Silberbarren vor einem fallenden Candlestick-Chart.
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Nicht nur Gold: Auch Silber ist jetzt akut absturzgefährdet!

Silber hat Anlegerinnen und Anlegern in diesem Jahr hohe Gewinne beschert. Doch die heiß gelaufene Rallye lässt die Verlustrisiken immer größer werden.
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Investoren stürzen sich auf Edelmetalle ...

Über ein Plus von mehr als 44 Prozent dürfen sich Anlegerinnen und Anleger von Silber in diesem Jahr freuen. Damit stellt das sowohl als Schmuck- wie auch als Industriemetall gefragte Edelmetall selbst Gold in den Schatten, das im gleichen Zeitraum auf ein Plus von rund 39 Prozent kommt.

Zum steilen Kursanstieg beigetragen haben wie bei Gold (Goldkurs) Zentralbankkäufe. Dazu kamen Nachholeffekte gegenüber Gold, der Wunsch nach Absicherung gegen Inflations- sowie politische und wirtschaftliche Risiken und Anlegerspekulation: Die Netto-Long-Positionen befinden sich laut CFTC-Daten in der Nähe von Mehrjahreshochs.

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Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
Fallender Kurs
Put
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VJ04V54 , DE000VJ04XQ2 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

... die Abwärtsrisiken nehmen zu  auch bei Silber!

Wenngleich die fundamentale Story intakt ist und so schnell nicht zu Ende sein dürfte, birgt Silber wachsende Abwärtsrisiken. Vor allem der Chart lässt eine Überhitzung des Kursgeschehens erkennen. Technische Gefahren werden von Anlegerinnen und Anlegern aktuell systematisch unterschätzt – ein potenziell folgenschwerer Fehler!

Vorläufige Zielzone erreicht

Nach einem zwischenzeitlichen Einbruch auf unter 12 US-Dollar pro Feinunze Silber befindet sich das Edelmetall in einem Aufwärtstrend. Allerdings war es zwischen 2021 und 2024 zu einer längeren Rallye-Pause gekommen. Die im Langfristchart entstandene Flagge konnte aber bullish aufgelöst werden.

Die aktuell zu beobachtende Rallye ist das Ergebnis dieses Ausbruchs. Das Überwinden der Horizontalwiderstände bei rund 28,50 und 30,00 US-Dollar beschleunigte diese Bewegung weiter. Den so entstandenen Aufwärtstrendkanal mit einer Breite von 4 US-Dollar schickte sich Silber in den vergangenen Tagen an, nach oben zu verlassen.

Dieses Vorhaben scheiterte bislang aber an der als Widerstand fungierenden Oberkante sowie dem Mehrjahreswiderstand bei 41,54 US-Dollar aus dem September 2011, wodurch es zu einer lokalen Top-Bildung kam.

Erste bearishe Divergenzen in den technischen Indikatoren

Grundsätzlich wurde der Kursanstieg von Silber durch die technischen Indikatoren unterstützt, die sich seit April ebenfalls in Aufwärtstrends befinden. Allerdings ist es dabei zu ersten bearishen Divergenzen gekommen, die eine wachsende Gefahr von Korrekturen bedeuten. Vor allem der Relative-Stärke-Index (RSI) konnte die jüngst erzielten Hochs nicht mit eigenen Hochs bestätigen.

Das gelang zwar dem Trendstärkeindikator MACD, der allerdings inzwischen unter seine Signallinie gefallen ist und damit einen an Schwung verlierenden Aufwärtstrend anzeigt. Dieses Crossing genügte in der Vergangenheit häufiger für Pullbacks beziehungsweise Seitwärtskonsolidierungen.

Vor allem auf Wochen- und Monatsbasis ist Silber überkauft

Zu den bearishen Divergenzen kommt ein überkaufter Zustand von Silber. Zwar hat sich der RSI auf Tageskurs unter die Warnschwelle von 70 Zählern abgekühlt, auf Wochenbasis stehen allerdings 71,8 Zähler und auf Monatsbasis sogar 74,8 Punkte zu Buche.

So stark überkauft war Silber zuletzt im August 2020. Anschließend ging es um 25 Prozent bergab. Von einem Monats-RSI von 86,1 Punkten wie auf dem Höhepunkt der Eurokrise ist Silber derzeit aber noch ein gutes Stück entfernt.

Nichtsdestotrotz ist der Aufwärtstrend als sehr weit fortgeschritten zu bezeichnen. Ob Silber daher kurz- und mittelfristig ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand bei 41,54 US-Dollar gelingt, ist zu bezweifeln. Die Abwärtsrisiken überwiegen gegenwärtig das Potenzial.

Fazit: Langfristig ist die Story intakt, doch jetzt dürfte es erstmal ungemütlich werden

Sollte es zu einer Korrektur kommen, ist ein Pullback bis mindestens zur Aufwärtstrendunterkante bei etwa 39 US-Dollar zu befürchten, wo auch die 50-Tage-Linie verläuft. Ebenfalls getestet werden könnten der Ausbruch über 37,50 US-Dollar sowie die knapp unterhalb von 35 US-Dollar verlaufende 200-Tage-Linie. Diese wurde zuletzt auf dem Höhepunkt der Zollpanik einem Test unterzogen.

Die Abwärtsgefahr bannen würde hingegen eine Auflösung der bearishen Divergenzen und neue Hochs in den technischen Indikatoren. Dieses Szenario würde sich vor allem für einen Anstieg über 48 beziehungsweise 50 US-Dollar ergeben, wo die Hochs aus 2011 liegen.

Ein Erreichen dieser Zielzone würde die Vollendung der langfristigen U-Konsolidierung und einen Ausbruch mit noch höheren Kursen bedeuten. Das ist mit Blick auf die kommenden Jahre durchaus möglich, sollte die Dollar-Entwertung anhalten. Kurz- und mittelfristig hingegen überwiegend die Korrekturrisiken.

Dieser Schein bietet Sicherheit – und die Möglichkeit hoher Gewinne!

Anlegerinnen und Anleger, die sich gegen ein solches Szenario wappnen oder das bearishe Setup für eine Short-Spekulation nutzen wollen, können das mithilfe des Put-Optionsscheins VH3RQ0 tun.

Dieser verfügt über einen Basispreis von 42,50 US-Dollar und eine Laufzeit bis zum 20. März 2026. Damit eignet sich VH3RQ0 vor allem als Hedge gegen Kursverluste, die sich in den kommenden ereignen, ehe sich ab Januar (zwei Monate vor Laufzeitende) der Zeitwertverlust zu beschleunigen beginnt.

VH3RQ0 bietet einen effektiven Hebel (Omega) von 6,6. Das verbürgt sich für die Möglichkeit explosiver Short-Gewinne, wie das folgende Auszahlungsprofil verdeutlicht:

Doch Vorsicht: Sollte Silber zum Laufzeitende unter 42,50 US-Dollar notieren, verfällt VH3RQ0 wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr. Um diese zu verringern, sollte die Position vorzeitig verkauft und der Restwert gesichert werden, wenn die bearishen Divergenzen aufgelöst sind und die Abwärtsgefahr damit neutralisiert wird.

Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross


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