Arianne Phosphate Inc

Aktie
WKN:  A1W18D ISIN:  CA04035D1024 US-Symbol:  DRRSF Branche:  Metalle u. Bergbau Land:  Kanada
0,35 $
+0,0149 $
+4,45%
0,30165 € 22.05.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
61,63 Mio. €
Streubesitz
86,53%
KGV
-
Index-Zuordnung
-
Arianne Phosphate Aktie Chart

Arianne Phosphate Unternehmensbeschreibung

Arianne Phosphate Inc. ist ein kanadisches Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit klarem Fokus auf einem großskaligen Phosphatprojekt in der Provinz Québec. Der Börsenwert spiegelt primär den Erwartungswert des Kernprojekts Lac à Paul wider, da das Unternehmen noch keine kommerzielle Produktion erreicht hat. Für erfahrene Investoren steht damit die Bewertung eines Rohstoffprojekts im Vordergrund, dessen Cashflow-Potenzial, Kapitalkosten, politische Rahmenbedingungen und Abnahmestrukturen entscheidend sind. Arianne positioniert sich als künftiger Produzent von hochreinem Phosphatkonzentrat für die Düngemittelindustrie und zunehmend für batteriebezogene Anwendungen, insbesondere LFP-Kathoden (Lithium-Eisen-Phosphat). Das Unternehmensprofil ist somit klar fokussiert, aber konzentriert sich weitgehend auf ein einzelnes Entwicklungsasset in einer rohstoffaffinen, politisch stabilen Jurisdiktion.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Arianne Phosphate basiert auf der Entwicklung, Erschließung und zukünftigen Produktion eines Hartgestein-Phosphatprojekts. Das Unternehmen verfolgt einen Asset-zentrierten Ansatz: Wertschöpfung erfolgt vor allem durch Ressourcenexploration, Machbarkeitsstudien, Genehmigungsprozesse, Infrastrukturverhandlungen und schließlich durch den Übergang in den operativen Bergbau. Einnahmen sollen perspektivisch aus dem Verkauf von Phosphatkonzentrat an internationale Düngemittelhersteller, chemische Verarbeiter und potenziell an Produzenten von LFP-Batteriematerialien resultieren. Arianne agiert derzeit als Developer ohne eigene nachgelagerte Düngemittelproduktion. Das Modell setzt auf langfristige Abnahmeverträge, strategische Partnerschaften und mögliche Joint Ventures, um Kapitalintensität und Markteintrittsrisiko zu teilen. Investoren tragen in dieser Phase primär Explorations-, Entwicklungs- und Genehmigungsrisiken, während operative Minenrisiken noch zukünftiger Natur sind.

Mission und strategische Zielsetzung

Die übergeordnete Mission von Arianne Phosphate besteht darin, ein zuverlässiger Lieferant von hochqualitativem, umweltverträglich produziertem Phosphat für die globale Agrar- und Batteriewirtschaft zu werden. Das Management betont die Bedeutung von Nährstoffsicherheit, Ressourceneffizienz und Versorgungssicherheit in einem oligopolistisch geprägten Phosphatmarkt. Im Mittelpunkt stehen folgende Zielsetzungen:
  • Aufbau eines langfristig wettbewerbsfähigen Phosphatproduzenten in einer rohstofffreundlichen, geopolitisch stabilen Region
  • Entwicklung eines Produkts mit geringer Verunreinigung, das Premium-Preise und Nischenanwendungen ermöglicht
  • Integration in Lieferketten für nachhaltige Landwirtschaft und Energiespeichertechnologien
  • Schrittweise Reduktion des Projekt- und Länderrisikos durch Genehmigungen, Infrastrukturabkommen und Offtake-Vereinbarungen
Die Mission adressiert sowohl klassische Düngemittelmärkte als auch das langfristige Wachstum im Bereich der Batteriechemie, was dem Projekt einen optionalen Hebel in einem sich wandelnden Rohstoffmix verleiht.

Produkte und Dienstleistungen

Arianne Phosphate ist auf die Entwicklung und künftige Produktion eines hochwertigen Apatit-Konzentrats aus Hartgestein fokussiert. Das geplante Endprodukt ist ein Phosphatkonzentrat mit hohem P2O5-Gehalt und vergleichsweise niedrigen Beimengungen von Cadmium und anderen Schadstoffen. Diese Produktspezifikation zielt auf Kunden, die strengere Umwelt- und Qualitätsstandards erfüllen müssen. Die zentrale Produktlinie umfasst:
  • Hochreines Phosphatkonzentrat für die Weiterverarbeitung zu Düngemitteln wie MAP (Monoammoniumphosphat) und DAP (Diammoniumphosphat)
  • Rohstoffbasis für technische Phosphate und Spezialchemikalien
  • Potenzielle Nutzung als Feedstock für LFP-Kathodenmaterialien im Batteriebereich
Direkte Dienstleistungen im Sinne klassischer Serviceangebote stehen weniger im Vordergrund. Indirekte Leistungen ergeben sich aus langfristigen Lieferverträgen, Logistiklösungen, Qualitätskontrolle, Anpassung der Spezifikationen an Kundenerfordernisse sowie aus ESG-orientierter Lieferkettentransparenz. Der Mehrwert entsteht aus der Kombination von Produktqualität, Liefersicherheit und regulatorischer Verlässlichkeit der kanadischen Jurisdiktion.

