Die UniCredit ist eine führende paneuropäische Bank mit Sitz in Italien und ist auch unter dem Namen
Quelle: - ©Alpha Photo:
Google
ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 590

Unicredit sorgt für Aufsehen: Ein Schritt, der Fragen aufwirft

MAILAND - Die italienische Großbank Unicredit baut parallel zum Ringen um die Commerzbank (Commerzbank Aktie) ihre Beteiligung an der griechischen Alpha Bank aus. Nach der notwendigen Genehmigung der Europäischen Zentralbank habe sie sich über weitere Finanzinstrumente einen Anteil von insgesamt 29,5 Prozent gesichert, teilte das Mailänder Geldhaus am Donnerstag mit.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Alpha Bank SA 3,70 € Alpha Bank SA Chart -0,32%
Zugehörige Wertpapiere:
Commerzbank AG -   Commerzbank AG Chart 0,00%
Zugehörige Wertpapiere:
UniCredit SpA 71,25 € UniCredit SpA Chart -0,54%
Zugehörige Wertpapiere:

Details zur Beteiligung an der Alpha Bank

Davon halte sie 9,8 Prozent in Aktien; den Rest über Finanzinstrumente. Die EZB habe einer Beteiligung von bis zu 29,9 Prozent zugestimmt.

Vergleich mit der Commerzbank-Beteiligung

Damit liegen die tatsächlichen und mittelbaren Beteiligungen der Unicredit an Commerzbank und Alpha Bank etwa gleichauf. Die Italiener hielten zuletzt gut 26 Prozent der Commerzbank-Anteile. Zusammen mit Finanzinstrumenten kommen sie auf 29,35 Prozent.

Rechtliche Folgen und Widerstand

Ab einem Anteil von 30 Prozent müsste Unicredit-Chef Andrea Orcel nach deutschem Recht ein Übernahmeangebot für die restlichen Commerzbank-Anteile vorlegen. Die Führung des Frankfurter Geldhauses, der Betriebsrat und die Bundesregierung als zweitgrößter Aktionär stemmen sich gegen die Übernahmepläne.

Wichtige Fakten im Überblick

  • Unicredit erweitert Beteiligung an Alpha Bank .
  • Gesicherter Anteil an Alpha Bank: 29,5 Prozent (9,8 Prozent in Aktien, Rest über Finanzinstrumente).
  • EZB hat einer Beteiligung von bis zu 29,9 Prozent zugestimmt.
  • Unicredit hält zuletzt gut 26 Prozent der Commerzbank -Anteile; inklusive Finanzinstrumente: 29,35 Prozent.
  • Bei Überschreiten der 30-Prozent-Marke wären rechtliche Übernahmepflichten nach deutschem Recht relevant.

Fazit für Anleger

Die Nachricht erhöht die Aufmerksamkeit auf die Positionen von Unicredit und die mögliche Entwicklung bei der Commerzbank. Vorsichtige Anleger sollten zunächst abwarten, wie sich die Lage entwickelt, und kurzfristige Kursausschläge nicht überbewerten. Eine konservative Vorgehensweise wäre, bestehende Engagements zu prüfen, das Risiko zu streuen und bei Bedarf Stop‑Loss‑Regeln zu nutzen. Wer direkt von möglichen Übernahmebewegungen profitieren will, sollte die Schwelle von 30 Prozent sowie weitere behördliche Entscheidungen und Reaktionen wichtiger Aktionäre genau verfolgen.

Dieser Artikel enthält Material von dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. (siehe Nutzungsbedingungen)

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend