LEIPZIG (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten des DHL
Vor dem Warnstreik werden Notdienste verhandelt, um den Transport mit lebenswichtigen Blutkonserven und Medikamenten sicherzustellen, heißt es in einer Mitteilung. Der DHL-Hub in Leipzig ist nach Konzernangaben das wichtigste Drehkreuz im weltweiten Netzwerk für Luftfracht.
DHL: Verdi-Forderungen sind "völlig unrealistisch"
Auch die zweite Verhandlungsrunde am vergangenen Dienstag ist nach Auskunft der Gewerkschaft ergebnislos verlaufen. Verdi fordert zwölf Prozent mehr Lohn und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten für die Beschäftigten der DHL Hub Leipzig GmbH. Der Logistikkonzern bezeichnete die Forderungen als "völlig unrealistisch". "Unser Spielraum für Lohnerhöhungen ist aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation in Deutschland und des unbeständigen globalen Umfelds sehr gering", sagte DHL-Konzernsprecher Dirk Heinrichs der Deutschen Presse-Agentur in Leipzig. Die dritte Verhandlungsrunde findet am Mittwoch und Donnerstag in der kommenden Woche statt.mse/DP/mis
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