Business Units und Projektstruktur

Arianne Phosphate weist eine schlanke Unternehmensstruktur auf und gliedert sich im Wesentlichen um das Kernprojekt Lac à Paul in Québec. Klassische diversifizierte Business Units bestehen nicht, vielmehr handelt es sich um ein einsegmentiges Explorations- und Entwicklungsunternehmen. Innerhalb des Projektes lassen sich jedoch funktionale Bereiche unterscheiden:
  • Exploration und Geologie: Ressourcenmodellierung, Bohrprogramme, geologische Kartierung und laufende Aktualisierung der Reserven- und Ressourcenbasis
  • Projektentwicklung und Engineering: Machbarkeitsstudien, Prozessdesign, Minenplanung, Infrastruktur- und Logistikplanung
  • Umwelt, Genehmigungen und Gemeinschaftsbeziehungen: Umweltverträglichkeitsprüfungen, Beziehungen zu lokalen Gemeinden und indigenen Gruppen, regulatorische Compliance
  • Kommerzialisierung und Partnerschaften: Verhandlungen zu Abnahmevereinbarungen, Marketing des Phosphatkonzentrats, Gespräche mit potenziellen strategischen Investoren und Joint-Venture-Partnern
Diese Struktur verdeutlicht die Fokussierung auf ein großes Entwicklungsprojekt mit hoher operativer Hebelwirkung, jedoch auch mit signifikanter Konzentration des Unternehmensrisikos.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Arianne Phosphate versucht, sich über mehrere strukturelle und qualitative Merkmale vom globalen Wettbewerb abzugrenzen. Wichtige potenzielle Moats sind:
  • Hohe Erzqualität: Das geplante Konzentrat soll einen überdurchschnittlichen P2O5-Gehalt und niedrige Verunreinigung aufweisen, was die Eignung für hochwertige Düngemittel und Spezialanwendungen erhöht.
  • Stabile Jurisdiktion: Québec bietet eine politisch stabile, bergbaufreundliche Umgebung mit klaren regulatorischen Rahmenbedingungen und Zugang zu kostengünstiger, überwiegend erneuerbarer Energie.
  • Großes, zusammenhängendes Projekt: Die Ressourcengröße von Lac à Paul ermöglicht potenziell eine langfristige Minenlaufzeit und Skaleneffekte, die Fixkosten auf ein hohes Produktionsvolumen verteilen können.
  • Infrastrukturpotenzial: Die Nähe zu bestehender Infrastruktur im nordöstlichen Québec sowie die Möglichkeit, neue Logistikrouten zu etablieren, kann mittel- bis langfristig Transportkostenvorteile schaffen.
  • Optionalität im Batteriemarkt: Die Eignung des Phosphats für LFP-Batteriematerial bietet eine zusätzliche Nachfragequelle jenseits des traditionellen Düngemittelsektors.
Diese Elemente könnten, sofern das Projekt in Produktion überführt wird, einen partiellen Schutz vor Margendruck und Angebotskonkurrenz bieten. Solange das Projekt jedoch im Entwicklungsstadium bleibt, sind diese Burggräben weitgehend theoretischer Natur und hängen von der tatsächlichen Umsetzung ab.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Der globale Phosphatmarkt ist von einigen großen, integrierten Akteuren geprägt, die sowohl Rohstoffgewinnung als auch Düngemittelproduktion und -vertrieb abdecken. Zu den bedeutenden Wettbewerbern zählen:
  • OCP Group (Marokko), einer der größten Phosphatförderer und Düngemittelhersteller weltweit
  • The Mosaic Company (USA), ein führender Produzent von Phosphat- und Kalidüngern
  • PhosAgro (Russland), spezialisiert auf hochreine Phosphate und Düngemittel
  • Maaden (Saudi-Arabien) mit stark ausgebauter Phosphatwertschöpfungskette
Daneben existieren regionale Produzenten in Nordafrika, dem Nahen Osten, China und Osteuropa. Im Segment hartgesteinsbasierter Phosphate konkurriert Arianne indirekt mit Minenprojekten, die ähnlich hohe P2O5-Gehalte und günstige Kostenstrukturen anstreben. Im aufkommenden Segment für LFP-Batteriematerialien tritt potenziell ein neuer Typ von Wettbewerbern auf: integrierte Kathoden- und Vorstufenproduzenten, die langfristige Rohstoffsicherheit anstreben und alternative Rohstoffquellen wie Eisenphosphat, Rezyklate und chemische Zwischenprodukte nutzen. Arianne muss sich daher nicht nur gegenüber klassischen Minenbetreibern, sondern perspektivisch auch gegenüber chemisch orientierten Wertschöpfungsketten behaupten.

Management und Strategie

Das Management von Arianne Phosphate ist auf die Umsetzung eines kapitalintensiven, langfristigen Bergbauprojekts ausgerichtet. An der Spitze steht ein erfahrenes Team aus Rohstoffspezialisten, Finanzexperten und Ingenieuren mit Hintergrund in der Exploration und Minenentwicklung. Die strategische Agenda lässt sich im Kern wie folgt zusammenfassen:
  • De-Risking des Projekts durch fortlaufende technische Studien, Aktualisierung der Ressourcenschätzungen und Optimierung der Prozessflüsse
  • Absicherung der regulatorischen Basis durch Umweltprüfungen, Dialog mit Behörden und Einbindung lokaler Gemeinden sowie indigener Gruppen
  • Strukturierung der Finanzierung über eine Mischung aus Eigenkapital, Fremdkapital und möglichen strategischen Investoren oder Offtake-Partnern
  • Aufbau von Abnahmevereinbarungen mit internationalen Düngemittel- und Chemieunternehmen sowie potenziell mit Akteuren der Batterieindustrie
  • Wahrung einer vergleichsweise schlanken Kostenstruktur in der Entwicklungsphase, um Verwässerung und Finanzierungskosten zu begrenzen
Für konservative Anleger ist wesentlich, dass der Erfolg dieser Strategie stark von der Fähigkeit abhängt, in einem volatilen Rohstoff- und Kapitalmarktumfeld Finanzierung und Abnehmer zu attraktiven Konditionen zu sichern.

Branchen- und Regionalanalyse

Arianne Phosphate agiert in der globalen Phosphat- und Düngemittelindustrie, einer Branche mit strukturell wachsender Nachfrage, getrieben durch Bevölkerungswachstum, veränderte Ernährungsgewohnheiten und begrenzte Ackerflächen. Phosphor zählt zu den essenziellen Pflanzennährstoffen, die nicht substituiert werden können. Der Markt ist jedoch zyklisch: Preise für Phosphatdünger reagieren sensibel auf agrarökonomische Rahmenbedingungen, Energiepreise und geopolitische Spannungen. Zugehörige Volatilität prägt die Margenentwicklung entlang der Wertschöpfungskette. Regional ist das Unternehmen in Québec verankert, einer rohstoffgeprägten Provinz mit etablierter Bergbauinfrastruktur und relativ investorenfreundlichem regulatorischem Umfeld. Die Kombination aus politischer Stabilität, Zugang zu Wasserwegen und Nähe zu nordamerikanischen und europäischen Märkten verschafft dem Projekt einen Standortvorteil. Gleichzeitig ist der Sektor stark von Umweltauflagen, Genehmigungsprozessen und sozialer Akzeptanz abhängig. Der steigende Fokus auf ESG-Kriterien, CO2-Fußabdruck, Wasserverbrauch und Biodiversität erhöht die Anforderungen an Minenbetreiber, eröffnet aber auch Chancen für Projekte, die moderne Umweltstandards integrieren.

Unternehmensgeschichte

Arianne Phosphate hat seine Wurzeln in der kanadischen Explorationsszene und entwickelte sich über die Jahre von einem klassischen Junior-Explorer hin zu einem fokussierten Phosphatentwickler. Nachdem das Potenzial der Lagerstätte Lac à Paul in Nord-Québec identifiziert wurde, verlagerte das Unternehmen seine strategische Ausrichtung zunehmend auf dieses Projekt. In der Folge führte Arianne umfangreiche Explorationskampagnen, Bohrprogramme und geologische Modellierungen durch, die schrittweise eine Ressourcengrundlage für detaillierte technische Studien schufen. Machbarkeitsstudien und technische Updates dienten dazu, die Wirtschaftlichkeit, Produktionsszenarien und Infrastrukturvarianten auszuarbeiten. Parallel intensivierte Arianne die Interaktion mit den zuständigen Behörden und lokalen Communities, um Genehmigungen voranzutreiben und den regulatorischen Rahmen zu klären. Die Unternehmensgeschichte ist somit durch ein langjähriges, schrittweises De-Risking eines einzelnen, großvolumigen Phosphatprojekts geprägt, ohne in die Phase der kommerziellen Produktion übergegangen zu sein. Dies bestimmt bis heute das Profil als Entwicklungs- und nicht als Produktionsunternehmen.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Arianne Phosphate hebt bei der Projektentwicklung wiederholt Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte hervor. Besondere Merkmale sind:
  • Nutzung von überwiegend erneuerbarer Energie in Québec, was potenziell einen vergleichsweise geringen CO2-Fußabdruck in der späteren Produktion ermöglicht
  • Fokus auf niedrige Schadstoffgehalte im Phosphatkonzentrat, was zur Verringerung von Schadstoffeinträgen in Böden und Nahrungsmittelketten beitragen kann
  • Dialogorientierte Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden und indigenen Gruppen, um soziale Akzeptanz und partizipative Vorteile zu stärken
  • Integration moderner Umweltstandards bei Abraum- und Wasserwirtschaft, soweit im Rahmen der Projektplanung vorgesehen
Darüber hinaus ergibt sich eine Besonderheit aus der Positionierung zwischen zwei Märkten: dem etablierten Düngemittelsektor und dem dynamisch wachsenden Markt für Batteriematerialien. Diese doppelte Marktansprache erhöht die strategische Flexibilität, macht die Unternehmensentwicklung jedoch zugleich von technologischen Trends in der Elektromobilität und stationären Energiespeicherung abhängig. Für Investoren bedeutet dies eine Kombination aus traditioneller Rohstoffexposition und wachstumsorientierter Technologierisiko-Komponente.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Investoren bietet Arianne Phosphate ein asymmetrisches Chancen-Risiko-Profil, das stark von der Realisierung eines einzelnen Großprojekts abhängt. Zentrale Chancen sind:
  • Potenzielle Partizipation an einem langfristig bedeutenden Phosphatproduktionsstandort in politisch stabiler Umgebung
  • Möglichkeit, von steigender Nachfrage nach hochwertigen Phosphaten in Düngemitteln und technischen Anwendungen zu profitieren
  • Optionale Wertsteigerung durch Integration in Lieferketten für LFP-Batteriematerialien, falls sich entsprechende Marktsegmente nachhaltig durchsetzen
  • Skalierungseffekte und mögliche Kostenposition im unteren bis mittleren Bereich der globalen Kostenkurve, sofern die Projektannahmen bestätigt werden
Dem gegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Projekt- und Entwicklungsrisiko: Verzögerungen bei Genehmigungen, technischen Anpassungen oder Infrastruktur können Zeitpläne und Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen.
  • Finanzierungsrisiko: Die Realisierung eines großskaligen Bergbauprojekts erfordert erhebliche Investitionssummen; ungünstige Kapitalmarktbedingungen können zu Verwässerung, höheren Fremdkapitalkosten oder Projektanpassungen führen.
  • Markt- und Preisrisiko: Phosphat- und Düngemittelpreise unterliegen Zyklen; ein ungünstiges Preisumfeld zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme kann Renditeerwartungen mindern.
  • Konzentriertes Projektrisiko: Die starke Fokussierung auf ein einziges Asset erhöht die Anfälligkeit für projektspezifische Rückschläge.
  • ESG- und Akzeptanzrisiko: Steigende Umweltanforderungen, lokale Widerstände oder regulatorische Änderungen können zusätzliche Auflagen und Kosten verursachen.
  • Technologisches Risiko im Batteriebereich: Sollte sich die Nachfrage nach LFP-Kathoden oder der Einsatz von Phosphat in Batterien anders entwickeln als erwartet, könnte ein Teil der strategischen Optionalität entfallen.
Für eine konservative Anlagestrategie bedeutet dies, dass eine gründliche Analyse der Projektstudien, der Managementqualität, der ESG-Risiken und der geplanten Finanzierungsstruktur unerlässlich ist. Arianne Phosphate bleibt ein hochspezialisiertes Rohstoffentwicklungsunternehmen, dessen Investmentprofil maßgeblich von der erfolgreichen Umsetzung des Lac-à-Paul-Projekts und der langfristigen Entwicklung des globalen Phosphat- und Batteriemarktes bestimmt wird, ohne dass sich daraus eine Handlungsempfehlung ableiten ließe.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 0,3351 $
Gehandelte Stücke 150.249
Tagesvolumen Vortag 19.052,89 $
Tagestief 0,3382 $
Tageshoch 0,3592 $
52W-Tief 0,0951 $
52W-Hoch 0,385 $
Jahrestief 0,135 $
Jahreshoch 0,385 $

Arianne Phosphate Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. -  
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -2,58 $
Jahresüberschuss in Mio. -10,99 $
Umsatz je Aktie -  
Gewinn je Aktie -0,05 $
Gewinnrendite -37,26%
Umsatzrendite -
Return on Investment -16,14%
Marktkapitalisierung in Mio. 29,19 $
KGV (Kurs/Gewinn) -2,88
KBV (Kurs/Buchwert) 0,96
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +43,30%
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Arianne Phosphate Termine

Keine Termine bekannt.

