Das Papier hat in diesem Jahr bereits gut 16 Prozent an Wert eingebüßt. Grund ist unter anderem ein befürchteter Kostenanstieg für Hardware im Zuge anziehender Preise für Speicherchips. Das Geschäft mit der Playstation und dem Spielenetzwerk drumherum ist mit Abstand Sonys größte Sparte. Steigen die Hardwarekosten, muss der Konzern entweder höhere Preise für die Videospielkonsole verlangen, oder sinkende Gewinne hinnehmen. Speicherchips sind derzeit und auf mittlere Sicht knapp und teuer, weil sie in großem Stil in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) gebraucht werden - deren Kapazitäten werden derzeit vor allem in den USA mit Investitionen in Höhe von geplant hunderten Milliarden Dollar (Dollarkurs) ausgebaut.
Sony steigerte den Erlös im dritten Quartal in den fortgeführten Geschäften um ein Prozent auf 3,7 Billionen Yen - dabei gab der schwächere Yen Schub. Währungsbereinigt wäre der Umsatz um zwei Prozent gefallen. In der Gamingsparte halfen neue Blockbusterspiele der Reihen "Battlefield" und "Call of Duty" von fremden Entwicklern. Das von Sony selbst entwickelte Spiel "Ghost of Yotei" trug zu einem Anstieg der Softwareerlöse bei. Im Hardwaregeschäft weiteten sich allerdings die Verluste aus.
Das operative Ergebnis im Konzern zog im Quartal um überraschende 22 Prozent auf 515 Milliarden Yen an. Neben buchhalterischen Effekten im Rahmen der Abspaltung der Finanzdienstleistungssparte lief es auch mit den Kamerasensoren besser, die unter anderem in den eigenen Sony-Smartphones stecken, aber auch in Apples
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