Davon halte sie 9,8 Prozent in Aktien; den Rest über Finanzinstrumente. Die EZB habe einer Beteiligung von bis zu 29,9 Prozent zugestimmt.
Damit liegen die tatsächlichen und mittelbaren Beteiligungen der Unicredit an Commerzbank und Alpha Bank etwa gleichauf. Die Italiener hielten zuletzt gut 26 Prozent der Commerzbank-Anteile. Zusammen mit Finanzinstrumenten kommen sie auf 29,35 Prozent.
Ab einem Anteil von 30 Prozent müsste Unicredit-Chef Andrea Orcel nach deutschem Recht ein Übernahmeangebot für die restlichen Commerzbank-Anteile vorlegen. Die Führung des Frankfurter Geldhauses, der Betriebsrat und die Bundesregierung als zweitgrößter Aktionär stemmen sich gegen die Übernahmepläne.
Die Nachricht erhöht die Aufmerksamkeit auf die Positionen von Unicredit und die mögliche Entwicklung bei der Commerzbank. Vorsichtige Anleger sollten zunächst abwarten, wie sich die Lage entwickelt, und kurzfristige Kursausschläge nicht überbewerten. Eine konservative Vorgehensweise wäre, bestehende Engagements zu prüfen, das Risiko zu streuen und bei Bedarf Stop‑Loss‑Regeln zu nutzen. Wer direkt von möglichen Übernahmebewegungen profitieren will, sollte die Schwelle von 30 Prozent sowie weitere behördliche Entscheidungen und Reaktionen wichtiger Aktionäre genau verfolgen.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.