Ripple-CEO Garlinghouse rechnet mit CLARITY Act bis April
Ripple-Chef Brad Garlinghouse rechnet mit einer baldigen Verabschiedung des CLARITY Act. Das Gesetz hat eine Schlüsselfunktion in der Krypto-Regulierung.
Nachdem sich die Verhandlungen zum CLARITY Act zuletzt hinausgezögert hatten, rechnet der Ripple-CEO Brad Garlinghouse mit einem baldigen Ergebnis. Die Wahrscheinlichkeit, dass das für die US-amerikanische Krypto-Regulierung wegweisende Gesetz bis April verabschiedet wird, bezifferte er nun in einem Interview mit Fox Business auf 80 Prozent.
Hintergrund seien erneute Gespräche zwischen Abgeordneten, Vertretern des Weißen Hauses sowie Führungskräften aus der Krypto- und Bankenbranche in Washington. Laut Garlinghouse habe sich die Dynamik zuletzt deutlich beschleunigt.
Der CLARITY Act soll festlegen, welche digitalen Assets unter das US-Wertpapierrecht fallen und damit der Aufsicht der Securities and Exchange Commission (SEC) unterliegen und welche in die Zuständigkeit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) fallen. Ziel ist eine gesetzliche Abgrenzung zwischen Wertpapieren und Rohstoffen im Krypto-Sektor.
In den vergangenen Monaten war der Gesetzesentwurf unter anderem wegen Regelungen zu Stablecoin-Zinsen und möglichen Renditeangeboten von Krypto-Plattformen ins Stocken geraten. Infolge soll es beim Weltwirschaftsforum in Davos zwischen verschiedenen CEOs US-amerikanischer Großbanken und dem Chef der Krypto-Börse Coinbase, Brian Armstrong, ordentlich gekracht haben. Garlinghouse bezeichnete den Entwurf als „nicht perfekt, aber notwendig“ und erklärte: „Die Branche kann nicht in der Schwebe leben.“
Auf der Prognoseplattform Polymarket wird die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung des Gesetzes bis Jahresende aktuell mit 72 Prozent bewertet.
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