- Goldpreis könnte im vierten Quartal auf 3.750 US-Dollar fallen.
- Derzeit liegt der Goldpreis bei etwa 4.200 US-Dollar.
- Notenbanken kauften im Juli netto 23 Tonnen Gold.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Nicolas Ebert Die Bank of America tritt bei Gold (Goldkurs) auf die Bremse. Im vierten Quartal könne der Preis bis auf 3.750 US-Dollar je Unze fallen, solange die Energiepreise hoch bleiben, schreiben die Rohstoffexperten der Bank in ihrem jüngsten Ausblick.
Derzeit kostet die Unze rund 4.200 US-Dollar. Langfristig bleiben die Experten bullish. Für das Jahr 2027 erwarten sie laut dem Finanzportal TheStreet einen Durchschnittspreis von 4.813 US-Dollar.
Zuletzt stand das Edelmetall unter Druck. Am Montag rutschte es auf ein Siebenwochentief. Binnen sechs Monaten verlor es rund zehn Prozent. Halt gaben am Mittwoch schwächere Inflationsdaten. Laut der Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) sank die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im Oktober auf 31 Prozent.
Der Krieg als größter Gegenwind
Das größte Risiko sieht die Bank of America im Krieg mit dem Iran. Steige der Ölpreis auf 150 US-Dollar je Barrel, koste Gold 2027 im Schnitt nur 3.500 US-Dollar. Das sei aber nicht das Basisszenario.
Gefährlich sei zudem die Positionierung der Anleger. Viele blendeten kurzfristige Gegenwinde aus und setzten auf spätere Gewinne. Dieses Gleichgewicht sei "eher fragil". Bleibe eine Lösung im Nahen Osten aus, könnten schnelle Verkäufe den Preis rasch drücken. Zudem könnten teure Energieimporte Notenbanken zwingen, Gold zu verkaufen, um ihre Währungen zu stützen. Genau das geschah zu Kriegsbeginn.
Morgan Stanley sieht festen Boden
Morgan Stanley hält dagegen. Amy Gower, Leiterin der Metall- und Bergbaustrategie, verwies gegenüber CNBC auf die starke Nachfrage. Notenbanken kauften laut World Gold Council im Juli netto 23 Tonnen, allen voran China mit 20 und Polen mit acht Tonnen. Chinas gesamte Goldimporte überstiegen in den ersten acht Monaten 1.000 Tonnen.
Zudem könnten sinkende Ölpreise die Inflationssorgen dämpfen und die Renditen drücken. "Was passiert, wenn der Ölpreis sinkt?", fragt Gower. Ihr Urteil fällt klar aus:
"Wir sehen 4.000 US-Dollar als eine recht starke Untergrenze an."
Fazit
Gold steckt zwischen zwei Kräften. Notenbanken und China stützen den Preis. Öl und hohe Renditen drücken ihn. Kurzfristig drohen Rückschläge. Langfristig sehen beide Banken höhere Kurse. Wer einsteigen will, kauft am besten gestaffelt und nutzt Rücksetzer in Richtung 4.000 US-Dollar.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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