- Die UBS sieht europäische Gotcha-Aktien als Rendite-Turbo.
- 2026 wird erstmals seit drei Jahren Gewinnwachstum erwartet.
- 29 Firmen sind in der Gotcha-Liste, 17 mit Kaufempfehlung.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
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Europa könnte 2026 zum Hotspot für Anleger werden – zumindest wenn es nach der UBS geht. Die Schweizer Großbank spricht sogar vom Beginn einer "neuen Ära" für europäische Aktien und sieht eine kleine Gruppe besonders gut positionierter Unternehmen ganz vorne: die sogenannten GOTCHA-Aktien – "Global Opportunities for Thematic Champions".
Laut UBS dürfte 2026 erstmals seit drei Jahren wieder ein echtes Gewinnwachstum bei den größten börsennotierten Konzernen Europas einsetzen. Entsprechend setzt die Bank ein ambitioniertes Kursziel für den Stoxx 600: 600 Punkte bis zum Jahresende und 650 Punkte bis Ende 2026.
Die Begründung: Europa profitiere laut UBS von einem Mix aus fiskalischer Unterstützung, Strukturwandel, wachsenden Binneninvestitionen und neuen industriellen Impulsen. Wer davon profitieren möchte, sollte gezielt jene Firmen auswählen, die in diesem Umfeld zu globalen Champions aufsteigen könnten – eben die GOTCHA-Titel.
Im Zentrum der erwarteten Wachstumswelle stehen drei Sektoren: Banken, Versorger und ausgewählte Industriekonzerne. Sie alle profitieren von steigenden Gewinnerwartungen, soliden Kapitalquoten und strukturellen Trends wie Digitalisierung und Energiewende.
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15
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| Fallender Kurs |
Put
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15
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Insgesamt hat die UBS 29 Unternehmen in die GOTCHA-Liste aufgenommen, davon 17 mit Kaufempfehlung. Zu ihnen gehören unter anderem ASML, BBVA, Santander, Crédit Agricole, CRH, Danske Bank, Ferrovial, Infineon (Infineon Aktie), Intesa Sanpaolo (Intesa Sanpaolo Aktie), NatWest, Ørsted, Prysmian, RELX, Schneider Electric, Solaria und Vinci.
Besonders im Fokus stehen drei Aktien:
ASML: Der Halbleiterausrüster gilt für UBS als einer der klaren Profiteure des KI-Booms. Die Nachfrage nach High-End-Chipfertigung treibe das Geschäft, wenngleich 2026 ein schwächeres China-Geschäft drohe.
Santander: Europas Banken erleben ein Comeback. Laut UBS dürfte das Gewinnwachstum der Branche ab 2026 kräftig anziehen – um bis zu 20 Prozent bei den Top-Playern. Santander zählt zu den Favoriten der Analysten.
Solaria: Der spanische Spezialist für Solartechnik und Speicherlösungen hat seinen Gewinn zuletzt fast verdoppelt. Mit über zwei Billionen Euro an Investitionen in Stromnetze und erneuerbare Energien sieht die UBS im gesamten Sektor erhebliches Potenzial – Solaria inklusive, wenngleich die Umsetzung von Projekten ein Risiko bleibt.
Autor: sbh-Redaktion/FH
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