Aktivisten fordern ein Handeln gegen die Klimaerwärmung (Symbolbild).
Quelle: - ©unsplash.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 190

DWD-Meteorologe: Klimawandel beeinflusst Dauer von Wetterlagen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Anhaltend eisig im Nordosten und vergleichsweise mild im Südwesten: Im Zuge des Klimawandels gebe es auch solche Dauer-Wetterlagen häufiger, sagt DWD-Meteorologe Andreas Walter. Bekannt sei das Phänomen unter anderem von den sogenannten Omega-Lagen im Sommer.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern

Diese langanhaltenden Phasen sind von einem starken Hochdruckgebiet über Mitteleuropa geprägt, das von zwei Tiefdruckgebieten flankiert wird. Folge ist anhaltend sonniges, trockenes und warmes Wetter, oft verbunden mit Hitzewellen und Dürren.

Prinzipiell sei eine Zweiteilung der Wetterlage in Deutschland nicht ungewöhnlich, erklärt Walter zudem. "Das kommt häufiger vor." Fast 20 Grad Unterschied seien allerdings viel - und auch die lange Dauer sei besonders. Eine direkt verfügbare Statistik zur Häufigkeit solcher Wetterlagen gebe es aktuell nicht.

In den vergangenen Tagen hatte das stationäre Hochdruckgebiet "Daniel" für Dauerfrost im Nordosten gesorgt. Der Südwesten wurde von atlantischen Tiefdruck-Ausläufern geprägt, die milde und feuchte Luft aus Südwesten heranführen, wie Walter erklärte./kll/DP/zb


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend