- Moller-Maersk erwartet 2026 Gewinnrückgang.
- Der Gewinn soll zwischen 4,5 und 7 Milliarden US-Dollar liegen.
- 1.000 Stellen werden in der Verwaltung abgebaut.
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Maersk hatte im Dezember und Januar erste erfolgreiche Test-Durchfahrten durch die Straße von Bab el-Mandeb unternommen, nachdem die Angriffe der im Jemen ansässigen Huthi-Miliz nachgelassen hatten. Wegen der Gefahren nehmen die Unternehmen seit Anfang 2024 die weitere Strecke um die Südspitze Afrikas in Kauf - was zwar länger dauert und teurer ist, wovon Reedereien wie Moller-Maersk aber profitieren. Zugleich standen insgesamt weniger Schiffe zur Verfügung; dies ließ die Frachtraten zusätzlich steigen.
Die dänische Reederei will sich daher 2026 verstärkt darauf konzentrieren, die Kosten im Griff zu halten. So sollen in der Verwaltung 1.000 Stellen wegfallen, was dort 15 Prozent ausmacht. Konzernweit entspricht der Abbau lediglich 1 Prozent. Der Konzern verspricht sich davon jährliche Kosteneinsparungen von 180 Millionen Dollar (Dollarkurs).
Zugleich versucht Maersk, die Investoren bei Laune zu halten und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über rund eine Milliarde Dollar an. Der Aktienkurs fiel am Donnerstag dennoch um fast fünf Prozent./lew/tav/mis
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