verbesserung des operativen Hebels reflektiert in einer auf

62.6% zurückgegangenen adjustierten Cost/Income Ratio (1. Halbjahr 2025,

zugrunde liegend: 68.2%).

* Die Kapitalausstattung wurde weiter gestärkt mit einer auf 18.5%

angestiegenen CET1-Kapitalquote (Ende 2025: 17.4%), die damit deutlich

über den Mindestanforderungen liegt.

* Die Bilanz ist nach wie vor äusserst liquide mit einer

Liquiditätsdeckungsquote von 344% (Ende 2025: 261%).

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagt:

«Insgesamt haben wir im ersten Halbjahr 2026 eine starke operative Leistung

erzielt und konnten einen Konzerngewinn auf Rekordniveau ausweisen. Dies ist

auf eine deutlich erhöhte Kundenaktivität, ein Allzeithoch bei den

verwalteten Vermögen, anhaltende Netto-Neugeldzuflüsse sowie eine weitere

Verbesserung des operativen Hebels zurückzuführen. Diese Entwicklung

unterstreicht die Stärke unseres Geschäftsmodells und die Fähigkeit unseres

Teams, unsere Kundinnen und Kunden auch in einem anspruchsvollen und

volatilen Marktumfeld effektiv zu unterstützen.

Die heutigen Ergebnisse stellen einen soliden Start in unseren neuen

dreijährigen Strategiezyklus dar. Durch disziplinierte und konsequente

Umsetzung erzielen wir bei allen unseren Prioritäten stetige Fortschritte,

wobei unser Fokus besonders auf der Beschleunigung des organischen Wachstums

liegt. Wir freuen uns, unsere Mittelfristziele zu bestätigen.»

__________________________

Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen

Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte

Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukünftigen Performance und zur

finanziellen Situation, die von den International Financial Reporting

Standards (IFRS) nicht definiert oder festgelegt sind. Das Management ist

der Meinung, dass diese alternativen Performance-Kennzahlen (Alternative

Performance Measures, APM) - einschliesslich der konsistenten Adjustierung

der Ergebnisse für Positionen im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen

(M&A) - nützliche Informationen über die finanzielle und operative

Performance der Gruppe liefern. Diese APM verstehen sich als Ergänzung zu

den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch nicht als deren Ersatz. Die

Definitionen der in dieser Medienmitteilung und anderen

Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Überleitungen zu den

entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel Alternative

Performance Measures des Halbjahresberichts 2026 (nur in Englisch

vorliegend) unter www.juliusbaer.com/reports. Siehe auch Abschnitt

Alternative Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung.

Performance-Analyse aus unterschiedlichen Berichtsperspektiven: ausgewiesen,

adjustiert und zugrunde liegend

Zur Erhöhung der Transparenz stellt die Analyse in dieser Medienmitteilung

die finanzielle Performance der Gruppe aus drei Perspektiven dar:

ausgewiesen nach IFRS, adjustiert ohne M&A-bezogene Positionen sowie

zugrunde liegend, wobei zusätzlich die Auswirkungen erhöhter Kreditverluste

im 1. Halbjahr 2025 ausgeklammert werden.

Julius Bär erstellt den Konzernabschluss gemäss IFRS. Die Mittelfristziele

der Gruppe für die Cost/Income Ratio und die Rendite auf dem CET1-Kapital

(RoCET1) basieren jedoch auf adjustierten Ergebnissen, welche M&A-bezogene

Auswirkungen auf Betriebsertrag und Geschäftsaufwand sowie auf die damit

verbundenen Steuereffekte ausschliessen. In der Folge wird die Analyse der

Entwicklung der Erfolgsrechnung sowohl auf ausgewiesener Basis als auch auf

adjustierter Basis dargestellt, um das Rahmenwerk für die

Performance-Beurteilung der Gruppe besser abzubilden.

Darüber hinaus weist die Gruppe darauf hin, dass das 1. Halbjahr 2025 durch

eine wesentliche, nicht M&A-bezogene Position beeinflusst war: die deutlich

erhöhten Netto-Kreditverluste in Höhe von CHF 130 Mio. (CHF 103 Mio. nach

Steuern). Diese resultierten aus höheren Kreditwertberichtigungen auf

ausgewählte Engagements in den Hypotheken- und Private-Debt-Kreditportfolios

im 1. Halbjahr 2025. Um die zugrunde liegenden Performance-Trends klarer

darzustellen, werden in der folgenden Analyse die adjustierten Ergebnisse

des 1. Halbjahres 2026 zusätzlich mit den zugrunde liegenden Ergebnissen des

1. Halbjahres 2025 verglichen - das heisst, mit Ergebnissen, die sowohl um

M&A-bezogene Positionen als auch um die oben genannten erhöhten

Netto-Kreditverluste der Vorjahresperiode adjustiert wurden.

