Das Quartalsergebnis je Aktie habe die Markterwartungen um 5 Prozent getoppt, schrieb JPMorgan-Experte David Perry. Auch der Barmittelzufluss sei höher als gedacht.
Derweil bestätigte Airbus trotz knapper Triebwerke auch sein Auslieferungsziel von 820 Jets für das Gesamtjahr.
Die jüngsten Zahlen und das bestätigte Auslieferungsziel haben kurzfristig für positive Kursreaktionen gesorgt, gleichzeitig bestehen operative Risiken durch die Triebwerksknappheit. Anleger sollten daher konservativ vorgehen: Kursgewinne prüfen und gegebenenfalls sichern, die Entwicklung der Auslieferungen sowie des Barmittelzuflusses weiter beobachten und Positionsgrößen so wählen, dass sie kurzfristige Volatilität verkraften. Langfristig orientierte Investoren können die Nachricht als Hinweis auf robuste Nachfrage sehen, sollten aber auf klarere Fortschritte bei der Lieferkette und der Umsetzung achten, ehe sie deutlich aufstocken.
Die Diskussion konzentriert sich auf starke Quartalszahlen und Auslieferungsdaten von Airbus: Q3 übertraf Erwartungen und das Management bestätigte das Jahresziel von etwa 820 Auslieferungen. Forenteilnehmer verweisen auf die berichteten 507 Auslieferungen in den ersten neun Monaten und äußern gemischte Stimmung — von Hoffnungen auf Kursziele um 210–220 € und eine Jahresend‑Rally bis zu Warnungen wie "Obacht" und Zweifeln an der Realisierbarkeit des Ziels. Parallel werden externe Treiber wie steigende Rüstungs‑ und Raumfahrtaufträge in Europa, Projekte wie Eurofighter und FCAS, Bundeswehr‑Satelliten sowie die Wettbewerbsdynamik mit Boeing (Boeing Aktie) als potenzielle Chancen oder Risiken diskutiert.
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