Die Commerzbank intensiviert ihren Transformationskurs mit einem weitreichenden Restrukturierungsplan, der den Abbau von 3.900 Vollzeitstellen bis Ende 2027 vorsieht. Der Großteil dieser Stellenkürzungen, genauer 3.300 Positionen, wird den deutschen Markt betreffen, wobei insbesondere die Frankfurter Zentrale und deren Stabsfunktionen im Fokus stehen. Trotz dieser einschneidenden Maßnahme soll die globale Mitarbeiterzahl durch Neueinstellungen in strategischen Wachstumsbereichen, wie der polnischen mBank und asiatischen Standorten, bei etwa 36.700 Vollzeitkräften konstant bleiben. Für die Umsetzung des Personalabbaus plant das Kreditinstitut Restrukturierungskosten von rund 700 Millionen Euro im laufenden Jahr ein, was sich kurzfristig auf den Gewinn auswirken wird.
Die Führungsetage der Commerzbank hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Der Nettogewinn soll bis 2028 auf 4,2 Milliarden Euro gesteigert werden, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 2,7 Milliarden Euro des Vorjahres darstellt. Die Kosteneinsparungen durch den Stellenabbau spielen dabei eine zentrale Rolle - die Kostenquote soll von aktuell 59 Prozent auf etwa 50 Prozent der Erträge im Jahr 2028 sinken. Zusätzlich plant die Bank eine attraktive Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von über 100 Prozent des Überschusses für das Jahr 2025, vorbehaltlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Anzeige
Commerzbank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Commerzbank-Analyse vom 13. Februar liefert die Antwort:
Diese neusten Commerzbank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Commerzbank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Commerzbank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.