Erläuterung der Berichtsperspektiven

* Ausgewiesen: Vollständige IFRS-Ergebnisse

* Adjustiert: Ohne M&A-bezogene Positionen und damit verbundene

Steuereffekte

* Zugrunde liegend: Zusätzlicher Ausschluss der wesentlichen

Kreditverluste im 1. Halbjahr 2025 (CHF 130 Mio., CHF 103 Mio. nach

Steuern)

__________________________

Deutliches Wachstum der Kundenvermögen bei anhaltenden

Netto-Neugeldzuflüssen

Die verwalteten Vermögen (AuM) stiegen auf einen Rekordwert von CHF 547

Mrd., was einem Plus von CHF 26 Mrd. (+5%) seit Jahresbeginn entspricht.

Massgebend für diese Zunahme waren eine positive Marktentwicklung und

Währungseffekte in Verbindung mit anhaltenden Netto-Neugeldzuflüssen. Die

durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen im Jahresvergleich um 7% auf CHF

526 Mrd. Einschliesslich der Custody-Vermögen (AuC) von CHF 102 Mrd. stiegen

die gesamthaft verwalteten Kundenvermögen auf einen neuen Höchststand von

CHF 649 Mrd.

Nach einem verhaltenen Jahresauftakt erreichten die Netto-Neugeldzuflüsse

CHF 5.7 Mrd. (2.2% annualisiert), da die Fortschritte weiterhin durch die

laufende Implementierung des überarbeiteten Risiko- und Compliance-Rahmens

der Gruppe beeinflusst wurden. Alle Regionen verzeichneten Nettozuflüsse,

mit besonders starken Beiträgen von Western Markets, einschliesslich der

Schweiz. Nach einem Unterbruch in den ersten vier Monaten des Jahres 2026

setzte sich das Releveraging durch Kunden gegen Ende des Berichtszeitraums

fort. Auch wenn die Auswirkungen der Implementierung des Risiko- und

Compliance-Rahmens voraussichtlich bis ins Jahr 2027 andauern dürften,

bekräftigt die Gruppe ihr Nettoneugeld-Wachstumsziel von 4-5% bis 2028.

Starker Anstieg des Betriebsertrags bei rekordhohen AuM und erhöhter

Kundenaktivität

Der IFRS-Betriebsertrag erreichte CHF 2'276 Mio., was einem Anstieg von 26%

gegenüber CHF 1'810 Mio. im 1. Halbjahr 2025 entspricht. Die Verbesserung

reflektiert eine Erhöhung des Erfolgs aus dem Kommissions- und

Dienstleistungsgeschäft, des Nettoerfolgs aus Finanzinstrumenten bewertet zu

FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) sowie des Erfolgs aus dem

Zinsgeschäft. Darüber hinaus war der Vergleichszeitraum des Vorjahres durch

zwei wesentliche Positionen beeinträchtigt: der M&A-bezogenen Nettoeffekt

von CHF 99 Mio. aus dem Verkauf von Julius Baer Brazil und die oben

erwähnten erhöhten Netto-Kreditverluste.

Da die M&A-bezogenen Anpassungen des Betriebsertrags in der ersten Hälfte

von 2026 vernachlässigbar waren, belief sich der adjustierte Betriebsertrag

ebenfalls auf CHF 2'276 Mio., was einem Anstieg von 12% gegenüber dem

zugrunde liegenden Ergebnis von CHF 2'040 Mio. im Vorjahreszeitraum

entspricht. Die entsprechende Bruttomarge stieg auf 87 Bp (1. Halbjahr 2025:

83 Bp).

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um

12% auf CHF 1'279 Mio., wobei die wiederkehrenden Erträge um 10% auf CHF 984

Mio. anstiegen. Die hohe Kundenaktivität führte zu einer Zunahme der

Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um 12% auf CHF 448

Mio. Der Kommissionsaufwand ging um 1% auf CHF 153 Mio. zurück.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft erhöhte sich um 80% auf CHF 130 Mio.,

bedingt durch einen Rückgang beim Zinsaufwand um 21%, der den um 13%

gesunkenen Zinsertrag mehr als ausglich. Trotz eines Anstiegs der

durchschnittlichen Kreditvolumen im Vergleich zum Vorjahr sanken die

Zinserträge aus Kundenausleihungen angesichts des anhaltenden

Niedrigzinsumfelds um 16% auf CHF 529 Mio. Demgegenüber stieg der Zinsertrag

aus dem Treasury-Portfolio - bestehend aus Schuldinstrumenten zu FVOCI (zum

Fair Value durch das sonstige Ergebnis bewertet) sowie Zinserträgen aus

Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten - um 2% auf CHF 270

Mio., gestützt durch einen leichten Anstieg der durchschnittlichen Bestände.

