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AKTIEN IM FOKUS: FMC profitieren leicht von Davitas starken Zahlen und Zielen

FRANKFURT/NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien von Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) haben am Dienstag vom Ausblick der US-Konkurrentin Davita (DaVita Aktie) profitiert. Der Dialysekonzern aus Denver (Colorado) hatte am Vorabend nach Börsenschluss überraschend starke Zahlen zum vierten Quartal 2025 vorgelegt und obendrein Prognosen für das neue Jahr abgegeben. Analysten zogen nun auch Rückschlüsse aus den Aussagen für FMC. Der deutsche Dialysespezialist will am 23. Februar seine Zahlen und Ziele für 2026 vorstellen.

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DaVita Inc 121,30 € DaVita Inc Chart +0,79%
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Fresenius Medical Care AG 40,42 € Fresenius Medical Care AG Chart +0,37%
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Während die Davita-Aktien im vorbörslichen US-Handel um rund 12 Prozent auf etwas über 124,50 US-Dollar hochsprangen und damit ihre Ende Januar gestartete Erholung kräftig ausbauen dürften, gewannen die Papiere von FMC am frühen Nachmittag 1,0 Prozent auf 38,50 Euro. Sie etablierten sich so noch etwas komfortabler über der gleitenden 21-Tage-Linie, die die Papiere am Vortag knapp überwunden hatten. Diese charttechnisch viel beachtete Linie signalisiert den kurzfristigen Trend und liegt aktuell bei knapp unter 38 Euro.

Alles in allem aber ist die Tendenz von FMC seit dem Mehrjahreshoch im Mai 2025 bei etwas über 54 Euro nach wie vor abwärts gerichtet. Am 20. Januar fielen die Aktien unter 36 Euro auf ein Tief seit Anfang November 2024. Seit Jahresbeginn haben sie 5,5 Prozent verloren.

Für Davita sieht es kaum besser aus. Nach dem Rekordhoch Anfang Februar vergangenen Jahres bei knapp unter 180 Dollar (Dollarkurs) erreichten die Anteilsscheine bei 101 Dollar Mitte Januar ein Mehrjahrestief. Der Verlust seit Beginn des Jahres liegt derzeit bei rund 2 Prozent.

Sowohl Analyst Andrew Mok von der Barclays Bank (Barclays Bank Aktie) als auch David Adlington von JPMorgan sehen in Davitas Ausblick eine nur bedingte Vergleichbarkeit mit Blick auf FMC. So erwarte Davita für 2026 auf dem Vorjahresniveau "stagnierende Behandlungen" und gehe konservativ von keiner Verbesserung der Nicht-Grippe-Mortalität aus, schrieb Mok. Beide Experten wiesen noch darauf hin, dass Davita 2026 mit leicht steigenden Kosten rechnet.

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Die überraschend starke Prognose für das Ergebnis je Aktie 2026, die in der Mitte des Zielkorridors einen Zuwachs um ein Drittel im Vergleich zu 2025 bedeutet, sei allerdings "vor allem auf Sondereffekte zurückzuführen", erklärte Adlington. Und diese hätten keinen Einfluss auf FMC. Vielmehr spiegelten die avisierten Ziele von Davita im Wesentlichen die Entscheidung des Managements über den Ausstieg aus der verlustbringenden Beteiligung Mozarc wider sowie fortgesetzte Aktienrückkäufe. Mok verwies obendrein auf eine sinkende Verschuldung durch Refinanzierungen.

Der Experte betonte zudem, dass die Stimmung der Davita-Anleger vor den Quartalszahlen übermäßig negativ gewesen sei und dies vor allem den "missverständlichen Übertragungen" von Grippe- und Mortalitätszahlen von FMC auf Davita geschuldet gewesen sei. Nach einem nun jedoch starken Ausblick von Davita habe er seine Schätzungen für die Jahre 2026 und 2027 angehoben und damit auch sein Kursziel von 143 auf 158 Dollar hochgesetzt. Seine Einstufung "Equal Weight" für die Davita-Aktie behielt er jedoch bei./ck/bek/mis

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