Verdi hatte zum Ausstand in reinen Brief-Standorten sowie in Standorten der sogenannten Verbundzustellung aufgerufen - bei der Verbundzustellung trägt ein Postbote nicht nur Briefe, sondern auch Pakete aus. Nach Angaben der Post vom späten Vormittag legten rund 4.500 Beschäftigte ihre Arbeit nieder. Je nach Region sei die Beteiligung unterschiedlich hoch ausgefallen. Manche Standorte in Deutschland wurden auch gar nicht bestreikt.
Gewerkschaft pocht auf kräftige Lohnsteigerung
Verdi fordert sieben Prozent höhere Entgelte in einem zwölf Monate laufenden Tarifvertrag, der für rund 170.000 Briefträger, Paketboten und andere Logistik-Mitarbeiter gelten würde. Die Post, die zur DHL Group
Außerdem macht sich Verdi für drei Extra-Urlaubstage stark, um der gestiegenen Arbeitsbelastung Rechnung zu tragen. Wer Verdi-Mitglied ist, soll sogar vier bekommen. Die Post wiederum bietet nur einen Extra-Urlaubstag für die Beschäftigten an, die weniger als 30 Urlaubstage im Jahr haben - also circa zwei Drittel der Belegschaft.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Verhandlungen gehen am Montag weiter
Die drei bisherigen Verhandlungsrunden brachten kein Ergebnis, für Montag ist die vierte Runde geplant. Schon in den vergangenen Wochen hatte Verdi immer mal wieder zu Warnstreiks in den unterschiedlichen Bereichen aufgerufen, ob im Paket- oder Briefbereich. Das führte mancherorts zu deutlichen Verspätungen bei der Zustellung von Sendungen./hgo/wdw/DP/nas
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