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AKTIEN IM FOKUS: Vorläufiges Ende der Iran-Verhandlungen belastet MTU und Airbus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die vorerst gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran belasten zum Wochenstart Aktien aus der Luft- und Raumfahrtindustrie. US-Präsident Donald Trump kündigte danach eine Blockade der Straße von Hormus an, vor allem für den Schiffsverkehr aus iranischen Häfen. Vor diesem Hintergrund zog der Ölpreis wieder deutlich an und Aktien aus dem zivilen Luftfahrtbereich gerieten unter Druck.

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Als Ausrüster der Branche sanken die Titel des Triebwerkbauers MTU unter den größten Verlierern im schwächelnden deutschen Leitindex Dax um 2,4 Prozent. Papiere des Flugzeugbauers Airbus fielen außerdem relativ deutlich um 2 Prozent. Beide Aktien hatten in der Vorwoche zwischenzeitlich deutlich von einer Einigung auf eine Waffenruhe profitiert, liegen nun aber wieder unter dem Niveau vor der Einigung.

"Obwohl die vergangene Woche vereinbarte Waffenruhe weiterhin gilt, erscheint sie nun angesichts dieser Blockade brüchig", schrieb die Branchenanalystin Chloe Lemarie vom Analysehaus Jefferies. Sie sieht in den hohen Treibstoffpreisen und deren Auswirkungen auf die Flugzeug-Nachfrage weiterhin ein größeres Problem für die Unternehmen, die an der Herstellung ziviler Flugzeuge beteiligt sind. Vor allem gelte dies für den Wartungs- und Ersatzteilmarkt. Analysten weisen immer wieder darauf hin, dass dieser gerade bei MTU lukrativ und von besonderer Relevanz ist./tih/la/jha/


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