Arianne Phosphate Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 0,3 +6,38%
0,282 € 22.05.26
Frankfurt 0,29 +6,62%
0,272 € 22.05.26
Stuttgart 0,294 +4,26%
0,282 € 22.05.26
L&S RT 0,302 0 %
0,302 € 13:04
Nasdaq OTC Other 0,35 $ +4,45%
0,3351 $ 22.05.26
Tradegate 0,29 0 %
0,29 € 22.05.26
Quotrix 0,294 +6,52%
0,276 € 22.05.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.05.26 0,35 44.112
21.05.26 0,3351 19.053
20.05.26 0,3237 41.255
19.05.26 0,3403 40.352
18.05.26 0,3427 57 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,3389 $ +3,28%
1 Monat 0,2815 $ +24,33%
6 Monate 0,1388 $ +152,16%
1 Jahr 0,1011 $ +246,19%
5 Jahre 0,4472 $ -21,74%

Unternehmensprofil Arianne Phosphate

Arianne Phosphate Inc. ist ein kanadisches Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit klarem Fokus auf einem großskaligen Phosphatprojekt in der Provinz Québec. Der Börsenwert spiegelt primär den Erwartungswert des Kernprojekts Lac à Paul wider, da das Unternehmen noch keine kommerzielle Produktion erreicht hat. Für erfahrene Investoren steht damit die Bewertung eines Rohstoffprojekts im Vordergrund, dessen Cashflow-Potenzial, Kapitalkosten, politische Rahmenbedingungen und Abnahmestrukturen entscheidend sind. Arianne positioniert sich als künftiger Produzent von hochreinem Phosphatkonzentrat für die Düngemittelindustrie und zunehmend für batteriebezogene Anwendungen, insbesondere LFP-Kathoden (Lithium-Eisen-Phosphat). Das Unternehmensprofil ist somit klar fokussiert, aber konzentriert sich weitgehend auf ein einzelnes Entwicklungsasset in einer rohstoffaffinen, politisch stabilen Jurisdiktion.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Arianne Phosphate basiert auf der Entwicklung, Erschließung und zukünftigen Produktion eines Hartgestein-Phosphatprojekts. Das Unternehmen verfolgt einen Asset-zentrierten Ansatz: Wertschöpfung erfolgt vor allem durch Ressourcenexploration, Machbarkeitsstudien, Genehmigungsprozesse, Infrastrukturverhandlungen und schließlich durch den Übergang in den operativen Bergbau. Einnahmen sollen perspektivisch aus dem Verkauf von Phosphatkonzentrat an internationale Düngemittelhersteller, chemische Verarbeiter und potenziell an Produzenten von LFP-Batteriematerialien resultieren. Arianne agiert derzeit als Developer ohne eigene nachgelagerte Düngemittelproduktion. Das Modell setzt auf langfristige Abnahmeverträge, strategische Partnerschaften und mögliche Joint Ventures, um Kapitalintensität und Markteintrittsrisiko zu teilen. Investoren tragen in dieser Phase primär Explorations-, Entwicklungs- und Genehmigungsrisiken, während operative Minenrisiken noch zukünftiger Natur sind.

Mission und strategische Zielsetzung

Die übergeordnete Mission von Arianne Phosphate besteht darin, ein zuverlässiger Lieferant von hochqualitativem, umweltverträglich produziertem Phosphat für die globale Agrar- und Batteriewirtschaft zu werden. Das Management betont die Bedeutung von Nährstoffsicherheit, Ressourceneffizienz und Versorgungssicherheit in einem oligopolistisch geprägten Phosphatmarkt. Im Mittelpunkt stehen folgende Zielsetzungen:
  • Aufbau eines langfristig wettbewerbsfähigen Phosphatproduzenten in einer rohstofffreundlichen, geopolitisch stabilen Region
  • Entwicklung eines Produkts mit geringer Verunreinigung, das Premium-Preise und Nischenanwendungen ermöglicht
  • Integration in Lieferketten für nachhaltige Landwirtschaft und Energiespeichertechnologien
  • Schrittweise Reduktion des Projekt- und Länderrisikos durch Genehmigungen, Infrastrukturabkommen und Offtake-Vereinbarungen
Die Mission adressiert sowohl klassische Düngemittelmärkte als auch das langfristige Wachstum im Bereich der Batteriechemie, was dem Projekt einen optionalen Hebel in einem sich wandelnden Rohstoffmix verleiht.

Produkte und Dienstleistungen

Arianne Phosphate ist auf die Entwicklung und künftige Produktion eines hochwertigen Apatit-Konzentrats aus Hartgestein fokussiert. Das geplante Endprodukt ist ein Phosphatkonzentrat mit hohem P2O5-Gehalt und vergleichsweise niedrigen Beimengungen von Cadmium und anderen Schadstoffen. Diese Produktspezifikation zielt auf Kunden, die strengere Umwelt- und Qualitätsstandards erfüllen müssen. Die zentrale Produktlinie umfasst:
  • Hochreines Phosphatkonzentrat für die Weiterverarbeitung zu Düngemitteln wie MAP (Monoammoniumphosphat) und DAP (Diammoniumphosphat)
  • Rohstoffbasis für technische Phosphate und Spezialchemikalien
  • Potenzielle Nutzung als Feedstock für LFP-Kathodenmaterialien im Batteriebereich
Direkte Dienstleistungen im Sinne klassischer Serviceangebote stehen weniger im Vordergrund. Indirekte Leistungen ergeben sich aus langfristigen Lieferverträgen, Logistiklösungen, Qualitätskontrolle, Anpassung der Spezifikationen an Kundenerfordernisse sowie aus ESG-orientierter Lieferkettentransparenz. Der Mehrwert entsteht aus der Kombination von Produktqualität, Liefersicherheit und regulatorischer Verlässlichkeit der kanadischen Jurisdiktion.

