AB Inbev gab bekannt, dass innerhalb von 24 Monaten Aktien im Volumen von 6 Milliarden US-Dollar (5,16 Mrd Euro) zurückgekauft werden sollen. Das Unternehmen betont damit eine Kapitalrückführung an die Aktionäre in einem herausfordernden Marktumfeld.
Der Absatz sank im dritten Quartal bereinigt um die Folgen von Zu- und Verkäufen im Jahresvergleich um 3,7 Prozent, während der Umsatz organisch um knapp ein Prozent auf 15,13 Milliarden Dollar (Dollarkurs) stieg. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) stieg um 3,3 Prozent auf 5,59 Milliarden Dollar.
Der Gewinn unter dem Strich brach aber um die Hälfte ein auf 1,05 Milliarden Dollar. Das geht vor allem auf Bewertungsanpassungen für bestimmte Finanzkontrakte zurück.
Der angekündigte Rückkauf ist ein positives Signal für Aktionäre, da er kurzfristig den Aktienkurs stützen kann; gleichzeitig zeigen die sinkende Absatzentwicklung und der halbierte Konzerngewinn, dass operative Risiken bestehen. Konservative Anleger sollten die Bilanzkennzahlen und die Verschuldung genau beobachten und Rückkäufe sowie operative Verbesserungen als Teil einer längerfristigen Bewertung betrachten, statt ausschließlich auf kurzfristige Kursreaktionen zu setzen. Wer weniger Risiko toleriert, könnte abwarten, ob die angekündigten Maßnahmen nachhaltig greifen, bevor er aufstockt.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
| |
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Die Beiträge heben jüngste operative Verbesserungen und Quartalszahlen hervor, darunter deutliche Umsatz‑ und Gewinnsteigerungen, eine erhebliche Reduktion der Verschuldung sowie die Anhebung der Dividende auf 1 € und ein Aktienrückkaufprogramm (ARP) von über 2 Mrd., was den Kurs stützt. Gleichzeitig wird an die Reputationskrise rund um Bud Light 2023 erinnert, einschließlich Rücktritt/Beurlaubung der Marketingchefin, Boykottfolgen in den USA und starken Kursschwankungen, wobei Teilnehmer zwischen dem Aufsammeln bei Rücksetzern und Short‑Skepsis schwanken. Analysten‑Kursziele und Vergleiche mit Wettbewerbern wie Heineken werden diskutiert – einige sehen Anheuser‑Busch nach Kostensenkungen als wieder attraktiv, andere bleiben wegen der noch hohen Verschuldung und eines vorsichtigen Ausblicks zurückhaltend.
Zum Anheuser-Busch NV Forum »
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.