- Adyen rechnet nach 2026 mit 20% Umsatzwachstum jährlich.
- Die Aktie stieg in Amsterdam zeitweise um 3,3 Prozent.
- Bis 2028 soll die operative Marge über 55 Prozent steigen.
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Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen hat seinen Investoren eine klare Perspektive für die Zeit nach 2026 gegeben. Das Unternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen Nettoumsatzwachstum von rund 20 Prozent pro Jahr. Damit liegt die Prognose im Rahmen der Analystenerwartungen und sorgte prompt für Kursfantasie. Die Aktie stieg in Amsterdam zeitweise um 3,3 Prozent.
Im Vorfeld des Investorentags erklärte Finanzvorstand Ethan Tandowsky, Adyen sehe "signifikantes Potenzial", seinen Marktanteil weiter auszubauen und sich langfristig als einer der größten Akteure im globalen Zahlungsverkehr zu etablieren. Dieses Wachstum soll vor allem durch eine intensivere Nutzung durch bestehende Kunden, neue Großkunden und eine breitere Palette an Finanzprodukten erzielt werden.
Adyen steht im Wettbewerb mit Branchengrößen wie PayPal (PayPal Aktie) und Stripe, hatte jedoch im laufenden Jahr mit makroökonomischen Gegenwinden zu kämpfen. Besonders in Asien belasteten US-Zölle einige Einzelhandelskunden, weshalb das Unternehmen seine kurzfristigen Wachstumsziele für 2025 zurückschrauben musste.
Die Abkehr von starren Mittelfristzielen wird von Analysten begrüßt. Hannes Leitner von Jefferies lobte, Adyen reagiere damit flexibel auf das veränderte Umfeld mit Zöllen und Inflation. Statt fixer Dreijahrespläne setzt das Management künftig auf eine langfristigere, aber realistischere Orientierung.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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15
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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15
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Der Zahlungsabwickler, zu dessen Kunden unter anderem Uber, Spotify und eBay (eBay Aktie) zählen, generiert den Großteil seines Wachstums, indem er die steigenden Transaktionsvolumina bestehender Kunden verarbeitet. Gleichzeitig arbeitet Adyen daran, neue Segmente wie den stationären Einzelhandel und die Hotellerie stärker zu erschließen.
Bis 2028 will das Unternehmen zudem seine operative Marge (EBITDA) auf über 55 Prozent steigern. Dies ist ein weiterer Baustein, um Anlegern nach den jüngsten Turbulenzen wieder mehr Vertrauen in die langfristige Profitabilität zu geben.
Autor: sbh-Redaktion/FH
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