Gleichzeitig ging der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden um

22% auf CHF 582 Mio. zurück, in erster Linie bedingt durch tiefere

Einlagenzinsen, obwohl die durchschnittlichen Bestände leicht zunahmen.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL wuchs um 9% auf CHF 876

Mio. Die Erträge aus Devisen- und Edelmetallhandel sowie aus strukturierten

Produkten fielen in den ersten drei Monaten des Jahres 2026

überdurchschnittlich stark aus und profitierten von Phasen erhöhter

Volatilität und starken Kundenzuflüssen. In den Folgemonaten schwächten sie

sich mit der Normalisierung der Marktbedingungen ab. Trotz etwas höherer

Durchschnittsvolumen war der Ertrag aus Treasury Swaps rückläufig, was auf

die gegenüber Vorjahr geringere Zinsdifferenz zwischen den US- und den

Schweizer Zinssätzen zurückzuführen ist.

Der übrige ordentliche Erfolg nach IFRS stieg auf CHF 14 Mio. (1. Halbjahr

2025: CHF -83 Mio.), was den oben erwähnten M&A-bezogenen Effekt im 1.

Halbjahr 2025 widerspiegelt. Im Vergleich zum adjustierten übrigen

ordentlichen Erfolg von CHF 17 Mio. im 1. Halbjahr 2025 zeigte die

Entwicklung einen geringfügigen Rückgang.

Die Nettokreditverluste auf finanziellen Vermögenswerten normalisierten sich

auf CHF 23 Mio., nach CHF 130 Mio. im 1. Halbjahr 2025 (1. Halbjahr 2025,

zugrunde liegend: keine).

Weitere Verbesserung des operativen Hebels, adjustierte Cost/Income Ratio

bei 62.6%

Der IFRS-Geschäftsaufwand erreichte CHF 1'462 Mio., was einem Anstieg von 2%

gegenüber CHF 1'440 Mio. im 1. Halbjahr 2025 entspricht. Der Personalaufwand

stieg um 4% auf CHF 974 Mio., während der Sachaufwand gleichbleibend bei CHF

371 Mio. lag. Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten

waren nahezu unverändert bei CHF 73 Mio. Abschreibungen auf Liegenschaften

und Sachanlagen gingen um 8% auf CHF 44 Mio. zurück.

Der M&A-bezogene Geschäftsaufwand war im 1. Halbjahr 2026 vernachlässigbar

(1. Halbjahr 2025: CHF 14 Mio.). Infolgedessen erreichte der adjustierte

Geschäftsaufwand ebenfalls CHF 1'462 Mio., was einem Anstieg von 2%

entspricht (1. Halbjahr 2025: CHF 1'426 Mio.).

Wie bereits kommuniziert, verfolgt die Gruppe das Ziel, bis 2028

Bruttoeffizienzsteigerungen von CHF 130 Mio. zu realisieren. Im 1. Halbjahr

2026 beliefen sich die im Zusammenhang mit dem Programm angefallenen

Umsetzungskosten auf CHF 7 Mio., während die daraus resultierenden

Nettokosteneinsparungen CHF 11 Mio. betrugen.

Der adjustierte Personalaufwand erhöhte sich um 4% auf CHF 974 Mio., was auf

einen Anstieg des durchschnittlichen Personalbestands um 1% gegenüber dem

Vorjahr sowie höhere leistungs- und erfolgsabhängige Vergütungen

zurückzuführen ist. Per 30. Juni 2026 beschäftigte die Gruppe 7'675

Vollzeitkräfte (FTE), was einem Nettozuwachs von 285 Stellen seit

Jahresbeginn entspricht. Davon stammten mehr als die Hälfte von der

Internalisierung von Funktionen, die zuvor extern erbracht wurden, sowie

einer einmaligen Definitionsänderung, die insbesondere mit der Behandlung

von Langzeitabsenzen zusammenhing. Auf Nettobasis sank die Zahl der

Kundenberaterinnen und Kundenberater (RMs) um 14 auf 1'247 FTE, was die

Einstellung von 50 RMs und das Ausscheiden von 64 RMs reflektiert. Ein

erheblicher Teil dieser Abgänge resultierte aus kontinuierlichen

Performance-Management-Massnahmen. Gleichzeitig stiegen die

durchschnittlichen AuM pro RM seit Jahresbeginn um 6% und erreichte zum Ende

des Berichtszeitraums CHF 438 Mio.

