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Original-Research: GESCO SE (von GSC Research GmbH): Kaufen

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Zeitungsständer (Symbolbild).
Quelle: - © Global_Pics / iStock Unreleased / Getty Images:

Original-Research: GESCO SE - von GSC Research GmbH 27.04.2026 / 15:43 CET/CEST Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.


Einstufung von GSC Research GmbH zu GESCO SE

Unternehmen: GESCO SE
ISIN: DE000A1K0201
 
Anlass der Studie: Endgültige Geschäftszahlen 2025
Empfehlung: Kaufen
seit: 27.04.2026
Kursziel: 26,50 Euro
Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten
Letzte Ratingänderung: 04.01.2021, vormals Halten
Analyst: Jens Nielsen
Profitabilität trotz niedrigerem Umsatz und Einmalbelastungen verbessert Das Zahlenwerk der GESCO SE für das Geschäftsjahr 2025 war neben dem schwachen gesamtwirtschaftlichen Umfeld stark durch die Ende 2024 erfolgte Portfoliobereinigung sowie diverse Sondereffekte beeinflusst. Auf der um die Veränderungen im Konsolidierungskreis und Einmaleffekte bereinigten Basis des Berichts- und Vorjahres ergibt sich bei einer minimalen organischen Umsatzreduktion um 1,1 Prozent von 480,1 auf 474,9 Mio. Euro eine kräftige Steigerung des operativen Nettoergebnisses um 54 Prozent von 8,2 auf 12,6 Mio. Euro. Umsatzseitig hat sich die Industriegruppe damit 2025 im Vergleich zu den für sie wichtigsten Branchen Maschinen- und Anlagenbau (realer Auftragseingang +/-0 Prozent, reale Produktion -5 Prozent), Elektro (Umsatz +/-0 Prozent) und Automotive (Umsatz -2 Prozent) recht gut geschlagen. Auf der Ergebnisseite veranschaulichen die bereinigten Werte vor allem die erheblichen Verbesserungen, die durch die Portfoliobereinigung erzielt werden konnten, aber auch schon erste positive Effekte aus den im Rahmen des GESCO Business Systems (GBS) in den Gruppengesellschaften implementierten Optimierungsmaßnahmen. Dass die aus den Ende 2024 verkauften Doerrenberg-Geschäftsbereichen Gießerei und Stahlwerk resultierende Bergische Edelstahlwerke GmbH (BEW) im Februar 2026 Insolvenz anmelden musste, was bei GESCO zu einer Nettoergebnisbelastung von knapp 3,6 Mio. Euro führte, war ein unerwarteter und schmerzhafter nachträglicher Schlag. Wie der Vorstand im Rahmen der Bilanzpresse- und Analystenkonferenz berichtete, erwirtschaftete die BEW im letzten Jahr einen deutlich höheren Verlust als ursprünglich von GESCO erwartet. Auch dies unterstreicht letztlich aber, wie richtig und wichtig die Trennung von diesen Aktivitäten war. Und mit diesem „Ende mit Schrecken“ ist hier nun auch endgültig der Schlussstrich gezogen. Insbesondere infolge des Nahost-Konflikts dürften die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf absehbare Zeit weiterhin schwierig und durch erhebliche Unwägbarkeiten geprägt bleiben. Nach der endgültigen Bereinigung der Altlasten und mit der fortschreitenden Implementierung und Ausweitung der zahlreichen GBS-Module sollte die GESCO-Gruppe aber allen Widrigkeiten zum Trotz kontinuierlich profitabel wachsen und im Fall einer konjunkturellen Belebung hiervon auch überproportional profitieren können. Hinzu kommen im Rahmen des angestrebten anorganischen Wachstums noch Chancen auf Zukäufe potenzialstarker Basisbeteiligungen und/oder Add-ons. Dabei steht insbesondere auch mit Blick auf mögliche Akquisitionen aktuell eine Erhöhung der finanziellen Schlagkraft durch ein intensiviertes Asset-, Working-Capital- und Cash-Management im Fokus. Darüber hinaus bleibt der Konzern mit einer Eigenkapitalquote von 60,9 Prozent zum Geschäftsjahresende 2025 bilanziell auch weiterhin solide aufgestellt. Auf Basis des derzeitigen Börsenkurses von 14,45 Euro beläuft sich die Marktkapitalisierung der GESCO SE auf 156,6 Mio. Euro. Das sind lediglich 58,6 Prozent des zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Eigenkapitals (ohne Anteile Dritter) von 267,5 Mio. Euro, das 24,68 Euro je Aktie bzw. 25,79 Euro je Aktie im Umlauf entspricht. Auch vor diesem Hintergrund erachten wir den Anteilsschein der GESCO SE mit ihrem diversifizierten Portfolio mit markt- und technologieführenden Unternehmen des industriellen Mittelstands unverändert als deutlich unterbewertet. Insgesamt stufen wir die Aktie der Wuppertaler Industriegruppe daher bei einem leicht auf 26,50 Euro angehobenen Kursziel weiterhin als klaren „Kauf“ vor allem auch für mittel- bis längerfristig orientierte Anleger ein. Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: 2026-04-27_GESCO Die Analyse oder weiterführende Informationen zu dieser können Sie hier downloaden: https://gsc-research.de Kontakt für Rückfragen: GSC Research GmbH Tiergartenstr. 17 D-40237 Düsseldorf Postanschrift: Postfach 48 01 10 D-48078 Münster Tel.: +49 2501 44091-21 Fax: +49 2501 44091-22 E-Mail: info@gsc-research.de Internet: www.gsc-research.de

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