Business Units und Projektstruktur

Arianne Phosphate weist eine schlanke Unternehmensstruktur auf und gliedert sich im Wesentlichen um das Kernprojekt Lac à Paul in Québec. Klassische diversifizierte Business Units bestehen nicht, vielmehr handelt es sich um ein einsegmentiges Explorations- und Entwicklungsunternehmen. Innerhalb des Projektes lassen sich jedoch funktionale Bereiche unterscheiden:
  • Exploration und Geologie: Ressourcenmodellierung, Bohrprogramme, geologische Kartierung und laufende Aktualisierung der Reserven- und Ressourcenbasis
  • Projektentwicklung und Engineering: Machbarkeitsstudien, Prozessdesign, Minenplanung, Infrastruktur- und Logistikplanung
  • Umwelt, Genehmigungen und Gemeinschaftsbeziehungen: Umweltverträglichkeitsprüfungen, Beziehungen zu lokalen Gemeinden und indigenen Gruppen, regulatorische Compliance
  • Kommerzialisierung und Partnerschaften: Verhandlungen zu Abnahmevereinbarungen, Marketing des Phosphatkonzentrats, Gespräche mit potenziellen strategischen Investoren und Joint-Venture-Partnern
Diese Struktur verdeutlicht die Fokussierung auf ein großes Entwicklungsprojekt mit hoher operativer Hebelwirkung, jedoch auch mit signifikanter Konzentration des Unternehmensrisikos.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Arianne Phosphate versucht, sich über mehrere strukturelle und qualitative Merkmale vom globalen Wettbewerb abzugrenzen. Wichtige potenzielle Moats sind:
  • Hohe Erzqualität: Das geplante Konzentrat soll einen überdurchschnittlichen P2O5-Gehalt und niedrige Verunreinigung aufweisen, was die Eignung für hochwertige Düngemittel und Spezialanwendungen erhöht.
  • Stabile Jurisdiktion: Québec bietet eine politisch stabile, bergbaufreundliche Umgebung mit klaren regulatorischen Rahmenbedingungen und Zugang zu kostengünstiger, überwiegend erneuerbarer Energie.
  • Großes, zusammenhängendes Projekt: Die Ressourcengröße von Lac à Paul ermöglicht potenziell eine langfristige Minenlaufzeit und Skaleneffekte, die Fixkosten auf ein hohes Produktionsvolumen verteilen können.
  • Infrastrukturpotenzial: Die Nähe zu bestehender Infrastruktur im nordöstlichen Québec sowie die Möglichkeit, neue Logistikrouten zu etablieren, kann mittel- bis langfristig Transportkostenvorteile schaffen.
  • Optionalität im Batteriemarkt: Die Eignung des Phosphats für LFP-Batteriematerial bietet eine zusätzliche Nachfragequelle jenseits des traditionellen Düngemittelsektors.
Diese Elemente könnten, sofern das Projekt in Produktion überführt wird, einen partiellen Schutz vor Margendruck und Angebotskonkurrenz bieten. Solange das Projekt jedoch im Entwicklungsstadium bleibt, sind diese Burggräben weitgehend theoretischer Natur und hängen von der tatsächlichen Umsetzung ab.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsunternehmen

Der globale Phosphatmarkt ist von einigen großen, integrierten Akteuren geprägt, die sowohl Rohstoffgewinnung als auch Düngemittelproduktion und -vertrieb abdecken. Zu den bedeutenden Wettbewerbern zählen:
  • OCP Group (Marokko), einer der größten Phosphatförderer und Düngemittelhersteller weltweit
  • The Mosaic Company (USA), ein führender Produzent von Phosphat- und Kalidüngern
  • PhosAgro (Russland), spezialisiert auf hochreine Phosphate und Düngemittel
  • Maaden (Saudi-Arabien) mit stark ausgebauter Phosphatwertschöpfungskette
Daneben existieren regionale Produzenten in Nordafrika, dem Nahen Osten, China und Osteuropa. Im Segment hartgesteinsbasierter Phosphate konkurriert Arianne indirekt mit Minenprojekten, die ähnlich hohe P2O5-Gehalte und günstige Kostenstrukturen anstreben. Im aufkommenden Segment für LFP-Batteriematerialien tritt potenziell ein neuer Typ von Wettbewerbern auf: integrierte Kathoden- und Vorstufenproduzenten, die langfristige Rohstoffsicherheit anstreben und alternative Rohstoffquellen wie Eisenphosphat, Rezyklate und chemische Zwischenprodukte nutzen. Arianne muss sich daher nicht nur gegenüber klassischen Minenbetreibern, sondern perspektivisch auch gegenüber chemisch orientierten Wertschöpfungsketten behaupten.

Management und Strategie

Das Management von Arianne Phosphate ist auf die Umsetzung eines kapitalintensiven, langfristigen Bergbauprojekts ausgerichtet. An der Spitze steht ein erfahrenes Team aus Rohstoffspezialisten, Finanzexperten und Ingenieuren mit Hintergrund in der Exploration und Minenentwicklung. Die strategische Agenda lässt sich im Kern wie folgt zusammenfassen:
  • De-Risking des Projekts durch fortlaufende technische Studien, Aktualisierung der Ressourcenschätzungen und Optimierung der Prozessflüsse
  • Absicherung der regulatorischen Basis durch Umweltprüfungen, Dialog mit Behörden und Einbindung lokaler Gemeinden sowie indigener Gruppen
  • Strukturierung der Finanzierung über eine Mischung aus Eigenkapital, Fremdkapital und möglichen strategischen Investoren oder Offtake-Partnern
  • Aufbau von Abnahmevereinbarungen mit internationalen Düngemittel- und Chemieunternehmen sowie potenziell mit Akteuren der Batterieindustrie
  • Wahrung einer vergleichsweise schlanken Kostenstruktur in der Entwicklungsphase, um Verwässerung und Finanzierungskosten zu begrenzen
Für konservative Anleger ist wesentlich, dass der Erfolg dieser Strategie stark von der Fähigkeit abhängt, in einem volatilen Rohstoff- und Kapitalmarktumfeld Finanzierung und Abnehmer zu attraktiven Konditionen zu sichern.

