- Daten deuten auf absichtlichen Flugzeugabsturz hin.
- Keine endgültige Ursache des Absturzes bekannt.
- Flugzeug mit 132 Personen stürzte am 21. März 2022 ab.
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Das Dokument nennt keine endgültige Absturzursache. Die Unterlagen wurden auf Grundlage des US-Informationsfreiheitsgesetzes veröffentlicht. Die eigentliche Untersuchung führt die chinesische Luftfahrtbehörde CAAC, die bisher keinen Abschlussbericht vorgelegt hat.
Erste Hinweise schon kurz nach Absturz
Der US-Sender CNN wertete die Daten dahingehend aus, dass jemand im Cockpit die Treibstoffzufuhr absichtlich abgeschaltet haben könnte. "Diese Daten zeigen eindeutig, dass die Treibstoffschalter unmittelbar vor dem Absturz manuell auf Aus gestellt wurden", sagte der CNN-Luftfahrtanalyst David Soucie.
Der Luftfahrtexperte Tony Stanton von der australischen Beratung Strategic Air mahnte bei CNN zur Vorsicht. "Das veröffentlichte Material beweist für sich genommen weder Motiv noch Absicht oder wer die Schalter bewegt hat", sagte Stanton. Die Abfolge sei aber nur schwer mit einem gewöhnlichen mechanischen Ausfall beider Triebwerke zu erklären und passe eher zu einer durch Menschen ausgelösten Unterbrechung der Treibstoffzufuhr.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
|
10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
|
10
|
20
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Bereits im Mai 2022 hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit den Ermittlungen vertrauten Menschen berichtet, dass Daten auf eine absichtlich ausgelöste Absturzsequenz hindeuteten.
Erinnerungen an Germanwings-Absturz
Die Maschine mit der Flugnummer MU5735 war am 21. März 2022 auf dem Weg von Kunming nach Guangzhou, als sie bei Wuzhou in Südchina den Kontakt zur Flugsicherung verlor und in bergigem Gelände abstürzte. An Bord waren 123 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder. Niemand überlebte. Die CAAC hatte Spekulationen über einen absichtlich herbeigeführten Absturz früher zurückgewiesen.
Der Fall weckt Erinnerungen an den Germanwings-Absturz von 2015. Damals hatte ein Copilot das Flugzeug absichtlich in den französischen Alpen gegen einen Berg gesteuert. Im Fall von China Eastern gibt es jedoch weiter keinen offiziellen Abschlussbericht, der eine solche Schlussfolgerung bestätigt./jpt/DP/zb
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