Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa will jetzt Ripple aggressiv wachsen. Was die anvisierte MiCA-Lizenz für XRP und den hauseigenen Stablecoin bedeutet.
Ripple Labs, das Unternehmen hinter XRP und RLUSD, will zeitnah eine MiCA-Lizenz beantragen. Dadurch könnte der Geschäftsbetrieb des Krypto-Riesen innerhalb der Europäischen Union ab dem 15. Juli 2025 ausgeweitet werden.
Im Rahmen seiner MiCA-Compliance-Strategie hat Ripple die Registrierung in Luxemburg bereits abgeschlossen. Mit der Lizenz könnte das Unternehmen seine Krypto-Dienste in allen Mitgliedsstaaten zukünftig legal anbieten.
Aufgrund der potentiellen regulatorischen Klarheit könnte die XRP-Adoption in Europa somit beschleunigt werden. Insbesondere in Bezug auf Fiat-zu-Krypto-Transaktionen wäre das ein wichtiger Meilenstein für Ripple Labs.
Unterdessen spekuliert die Krypto-Community über einen zeitnahen Börsengang des Unternehmens. Sollte es dazu kommen, wäre laut dem Pro-XRP-Anwalt John Deaton im aktuellen Marktumfeld “eine Marktkapitalisierung von 100 Milliarden US-Dollar” möglich.
Noch wichtiger als für XRP könnte die MiCA-Lizenz für den Stablecoin RLUSD werden. Da sich Tether mit USDT aufgrund der mangelnden Compliance vom europäischen Markt zurückziehen muss, dürfte sich für Ripple USD eine attraktive Chance bieten.
Insgesamt kommt der Stablecoin-Markt aktuell aktuell auf eine Bewertung von 262 Milliarden US-Dollar, aber in wenigen Jahren könnte er schon eine Marktkapitalisierung von ein bis zwei Billionen US-Dollar erreichen – meint Ripple-CEO Garlinghouse.
Doch auch den Erfolg der “klassischen” Kryptowährung XRP scheint er fest einzuplanen. Kürzlich stellte Garlinghouse seine 1.000-Prozent-Überzeugung mittels eines Tattoos mit dem XRP-Symbols auf dem linken Oberarm unter Beweis.
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