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DocMorris wächst zum Jahresauftakt und verringert Verlust - Ausblick bestätigt

STECKBORN (dpa-AFX) - Die Online-Apotheke DocMorris hat im ersten Quartal 2026 mehr umgesetzt und ihren operativen Verlust deutlich verringert. Der Redcare-Konkurrent sieht sich daher "gut im Plan", beim Betriebsergebnis die Gewinnschwelle im Laufe des Jahres 2026 zu erreichen, wie Finanzvorstand Daniel Wuest am Donnerstag laut Mitteilung erklärte. Im vorbörslichen Handel legte die Aktie deutlich zu.

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Eine Apothekerin (Symbolfoto).
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DocMorris AG 7,11 CHF DocMorris AG Chart -1,11%
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Von Januar bis März steigerte die Gruppe ihren Außenumsatz auf 318,1 Millionen Franken (rund 345,2 Mio Euro), das waren 7,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Wechselkursbereinigt lag der Anstieg in lokalen bei 10,7 Prozent. Analysten hatten allerdings mehr erwartet. Im wichtigen Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten schnitt DocMorris hingegen besser ab als gedacht. Beim Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) konnte die Gruppe im ersten Jahresviertel den Verlust auf -6,3 Millionen Franken von -16,1 Millionen ein Jahr zuvor verringern.

Dabei profitierte DocMorris vor allem von einem starken Geschäft im Hauptmarkt Deutschland, dort stiegen die Verkäufe um 7,7 Prozent auf 301,7 Millionen Franken. Das als wichtigster Wachstumstreiber geltende Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten in Deutschland zog dabei um mehr als ein Viertel an. Im Europa-Geschäft stagnierte hingegen der Erlös. Derweil gewannen digitale Dienstleistungen an Bedeutung, machen aber noch einen kleinen Umsatzanteil aus.

Ihren Ausblick für das laufende Jahr bestätigte die Versandapotheke: So stellt das Management beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) weiterhin einen Wert im Bereich von minus 10 bis minus 25 Millionen Franken in Aussicht. Der Umsatz soll im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich anwachsen.

Mittelfristig geht das Management beim Erlös weiterhin von einer jährlichen Wachstumsrate von rund 15 Prozent aus. Zudem wird eine Ebitda-Marge von rund 8 Prozent angestrebt. Der freie Barmittelfluss (Free Cashflow) soll dann im kommenden Jahr 2027 positiv werden./jl/cg/AWP/tav/stk

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