Der adjustierte Sachaufwand war mit CHF 371 Mio. trotz einer Zunahme der

Rückstellungen und Verluste um 3% auf CHF 37 Mio. stabil. Ohne

Rückstellungen und Verluste in beiden Zeiträumen ging der Sachaufwand im

Vergleich zum Vorjahr um 1% auf CHF 333 Mio. zurück. Die Auswirkungen

höherer technologiebezogener Kosten nach dem Start des Projekts zur

Modernisierung der IT-Plattform in der Schweiz wurden durch

Kosteneinsparungen und Internalisierungen kompensiert.

Die adjustierten Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen

verringerten sich um 8% auf CHF 44 Mio., während sich die adjustierten

Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um 5% auf CHF 73

Mio. erhöhten. Letzteres war in erster Linie eine Auswirkung höherer

IT-bezogener Investitionen der vergangenen Jahre.

Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne Rückstellungen und Verluste)

verbesserte sich auf 62.6% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 68.2%).

Rekord-Konzerngewinn

Danke des starken AuM-Wachstums, einer höheren Kundenaktivität sowie eines

verbesserten operativen Hebels konnte die Profitabilität im 1. Halbjahr 2026

signifikant gesteigert werden. Der Gewinn vor Steuern nach IFRS stieg um

120% auf CHF 814 Mio., während die Ertragssteuern um 88% auf CHF 141 Mio.

anstiegen. Infolgedessen erhöhten sich sowohl der IFRS-Konzerngewinn der

Gruppe als auch der Gewinn pro Aktie (EPS) um 128% und erreichten einen

Halbjahresrekord von CHF 673 Mio. bzw. CHF 3.27, verglichen mit CHF 295 Mio.

bzw. CHF 1.44 in der Vorjahresperiode.

Der adjustierte Gewinn vor Steuern stieg auf CHF 814 Mio., ein Anstieg von

33% gegenüber dem zugrunde liegenden Ergebnis des Vorjahres. Die

entsprechende Vorsteuermarge verbesserte sich um 6 Bp auf 31 Bp.

Teilweise als Folge der weiteren Umsetzung der OECD-Mindestbesteuerung in

verschiedenen Jurisdiktionen erhöhte sich die adjustierte Steuerquote auf

17.3% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 16.7%).

Der adjustierte Konzerngewinn der Gruppe wuchs auf CHF 673 Mio. und der

adjustierte EPS stieg auf CHF 3.27, was einem Plus von 32% gegenüber den

zugrunde liegenden Werten von CHF 511 Mio. bzw. CHF 2.49 im 1. Halbjahr 2025

entspricht.

Neben einer deutlichen Zunahme des CET1-Kapitals verbesserte sich die

adjustierte RoCET1 auf 32% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 28%).

Solide und liquide Bilanz

Im Vergleich zum Jahresende 2025 weitete sich die Bilanzsumme um 8% auf CHF

116.6 Mrd. aus, was in erster Linie auf einen Anstieg der Verpflichtungen

gegenüber Kunden (Kundeneinlagen) um 8% auf CHF 72.1 Mrd. zurückzuführen

war.

Die Kredite erhöhten sich um 5% auf CHF 44.4 Mrd., davon CHF 36.2 Mrd.

Lombardkredite (+7%) und CHF 8.1 Mrd. Hypothekarkredite (-2%). Daraus

resultierte ein Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen von 61%, ein

Rückgang im Vergleich zu 63% Ende 2025.

Das gesamte Treasury-Portfolio wuchs um 15% auf CHF 17.6 Mrd., unterstützt

durch einen Anstieg der zum FVOCI bewerteten finanziellen Vermögenswerte um

13% auf CHF 9.9 Mrd. sowie der finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten

Anschaffungskosten um 17% auf CHF 7.7 Mrd.

Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital stieg

um 2% auf CHF 7.4 Mrd.