Branchen- und Regionalanalyse

Arianne Phosphate agiert in der globalen Phosphat- und Düngemittelindustrie, einer Branche mit strukturell wachsender Nachfrage, getrieben durch Bevölkerungswachstum, veränderte Ernährungsgewohnheiten und begrenzte Ackerflächen. Phosphor zählt zu den essenziellen Pflanzennährstoffen, die nicht substituiert werden können. Der Markt ist jedoch zyklisch: Preise für Phosphatdünger reagieren sensibel auf agrarökonomische Rahmenbedingungen, Energiepreise und geopolitische Spannungen. Zugehörige Volatilität prägt die Margenentwicklung entlang der Wertschöpfungskette. Regional ist das Unternehmen in Québec verankert, einer rohstoffgeprägten Provinz mit etablierter Bergbauinfrastruktur und relativ investorenfreundlichem regulatorischem Umfeld. Die Kombination aus politischer Stabilität, Zugang zu Wasserwegen und Nähe zu nordamerikanischen und europäischen Märkten verschafft dem Projekt einen Standortvorteil. Gleichzeitig ist der Sektor stark von Umweltauflagen, Genehmigungsprozessen und sozialer Akzeptanz abhängig. Der steigende Fokus auf ESG-Kriterien, CO2-Fußabdruck, Wasserverbrauch und Biodiversität erhöht die Anforderungen an Minenbetreiber, eröffnet aber auch Chancen für Projekte, die moderne Umweltstandards integrieren.

Unternehmensgeschichte

Arianne Phosphate hat seine Wurzeln in der kanadischen Explorationsszene und entwickelte sich über die Jahre von einem klassischen Junior-Explorer hin zu einem fokussierten Phosphatentwickler. Nachdem das Potenzial der Lagerstätte Lac à Paul in Nord-Québec identifiziert wurde, verlagerte das Unternehmen seine strategische Ausrichtung zunehmend auf dieses Projekt. In der Folge führte Arianne umfangreiche Explorationskampagnen, Bohrprogramme und geologische Modellierungen durch, die schrittweise eine Ressourcengrundlage für detaillierte technische Studien schufen. Machbarkeitsstudien und technische Updates dienten dazu, die Wirtschaftlichkeit, Produktionsszenarien und Infrastrukturvarianten auszuarbeiten. Parallel intensivierte Arianne die Interaktion mit den zuständigen Behörden und lokalen Communities, um Genehmigungen voranzutreiben und den regulatorischen Rahmen zu klären. Die Unternehmensgeschichte ist somit durch ein langjähriges, schrittweises De-Risking eines einzelnen, großvolumigen Phosphatprojekts geprägt, ohne in die Phase der kommerziellen Produktion übergegangen zu sein. Dies bestimmt bis heute das Profil als Entwicklungs- und nicht als Produktionsunternehmen.

Sonstige Besonderheiten und ESG-Aspekte

Arianne Phosphate hebt bei der Projektentwicklung wiederholt Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte hervor. Besondere Merkmale sind:
  • Nutzung von überwiegend erneuerbarer Energie in Québec, was potenziell einen vergleichsweise geringen CO2-Fußabdruck in der späteren Produktion ermöglicht
  • Fokus auf niedrige Schadstoffgehalte im Phosphatkonzentrat, was zur Verringerung von Schadstoffeinträgen in Böden und Nahrungsmittelketten beitragen kann
  • Dialogorientierte Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden und indigenen Gruppen, um soziale Akzeptanz und partizipative Vorteile zu stärken
  • Integration moderner Umweltstandards bei Abraum- und Wasserwirtschaft, soweit im Rahmen der Projektplanung vorgesehen
Darüber hinaus ergibt sich eine Besonderheit aus der Positionierung zwischen zwei Märkten: dem etablierten Düngemittelsektor und dem dynamisch wachsenden Markt für Batteriematerialien. Diese doppelte Marktansprache erhöht die strategische Flexibilität, macht die Unternehmensentwicklung jedoch zugleich von technologischen Trends in der Elektromobilität und stationären Energiespeicherung abhängig. Für Investoren bedeutet dies eine Kombination aus traditioneller Rohstoffexposition und wachstumsorientierter Technologierisiko-Komponente.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Investoren bietet Arianne Phosphate ein asymmetrisches Chancen-Risiko-Profil, das stark von der Realisierung eines einzelnen Großprojekts abhängt. Zentrale Chancen sind:
  • Potenzielle Partizipation an einem langfristig bedeutenden Phosphatproduktionsstandort in politisch stabiler Umgebung
  • Möglichkeit, von steigender Nachfrage nach hochwertigen Phosphaten in Düngemitteln und technischen Anwendungen zu profitieren
  • Optionale Wertsteigerung durch Integration in Lieferketten für LFP-Batteriematerialien, falls sich entsprechende Marktsegmente nachhaltig durchsetzen
  • Skalierungseffekte und mögliche Kostenposition im unteren bis mittleren Bereich der globalen Kostenkurve, sofern die Projektannahmen bestätigt werden
Dem gegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Projekt- und Entwicklungsrisiko: Verzögerungen bei Genehmigungen, technischen Anpassungen oder Infrastruktur können Zeitpläne und Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen.
  • Finanzierungsrisiko: Die Realisierung eines großskaligen Bergbauprojekts erfordert erhebliche Investitionssummen; ungünstige Kapitalmarktbedingungen können zu Verwässerung, höheren Fremdkapitalkosten oder Projektanpassungen führen.
  • Markt- und Preisrisiko: Phosphat- und Düngemittelpreise unterliegen Zyklen; ein ungünstiges Preisumfeld zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme kann Renditeerwartungen mindern.
  • Konzentriertes Projektrisiko: Die starke Fokussierung auf ein einziges Asset erhöht die Anfälligkeit für projektspezifische Rückschläge.
  • ESG- und Akzeptanzrisiko: Steigende Umweltanforderungen, lokale Widerstände oder regulatorische Änderungen können zusätzliche Auflagen und Kosten verursachen.
  • Technologisches Risiko im Batteriebereich: Sollte sich die Nachfrage nach LFP-Kathoden oder der Einsatz von Phosphat in Batterien anders entwickeln als erwartet, könnte ein Teil der strategischen Optionalität entfallen.
Für eine konservative Anlagestrategie bedeutet dies, dass eine gründliche Analyse der Projektstudien, der Managementqualität, der ESG-Risiken und der geplanten Finanzierungsstruktur unerlässlich ist. Arianne Phosphate bleibt ein hochspezialisiertes Rohstoffentwicklungsunternehmen, dessen Investmentprofil maßgeblich von der erfolgreichen Umsetzung des Lac-à-Paul-Projekts und der langfristigen Entwicklung des globalen Phosphat- und Batteriemarktes bestimmt wird, ohne dass sich daraus eine Handlungsempfehlung ableiten ließe.
Stand: Mai 2026
Hinweis

