- Gold- und Silberpreise steigen wegen Zoll-Unsicherheit.
- Silber kostete zuletzt 85,47 US-Dollar pro Feinunze.
- Goldpreis erreichte den höchsten Stand seit Ende Januar.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Für eine Feinunze Silber (etwa 31,1 Gramm) wurden am Morgen zuletzt 85,47 US-Dollar bezahlt. Damit bewegt sich der Silberpreis auf dem Niveau von Mitte Februar. Eine Feinunze Gold
Grund für die Preissprünge bei Gold und Silber sind die jüngsten Entwicklungen im Zollstreit der USA mit dem Rest der Welt. Nach der am Freitag verkündeten Entscheidung des Obersten US-Gerichtshofs gegen Teile der Zollpolitik von Präsident Donald Trump legte dieser mit einem neuen Zollsatz nach. Der Republikaner kündigte am Samstag auf der Plattform Truth Social einen weltweiten Zoll auf Importe in die USA von 15 Prozent an - statt der kurz davor bereits veranschlagten 10 Prozent. Damit schöpft Trump die Höchstgrenze eines Handelsgesetzes, auf das er sich beruft, voll aus.
"Die Unsicherheit hat sich wieder einmal erhöht, was deutlich am Goldpreis und noch stärker bei Silber abzulesen ist", schrieben die Experten der Dekabank. Anleger griffen damit bei den Edelmetallen zu, die oft in turbulenten Zeiten als Depotabsicherung gefragt sind. Hinzu kommt, dass der Euro auf die jüngsten Entwicklungen mit Kursgewinnen zum US-Dollar reagierte. Damit werden Gold und Silber, die in Dollar notieren, für die Anleger günstiger; auch dadurch stieg die Edelmetall-Nachfrage.
Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank äußerte sich ähnlich: "Da die USA in den vergangenen Monaten mit zahlreichen Ländern Handelsabkommen geschlossen haben, stellt sich nun die Frage, was denn nun eigentlich gilt." Eigentlich sollte der Handelsausschuss des EU-Parlaments am morgigen Dienstag die mit den USA vereinbarten Zollvereinbarungen absegnen, nun wird es aber zunächst am Montag eine Sondersitzung des EU-Verhandlungsteams geben.
"Zu Wochenbeginn gibt es also eine ganze Reihe an Fragezeichen", fuhr Gitzel fort. Besonders schwer wiege die Situation für Unternehmen, die aktuell Waren in die USA versenden. Unter welchen Bedingungen ihre Güter über den Atlantik gehen, ist ungewiss. Die Unsicherheiten könnten im schlimmsten Falle dazu führen, dass Waren zurückhalten werden. Der globale Güterhandel bleibt damit Gitzel zufolge belastet. In den meisten Weltregionen werde man deshalb auf die Aktivierung binnenwirtschaftlicher Kräfte setzen./la/mis
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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Put
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5
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10
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20
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