Die Bilanz bleibt sehr liquid bei einer Liquiditätsdeckungsquote von 344%

(Ende 2025: 261%).

Solide Kapitalausstattung

In der ersten Hälfte von 2026 verstärkte Julius Bär die bereits solide

Kapitalausstattung beträchtlich.

Im Vergleich zum Jahresende 2025 nahm das CET1-Kapital um CHF 0.4 Mrd. bzw.

9% auf CHF 4.3 Mrd. zu. Trotz der Rückzahlung von

Additional-Tier-1-Kapitalinstrumenten (AT1) in Höhe von USD 350 Mio. im März

2026 erhöhten sich das Tier-1-Kapital und das Gesamtkapital um CHF 0.1 Mrd.

auf CHF 5.6 Mrd. bzw. CHF 5.7 Mrd.

Am 30. Juni 2026 beliefen sich die risikogewichteten Aktiven (RWA) auf CHF

23.3 Mrd., ein Anstieg von CHF 0.6 Mrd. oder 3% verglichen mit dem Stand

Ende 2025. Dies war zurückzuführen auf höhere Kreditrisikopositionen, die

sich um CHF 0.3 Mrd. auf CHF 11.2 Mrd. erhöhten, sowie eine vergleichbare

Zunahme der Marktrisikopositionen auf CHF 2.1 Mrd. Die operationellen

Risikopositionen und nicht gegenparteibezogenen Risikopositionen blieben

unverändert bei CHF 9.3 Mrd. bzw. CHF 0.6 Mrd.

Diese Entwicklungen führten zu einer CET1-Kapitalquote von 18.5% (Ende 2025:

17.4%) und einer Gesamtkapitalquote von 24.4% (Ende 2025: 24.7%).

Gleichzeitig wuchs das Gesamtengagement um 7% auf CHF 120 Mrd., was in einer

Tier 1 Leverage Ratio von 4.7% resultierte (Ende 2025: 4.9%).

Die Kapitalausstattung der Gruppe bleibt somit solide: Die CET1-Quote sowie

die Gesamtkapitalquote liegen deutlich über den internen Untergrenzen der

Gruppe von 11% bzw. 15% und deutlich über den Ende Juni 2026 geltenden

regulatorischen Mindestanforderungen von 8.4% bzw. 12.6%. Die Tier 1

Leverage Ratio befindet sich weiterhin komfortabel über dem regulatorischen

Schwellenwert von 3.0%.

*Die M&A-bezogenen Anpassungen waren im 1. Halbjahr 2026 vernachlässigbar..

__________________________

Die Ergebniskonferenz für Analysten und Investoren wird um 8.30 Uhr (MESZ)

via Webcast übertragen. Sämtliche Unterlagen (Präsentation,

Halbjahresbericht 2026, Zeitreihen-Tabellen sowie die vorliegende

Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur Verfügung.

__________________________

Kontakte

Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888

Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256

Wichtige Termine

23. November 2026: Veröffentlichung des Interim Management Statement für die

ersten zehn Monate 2026

1. Februar 2027: Veröffentlichung und Präsentation des Jahresergebnisses

2026

15. März 2027: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2026, einschliesslich

des Vergütungsberichts 2026

15. März 2027: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2026

15. April 2027: Generalversammlung, Zürich

Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine

erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die

persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser

gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu

schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Juni 2026 beliefen

sich die verwalteten Vermögen auf CHF 547 Milliarden. Die Bank Julius Bär &

Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890

zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär

Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER)

kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und

liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit

Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in

Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon,

London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago

de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte

Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen

Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie

unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen

Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter

www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst

zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder

aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen

Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten,

Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt,

widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die

keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese

Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte»,

«erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht»,

«plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche

Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht,

welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im

jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten,

Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche

Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten

und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft

bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen

zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu

solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des

Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische

Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der

Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft,

auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren.

Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder

Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser

Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf

derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und

ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und

Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch

nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser

Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder

Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von

Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese

zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch

anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.


Ende der Adhoc-Mitteilung


Sprache: Deutsch

Unternehmen: Julius Baer Group Ltd.

Bahnhofstrasse 36

8010 Zurich

Schweiz

Telefon: +41 58 888 11 11

E-Mail: info@juliusbaer.com

Internet: www.juliusbaer.com

ISIN: CH0102484968

Börsen: SIX Swiss Exchange

EQS News ID: 2368928

Ende der Mitteilung EQS News-Service


2368928 21.07.2026 CET/CEST

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