Arianne Phosphate Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Arianne Phosphate Kursziel 2026

  • Die Arianne Phosphate Kurs Performance für 2026 liegt bei +135,69%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 61,63 Mio. €
Aktienanzahl 213,71 Mio.
Streubesitz 86,53%
Währung EUR
Land Kanada
Sektor Grundstoffe
Branche Metalle u. Bergbau
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+13,47% Weitere
+86,53% Streubesitz

Community-Beiträge zu Arianne Phosphate

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Arianne Phosphate erforscht...
Arianne Phosphate Inc. gibt bekannt, dass das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe für Umwelt- und Biotechnologie des Cegep Riviere-de-Loup ein Forschungsprogramm gestartet hat, das auf die Entwicklung einer neuen Art von Düngemitteln unter Verwendung von organischen Abfällen und dem hochreinen, schadstoffarmen Phosphatkonzentrat von Arianne abzielt. Gegenwärtig ist es in der Industrie üblich, Phosphatkonzentrat aus dem Bergbau zu einer Phosphorsäureanlage zu transportieren. Dort wird es mit Schwefelsäure und anderen Bestandteilen kombiniert, um Düngemittel auf Phosphatbasis wie MAP und DAP herzustellen. In Zusammenarbeit mit Forschungs- und Handelsorganisationen sucht Arianne nach Möglichkeiten, das herkömmliche Verfahren zu ändern und sein Konzentrat mit organischen Abfällen oder anderen Bakterien zu kombinieren, so dass sein Phosphatkonzentrat in der Landwirtschaft effektiv eingesetzt werden kann, ohne dass die herkömmlichen Düngemittel mit Säure erforderlich sind.
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Arianne Phosphate verringert Verlust
MT Newswires) -- Arianne Phosphate (DAN.V) sagte am Mittwoch, dass sich der Verlust im dritten Quartal verringert hat, da das Unternehmen das Lac a Paul Phosphatprojekt in der Region Saguenay-Lac-Saint-Jean in Quebec weiter vorantreibt. Das Unternehmen gab an, in diesem Zeitraum 1,2 Millionen C$ verloren zu haben, verglichen mit einem Verlust von 1,7 Millionen C$ im dritten Quartal 2020. In beiden Zeiträumen erzielte das Unternehmen keine Einnahmen. "Das dritte Quartal war für unser Unternehmen eine Zeit des Fortschritts. Versorgungsunterbrechungen, Exportbeschränkungen und ein deutlich verbessertes landwirtschaftliches Makro haben dazu beigetragen, die Phosphatpreise auf Mehrjahreshochs zu treiben und als Katalysator in unseren Gesprächen mit potenziellen Partnern und Abnehmern zu fungieren", sagte Chief Executive Brian Ostroff in einer Mitteilung. https://ch.marketscreener.com/kurs/aktie/ARIANNE-PHOSPHATE-INC-13585396/news/Arianne-Phosphate-verringert-Verlust-im-dritten-Quartal-und-will-Phosphatprojekt-vorantreiben-37060279/
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Düngemitteln immer knapper!
Arianne Phosphate Inc. gibt bekannt, dass das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe für Umwelt- und Biotechnologie des Cegep Riviere-de-Loup ein Forschungsprogramm gestartet hat, das auf die Entwicklung einer neuen Art von Düngemitteln unter Verwendung von organischen Abfällen und dem hochreinen, schadstoffarmen Phosphatkonzentrat von Arianne abzielt. Gegenwärtig ist es in der Industrie üblich, Phosphatkonzentrat aus dem Bergbau zu einer Phosphorsäureanlage zu transportieren. Dort wird es mit Schwefelsäure und anderen Bestandteilen kombiniert, um Düngemittel auf Phosphatbasis wie MAP und DAP herzustellen. In Zusammenarbeit mit Forschungs- und Handelsorganisationen sucht Arianne nach Möglichkeiten, das herkömmliche Verfahren zu ändern und sein Konzentrat mit organischen Abfällen oder anderen Bakterien zu kombinieren, so dass sein Phosphatkonzentrat in der Landwirtschaft effektiv eingesetzt werden kann, ohne dass die herkömmlichen Düngemittel mit Säure erforderlich sind. https://ch.marketscreener.com/kurs/aktie/ARIANNE-PHOSPHATE-INC-13585396/news/Arianne-Phosphate-erforscht-die-Verwendung-seines-hochreinen-Konzentrats-fur-alternativ-hergestellte-37828498/ https://www.ariva.de/news/kretschmer-warnt-vor-steigenden-getreidepreisen-durch-10026327 Kretschmer warnt vor steigenden Getreidepreisen durch Ukraine-Krieg In der Diskussion geht es etwa um die Menge an Dünger, die ausgebracht werden darf: Stellenweise müssen es wegen der hohen Nitratbelastung des Grundwassers 20 Prozent weniger sein. Angesichts der Lage in der Ukraine und Russland sei es deshalb notwenig, diesen Aspekt ohne Scheuklappen zu diskutieren, sagte Kretschmer.
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Gesamtverschuldung um 1/3 gesenkt.
