Die Commerzbank intensiviert ihre Bemühungen, die Eigenständigkeit zu bewahren und präsentiert eine aggressive Wachstumsstrategie bis 2028. Das Finanzinstitut plant, den Konzerngewinn auf 4,2 Milliarden Euro zu steigern und die Eigenkapitalrendite auf 15 Prozent zu erhöhen. Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, setzt die Bank auf weitreichende Kostensenkungen, darunter den Abbau von 3.900 Vollzeitstellen, wovon 3.300 auf Deutschland entfallen. Die Aktionäre sollen von dieser Entwicklung durch höhere Dividenden profitieren - für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Erhöhung auf 65 Cent je Aktie vorgesehen, ab 2025 plant die Bank sogar eine Ausschüttungsquote von über 100 Prozent des Überschusses.
Die strategische Neuausrichtung erfolgt vor dem Hintergrund des wachsenden Drucks durch die italienische Unicredit, die mittlerweile etwa 28 Prozent der Commerzbank-Anteile kontrolliert. Die Bank unterstreicht ihre Position als eigenständiges Institut und setzt auf Effizienzsteigerungen durch gezielte Partnerschaften, wie beispielsweise die neue Kooperation mit dem Kreditkartenanbieter Visa. Die Kostenquote soll bis 2028 auf rund 50 Prozent der Erträge gesenkt werden, was die Profitabilität deutlich steigern würde. Der Finanzmarkt reagierte auf die Strategieankündigung zunächst positiv, was sich in Kursgewinnen der Commerzbank-Aktie widerspiegelte.
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