Trading resumption / Wiederaufnahme des Handels http://www.arianne-inc.com/en/pressroom/press-releases/arianne-phosphate-reaches-agreement-to-significantly-reduce-its-debt-and-extends-its-credi SAGUENAY, QC, 18. März 2021 / CNW Telbec / - Arianne Phosphate (das "Unternehmen" oder "Arianne") (TSXV: DAN) (OTC: DRRSF) (FRANKFURT: JE9N), ein Phosphatabbauunternehmen im Entwicklungsstadium, das Fortschritte macht Das Lac à Paul-Projekt in der Region Saguenay-Lac-Saint-Jean in Quebec freut sich bekannt zu geben, dass es eine Vereinbarung mit seinem vorrangig besicherten Kreditgeber Mercury Financing Corp. ("Mercury" oder der "Kreditgeber") geschlossen hat, durch die der Kreditgeber hat zugestimmt, seine derzeit gehaltenen 26.780.000 Optionsscheine auszuüben und damit den im Rahmen der Kreditfazilität geschuldeten Betrag um rund 6,6 Mio. USD auf 24,9 Mio. USD (das "Darlehen") zu reduzieren. Darüber hinaus hat der Kreditgeber zugestimmt, das Darlehen im Rahmen der Kreditfazilität um einen Zeitraum von 5 Jahren zu verlängern und den jährlichen Zinssatz von den vorherigen 15% auf 8% zu senken (die "Darlehensverlängerung"). In Verbindung mit der geänderten Kreditfazilität erhält der Kreditgeber 32 Millionen nicht übertragbare Optionsscheine zum Kauf von Aktien, die über einen Zeitraum von 5 Jahren zu einem Preis von 0,33 USD je Aktie ausgeübt werden können (die "2021-Optionsscheine"). Diese Warrants unterliegen ebenfalls einer "Warrant Blocker" -Vorschrift. Darüber hinaus gibt Arianne bekannt, dass sie auch Vereinbarungen mit ihren nachrangigen unbesicherten Schuldnern in Höhe von insgesamt 5.970.155 USD geschlossen hat, wobei diese Schuldner einer Umwandlung ihrer bestehenden Schulden in Stammaktien des Unternehmens zu einem Preis von vereinbart haben 0,275 USD pro Aktie (die "Schuldenumwandlung"), was dem volumengewichteten Durchschnittspreis der Stammaktien von Arianne an der TSX-V für die letzten 30 Handelstage entspricht. "Dies sind sehr wichtige Neuigkeiten für Arianne und seine Aktionäre", sagte Brian Ostroff, CEO des Unternehmens. "Damit hat Arianne ein erhebliches Anliegen seiner Aktionäre beseitigt und das Unternehmen auf ein solideres Fundament gestellt. Durch diese Vereinbarung kann Arianne seine Gesamtverschuldung um rund ein Drittel senken und die Laufzeit seines ausstehenden Darlehens um volle fünf Jahre verlängern und den Zinssatz fast halbieren, wodurch das Unternehmen jährlich Zinszahlungen in Höhe von fast 3 Millionen US-Dollar einsparen kann. Durch diese Vereinbarung werden auch das Unternehmen und sein Kreditgeber vollständig in Einklang gebracht, da Mercury durch seine Entscheidung, seine Optionsscheine auszuüben, nun zu einem wichtigen Faktor wird Aktionär von Arianne mit über 17% Beteiligung. " "Dieser Deal kommt zu einem idealen Zeitpunkt", fügte Herr Ostroff hinzu. "In den letzten Jahren war Arianne in der Lage, ein sehr schwieriges Makro zu überstehen, während viele andere dies nicht getan haben. Das Unternehmen hat sein Lac a Paul-Projekt zu dem entwickelt, was heute wohl ein Best-of-Breed-Asset ist. Jetzt sehen wir Eine drastische Verbesserung des Agrarsektors mit vielen Getreidehändlern auf Mehrjahreshochs und verbesserten Bedingungen für Landwirte sowie angespannten Märkten hat zu einem deutlichen Anstieg der Preise für Phosphatdünger geführt, wobei sich die DAP-Preise im letzten Jahr verdoppelt haben. Arianne sollte jetzt sehr gut positioniert sein, um seine Position zu nutzen und sein Projekt voranzutreiben, und so erhebliche Renditen für seine Investoren und Stakeholder zu erzielen. "
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Häufig gestellte Fragen zur Arianne Phosphate Aktie und zum Arianne Phosphate Kurs

Der aktuelle Kurs der Arianne Phosphate Aktie liegt bei 0,30165 €.

Für 1.000€ kann man sich 3.315,10 Arianne Phosphate Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Arianne Phosphate Aktie lautet DRRSF.

Die 1 Monats-Performance der Arianne Phosphate Aktie beträgt aktuell 24,33%.

Die 1 Jahres-Performance der Arianne Phosphate Aktie beträgt aktuell 246,19%.

Der Aktienkurs der Arianne Phosphate Aktie liegt aktuell bei 0,30165 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 24,33% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Arianne Phosphate eine Wertentwicklung von 93,16% aus und über 6 Monate sind es 152,16%.

Das 52-Wochen-Hoch der Arianne Phosphate Aktie liegt bei 0,39 $.

Das 52-Wochen-Tief der Arianne Phosphate Aktie liegt bei 0,10 $.

Das Allzeithoch von Arianne Phosphate liegt bei 1,63 $.

Das Allzeittief von Arianne Phosphate liegt bei 0,08 $.

Die Volatilität der Arianne Phosphate Aktie liegt derzeit bei 75,23%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Arianne Phosphate in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 61,63 Mio. €

Arianne Phosphate hat seinen Hauptsitz in Kanada.

Arianne Phosphate gehört zum Sektor Metalle u. Bergbau.

Nein, Arianne Phosphate zahlt keine Dividenden.